Montag, 12. November 2018

Rosenkohl-Pizza

Zutaten für 1 Blech:
Teig:
- 167 g Mehl (Dinkel 630 / Weizen 550 /
   Dinkel-Vollkornmehl)
- 83 g Hartweizengrieß
- 2,5 g frische Hefe
- 1/2 EL Öl
- Salz
Belag:
- 400 - 500 g Rosenkohl
- 200 g Räuchertofu
- passierte Tomaten
- Oregano, Thymian, Kräuter d. Provence,
  Salz, Pfeffer
- Hefeschmelz / (geriebener) veganer Käse

Teig:
Mehl, Grieß und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in 150 ml lauwarmen Wasser und Öl auflösen, danach gut mit dem Mehl vermengen. Mit den Händen ein paar Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Danach abgedeckt für 24 Std. in den Kühlschrank stellen.
Den Teig 1 Std. vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, 30 min. stehen lassen, auf ein Blech aufbringen und nochmals 30 min. ruhen lassen.

Belag:
Beim Rosenkohl den Strunk und die äußeren schlechten Blätter entfernen. Waschen und dann in Scheiben schneiden. Räuchertofu würfeln. Die passierten Tomaten mit den Kräutern, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Die Pizzasoße auf dem Teig verteilen, darauf ein wenig Hefeschmelz / Käse und dann die restlichen Zutaten darüber verteilen. Zum Schluss den restlichen Hefeschmelz / Käse darüber geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 250° Umluft ca. 11 min. backen.

Guten Appetit!

Freitag, 9. November 2018

Produkttipp

Ein Dip für alle Fälle ;-)




Zufällig entdeckt und gleich beim ersten probieren verliebt :-))).
Schmeckt sehr sehr lecker, aber Achtung: auch gut scharf!

Durch den Fettgehalt nicht unbedingt was für jeden Tag und um es Gläserweise zu essen :-D, 
aber hier und da muss die Soße unbedingt sein, 
passt nämlich hervorragend zu Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis, Nudeln, Brot..... 
und bestimmt noch zu vielem mehr, was ich noch nicht getestet habe
(z. B. sicher gut anstatt Ajvar in manchen Rezepten...) :-)


(erhältlich im Bioladen)

Montag, 5. November 2018

Ofen-Süßkartoffeln mit roter Bete

Zutaten für 2 Personen:
- 2 - 3 große Süßkartoffeln (je nach Größe)
- 1 große rote Bete (roh)
- 1 Möhre
- 1 Zwiebel
- 200 ml Reissahne
- 2 EL Schnittlauch
- etwas Knoblauchgranulat
- Salz, Pfeffer





Die Süßkartoffel gut waschen (da ihr die Schale mitessen könnt), halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen. Bei 200° Umluft ca. 30 min. backen.

In der Zwischenzeit das restliche Gemüse würfeln und in einer Pfanne ein paar Minuten lang gut anbraten. Knoblauch untermischen und dann mit der Reissahne ablöschen. Offen ca. 2 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Süßkartoffeln auf Teller verteilen und die Gemüse-Soße darüber geben.

Guten Appetit!

Freitag, 2. November 2018

Die Pestizidlüge

Ein Interview mit André Leu aus der Schrot & Korn:

>>Schon der Titel seines im Februar erschienenen Buchs spricht Bände: 
Der Agrarexperte André Leu möchte darin die Mythen der Agrarindustrie um Glyphosat & Co. widerlegen. Er sagt, wenn es um Pestizide gehe, arbeiten Agrarindustrie und Chemielobby seit Jahrzehnten mit geschönten Daten. Die Grenzwerte etwa, ab wann Pestizide verboten seien, richten sich stets nach gesunden Erwachsenen. Dass Kinder massiv gefährdet seien, werde verschwiegen. Wir reden mit ihm über sein Anliegen. 


Herr Leu, was hat Sie motiviert, ein Buch über die Gefährlichkeit von Pestiziden zu schreiben?

