Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis (Garzeit 35 min.)*
- 200 g Spinat
- 1 Zwiebel
- 35 g Mandelblättchen
- 30 g getrocknete Aprikosen
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1/2 TL Zimt gemahlen
- 1 Prise Kardamom gem.
- 1/2 TL Kurkuma
- Salz, Pfeffer
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten.
Zwiebel und Aprikosen würfeln.
In einem Topf die Zwiebelwürfel anbraten. Die Gewürze und den Reis zugeben. Kurz mitbraten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt 30 min. bei niedriger Hitze kochen.
Aprikosen und Spinat untermischen. Für weitere 5 min. köcheln lassen (evtl. ein wenig Wasser dazu gießen). Die Mandeln ebenfalls untermischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!
*Wenn ihr Reis mit anderer Garzeit benutzen möchtet, einfach die Kochzeit entsprechend anpassen.
Vegane Rezepte - Liebe zur Natur in all ihren Erscheinungsformen - Liebe zu Gott
Montag, 20. März 2017
Freitag, 17. März 2017
Der Konzernatlas
Die "Heinrich-Böll-Stiftung" hat wieder einen Atlas herausgegeben - diesmal geht es um "Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie"
>>Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaisers/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze eines Eisberges, zu dem eine problematische Marktmacht und großer politischer Einfluss gehören. Außerdem ist die industrielle Landwirtschaft weltweit für gravierende Klima- und Umweltprobleme verantwortlich.<<
![]() |
| (Quelle: boell.de) |
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| (Quelle: boell.de) |
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| (Quelle: boell.de) |
Der Atlas ist sehr interessant und spannend - unbedingt lesen!
Montag, 13. März 2017
Nudeln mit scharfer Tofu-Sahne-Soße
Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 150 - 200 g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- Ajvar nach Geschmack (mind. 1 - 2 TL)
[altern. Mojo Rojo oder 1/2 TL Piri piri]
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
- 200 ml Reissahne
(alt. 200 ml Wasser + 1 EL Cashewmus)
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer
Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Räuchertofu und Zwiebel würfeln.
Den Tofu in einer Pfanne scharf anbraten, danach die Zwiebel dazu geben und mitbraten.
Ajvar und die beiden Paprikapulver unterrühren, kurz anschwitzen lassen. Mit Reissahne ablöschen und bei mittlerer Hitze ein wenig einköcheln lassen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!
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- 300 g Nudeln
- 150 - 200 g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- Ajvar nach Geschmack (mind. 1 - 2 TL)
[altern. Mojo Rojo oder 1/2 TL Piri piri]
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1/4 TL geräuchertes Paprikapulver
- 200 ml Reissahne
(alt. 200 ml Wasser + 1 EL Cashewmus)
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer
Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Räuchertofu und Zwiebel würfeln.
Den Tofu in einer Pfanne scharf anbraten, danach die Zwiebel dazu geben und mitbraten.
Ajvar und die beiden Paprikapulver unterrühren, kurz anschwitzen lassen. Mit Reissahne ablöschen und bei mittlerer Hitze ein wenig einköcheln lassen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!
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Freitag, 10. März 2017
Vegan unterwegs
Nicht nur in Nürnberg kann man lecker indisch essen gehen, sondern auch in Erlangen...
Und zwar beim "Restaurant Boliwood"
Gemütlich eingerichtet und eine angenehme Atmosphäre, mit schönen Bildern an den Wänden und verschiedenen Götterstatuen - was mich besonders freut: eine sehr große Statue von Krishna steht dort auch :-))))))
Am Anfang gibt es aufs Haus Linsen-Fladen (Papadams) mit verschiedenen Dips - der dunkle von den dreien ist vegan (ein Dip mit Tamarinde), die anderen beiden leider nicht.
[Edit: Mittlerweile werden bei einer veganen Bestellung auch mehrere vegane Dips gereicht]
Mein Veggie hatte an dem Tag richtig Hunger ;-), deshalb gab es eine vegane Vorspeisenplatte für 2 (wirklich gut und zum Glück nicht so fettig wie manch andere frittierte Speise - für uns trotzdem eine eher seltene Ausnahme, weil wir ja mittlerweile etwas fettärmer essen).
Die Hauptgerichte können in verschiedenen Schärfegraden bestellt werden und sind sehr sehr lecker (zumindest schon mal was wir probiert konnten ;-) )!
