Mittwoch, 10. April 2013

Erfreuliche Nachrichten

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat folgende gute Nachricht zu vermelden:

Im Jahr 2012 kam es in Deutschland erstmals seit 1997 wieder zu einem Rückgang der Schlachtzahlen. Anhand der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts lässt sich errechnen, dass im Jahr 2012 rund 15 Mio. Tiere weniger geschlachtet wurden als im Vorjahr.
Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Masthühnern aus: 13,1 Mio. Tiere weniger wurden geschlachtet. Es folgen Schweine mit rund 1,4 Mio. und Legehennen mit 922.000 weniger Toten. (Legehennen sind nach ca. einem Jahr des Eierlegens ausgemergelt und werden als sogenannte Suppenhühner geschlachtet.)
Auch bei fast allen anderen Nutztierarten wie Puten (-159.000) und Rindern (-64.000) fielen die Schlachtzahlen geringer aus. Einzig die Zahl der von der Fleischindustrie getöteten Enten ist um 624.000 angestiegen.
Dem zuletzt rückläufigen Fleischkonsum steht ein anderer Trend entgegen, der verhindert hat, dass der Rückgang noch stärker ausgefallen ist: Die deutsche Fleischindustrie konzentriert sich immer mehr auf den Export. Dies und der noch immer viel zu hohe Fleischverbrauch sind zwei Hauptgründe, warum im letzten Jahr noch fast 755 Mio. Tiere geschlachtet wurden.
Und wer jetzt überlegt, ob erhöhte Fleischimporte den Rückgang erklären könnten ->
Auch hierzu gibt die Datenbank des Statistischen Bundesamts eine klare Auskunft: Die Fleischexporte liegen deutlich über den Fleischimporten (sogar mit zunehmender Tendenz), sodass es keinen Zweifel gibt, dass es sich um einen echten Rückgang handelt.

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