
"The crown tower", "The rose and the thorn", "The death of Dulgath", "The disappearance of Winter's daughter" und "Drumindor" von Michael J. Sullivan (gibt es zum Teil auch auf deutsch, siehe unten) - 2027 soll der Teil "Blythin Castle" folgen
1000 Jahre nach der Serie "The rise and fall" spielt die Serie "The Riyria chronicles".
Auch hier, wie schon bei den anderen Geschichten aus Elan, kann die Serie unabhängig von den anderen gelesen werden (wenn man vorherige / nachfolgende Serien schon gelesen hat, erkennt man Charaktere, geschichtliche Ereignisse etc., was ich persönlich sehr mag).
Und wie bei "The rise and fall" können innerhalb davon auch die einzelnen Teile als Standalone gelesen werden (außer den 2. Teil, bei dem ich empfehle den 1. Teil schon gelesen zu haben).
"The Riyria chronicles" spielt ca. 10 Jahre vor "The Riyria revelations" (die Serie werde ich euch auch noch vorstellen...) und erzählt die Anfänge von "Riyria" - wie sich Royce & Hadrian kennengelernt haben und ihre ersten Jahre zusammen als Team.
Die einzelnen Bücher:
1. "The crown tower" (deutsch "Im Schatten des Kronturms"):
>>Ein Krieger, der nichts zu kämpfen hat, wird mit einem diebischen Mörder gepaart, der nichts zu verlieren hat. Gemeinsam müssen sie einen Schatz stehlen, den niemand erreichen kann. Der Kronenturm ist die uneinnehmbare Ruine der größten Festung, die je gebaut wurde, und beherbergt die wertvollsten Besitztümer des Reiches. Aber der alte Zauberer hat es nicht auf Gold oder Juwelen abgesehen, und dieser Preis kann nur durch die vereinten Talente zweier bemerkenswerter Männer erlangt werden. Wenn Arcadius Hadrian und Royce nur davon abhalten kann, sich gegenseitig umzubringen, könnte es ihnen gelingen.<<
Meine Meinung dazu:
MJS hat es auch hier (wie bei Legends, Nolyn + Esrahaddon) geschafft, mich von Anfang an (nach nur wenigen Sätzen) so zu fesseln, dass ich nicht anders kann, als das Buch ganz zu lesen.
Hadrian ist schlagfertig und hat Sinn für Humor, ich mag ihn - ebenso wie Royce.
Erst Raithe + Malcolm („Age of Myth / The legends of the first empire“), dann Nolyn + Amicus („Nolyn“) und jetzt Royce + Hadrian...alles äußerst sympathische und witzige Duos.
Der erste Teil der Chronicles-Reihe war ein spannendes, aufregendes Abenteuer - ich werde Royce & Hadrian weiter begleiten, soviel ist sicher.
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2. "The rose and the thorn" (deutsch: "Das Geheimnis der dornigen Rose"):
>>Mehr als ein Jahr lang hat Royce Melborn versucht, Gwen DeLancy zu vergessen, die Frau, die ihn und seinen Partner Hadrian Blackwater vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Die beiden Diebe können sie nicht vergessen und kehren nach Medford zurück, werden dort aber ganz anders empfangen: Gwen weigert sich, sie zu sehen. Als Opfer des Missbrauchs durch einen mächtigen Adligen vermutet sie, dass Royce in seinem Wunsch nach Rache jede Gefahr ignorieren wird. Indem sie die Diebe abweist, hofft Gwen, sie noch einmal zu schützen. Was sie nicht ahnt, ist, wozu die beiden fähig sind - aber sie wird es bald herausfinden.<<
Meine Meinung dazu:
Weniger gut als der vorige Teil (leider wird es unnötig brutal), aber trotzdem wieder spannend und mit Albert als weiteren Charakter stellenweise recht amüsant.
Diesen Teil empfehle ich definitiv nicht als Standalone zu lesen, da es besser ist, das Wissen aus dem ersten Teil zu haben und weil Royce hier nicht so sympathisch (und brutaler) ist wie bei den anderen Teilen, so dass man den Charme der Riyria-Serien aus diesem Buch alleine vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann.