Esst ihr gern scharf? Dann ist das genau das Richtige für euch - die erste Stufe "Pikant" wurde uns als "über deutsche Schärfe" erklärt (was sie dann auch definitiv war ;-) ). Aber auch wenn ihr Schärfe nicht so mögt, könnt ihr dort essen, da das Essen auch nur leicht scharf bestellt werden kann.
Auf der Speisekarte sind sehr schön alle Gerichte markiert, die vegan bestellt werden können (und das sind nicht wenig!). Bei Fragen dazu hilft euch die sehr freundliche Bedienung auch gerne weiter.
[Edit 02/2020:
Mittlerweile gibt es eine neue Karte: keine verschiedenen Schärfegrade mehr (dafür eher scharfe und weniger scharfe Gerichte, was man aber individuell zum Teil bestimmt ändern kann wenn man das möchte - schärfer geht immer ;-) ) und andere / neue Gerichte sind hinzugekommen. Jetzt ist fast alles (und damit noch viel mehr als vorher) bei den vegetarischen Gerichten auch vegan möglich. Außerdem steht jetzt auch ein vegan machbarer Nachtisch auf der Karte]
Jetzt habt ihr bestimmt Hunger bekommen - dann nichts wie auf nach Erlangen ;-):
Gerberei 8
91054 Erlangen
(super Parkmöglichkeiten beim Großparkplatz in der Parkplatzstraße)
Montag, 6. März 2017
Bohnen-Lauch-Suppe
Zutaten für 2 Personen:
- 425 g gekochte weiße Bohnen
(170 g getrocknet)
- 1 kleiner Lauch
- 2 EL Cashewkerne
- 1 1/2 EL Zitronensaft
- 1 TL Thymian
- 1 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer
Getrocknete Bohnen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.
Cashewkerne evtl. einweichen lassen (mind. 30 min.), danach das Wasser abgießen.
Den Lauch klein schneiden und in einem Topf anbraten, bis er weich geworden ist.
Die gekochten Bohnen zusammen mit 350 ml Wasser in einem Mixer (oder mit dem Pürierstab) pürieren. Lauch, Cashewkerne, Zitronensaft, Thymian, Currypulver, Salz und Pfeffer untermischen. Alles noch einmal zu einer glatten Creme pürieren.
Die Suppe in einen Topf geben und ein paar Minuten köcheln lassen.
Dazu Brot / Baguette servieren.
Guten Appetit!
- 425 g gekochte weiße Bohnen
(170 g getrocknet)
- 1 kleiner Lauch
- 2 EL Cashewkerne
- 1 1/2 EL Zitronensaft
- 1 TL Thymian
- 1 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer
Getrocknete Bohnen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.
Cashewkerne evtl. einweichen lassen (mind. 30 min.), danach das Wasser abgießen.
Den Lauch klein schneiden und in einem Topf anbraten, bis er weich geworden ist.
Die gekochten Bohnen zusammen mit 350 ml Wasser in einem Mixer (oder mit dem Pürierstab) pürieren. Lauch, Cashewkerne, Zitronensaft, Thymian, Currypulver, Salz und Pfeffer untermischen. Alles noch einmal zu einer glatten Creme pürieren.
Die Suppe in einen Topf geben und ein paar Minuten köcheln lassen.
Dazu Brot / Baguette servieren.
Guten Appetit!
Freitag, 3. März 2017
Buchtipp
Heute sogar mal ein Tipp für eine Buchreihe:
"Die Waringham-Saga" von Rebecca Gable
Mein Plan war ja eigentlich, die Buchreihe komplett zu lesen, da es mittlerweile ein weiteres Buch ("Der Palast der Meere") gibt. Doch beim Warten auf die Erscheinung des neuen Buches habe ich mich dann dagegen entschieden:
Ich finde ja das Mittelalter ganz toll mit Rittern und Burgen und allem drum und dran... der neue Roman findet mehr auf hoher See statt und zeitlich auch nicht mehr (?) im Mittelalter.
Ich kann aber auf jeden Fall die ersten 4 Bücher jedem "Mittelalter-Fan" bzw. Leuten, die gerne historische Romane lesen, empfehlen.
Die Romane behandeln die englische Geschichte ab dem 14. Jahrhundert und begleiten dabei die fiktive Familie "Waringham" über mehrere Generationen lang.
____________________________________________________________
"Das Lächeln der Fortuna":
Spannend und unterhaltsam von Anfang bis Ende. Ich habe mit Robert gelacht, geweint, gehofft und geliebt. Besonders das Team Robert + John of Gaunt fand ich unglaublich toll und hätte am liebsten noch viel viel viel mehr von den beiden lesen wollen!