Uns wird erzählt, die Menge an Pestizidrückständen in Lebensmitteln seien unbedenklich und sicher. Es gäbe deshalb keinen Grund, Bio-Lebensmittel nachzufragen. Ich wollte prüfen, ob das stimmt. Dank meines Universitätsabschlusses in Kommunikation verstehe ich wissenschaftliche Veröffentlichungen und kann sie in gut verständliche Alltagssprache übersetzen. So kann jeder in meinem Buch nachlesen, wie Pestizide unsere Gesundheit – und insbesondere die unserer Kinder – beeinträchtigen können.

Eine Kernaussage ist, dass die globalen Agrarchemie-Unternehmen  Fakten manipulieren, wenn nicht sogar fälschen. Wie meinen Sie das?

Durch den Einfluss der Lobbyisten auf die Gesetzgebung schützen Regierungen die Interessen der Industrie mehr, als die der Öffentlichkeit. Ein klassisches Beispiel von massivem Interessenskonflikt ist die sogenannte Drehtür: Dabei besetzen ehemalige Topmanager einflussreiche Positionen in der Politik und umgekehrt. So kontrollieren die Füchse das Hühnerhaus! Ex-Manager der Agrarchemieindustrie schreiben Gesetzestexte zu Pestiziden, die ihr früherer Arbeitgeber entwickelt hat. Und in den Fachausschüssen, die die Rückstandsmengen giftiger Chemikalien in unseren Lebensmitteln festlegen, sitzen Wissenschaftler, die Forschungsgelder der Pestizidindustrie erhalten.

Wie sollten die Höchstwerte von Pestizidrückständen in Lebensmitteln festgelegt werden?

Für die Gesetzgebung dürften nur Studien unabhängiger Wissenschaftler nach dem Goldstandard berücksichtigt werden, die in anerkannten Wissenschaftsmagazinen veröffentlicht wurden. In den Gremien würden unabhängige Experten entscheiden, die keine finanziellen oder anderen Interessenskonflikte mit der Pestizidindustrie hätten. Und alle Prozesse müssten transparent und der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Mittlerweile hat ja praktisch jeder Mensch Glyphosat im Körper …

... mit ernsten, teils tödlichen Folgen. Glyphosat durchdringt sogar die Plazenta und kann die embryonale Entwicklung direkt beeinflussen. Föten und Neugeborene verfügen nicht über Enzyme wie Erwachsene, um Gifte abzubauen. Die Umweltorganisation Environmental Working Group hat im Nabelschnurblut von Babys bis zu 232 Chemikalien nachgewiesen. Pestizide können massiv den Hormonhaushalt verändern. Das ist kritisch für die normale Entwicklung bis hin zur Pubertät. Kinder im Wachstum brauchen, um sich normal zu entwickeln, kleine Dosen spezieller Hormone zu bestimmten Zeiten. Selbst kleinste Pestizidmengen können diese Prozesse massiv stören.

Sie warnen vor „synergistischen und metabolischen Effekten“ bei Pestiziden. Was meinen Sie damit?

Die Kombinationen von Pestiziden und ihren Abbauprodukten können bis zu tausend Mal giftiger sein als ein einzelner chemischer Wirkstoff!

Sie fordern eine pestizidfreie Landwirtschaft. Ist das nicht eine Illusion?

Nein, das ist absolut realistisch. Die Pestizidindustrie behauptet, wir könnten ohne Pestizide nicht genug Lebensmittel für die Menschheit produzieren, und müssten deshalb Rückstände akzeptieren. Das stimmt nicht. Gute biologische Landbausysteme erbringen gleiche und in armen Ländern mit geringem Produktionsniveau sogar höhere Erträge. Ganz zu schweigen vom Nutzen für Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit: etwa die wachsende Biodiversität, eine Abmilderung der Klimakatastrophe etc.

Wie kann sich jeder selbst vor Pestizid-Rückständen schützen?