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3. "The death of Dulgath" (deutsch: "Der Anschlag auf Dulgath"):
>>Als das letzte Mitglied der ältesten Adelsfamilie von Avryn ermordet werden soll, wird Riyria angeheuert, um das Komplott zu vereiteln. Drei Jahre sind vergangen, seit sich der kriegsmüde Söldner Hadrian und der zynische Ex-Assassine Royce zusammengetan haben, um ihr Leben als Auftragsschurken zu beginnen. Die Dinge liefen gut genug, bis sie gebeten werden, einen Mord zu verhindern. Jetzt müssen sie sich in eine uralte Ecke der Welt wagen, um eine mysteriöse Frau zu retten, die mehr über Royce weiß, als sicher ist, und sich weniger um sich selbst kümmert, als es vernünftig ist.<<
Meine Meinung dazu:
Es fängt definitiv besser und vielversprechender an als der letzte Teil.
Von Anfang an dieser Charme und Humor mit Royce & Hadrian... ich liebe es einfach.
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, die richtige Mischung aus Abenteuer, Humor, Emotionen und Nostalgie (was die historischen Ereignisse angeht).
Bis jetzt mein liebster Teil der "Riyria chronicles".
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4. "The disappearance of Winter's daughter" (deutsch: "Das Verschwinden der Wintertochter"):
>>Eine Tochter verschwindet. Zwei Schurken erhalten ein Vermögen, um sie zu finden. Doch das ist nicht genug.
Als Gabriel Winters Tochter auf mysteriöse Weise verschwindet und für tot gehalten wird, sinnt der wohlhabende Whiskeybaron auf Rache. Da er während des berüchtigten Jahres der Angst in Colnora gelebt hat, heuert er den einzigen Mann an, von dem er weiß, dass er blutige Vergeltung üben kann - den berüchtigten Duster.
Begleite Royce und Hadrian, den zynischen Ex-Assassinen und den idealistischen Ex-Söldner, auf ihrer Reise in eine geheimnisvolle Stadt in der Alten Welt, in der es von Adligen wimmelt, die behaupten, von der kaiserlichen Aristokratie abzustammen. Riyrias Aufgabe scheint einfach zu sein: herausfinden, was mit der verschwundenen Herzogin passiert ist, und sie, falls sie noch lebt, nach Hause bringen ... wenn nicht, die Verantwortlichen bestrafen. Aber nichts ist einfach in den überfüllten, engen, nebelverhangenen Straßen von Rochelle, wo mehr als eine alte Legende lauert.<<
Meine Meinung dazu:
Wieder die richtige Mischung aus Abenteuer und
(einer guten Portion genialem) Humor... absolut fantastisch.
Evelyn ist einfach wunderbar... Es war schön, wie sie Hadrian & Royce ins Schwitzen gebracht hat (aber gut gekontert mit Royces Dankesgebet ein paar Tage später ;-) ).
Der kleine Einblick in das, was nach „Esrahaddon“ passiert ist, war sehr interessant zu lesen.
Hadrian war mir von Anfang an sympathisch, aber jetzt kann ich auch Robins (Michael Sullivans Frau) Schwärmerei für ihn verstehen.
Und Royce hat sich im Laufe der Jahre mit Hadrian sichtlich weiterentwickelt... sogar das Alleinsein mit ihm ist jetzt eine echte Freude (nur noch übertroffen von der gemeinsamen Zeit mit Hadrian).
Das Ende war süß (wegen Genny), spannend, unterhaltsam, lustig, mit einem „ach wie schade, schon vorbei...“
Neben "The death of dulgath" definitiv einer der besten Teile der Serie.
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5. "Drumindor" (gibt es noch nicht auf deutsch):
>>Er plante, eine ganze Stadt auszulöschen. Er dachte, niemand könnte sich ihm in den Weg stellen. Aber er hatte noch nichts von Riyria gehört.
Als ein Zwerg als Handwerksmeister entlassen wird, droht er mit Vergeltung. Die als Riyria bekannten Schurken werden beauftragt, ihn zu finden und aufzuhalten. Die beiden reisen in den paradiesischen Ferienort Tur Del Fur und erhalten ein üppiges Taschengeld, das zusammen mit dem leichten Auftrag die Reise zu einem Urlaub zu machen verspricht. Alles wäre perfekt gewesen, wenn nicht der Nachname des verärgerten Mitarbeiters Berling wäre und das Ziel seines Zorns die legendären Türme von Drumindor wären.<<
Meine Meinung dazu:
Der Anfang war nicht so interessant, wirklich wie ein „Urlaub“, es fehlte irgendetwas für eine bessere Lesefreude. Erst als die Zwerge auftauchten, wurde es wirklich richtig spannend und obendrein voller Zwergencharme.
Und das Ende... einfach atemberaubend und herzerwärmend.
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Als nächstes geht's weiter mit den "Riyria revelations" :-)

