Dienstag, 13. Januar 2015

Buchtipp

Heute habe ich einen Buchtipp für alle Yoga-Begeisterten unter euch:

"Die Yoga-Tradition" von Georg Feuerstein


Klappentext:
"Das Buch, das Sie jetzt in den Händen halten, beinhaltet ohne Zweifel die schönste Gesamtübersicht über Yoga, die zur Zeit verfügbar ist; es ist ein Buch, das den Rang einen Klassikers haben wird. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil es sowohl vom Kopf wie vom Herzen kommt, weil es sowohl wissenschaftlich einwandfrei ist wie auch aus dedizierter Praxis kommt. In diesem Sinn zeichnet sich das Buch - im Vergleich mit den Schriften von, sagen wir, Mircea Eliade oder Joseph Campbell - auch durch eine größere Wahrnehmung und Genauigkeit aus.
Treten Sie nun ein in die Realität des Yoga, der, wie es heißt, vom Leid zur Befreiung, vom existentiellen Schmerz zur Ekstase, von der Zeit zur Ewigkeit, vom Tod zur Unsterblichkeit führt. Und seien Sie versichert, dass Sie auf dieser ungewöhnlichen Reise in guten Händen sind."

Das Buch ist ein dicker Wälzer (über 600 Seiten), in dem man alles über Yoga erfährt:
- Was ist Yoga?
- Wie hat sich Yoga entwickelt?
- Welche verschiedenen Ausrichtungen / Pfade / Religionen gibt es im Yoga?
- Was unterscheidet die verschiedenen Yoga-Ausrichtungen?
- Welche Personen / Heiligen gibt / gab es im Yoga?
- Welche Schriften über Yoga gibt es und über was genau handeln diese Schriften?
- Wer sind die wichtigsten Götter im Yoga?
- Wie war Yoga früher, wie heute?

Das und noch viel mehr erfahrt ihr in diesem Buch. 
Für wen Yoga nicht nur "Gymnastik" heißt und tiefer in das Thema einsteigen möchte, für den ist das Buch eine wahre Schatzgrube. 
Ich habe sehr viel gelernt, auch über Themen, die ich bereits kannte, wie z. B. Bhakti-Yoga.
Außerdem gibt es viele Auszüge und Erklärungen der wichtigsten Yoga-Schriften in diesem Buch 
(z. B. aus Upanishaden, Bhagavad-Gita, Yoga-Sutra...), was mich auch sehr fasziniert hat.
Ein wirklich sehr interessantes, faszinierendes, lehrreiches Buch!

Montag, 12. Januar 2015

Tortellini in Tomaten-Sahne-Senf-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g frische Tortellini / Tortelloni
- 7 - 10 Cherry-Tomaten
- 200 g Räuchertofu
- 200 ml Sojamilch
- 100 ml Reissahne (alt. mehr Milch)
- 1 Schuss weißer Traubensaft oder Wasser
- 1/2 TL Gemüsebrühpulver
- 2 EL Senf
- (Räucher-)Salz, Pfeffer
optional: 
- Erbsen
- Knoblauchgranulat


Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten.

Tofu würfeln und in einer Pfanne anbraten. Gemüsebrühpulver dazu geben und kurz mitbraten.
Mit einem Schuss Traubensaft ablöschen und kurz köcheln lassen. Milch und Sahne hinzugeben. Senf unterrühren und mit Salz & Pfeffer (+ opt. Knoblauch) abschmecken. Ein paar Minuten bei geringer Hitze offen einköcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln / halbieren. Die Tortellini und die Tomaten (+ opt. Erbsen) mit in die Pfanne geben, gut vermischen und evtl. kurz erwärmen lassen.

Guten Appetit!

Freitag, 9. Januar 2015

Süßkartoffel-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- ca. 450 g Süßkartoffel
- 1 Lauch
- 1 Fenchel
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma gemahlen
- 750 ml Gemüsebrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 2 EL Hefeflocken
- 150 ml Sojamilch
- Salz, Pfeffer



Das Gemüse klein schneiden. In einem Topf Ingwer und Kurkuma in etwas Öl kurz anbraten,
dann das Gemüse hinzufügen. Ebenfalls kurz braten und dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblätter hinein geben und die Suppe ca. 20 min. bei geringer bis mittlerer Hitze abgedeckt
köcheln lassen (bis das Gemüse weich ist). Die Lorbeerblätter entfernen, Hefeflocken einrühren
und die Suppe pürieren. Sojamilch einrühren, evtl. nochmal ein bisschen erwärmen lassen und
mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Wer möchte, bestreut die Suppe mit Kräutern, z. B. Sonnentor Suppenhäubchen.

