Freitag, 6. November 2015

Wusstet ihr, dass auch Stuten unglaubliches Leid erfahren?

Der Verein "Provieh - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V." berichtet von 2 erschreckenden Fakten:




1.
>>Seit 30 Jahren leiden tragende Stuten für mehr Schweinefleisch
Filmaufnahmen vom Tierschutzbund Zürich und der Animal Welfare Foundation auf „Stutenfarmen“ in Uruguay und Chile zeigen grausame Bilder und systematische Quälereien. Verstörte und stark geschwächte Stuten müssen brutale Schläge und Tritte erdulden, weil sie sich gegen die schmerzhaften Einstiche bei der Blutentnahme wehren. Einmal wöchentlich werden ihnen in kürzester Zeit bis zu 10 Liter Blut entnommen.
Das Hormon „Pregnant Mare Serum Gonadotropin“, kurz PMSG, findet sich nur im Blut trächtiger Stuten. Aus dem Blutserum isoliert wird es mit großem Gewinn von Pharmakonzernen weltweit in 25 Länder verkauft. Es dient ausschließlich dazu, die „Ferkelproduktion“ in Schweinezuchtbetrieben zu steuern. Durch die Verabreichung des Hormons werden Muttersauen schneller und fast gleichzeitig wieder trächtig. Das erspart den Schweinezüchtern viel Arbeit und erhöht den Gewinn.
Viele geschwächte Stuten brechen nach der Prozedur zusammen. Laut Berichten der Animal Welfare Foundation werden die Fohlen mechanisch abgetrieben oder die Stuten verfohlen durch extreme Mangelerscheinung. Solange die entkräfteten Stuten die Prozedur überleben, werden sie immer und immer wieder gedeckt.
PROVIEH steht im engen Austausch mit der Animal Welfare Foundation. Wir setzen uns für die Aufklärung der Schweinezuchtbetriebe und für ein EU-Einfuhr-Verbot dieses grausam gewonnenen Hormons ein.

2.
Schmutziges Millionengeschäft: Stuten leiden für Hormonpräparate der Pharmaindustrie
Weltweit werden tausende tragende Stuten von der Pharmaindustrie gequält. Aus ihrem Urin werden Hormone zum Einsatz gegen Wechseljahresbeschwerden gewonnen. Trotz wirksamer Medikamente auf pflanzlicher Basis zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, leiden die Stuten seit Jahrzehnten für die Gewinnung von Estrogenen.
Tragenden Stuten wird ein Dauerkatheter gelegt, der Urin auffängt. Er verhindert, dass sie sich frei bewegen können. Der Urinbeutel wird dabei an der Stalldecke fixiert, um Beschädigungen zu vermeiden. Deshalb müssen die Tiere in engen Ständern angebunden werden. Ohne Auslauf oder freien Zugang zu Wasser und Futter verbringen tausende Stuten dreiviertel ihrer Trächtigkeit auf den PMU-Farmen. PMU steht für Pregnant Mare Urin (Urin trächtiger Stuten). Ihre Fohlen, die als „Ausschussprodukte“ gelten, werden wenige Monate nach der Geburt an Schlachthöfe verkauft.
Seit 1942 sind Hormonpräparate aus Stutenurin auf dem Markt, obwohl die Wirksamkeit von pflanzlichen Substanzen seit den fünfziger Jahren bekannt ist. Heute gibt es eine Vielzahl gut wirksamer Phytoestrogene zur Linderung von Menopause-Symptomen deren Herstellung frei von Tierleid ist.
Für den Pharmariesen „Pfizer“, zweitgrößter Pharmakonzern der Welt, lohnt sich das Geschäft mit dem Stutenurin. Obwohl das amerikanische National Institute of Health Estrogen-Präparate aus Stutenurin längst als krebserregend bezeichnet, sind zum Beispiel „Premarin“ und „Presomen“ im Onlinehandel auch in Deutschland erhältlich. Unter der „Produktbeschreibung“ von „Premarin“ in Online-Apotheken steht häufig „ausschließlich aus natürlichen Quellen erhalten“.  Hinter diesen fünf Worten steht das tausendfache Leiden von Stuten und Fohlen, die auf abgelegenen PMU-Farmen ausgebeutet werden.
Wir fordern Ärzte und Apotheker auf, Patienten-Aufklärung zu leisten und keine Medikamente auf PMU-Basis zu verordnen! PROVIEH appelliert an alle Frauen PMU-freie Produkte zu nutzen. Wir fordern das Ende dieser absurden Tierquälerei und die Schließung aller PMU-Stutenfarmen.<<



Beim 2. Thema können alle (Frauen) direkt helfen, indem sie auf solche Produkte verzichten (Veganerinnen, die Soja konsumieren, dürften sowieso weniger an solchen Produkten interessiert sein...) - bei "Provieh.de" könnt ihr euch über die weitere Arbeit des Vereins informieren, Mitglied werden und spenden.





Mit einem Blog / einer Website könnt ihr außerdem beim Projekt "Pro Tierschutz" mitmachen und dabei "Provieh" unterstützen:
1. Button auf deiner Seite integrieren
2. Mit dem Teilnahmeformular anmelden
=> und schon werden dafür 20 Euro an Provieh gespendet

Habe ich auch bereits getan :-)



Kommentare:

  1. Hallo,

    beim lesen ist mir direkt spei übel geworden, bä! Und nein, ich habe noch nie was davon gehört, also vielen Dank erstmal für die Aufklärung.

    Bei dem Projekt würde ich auch mitmachen, da schau ich nachher mal nach.

    Liebe Grüße
    Mel

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    1. Für mich war das auch was neues und ich hab mir nur gedacht "WTF - welche perversen Dinge sich Menschen ausdenken können!!!" :-/

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