"Die Hüter der Rose":
Mit John of Waringham wurde ich nicht gleich so "warm" wie mit Robert (ich habe ihn dann aber trotzdem ins Herz geschlossen). Die Geschichte verlor zwischendurch manchmal ganz kurz an Reiz, hat aber danach umso mehr wieder an Fahrt aufgenommen, so dass es mir schwer fiel, das Buch aus den Händen zu legen. An mehreren Stellen im Buch hat sich meine "Kehle im Hals zusammengeschnürt", da John und seinen Begleitern unglaublich schlimme Dinge zustoßen (aber zum Glück immer wieder heil daraus hervor kommen). Gerade zum Schluss hin ist das Buch nichts für schwache Nerven ;-)
(wenn's um Mittelalter geht, darf man eben nicht zimperlich sein ;-) ).
"Das Spiel der Könige":
Nachdem ich beim letzten Buch zum Schluss hin John wirklich gern hatte, wurde ich bei "Spiel der Könige" etwas "unsanft" in die Runde der unbekannten Charaktere geworfen. Das war aber schnell vergessen, so dass ich auch von diesem Buch gefesselt war - obwohl ich beim Hauptcharakter, Julian of Waringham, immer wieder ins Grübeln kam, ob ich ihn jetzt mag oder nicht. Seine Zwillingsschwester Blanche dagegen hat mein Herz gleich erobert - was aber auch vielleicht daran liegen kann, dass dieses Buch das erste in der Reihe ist, in dem auch Frauen eine große Rolle spielen ;-). Rebecca Gable versteht es auch in diesem Buch, trotz oder auch gerade wegen schwieriger Charaktere und den grausamen Rosenkriegen, die Spannung immer aufrecht zu erhalten, so dass ich selten "nur ein paar Seiten" lesen konnte. Auch hier (wie in den vorherigen Teilen) dachte ich mir: wundervoll - mehr davon!
"Der dunkle Thron":
Nick war mir von Anfang an sympathisch, was vielleicht daran lag, dass er mich zu Beginn ein wenig an mich selbst erinnert hat ;-). Ungefähr in der Mitte des Buches verlor er zeitweise meine Sympathie, da er dort "wie besessen" von einer Sache ist und es dadurch scheint, als wäre ihm alles und alle Konsequenzen egal. Bis auf diesen kleinen, aber nicht unwichtigen Abschnitt im Buch, mochte ich ihn aber sehr und fand auch diesen Teil der Reihe wieder spannend, wundervoll und unterhaltsam - obwohl ich vor ein paar Jahren die Serie "Die Tudors" gesehen habe und dadurch die "grobe" Geschichte um den berühmten Henry VIII. bereits kannte.
____________________________________________________________
Wie schon oben erwähnt: die Reihe werde ich nicht weiter lesen ("Der Palast der Meere" scheint auch der letzte Roman in dieser Reihe zu sein), aber ich werde mir auf jeden Fall mal andere Bücher der Autorin ansehen, da sie einen sehr unterhaltsamen und spannenden Schreibstil hat.
Montag, 27. Februar 2017
Dankbarkeit - 95
Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm
Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.
Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,
z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).
z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).
Ich bin dankbar...
-...dafür, dass ich wieder mit dem Rad (+ Anhänger) einkaufen fahren kann ( / möchte) :-)
-...dafür, dass ich für die Zeit, in der es keinen frischen Spinat im Bioladen gibt, zum Teil einen Ersatz für meinen Smoothie gefunden habe (TK-Spinat schmeckt irgendwie nicht so gut): frische Petersilie
-...für einen schönen Abend zusammen mit Freunden beim "Tasty leaf".
Es gab wieder leckere Kohlrabi-Ravioli - diesmal als Vorspeise für mich :-).
-...für mehrere Runden Nordic walking bei frischer Waldluft - das tut ja immer wieder so gut :-).
-...dafür, dass wir zusammen mit Freunden ins Kino gegangen sind.
Diesmal ins "Roxy", weil wir uns eigentlich einen Film auf englisch ansehen wollten - durch eine kurzfristige Planänderung seitens des Kinos (Missverständnis bei einer Kindergeburtstagsfeier) wurde es dann doch ein Film auf deutsch (als Entschädigung gab's dafür Popcorn aufs Haus).
