Dienstag, 22. Dezember 2015

Leere Tonne - Wegwerfstopp für Supermärkte


>>50 Pro­zent aller Lebens­mit­tel wer­den weg­ge­wor­fen: Jeder zweite Kopf­sa­lat, jede zweite Kar­tof­fel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es über­haupt den Ver­brau­cher erreicht.....
Die Super­märkte spie­len eine zen­trale Rolle bei der Ver­rin­ge­rung der Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung. Zum einen schmei­ßen sie selbst ton­nen­weise ess­bare Lebens­mit­tel weg, weil ein Min­dest­halt­bar­keits­da­tum näher rückt oder eine braune Stelle ein Stück Obst oder Gemüse weni­ger ästhe­tisch erschei­nen lässt. Zum ande­ren haben sie in der Geschichte des gro­ßen Weg­wer­fens eine Schar­nier­funk­tion: Sie ent­schei­den durch ihre Beschaf­fungs­pra­xis mit dar­über, wie viel Gemüse als unver­käuf­lich auf den Äckern ver­bleibt. Durch ihre Wer­bung und Kauf­an­reize mit­tels Son­der­an­ge­bo­ten und Groß­ge­bin­den steu­ern sie, was und wie­viel Kon­su­men­tIn­nen mehr nach Hause tra­gen, als sie eigent­lich benö­ti­gen. Das führt zu einem Kon­sum­rausch und ver­schärft die Über­pro­duk­tion ent­lang der gesam­ten Produktionskette.....
Frank­reich hat den Weg­werf­stopp für Super­märkte zum Gesetz gemacht. Wal­lo­nien (ein Teil Bel­gi­ens) schon 2014. Es ver­bie­tet Lebens­mit­tel­händ­lern, unver­kaufte Ware ein­fach weg­zu­wer­fen. Unver­kauf­tes soll gespen­det wer­den, es kann auch als Tier­nah­rung oder als Kom­post für die Land­wirt­schaft zum Ein­satz kom­men. Ver­bo­ten ist es künf­tig auch, ess­bare Lebens­mit­tel für den Kon­sum unge­eig­net zu machen, zum Bei­spiel durch den Ein­satz von Chlor. Grö­ßere Super­märkte (ab 400 Qua­drat­me­tern) müs­sen einen Ver­trag mit einer kari­ta­ti­ven Orga­ni­sa­tion über die Abgabe von Lebens­mit­tel­spen­den schlie­ßen. Das Thema soll auch im Schul­un­ter­richt eine wich­tige Rolle spie­len.<<

Bitte unterschreibt die Petition der Kampagne "Leere Tonne", damit in Deutschland auch ein Wegwerfstopp eingeführt wird.



 ☆ Zusätzlich könnt ihr euch bei Foodsharing engagieren - entweder ehrenamtlich als Foodsaver oder indem ihr Lebensmittel, die ihr nicht (mehr) benötigt, weiter verschenkt (wird von mir immer wieder mal gemacht - wir probieren einfach zu viel ;-) ) 





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