Guten Appetit!


Donnerstag, 8. Januar 2015

Ofen-Weißkohl mit cremiger Zwiebelsoße und Kartoffelbrei

Zutaten für 2 Personen:

Ofen-Weißkohl
- 1 kleiner Weißkohl (altern. Rotkohl ♡)
- 1 TL Kümmel gemahlen
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Thymian
- Salz, Pfeffer
optional: 1 - 2 TL Olivenöl

Kartoffelbrei
- 500 g mehlig kochende Kartoffeln
- 125 ml Sojamilch (ungesüßt)
- 1 Prise Muskat
- evtl. Salz

Zwiebelsoße
- 1 Zwiebel
- 2 EL Mehl
- 300 ml Sojamilch (ungesüßt)
- 2 EL Hefeflocken
- 1 EL Thymian
- 1 Prise Muskat
- 3 - 4 EL Reissahne (altern. 1 EL Cashewmus)

Ofen-Weißkohl:
Den Kohl waschen und evtl. halbieren. In ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Eine Marinade aus 3 - 4 EL Wasser, Kümmel, Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer (+ opt. Öl) anrühren. Die Weißkohlscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Marinade bestreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° Umluft ca. 20 - 25 min. backen - die letzten 5 - 10 min. davon (sobald der Kohl dunkel wird) den Kohl abdecken (z. B. mit Backpapier, nicht mit Alufolie) .

Kartoffelbrei:
Kartoffeln schälen, klein schneiden, in einen Topf geben und knapp mit Salzwasser bedecken.
15 - 20 min. kochen lassen. Wasser abgießen und die Kartoffeln zerstampfen. In einem kleinen Topf die Sojamilch vorsichtig aufkochen lassen und mit dem Schneebesen unter den Brei rühren (bei sehr geringer Hitze). Mit einer Prise Muskat und evtl. Salz abschmecken.

Zwiebelsoße:
Die Zwiebel würfeln und in einem kleinen Topf anbraten. Mit Mehl bestäuben, kurz anrösten lassen und nach und nach die Sojamilch einrühren. Sobald die Soße eingedickt ist, Hefeflocken, Thymian, Muskat und Sahne einrühren.

Guten Appetit!

Dienstag, 6. Januar 2015

Gemüsekuchen

Zutaten für 3 - 4 Personen
(runde Backform Durchmesser 24 cm):
- 400 - 450 g Dinkelmehl 630
- 2 TL Backpulver
- 110 g kalte Margarine
- 220 ml Sojamilch + etwas z. bestreichen
- 1/2 TL Salz
- 1 Brokkoli
- 3 - 4 Möhren
- 250 g Champignons
- 1 Lauch
- 1 Zwiebel
- ca. 1/2 Bund Schnittlauch
- 200 ml Reissahne
- 1 EL Speisestärke
- 40 g Haferflocken (am besten Kleinblatt)
- 100 g Sojajoghurt natur
- 1 TL Oregano
- 1 TL Paprikapulver
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz, Pfeffer

Mehl, Backpulver, Margarine, Sojamilch und Salz verrühren und daraus einen glatten Teig kneten. Die Hälfte des Teiges bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Die Backform einfetten und den Teig darin auslegen, dabei rundherum einen hohen Rand stehen lassen.
Gemüse klein schneiden (Brokkoli in Röschen teilen).
Champignons, Lauch und Zwiebel in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten. Brokkoli und Möhren unterrühren, kurz mitbraten. Mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer würzen. Alles in die Backform füllen.

Die Reissahne mit Speisestärke, Haferflocken, Sojajoghurt, Oregano, Paprikapulver, Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermischen. Pürieren und über dem Gemüse in der Backform verteilen.
Den restlichen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einen "Deckel" formen, womit das Gemüse abgedeckt wird.