Die gute Nachricht ist: Pestizide lassen sich vermeiden, indem man sich konsequent mit biologischen Lebensmitteln ernährt. Die meisten Pestizidrückstände kommen nämlich via Lebensmittel in unseren Körper. Nahrungsmittel zu waschen und zu schälen, hilft so gut wie nichts, denn die meisten Pestizide befinden sich in den Lebensmitteln.

3000 Exemplare Ihres Buchs gehen kostenlos an Kinderärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern ... 

Dass 3000 Experten für Gesundheit und Ernährung im Kindesalter mein Buch lesen können, darüber bin ich sehr froh. Nicht zuletzt habe ich es geschrieben, um gerade diese Berufsgruppen zu erreichen und darüber aufzuklären, wie gefährlich selbst kleinste Mengen an Pestiziden in unseren Lebensmitteln sind. Ich hoffe, immer mehr Menschen wird das bewusst und immer mehr Eltern erkennen, dass es für ihre Kinder am besten ist, biologische Lebensmittel zu essen. 

Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis?

Kindern konventionelle, pestizidbelastete Lebensmittel zum Essen zu geben, ist unverantwortlich. Die meisten Pestizidrückstände gelangen über diesen Weg in den Körper. Obst und Gemüse zu waschen und zu schälen, hilft so gut wie nichts. Die meisten dieser Gifte befinden sich in den Lebensmitteln drinnen. Kaufen Sie Bio-Lebensmittel und verzichten Sie auf Pestizide in Haus und Garten! So können wir den Verlust von Lebensräumen, das massive Artensterben und den Klimawandel bremsen und uns allen eine gesunde Zukunft bescheren. Echte, positive Veränderungen werden von der Bevölkerung in Gang gesetzt. Wir können zu dieser Veränderung beitragen. Das sind wir unseren Kindern und unserer Zukunft schuldig.<<

Montag, 29. Oktober 2018

Räuchertofu-Bällchen

Zutaten für ca. 20 St.:
- 400 g Räuchertofu
- 1 große Zwiebel
- 4 EL Mehl
- 4 EL Paniermehl
- 1 EL Senf
- 1 TL Sojasoße
- 2 EL Kräuter der Provence
- 1 EL Brathähnchengewürz (o. ä.)
- Salz, Pfeffer




Die Zwiebel fein würfeln, den Räuchertofu zerbröseln oder beides in einer Küchenmaschine zerkleinern. Alle Zutaten miteinander vermischen und gut durchkneten. Ein paar Minuten ziehen lassen und dann Bällchen daraus formen. In einer Pfanne von allen Seiten goldbraun braten.

Dazu passen z. B. Pommes.

Guten Appetit!

Freitag, 26. Oktober 2018

Dankbarkeit - 113


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.

Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,  z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).



Ich bin dankbar...


-...für einen leckeren und schönen Besuch beim "Mondo".
Diesmal gab es für mich keine Bowl, sondern ein sehr leckeres Erdnuss-Curry mit Reis.
Dazu einen kleinen Falafel-Salat (auch sehr gut!), den ich mir mit meinem Veggie geteilt habe.



-...für einen sehr lustigen Kinoabend zu zweit.

Wir haben uns "Die Unglaublichen 2" angesehen.
Den ersten Teil haben wir auch gesehen - ich kann mich allerdings an nicht mehr viel davon erinnern, war zu lange her :-D, aber die Charaktere waren mir auf jeden Fall gleich bekannt und vertraut.
Also ganz bestimmt auch ein Film für alle, die den 1. Teil nicht gesehen haben :-).
Dafür bekommt ihr auch Action, gaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Spaß und Spannung geboten.... und den kleinen Jack-Jack: sooooooooo drollig :-D.





