Dienstag, 20. September 2016

Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma

Stummelaffe

>>Investoren wollen auf der Insel Buvuma im Victoriasee auf 10.000 Hektar Palmöl-Plantagen anlegen. Ugandas Umweltschützer sind alarmiert. Sie warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten. „Tiere wie Stummelaffen könnten ausgerottet werden, wenn mit der Waldvernichtung ihr Lebensraum zerstört wird“, sagt die Umweltschützerin Joan Akiiza von der National Association of Professional Environmentalists (NAPE). Viele Vogelarten seien bereits verschwunden.

Vor knapp 15 Jahren entdeckten Palmölfirmen die Region. Auf der Insel Bugala zerstörten Unternehmen bereits 8.500 Hektar Wald – und die Lebensgrundlage vieler Familien. „Den Menschen wurde ihr Land geraubt, Wälder wurden kahl geschlagen um Ölpalmen zu pflanzen, was zu massiven Umweltzerstörungen der wertvollen Insel geführt hat“, sagt Joan Akiiza.

Jetzt befürchten die Dorfbewohner auf Buvuma, dass ihnen ebenfalls das Land geraubt wird und ihre Menschenrechte verletzt werden. „Durch Landraub und Monokulturen wird unsere Landwirtschaft geschädigt und unsere Nahrungsmittelversorgung gefährdet“, schreiben sie in einem Brief an die Parlamentspräsidentin Rebecca Alitwala Kadaga.

Die Menschen auf den Inseln im Victoriasee brauchen unsere Unterstützung. Bitte fordern Sie Ugandas Regierung auf, die bedrohten Wälder auf Buvuma zu schützen und die weitere Abholzung auf Bugala zu verhindern.<<


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