Wenn Teig übrig bleibt, könnt ihr kreativ werden ;-):


Mit etwas Sojamilch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 40 min. backen (bis der Deckel goldgelb wird).

Guten Appetit!

Montag, 5. Januar 2015

Produkttipp

Auch wieder was ganz was anderes:

"Allos Hofgemüse Claudia's Curry Zucchini"

Mein Favorit ist Tomate-Lauch, aber auch dieser Aufstrich schmeckt richtig lecker!

(gefunden im Bioladen)

Freitag, 2. Januar 2015

Cremige Zucchini-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 2 Zucchini
- 3 mittelgroße Kartoffeln mehlig kochend
- 1 Zwiebel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Speisestärke
- 2 EL Mandelmus weiß (altern. Cashewmus)
- 1 TL Kerbel (alternativ Thymian)
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz, Pfeffer
optional: Knoblauchgranulat



Gemüse würfeln. Gemüsebrühe mit Speisestärke und Mandelmus anrühren.

In einem Topf die Zwiebelwürfel anbraten, nach ein paar Minuten das restliche Gemüse dazu geben und weitere ca. 5 min. braten.
Mit der angerührten Brühe ablöschen und abgedeckt bei geringer - mittlerer Hitze ca. 10 - 15 min. köcheln lassen. Alles pürieren und mit den Gewürzen abschmecken.

Guten Appetit!

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Dienstag, 30. Dezember 2014

Liebeserklärung an die Vielfalt

Weihnachten ist zwar vorbei, aber diese tolle Botschaft, die ich bei Gourmandises végétariennes entdeckt habe, möchte ich unbedingt mit euch teilen (da die Botschaft auch außerhalb von Weihnachten Bedeutung hat):


Liebeserklärung an die Vielfalt - eine Weihnachtsbotschaft

In den letzten Wochen haben Menschen in Dresden und anderswo Angst, Kälte, Kleinmut, Rassimus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße getragen. Wir sind nicht nur verunsichert, sondern sehen das friedliche Zusammenleben in diesem Land erschüttert. Was wir in Dresden sehen, sind nicht die üblichen Nazis, aber Menschen, die letztlich die gleiche menschenverachtende Ideologie verbreiten.
Doch unser Land sieht anders aus.
Wir leben schon heute Vielfalt.
Wir finden es normal, dass der marrokanische Schwager mit uns Weihnachten feiert. Und es dann kein Schweinefleisch zu Essen gibt. Wir haben Freundinnen und Freunde aus Russland, Usbekistan, Mali, Österreich und Tunesien. Wir lernen von anderen und merken, dass andere von uns lernen. Das ist Zusammenleben, auch wenn wir manchmal Dinge nicht verstehen. Wir interessieren uns für andere Kulturen, Religionen und Ansichten und werden niemanden eine Kultur überstülpen.
Wir gehen mit muslimischen Bosniern und Iranern und ihren Kindern zusammen auf den Martinsumzug, weil uns allen das Teilen und das Ritual mit den Laternen so gut gefällt. Wir sind gerührt, wenn die 5-jährige Nichte sagt, dass sie in weniger Ländern Ausländerin sei als eine Deutsche, weil sie nämlich zwei Pässe habe.
Wir trinken augenzwinkernd mit Moslems guten Wein und lachen zusammen. Wir trinken Tee beim Opferfest und erkennen, dass Nächstenliebe nicht nur beim christlichen Weihnachtsfest seinen Platz hat und Alkohol trinken nicht zwingend für Geselligkeit nötig ist.
Wir sind neugierig, was der russische Oberst, den wir kennenlernen, zu erzählen hat. Wir sehen Begegnung als Bereicherung des Lebens. Sie eröffnet Perspektiven, die wir davor noch gar nicht erahnen konnten. Wir lachen verschmitzt mit der häkelnden türkischen Oma in der U-Bahn über eine skurille Situation. Und freuen uns über ihr Gesicht, das wir noch Jahre später vor Augen haben. Uns werden täglich die Augen geöffnet von der Vielfalt, die auf uns einprasselt.
Wir lernen Sprachen in der Schule und können uns damit auf der ganzen Welt verständigen. Wir haben keine Angst, wenn Kinder aus aller Herren und Frauen Länder mit unseren Kindern in den Kindergarten und die Schule gehen. Weil unsere Kinder so von klein auf interkulturell lernen. Weil für sie Vielfalt normaler sein wird als für uns.
Wir sehen wie liebevoll eine Bulgarin unsere Großeltern pflegt, wie fair der pakistanische Junge in der E-Jugend Fußball spielt. Wir erinnern uns an den Geschmack von Kardamom, der in einem Tee war, der uns angeboten wurde.
Wir sind nicht stolz auf den Ausgang der Geburtslotterie, die den einen zum Deutschen und die andere zur Bolivianerin macht. Wir leben und lieben in binationalen Beziehungen und Ehen. Wir ziehen unsere Kinder zweisprachig auf, damit sie mit ihren Großeltern im Ausland reden können.
Wir sehen den Austausch der Kulturen als Bereicherung unseres Lebens, egal ob wir dabei portugiesischen Weichkäse oder iranische Heavy Metal Bands kennenlernen. Wir lachen über den serbischen Film, nordamerikanische Serien und Karnevalsbräuche in Ecuador.
Wir übernehmen Wörter aus anderen Ländern in unseren Sprachschatz, weil wir Dinge so besser ausdrücken können. Wir übernehmen Feste und Bräuche und stellen auf einmal ausgehöhlte Kürbisse ins Fenster. Wir sind überzeugt davon, dass Kulturen und Sprachen erst dadurch leben, dass sie sich vermengen, vermischen, bereichern und befruchten.