-...für einen Abend zu zweit beim "Restaurant Boliwood"



-...dafür, dass es die neue "Happy way" wieder gibt




-...für das leckere Essen, dass ich mir an einem Tag spontan (da mein Veggie und ich uns einen gemütlichen Samstagabend daheim gemacht haben und davor zum Bioladen gelaufen sind, um für Abends gerüstet zu sein ;-) ) - passend zur aktuellen Happy way (Rezeptheft) - zusammen gestellt habe:
Eine "Buddha bowl" oder bei mir wohl eher eine "Buddha plate", 
weil ich keine so große Schüssel habe :-D
Und nein, ich habe nicht ganz alles an einem Abend gegessen - aber fast 
(den Rest gab's dann am nächsten Tag) :-)

Ganz viel Rohkost: 
Gurke, Kohlrabi, Fenchel, rote Bete, lila Möhre, Rotkohl, Paprika, Feldsalat, Kresse 
und dazu aus dem Ofen: Champignons, Süßkartoffel, Butternut-Kürbis,
oben drauf dann noch etwas Räuchertofu und eine selbstgemachte Soße 
in Richtung "Honey-Mustard".
Lecker, lecker!



-...dafür, dass ich das Rezept für die "Sauerkraut-Tofu-Körbchen" auch ohne viel Fett (Blätterteig) machen kann (mit selbstgemachtem Teig ohne Fett). Mag mein Veggie so sogar viel lieber :-)



-...dafür, dass auch die "Räuchertofu-Schnecken" wunderbar mit dem selbstgemachten Teig funktionieren :-)



-...für leckeres Sushi vom "Osaka"



-...für teilweise zwar merkwürdige, aber immer wieder nette Begegnungen mit fremden und etwas bekannteren Menschen beim spazieren gehen / joggen.



-...für bereits 365 Rezepte hier auf dem Blog. 
Das heißt: 1 Jahr lang jeden Tag etwas neues / anderes... (welcher Durchschnitts-Omni bekommt so viel Abwechslung schon hin? Also ich kenne keinen :-D )

Ja was kann man denn als Veganer überhaupt noch essen?!? :-D :-D :-D ;-)



-...für das schöne neue Album von Deva Premal: "Deva"


Wunderschön und entspannend - definitive Empfehlung :-)

Hier ein kleiner Vorgeschmack:




-...für entspannte Bäder, z. B. mit der neuen CD von Deva Premal :-)

Ich habe dazu gelernt und mache jetzt keine Basenbäder mehr, sondern genau das Gegenteil:
Bäder mit Apfelessig (2 kleine Tassen naturtrüber Essig auf ein Vollbad).

Warum? Der PH-Wert der Haut ist leicht sauer, um als "Schutzschild" gegen Umwelteinflüsse zu fungieren. Eine Ernährung mit vielen basischen Lebensmitteln ist super, damit der Körper nicht übersäuert (und dadurch verschiedene Krankheiten entstehen), aber eine basische Pflege für die Haut ist eher kontraproduktiv (auch Seife ist da leider nicht so gut für den PH-Wert...).

Nicht nur mit einem Basenbad entgiftet der Körper, sondern auch mit einem Apfelessigbad (sehr schön zu erkennen am dunklen Rand an der Badewanne nach dem Baden.... und keine Angst, geht mit einem nassen Lappen wieder weg ;-) ) - zusätzlich wird der Schutzschild der Haut wieder hergestellt.
Nach so einem Bad habe ich auf jeden Fall weiche Haut,
bin entspannt und es geht mir richtig gut :-)



-...für kleine "Kreativpausen" im Alltag.
Momentan komme ich leider zeitlich nicht zu "größeren" Projekten (Acrylmalerei, Mandala malen...), deshalb habe ich mir vorgenommen jeden Tag wenigstens ein bisschen zu malen - und wenn es nur 2 Minuten sind (ich muss ja dafür nicht unbedingt bis Dezember warten ;-) ).
Dafür habe ich mir mein Malbuch und meine Filzstifte auf den Tisch gelegt, jederzeit bereit zum Einsatz :-)



-...für eine tolle Jogging-Runde - nach langer Zeit mal wieder im Regen.....mag ich irgendwie und es macht mich glücklich :-)