Was aber dann auch nicht so schlimm war,
so konnten wir wenigstens dem lieben Gronkh lauschen :-).
Wer es jetzt noch nicht weiß, es geht um den Film "The Lego Batman": Ein absoluter Filmtipp für Groß & Klein, erst Recht, wenn ihr den ersten Lego-Film bereits gesehen habt und ihn toll fandet.
Wer nur den Trailer sehen möchte: Ungefähr ab 2:20 (noch ohne Stimme von Gronkh)
-...dafür, dass wir uns alle nach dem Kino lecker beim "Osaka" gestärkt haben.
-...für die erste neugierige Biene, die ich dieses Jahr gesehen habe - bald ist Frühling :-)
-...für einen schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund beim "Cafe Tibet"
-...dafür, dass wir noch etwas wichtiges über unsere Keramikpfannen gelernt haben: wenn Öl, dann eins mit möglichst hohem Rauchpunkt benutzen (siehe Produkttipp unten)
-...für schöne Spaziergänge zu zweit bei Sonnenschein.
-...für einen schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund beim "Cafe Tibet"
-...dafür, dass wir noch etwas wichtiges über unsere Keramikpfannen gelernt haben: wenn Öl, dann eins mit möglichst hohem Rauchpunkt benutzen (siehe Produkttipp unten)
-...für schöne Spaziergänge zu zweit bei Sonnenschein.
Freitag, 24. Februar 2017
Kein illegales Holz in die EU!
>>Liberia beherbergt einen einmaligen Naturschatz: vom Aussterben bedrohte Westafrikanische Schimpansen. In dem kleinen Land wächst mehr als ein Drittel des Upper Guinean Rainforest. Der Artenreichtum ist überwältigend.
Die Regierung des bitterarmen Landes setzt nach einem Bürgerkrieg und der Ebolakrise auf den Holzexport, um die Armut zu bekämpfen. Es droht dadurch jedoch die ungezügelte Plünderung der Regenwälder. Laut der Studie „Hold the Line“ der Organisation Global Witness sind alle großen Holzkonzessionen Liberias illegal.
Manche Holzfirmen verschleiern demnach, wer Nutznießer der Gewinne ist. Darunter scheinen verbotenerweise auch einflussreiche Politiker zu sein. Auch hinter Konzessionen, die eigentlich Dorfgemeinschaften zugutekommen sollen, können in Wirklichkeit Holzfirmen stecken. Außerdem manipulieren Firmen im großen Stil Angaben über ihren wahren Holzeinschlag. Schließlich hinterziehen sie dem klammen Staat viele Millionen Euro Steuern.
„Logging-Firmen lügen, betrügen und stehlen vom liberianischen Volk“, sagt Jonathan Grant von Global Witness.
Derzeit verhandelt die EU mit Liberia über ein Holzhandelsabkommen: Im Rahmen eines Voluntary Partnership Agreements (VPA) würde die EU Holz ohne weitere Prüfung importieren, wenn Liberia die Legalität garantiert. Es bestehen große Zweifel, dass dies funktioniert. Vielmehr ist zu befürchten, dass illegale Konzessionen auf dem Papier für legal erklärt werden und Holz aus Raubbau zu uns gelangt.
Trotz dieser Gefahr könne das System zum Schutz von Wäldern beitragen, berichten liberianische Umweltschützer. Ihre Arbeit sei durch die VPA-Verhandlungen gestärkt worden. Jetzt kämpfen sie dafür, dass alle illegalen Konzessionen zurückgenommen werden.<<
Bitte fordert von der EU, kein Holz von Liberias illegalen Konzessionen zu importieren!
Montag, 20. Februar 2017
Sauerkrautsuppe
Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 500 g Sauerkraut
- 3 mehlig kochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 1 Paprika
- ein paar Scheiben Brot
- 750 ml Wasser
- 125 ml Reissahne
- 1 TL Kümmel gemahlen
- Salz, Pfeffer
Zwiebel, Kartoffeln und Brot würfeln, Paprika klein schneiden.
Das Sauerkraut in einem kleinen Topf erhitzen.
In einem großen Topf die Zwiebel anbraten, Kartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit braten. Dann die Paprika kurz anbraten. Mit Wasser ablöschen und abgedeckt ca. 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Brotwürfel in einer Pfanne knusprig braten.
Das Sauerkraut mit in den großen Topf geben und dann mit dem Pürierstab ungefähr die Hälfte der Suppe pürieren. Reissahne unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Die Suppe evtl. nochmal kurz erwärmen lassen, dann auf Teller verteilen und das Brot darüber geben.