Wir wollen in einem Land leben, das Menschen auf der Flucht offensteht. Wir leben in einem Einwanderungsland und wir wollen eine Willkommenskultur anstatt die Mauern um Europa zu vergrößern. Wir sind entsetzt darüber, dass so viele Menschen an den Außengrenzen sterben. Wir verstehen, dass Menschen fliehen, egal aus welchem Grund. Wir wollen Flüchtenden ein neues Zuhause geben und die Möglichkeit, frei und in Würde zu leben. Ohne uns dabei auf die Schulter zu klopfen.
Wir sind überzeugt, dass wir zusammen den richtigen Weg finden können, der allen Teilen der Gesellschaft Rechnung trägt. Diese Auseindersetzung wird nicht immer einfach sein, sondern manchmal auch von Konflikten geprägt. Diese Konflikte wollen wir konstruktiv, friedlich und mit Respekt austragen und verhandeln. Dabei ist Migrationshintergrund für uns ein Zeichen der Stärke und Lebendigkeit der Gesellschaft.
In unserem Land ist es egal, welches Geschlecht jemand hat oder sich selbst zuschreibt. Es ist egal, wer wen einvernehmlich liebt. In unserem Land sind alle Menschen gleich. In unserem Land wollen wir sozial gerecht zusammen leben und gemeinsam die richtigen Fragen für die Zukunft stellen. Wir werden diejenigen politisch herausfordern, die soziale Spaltung vorantreiben oder Umverteilung verhindern. Wir wollen gelebte Solidarität, Mitgefühl und Empathie statt sozialer Kälte, Egoismus und deutschen Volksgenossen.
Zusammenleben und Austausch von Kulturen heißt für uns nicht Aufgabe von Werten, Ethik und Idealen. Vielmehr sehen wir, dass es Werte gibt, die in jeder Kultur zuhause sind. Auf ihnen bauen wir auf. Eine vielfältige Gesellschaft ist nicht einfach: Wir diskutieren hart in der Sache, wenn uns etwas nicht passt, aber wir finden gemeinsam Grenzen und Leitplanken des Zusammenlebens.
Wir stehen an der Seite aller Menschen in diesem Land, die friedlich und respektvoll miteinander leben wollen. Egal wo sie herkommen oder welche Religion sie haben. Egal ob sie eine andere Sprache sprechen oder andere Sitten und Gebräuche haben.
Wir wollen einfach zusammen leben. Wir wissen auch, dass viele der Ideale noch nicht umgesetzt sind.
Das heißt für uns:
Wir werden hasserfüllten Angsthasen, Rassisten und Fremdenfeinden dieses Land nicht überlassen, sondern an einer offenen und vielfältigen Gesellschaft weiterarbeiten. Was wir in Dresden und anderswo sehen ist nicht die Mitte der Gesellschaft, sondern Deckungsmasse von Nazis und Brandstiftern. Sie stellen nicht die richtigen Fragen, sondern treten nach unten. Sie sind diejenigen, die einer toleranten und freien Gesellschaft und Kultur im Wege stehen.
Wir danken deshalb all den Menschen, deren Ur-Großeltern, Großeltern, Eltern oder die selbst aus einem anderen Land hierher gekommen sind von ganzem Herzen, dass sie hier sind. Wir danken ihnen, dass wir Neues kennenlernen dürfen. Wir danken ihnen, dass wir immer wieder neu über uns nachdenken. Wir danken ihnen für eine ständige Neusausrichtung von dem, was wir unsere gewachsene Kultur nennen.
Zukunft geht nur zusammen. 
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Verbreitet die Liebeserklärung an die Vielfalt. Sie soll überall auftauchen, an ihr soll kein Weg vorbeiführen. Bloggt diese Weihnachtsbotschaft, postet sie auf Facebook, fotografiert sie für Instagram, verlinkt sie, twittert sie, leitet sie weiter, schickt sie per Mail, vertont sie, macht Videos, druckt sie aus, hängt sie auf, plakatiert. Macht eine Lawine daraus, eine frohe Botschaft der Menschlichkeit, eine Liebeserklärung an die Vielfalt, einen Appell für das friedliche Zusammenleben. Und dann geht auf die Straße und demonstriert. Wir sind viel mehr als wir denken.