Montag, 22. Oktober 2018

Ofen-Pommes

Zutaten für 2 Personen:
- 1 kg Kartoffeln festkochend
- 1 EL Öl
- 2 EL Reismehl
- Salz









Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. Die Pommes unter fließendem Wasser abspülen. Danach in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen (bis sie komplett bedeckt sind) und 10 - 15 min. einweichen lassen. Das Wasser abgießen und die Pommes gut abtrocknen (mit Küchenpapier oder einem Küchentuch). Die Pommes mit dem Öl vermischen, so dass alle gut eingeölt sind. Reismehl mit Salz mischen und dazu geben. Alles gut durchmischen, so dass die Pommes damit umhüllt sind. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Pommes darauf verteilen (möglichst nicht übereinander und so, dass sie sich wenig berühren). Im vorgeheizten Ofen bei 240° Ober- / Unterhitze ca. 30 min. backen, dabei nach 15 min. einmal wenden.

Guten Appetit!


Kleine Erklärung: das Abspülen und Einweichen dient dazu, die Stärke abzuwaschen, so dass die Pommes nachher knuspriger werden.

Freitag, 19. Oktober 2018

Produkttipp

Wenn mal wenig Zeit / Lust / Möglichkeit (z. B. im Urlaub) besteht, Bolognese selbst zu machen:

"Rapunzel vegane Bolognese"



Seeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lecker! :-)

(erhältlich im Bioladen)

Montag, 15. Oktober 2018

Zucchini-Spaghetti mit Süßkartoffel-Blumenkohl-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 3 große Zucchini
- 1 mittelgroße - große Süßkartoffel
- 1 kleiner Blumenkohl
- 150 g Cashewkerne
- 1 EL Öl
- 1 TL Paprikapulver
- Knoblauchgranulat
- Salz, Pfeffer





Die Cashews mind. 30 min. einweichen lassen, danach Wasser abgießen.

Die Zucchini mit einem Spiralschneider in Spaghetti schneiden.

Die Süßkartoffel schälen, würfeln und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (nur auf die Hälfte des Blechs). Den Blumenkohl in Röschen teilen und mit Öl, Paprikapulver, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen. Auf die andere Hälfte des Bleches legen.
Alles im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober-/ Unterhitze ca. 25 min. backen.

Die Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen und zusammen mit den Cashewkernen, Knoblauch, Salz, Pfeffer und 200 - 300 ml frischem Wasser cremig pürieren.

Die Zucchini-Spaghetti in einer Pfanne / einem Topf leicht erwärmen / anbraten.
Mit der Süßkartoffel-Soße gut vermischen und dann den Blumenkohl unterheben.

Guten Appetit!

Freitag, 12. Oktober 2018

Käfighaltung beenden - End the cage age


>>Mehr als 140 europäische Tier- und Umweltschutzorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften die Käfighaltung sogenannter Nutztiere in der EU zu beenden. Zu der Kampagne "End the Cage Age" rufen u. a. 

Die Initiatoren fordern in einer gleichnamigen Europäischen Bürgerinitiative die EU-Kommission auf, geeignete Rechtsvorschriften vorzuschlagen, um Käfige für Kaninchen, Hühner, Enten, Gänse und Wachteln zu verbieten; ebenso Kastenstände und Abferkelbuchten für Sauen sowie Einzelboxen für Kälber.

Innerhalb eines Jahres müssen 1 Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zusammenkommen. Dann hat die EU-Kommission drei Monate Zeit, um zu reagieren. Sie kann den Forderungen der Bürgerinitiative nachkommen oder auch nicht, muss aber ihre Entscheidung in jedem Fall begründen. Die Europäische Bürgerinitiative eröffnet somit EU-Bürgerinnen und -Bürgern die Möglichkeit, ein Thema auf die politische Tagesordnung der Kommission zu bringen.<<

Bitte die Petition fleißig teilen und unterschreiben - z. B. 

Vielen herzlichen Dank an euch alle!