Guten Appetit!
- 500 g Sauerkraut
- 3 mehlig kochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 1 Paprika
- ein paar Scheiben Brot
- 750 ml Wasser
- 125 ml Reissahne
- 1 TL Kümmel gemahlen
- Salz, Pfeffer
Zwiebel, Kartoffeln und Brot würfeln, Paprika klein schneiden.
Das Sauerkraut in einem kleinen Topf erhitzen.
In einem großen Topf die Zwiebel anbraten, Kartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit braten. Dann die Paprika kurz anbraten. Mit Wasser ablöschen und abgedeckt ca. 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Brotwürfel in einer Pfanne knusprig braten.
Das Sauerkraut mit in den großen Topf geben und dann mit dem Pürierstab ungefähr die Hälfte der Suppe pürieren. Reissahne unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Die Suppe evtl. nochmal kurz erwärmen lassen, dann auf Teller verteilen und das Brot darüber geben.
Guten Appetit!
Freitag, 10. Februar 2017
Projekt "zuckerfrei"
Zu allererst: Ich bin keine Ärztin - dieser Blogpost besteht aus meinen persönlichen Erfahrungen und Infos, die ich aus verschiedenen Quellen zusammen getragen habe.
Vor mittlerweile 2 Jahren habe ich mein persönliches Projekt "zuckerfrei" gestartet - da wird es mal Zeit, euch ein wenig mehr darüber zu erzählen ;-).
Vor mittlerweile 2 Jahren habe ich mein persönliches Projekt "zuckerfrei" gestartet - da wird es mal Zeit, euch ein wenig mehr darüber zu erzählen ;-).
Ich habe sehr viel darüber gelesen (in Büchern, im Internet)
und auch Dokus darüber gesehen (Kino / DVD, Internet), dass Zucker nicht nur dick,
sondern auch verdammt krank macht.
und auch Dokus darüber gesehen (Kino / DVD, Internet), dass Zucker nicht nur dick,
sondern auch verdammt krank macht.
Daher habe ich mir vorgenommen, meinen Zuckerkonsum stark zu reduzieren. Dieser war zwar wahrscheinlich schon wesentlich geringer als der Durchschnitt so zu sich nimmt, da ich schon als Kind nicht "ständig" Süßigkeit gegessen habe, weil ich nicht die Lust darauf verspürt habe - wenn ich Süßes gegessen habe, dann gleich etwas mehr auf einmal, dafür hat das dann aber auch eine ganze Zeit lang gereicht. Ich war eher süchtig nach Salzigem (wie Chips) und wollte regelmäßig etwas davon (das habe ich inzwischen auch im Griff). Aber dennoch, oder gerade weil ich dachte, das fällt mir dadurch leichter, wollte ich es angehen - meiner Gesundheit zu liebe.
Was mich schon immer motiviert hat: etwas aufschreiben, in den Kalender eintragen und danach sehen, was man erreicht hat (ich benutze Sports Tracker beim Sport).
Deshalb habe ich mir einen Kalender ausgedruckt, in dem ich alles aufschreibe, was ich zuckerhaltiges gegessen habe und in Zukunft möglichst vermeiden will.
Und zwar jeden zugesetzten Zucker:
Rohrzucker genauso wie Süßstoffe und Zuckerarten,
die die Industrie so in die Lebensmittel schmuggelt (gerade Light-Produkte sind ja eins der schlimmsten Dinge, die es gibt: machen krank - siehe Aspartam - und danach hat man noch mehr Hunger, so dass man eher zu- als abnimmt...),
aber auch Sirup (Agave, Ahorn etc., da es im Prinzip das Gleiche ist und der Körper
auch genauso / ähnlich damit reagiert) - Ausnahme:
ab und zu ein wenig Dattelsirup (z. B. für Gurkensalat => Datteln mit Wasser püriert) - in den seltenen Fällen, in denen ich backe, was dann hauptsächlich für meinen Veggie oder andere Personen ist (außer ich hatte einige Nächte wenig erholsamen Schlaf,
dann auch gern für mich ;-) ),
verwende ich entweder ganze Früchte oder Dattelsüße (= gemahlene Datteln).