(Originaltext von Hedonist international)

Montag, 29. Dezember 2014

Kürbispizza

Zutaten für 1 Blech:
Teig:
- 166 g Mehl (Dinkel 630 / Weizen 550 /
   Dinkel-Vollkornmehl)
- 83 g Hartweizengrieß / Dinkelgrieß
- 2,5 g frische Hefe
- 1 Prise Salz
- 1/2 EL Öl (optional)
Belag:
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 1 Zwiebel
- 200 g Räuchertofu
- 1 kleiner Lauch
- 250 g Sojajoghurt
- 1 TL Cashewmus (alter. Mandelmus)
- 1 Hand voll geröstete Kürbiskerne
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 EL Petersilie
- 1 EL Majoran
- Salz, Pfeffer
- Olivenöl (optional)


Für den Teig:
Mehl, Grieß und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in 150 ml Wasser (und opt. Öl) auflösen, danach gut mit dem Mehl vermengen. Mit den Händen ein paar Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Danach abgedeckt für 24 Std. in den Kühlschrank stellen. Den Teig 1 Std. vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, 30 min. stehen lassen, auf ein Blech aufbringen und nochmals 30 min. ruhen lassen.

Belag:
Zwiebel und Räuchertofu klein würfeln, Lauch in Ringe schneiden. Kürbis schälen, halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und mit einem Hobel in feine Scheiben schneiden.
Zwiebel- und Räuchertofu-Würfel in einer Pfanne anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Kürbis untermischen und alles zur Seite stellen.
Den Joghurt mit dem Cashewmus und den Kräutern verrühren - danach auf den Pizzaboden verteilen. Kürbismischung darauf geben, Kürbiskerne und Lauch darüber verteilen. Alles mit etwas Wasser oder Olivenöl beträufeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 20 - 25 min. backen.
Danach die Pizza evtl. noch mit Pfeffer würzen (Tipp: Herbaria Cajun Spices).

Guten Appetit!

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Kürbis-Kartoffel-Linsen-Eintopf

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 300 g Kartoffeln vorw. festkochend
- 1 Zwiebel
- 150 g Berglinsen
- ca. 700 ml passierte Tomaten
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Rosmarin
- 2 Lorbeerblätter
- Salz, Pfeffer
optional: Knoblauchgranulat



Berglinsen waschen (und je nach Packungsanleitung evtl. 1 - 2 Std. in Wasser einweichen).

Kürbis, Kartoffeln und Zwiebel würfeln.

Zwiebel in einem großen Topf anbraten. Rosmarin, Linsen, Lorbeerblätter, passierte Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen. Offen 10 min. bei mittlerer Hitze kochen. Kürbis und Kartoffeln einrühren, weitere 20 - 25 min. kochen (bis alles "durch" ist).
Lorbeerblätter entfernen, mit Salz und Pfeffer (+ opt. Knoblauch) abschmecken.

Guten Appetit!

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