Montag, 8. Oktober 2018

Weißkohl-Möhren-Salat

Zutaten für 1 kleine Schüssel:
- 1 kleiner Weißkohl
- 3 große Möhren
- 4 EL Essig
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL Dattelsirup
- Salz, Pfeffer








Weißkohl und Möhren raspeln / in feine Streifen schneiden.
Die restlichen Zutaten zu einem Dressing mischen und dann zum Gemüse geben.
Den Salat ein paar Minuten gut durchkneten und dann ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, am besten über Nacht.

Guten Appetit!


Vielen lieben Dank an die liebe Mel für das tolle Rezept!

Freitag, 5. Oktober 2018

Zitat des Tages

"Tausende Kerzen können von einer Kerze zum Brennen gebracht werden, dennoch wird das Leben der Kerze dadurch nicht verkürzt. Glücklich sein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird." - Buddhistische Weisheit

Montag, 1. Oktober 2018

Afrikanischer Süßkartoffeleintopf (2. Variante)

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 350 g Süßkartoffel
- 1 Zwiebel
- 1 Fenchel
- 1 (rote) Paprika
- 240 g gekochte Kidneybohnen
  (96 g getrocknet)
- 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
- 150 ml Gemüsebrühe
- 50 ml Reissahne
- 50 g Erdnüsse
- 1 EL Tomatenmark
- ein wenig Knoblauchgranulat
- 1/2 - 1 TL Kurkuma
- 1/2 TL Kreuzkümmel gem.
- 1/2 TL Koriander gem.
- 1 Prise Zimt
- 1 Prise Chili
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Getrocknete Bohnen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Süßkartoffel und Zwiebel würfeln, Fenchel und Paprika klein schneiden.

In einem Topf die Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch anbraten. Tomatenmark dazu geben und kurz anschwitzen lassen. Süßkartoffel, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Chili hinein geben, ebenfalls kurz anbraten. Mit Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen. Abgedeckt bei mittlerer Hitze 10 min. köcheln lassen. Den Fenchel dazu geben und nochmals 10 min. kochen. Paprika und Bohnen untermischen, weitere 5 min. köcheln lassen. Zum Schluss Erdnüsse, Reissahne, Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen. Den Topf nach 1 - 2 Minuten vom Herd nehmen.

Guten Appetit!

Freitag, 28. September 2018

Dankbarkeit - 112


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.

Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,  z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).



Ich bin dankbar...


-...für einen schönen Grillabend bei einem Freund.



-...dafür, dass mir mittlerweile klar geworden ist, dass ich keinen Zoo mehr unterstützen möchte.
Vor 3 Jahren habe ich zuletzt einen besucht, danach wollte ich in keinen mehr - das war aber keine so direkt "bewusste Entscheidung", wahrscheinlich eher unbewusst
 (ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine).
Erst jetzt, durch (den jetzt erlösten) Fritz, hat es Klick gemacht und mir wurde richtig bewusst, dass ich jahrelang an Mythen / Irrtümer geglaubt habe - jetzt entscheide ich mich BEWUSST dagegen :-)

Das vegane Leben ist kein "endgültiger Zustand", sondern eine Reise, bei der man immer mehr dazu lernt und sich weiter entwickelt. Deshalb nur Mut an alle (ethischen) Vegetarier / Veganer da draußen: niemand ist perfekt oder gar "besser / schlechter" als andere - wir tun alle unser (nach unserem momentanen Wissensstand) Bestes!



-...für mein erstes selbstgemachtes Raumspray :-).
Unser Spray (das wir vor gefühlten Ewigkeiten gekauft haben) war leer, ich wollte aber nicht wieder so eins mit unglaublich vielen (wahrscheinlich nicht gerade guten) Inhaltsstoffen nachkaufen, deshalb habe ich mir selbst eins zusammen gemischt (Rezept z. B. hier).
Riecht gut und ich weiß was drin ist :-)

Ich habe dafür eine kleine (30 ml) leere Sprühflasche von Primavera benutzt



-...für einen schönen Tag zusammen mit unserem Neffen.
Wir waren mit ihm im "Playmobilpark" (ist ja nicht so weit weg von uns).
Können wir definitiv empfehlen: ein schöner Ausflug für Klein & Groß (wer sich traut kann überall mitklettern und zusammen mit den Kindern spielen). Der Park ist unterteilt in mehrere Themenbereiche, da ist für jeden was dabei.