Nach dem Film "voll verzuckert" habe ich auch angefangen kaum mehr Saft zu trinken (mittlerweile zum Großteil nur noch gefiltertes Wasser und ungesüßten Tee) - "Saftmäßig" gibt es bei mir nur noch Wasser mit einem Schluck Zitronensaft zum Frühstück
und einen kleinen Schluck davon in selbstgemachten Ingwertee
(Zitrone hat im Gegensatz zu anderen Säften wenig Fruchtzucker,
Zitrone ist sehr basisch, hilft beim entgiften, hilft Eisen besser aufzunehmen),
sonst eher wenig Saft / -schorle - Ausnahmen:
1. Smoothies mit Säften im Urlaub, da ich sonst nicht genügend Vitamine
in mich rein bekomme ;-),
2. manchmal etwas Saft zum kochen, z. B. Traubensaft als Ersatz für Wein,
3. fast jeden Monat 1x eine Flasche Rote-Bete-Saft (0,75 l) zum Ausgleich, weil ich eine relativ starke Erdbeerwoche habe und daher vermutlich viel Eisen verliere (Edit 09/17: mittlerweile hat sich das so eingependelt, dass 1 Flasche alle paar Monate ausreicht).
Wenn wir essen gehen und ich nicht genau weiß, ob dort Zucker enthalten ist, wird es nicht aufgeschrieben - ich bestelle aber auch nicht extra etwas, wo ich weiß, dass es zuckerhaltig ist
(also z. B. ein Stück Torte ;-) ).
Deshalb habe ich mir einen Kalender ausgedruckt, in dem ich alles aufschreibe, was ich zuckerhaltiges gegessen habe und in Zukunft möglichst vermeiden will.
Und zwar jeden zugesetzten Zucker:
Rohrzucker genauso wie Süßstoffe und Zuckerarten,
die die Industrie so in die Lebensmittel schmuggelt (gerade Light-Produkte sind ja eins der schlimmsten Dinge, die es gibt: machen krank - siehe Aspartam - und danach hat man noch mehr Hunger, so dass man eher zu- als abnimmt...),
aber auch Sirup (Agave, Ahorn etc., da es im Prinzip das Gleiche ist und der Körper
auch genauso / ähnlich damit reagiert) - Ausnahme:
ab und zu ein wenig Dattelsirup (z. B. für Gurkensalat => Datteln mit Wasser püriert) - in den seltenen Fällen, in denen ich backe, was dann hauptsächlich für meinen Veggie oder andere Personen ist (außer ich hatte einige Nächte wenig erholsamen Schlaf,
dann auch gern für mich ;-) ),
verwende ich entweder ganze Früchte oder Dattelsüße (= gemahlene Datteln).
Nach dem Film "voll verzuckert" habe ich auch angefangen kaum mehr Saft zu trinken (mittlerweile zum Großteil nur noch gefiltertes Wasser und ungesüßten Tee) - "Saftmäßig" gibt es bei mir nur noch Wasser mit einem Schluck Zitronensaft zum Frühstück
und einen kleinen Schluck davon in selbstgemachten Ingwertee
(Zitrone hat im Gegensatz zu anderen Säften wenig Fruchtzucker,
Zitrone ist sehr basisch, hilft beim entgiften, hilft Eisen besser aufzunehmen),
sonst eher wenig Saft / -schorle - Ausnahmen:
1. Smoothies mit Säften im Urlaub, da ich sonst nicht genügend Vitamine
in mich rein bekomme ;-),
2. manchmal etwas Saft zum kochen, z. B. Traubensaft als Ersatz für Wein,
3. fast jeden Monat 1x eine Flasche Rote-Bete-Saft (0,75 l) zum Ausgleich, weil ich eine relativ starke Erdbeerwoche habe und daher vermutlich viel Eisen verliere (Edit 09/17: mittlerweile hat sich das so eingependelt, dass 1 Flasche alle paar Monate ausreicht).
Wenn wir essen gehen und ich nicht genau weiß, ob dort Zucker enthalten ist, wird es nicht aufgeschrieben - ich bestelle aber auch nicht extra etwas, wo ich weiß, dass es zuckerhaltig ist
(also z. B. ein Stück Torte ;-) ).
Mit der Zeit wurden es weniger Einträge, da ich gelernt habe, worauf ich achten muss und das dementsprechend umgesetzt habe.
Ihr glaubt ja gar nicht, worin überall Zucker versteckt ist
(besonders in Fertiggerichten, Aufstrichen...) - am Anfang kam ich mir vor wie zu Beginn meiner Vegan-Zeit, in der ich alle Zutatenlisten genauestens studiert habe und feststellen musste,
dass in sooooo vielen Lebensmitteln tierisches drin ist.