Fand ich als "Mittelalterfan" am besten: die Ritterburg :-)

Bei schönem Wetter unbedingt Badekleidung mitnehmen, dann können die Kinder (oder Erwachsenen ;-) ) im Wasser plantschen! 

Auch hier haben fleißig alle mitgeholfen: die "Goldmine" bei der man "Goldnuggets" und Edelsteine im Sand finden kann

 Die Attraktionen sind hauptsächlich im Außenbereich, es gibt aber auch eine große Halle mit Klettermöglichkeiten

Einen Go-Kart-Parcours gibt es auch

Überall Kletterspaß für jedes Alter 


Sogar Boot fahren können die Kinder (Go-Kart-fahren beansprucht die Beine, die Boote werden mit den Armen betrieben - also ein komplettes Workout ;-) )



-...für die schönen gelben Kirschtomaten aus dem Bioladen
(geschmacklich etwas milder / süßlicher als die roten).
Damit gab es eine buntere und sehr leckere Kichererbsen-Pizza
(die gelben Tomaten haben perfekt dazu gepasst!)




-...für einen wieder sehr schönen und leckeren Abend beim "Restaurant Boliwood"



-...dafür, dass mein Veggie und ich uns die Doku "What the health" angesehen haben.
Auch wenn wir bereits Veganer sind (bzw. im Fall von meinem Veggie so gut wie), kann man doch immer wieder neue Sachen dazu lernen und sich bereits bekannte Fakten nochmal ins Gedächtnis rufen, so dass man mit seiner Entscheidung, so zu leben, sich erst recht wieder bestätigt fühlt.

Die Doku gibt es auf Youtube, Amazon und Netflix.

Ein definitiver Tipp für alle, die sich über eine Ernährungsumstellung noch unsicher sind, aber auch für alle Veganer, die durchaus auch noch die ein oder andere Sache dazu lernen.

Eigentlich ein Tipp für alle Menschen, aber welcher Fleischesser lässt sich schon gerne sein Essen "schlecht reden"? ;-)





-...dafür, dass der Herbst wieder da ist - auch wenn mir der starke Umschwung eine kleine Erkältung beschert hat (dank Zwiebeln und viel Ingwer / -tee nur halb so schlimm :-) ).... wer fleißig hier mitliest wird schon mitbekommen haben,
dass ich trotzdem mehr der Frühlings- und Herbsttyp bin :-D



-...dass es eine tolle neue Kürbissorte im Bioladen zu kaufen gibt: Delicata - und sich so unser veganer Speiseplan nach und nach um immer mehr Lebensmittel erweitert :-)

Schmeckt sehr lecker - süßer als Hokkaido, ich glaube sogar etwas mehr als Butternut

Daraus gab es gebackenen und mit Bolognese 
(mit Sojagranulat - bei 190° Ober-/ Unterhitze 30 min.) 
gefüllten Kürbis - mmmmhhh... :-)



-...dafür, dass wieder Feldsalat-Saison ist.
Mochte ich früher gar nicht gern, mittlerweile liebe ich ihn total im grünen Smoothie und konsumiere dadurch jede Woche gefühlte Kilos :-D



-...dafür, dass ich "zufällig" entdeckt habe, dass Chinakohl richtig lecker im Smoothie schmeckt (am besten kombiniert mit Feldsalat!). Bei einem Abendessen blieb ein halber Chinakohl übrig
(da es im Laden gerade nur sehr große Exemplare zu kaufen gab), der verwendet werden wollte. Nach einer kurzen Internetsuche nach "Chinakohl Smoothie" stand fest:
der MUSS püriert werden :-D


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