Am Anfang mag es einem so vorkommen, als könnte man jetzt "gar nix mehr" essen, da Zucker (bzw. tierisches) ja in so vielem steckt, dabei ist das, wenn man erst mal mehr darüber nachdenkt, gar nicht so schlecht... so wird man mehr und mehr motiviert aus frischen Zutaten selbst etwas zu zubereiten und weniger Fertiges zu kaufen (aber keine Angst, es gibt auch Fertiggerichte ohne Zucker, z. B. Pizza und Suppe) - also ein doppelter Gewinn für die Gesundheit :-).
Ihr glaubt ja gar nicht, worin überall Zucker versteckt ist
(besonders in Fertiggerichten, Aufstrichen...) - am Anfang kam ich mir vor wie zu Beginn meiner Vegan-Zeit, in der ich alle Zutatenlisten genauestens studiert habe und feststellen musste,
dass in sooooo vielen Lebensmitteln tierisches drin ist.
Am Anfang mag es einem so vorkommen, als könnte man jetzt "gar nix mehr" essen, da Zucker (bzw. tierisches) ja in so vielem steckt, dabei ist das, wenn man erst mal mehr darüber nachdenkt, gar nicht so schlecht... so wird man mehr und mehr motiviert aus frischen Zutaten selbst etwas zu zubereiten und weniger Fertiges zu kaufen (aber keine Angst, es gibt auch Fertiggerichte ohne Zucker, z. B. Pizza und Suppe) - also ein doppelter Gewinn für die Gesundheit :-).
Mittlerweile kann ich stolz sagen, dass es mehrere Monate ohne Einträge gibt (das heißt zuckerfrei daheim und so gut es geht unterwegs), zwischendurch gibt es Monate mit 1 - 2 Einträgen.
Diese bestehen dann aber hauptsächlich aus Gewürzgürkchen (für Kartoffelsalat u. a.).
[Edit 2019: mittlerweile auch das nur noch selten, weil wir jetzt den Kartoffelsalat meistens mit frischen Gurken machen]
Also nix was mich jetzt beunruhigen würde ;-).
Wenn wir in den Urlaub fahren, bekomme ich es leider (noch) nicht so gut hin wie zu Hause, aber ich bin am lernen und es wird auch da weniger.
Die Umstellung fällt mir zum Glück auch nicht schwer (ich habe es schließlich auch schon einmal geschafft vom Viel-Fleischesser zum Veganer zu werden ;-) ) - mein Verlangen nach Zucker ist mit der Zeit immer weiter runter gegangen (Süchte sind eben irgendwann keine mehr...).
Was habe ich in dieser Zeit noch gelernt, was hat sich verändert?
-> Es war zwar nicht geplant, aber es ist ein schöner Nebeneffekt ;-):
Ich habe abgenommen - und das sogar an meinen "Problemzonen" Bauch und Oberschenkel.
Vor ein paar Jahren, als ich viel abgenommen habe, ist es dort natürlich auch weniger geworden, aber an den zwei Bereichen hat man trotzdem immer stark gesehen, dass dort am meisten Fett eingelagert war (selbst Radfahren und Nordic walking hat das nicht sehr viel geändert - aber man kann sich ja leider nicht aussuchen, wo man abnimmt). Und siehe da - ich lasse "einfach mal" den Zucker weg und schon habe ich, ohne dass ich sonst etwas geändert hätte, dünnere Oberschenkel und einen etwas flacheren Bauch, so dass man im oberen Bereich sogar ein bisschen die Muskeln erkennt (das war auch schon so, bevor ich angefangen habe, das Fett zu reduzieren) :-).
Unterdessen weiß ich, dass beim Konsum von Zucker (auch einfache Kohlenhydrate wie Weißmehl werden dazu umgewandelt), der Blutzuckerspiegel sehr schnell stark ansteigt und der Körper viel Insulin produziert um den Zucker in die Zellen zu transportieren - dieses hemmt die Fettverbrennung und das Fett wird besonders am Bauch eingelagert. Fallen diese starken Schwankungen weg, weil mehr komplexe Kohlenhydrate gegessen werden (z. B. Vollkornprodukte), die den Spiegel nur langsam ansteigen lassen, muss der Körper nicht so viel Insulin produzieren, folglich wird die Fettverbrennung kaum gehemmt und weniger Fett eingelagert. Außerdem gewinnt der Körper bevorzugt Energie aus dem Bauchfett, weil es ein sehr stoffwechselaktives Gewebe ist (vorausgesetzt man macht Sport, sonst braucht der Körper diese Energie ja auch nicht....).
-> mein Blutzuckerspiegel ist konstanter, so dass ich keine starken "Hochs und Tiefs" mehr habe
-> ich fühle mich insgesamt fitter (hängt vielleicht mit dem Blutzuckerspiegel zusammen) - es gibt aber natürlich trotzdem noch "gute" und "schlechte" Tage, an denen ich mal nicht so fit bin ;-)
-> beim Sport (Radfahren, Nordic walking [Edit 09/17: mittlerweile joggen :-) ] ) mache ich wesentlich leichter und schneller Fortschritte als früher
-> mein Geschmack hat sich weiter geändert - über die Jahre wurden mir viele Sachen zu süß, das hat sich jetzt nochmal verstärkt, so dass ich mir bei einigem nicht mehr vorstellen kann, wie mir das früher schmecken konnte. Bei Produkten, die zugesetzten Zucker enthalten, schmecke ich diesen sehr stark raus, bzw. es ist mir teilweise einfach zu "papp-süß".
-> Ich habe gemerkt, dass Zucker mich müde macht.
Und das nicht nur bei zugesetztem Zucker, sondern ebenso wenn ich zu viele Weißmehlprodukte esse (die ja auch direkt in Zucker umgewandelt werden).
Mit meinen grünen Smoothie / unpüriertem Obst habe ich nicht das Problem (außer ich esse Weißmehlprodukte und viel Obst an einem Tag, dann kann das schon auch vorkommen).
Deshalb versuche ich auch wo es geht nur noch Vollkornprodukte zu konsumieren (gebacken wird nur mit Vollkorn, Nudeln aus Vollkorn...).
Wenn ich ausschlafe, brauche ich mittlerweile sogar im Schnitt 2 - 3 Std. weniger als früher - so als Langschläfer macht das richtig viel aus :-).
Und warum ist Zucker jetzt eigentlich so schlimm?
Ihr seht ja schon an meinem Beispiel, dass es sich besser ohne Zucker leben lässt, aber zusätzlich kann ich euch noch folgendes erzählen:
- Zucker kann die Aufnahme von Nährstoffen behindern bzw. raubt diese (da Zucker den pH-Wert des Körpers sauer werden lässt und zum Ausgleich braucht der Körper mehr davon, die er dann z. B. aus den Knochen löst).
- Zucker fördert ständigen Hunger (durch das starke Auf und Ab des Blutzuckerspiegels)
- Krebs wird durch Zucker gefüttert - er fördert das Wachstum von bösartigen Krebszellen
- Zucker unterdrückt das Immunsystem
- Zucker ist nicht nötig.
Der Körper kann aus jeglichen Kohlenhydraten, auch aus Vollkornprodukten, Obst, Gemüse
(= komplexe Kohlenhydrate) etc., Energie gewinnen.
- Zucker macht dick.
Der Körper wandelt die aufgenommenen Kohlenhydrate zu Glukose um (Traubenzucker - die Energiequelle des Körpers). Wird nicht alles gebraucht, wird der Rest wiederum in Glykogen umgewandelt (Mehrfachzucker) und der Glykogenspeicher damit gefüllt (der angezapft wird, wenn mehr Energie benötigt wird als aufgenommen wurde, z. B. beim Sport). Ist dieser Speicher voll und es ist immer noch etwas vorhanden (was bei Konsum von einfachen Kohlenhydraten wie Zucker und Weißmehl sehr wahrscheinlich ist), wird der Überschuss in Fett umgewandelt und eingelagert.
Zusätzlich spielt bei dem Thema Insulin eine Rolle - siehe oben ("...was hat sich verändert").
- Zucker fördert Diabetes Typ-2
- Zucker zerstört die Zähne (bestimmte Bakterien im Mund ernähren sich davon)
- Zucker macht süchtig (Zucker erzeugt im Gehirn die gleichen Aktivitätsmuster wie Drogen)
- Zucker kann Stimmungsschwankungen verursachen:
Insulin (das ja ein Hormon ist) kann auch andere Hormone beeinflussen.
Starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel können zu Nebennierenschwäche beitragen, wodurch Stimmungsschwankungen auftreten, weil der Körper versucht, sich wieder in Balance zu bringen.
- Zucker ist schädlich für die Haut.
Ohne Zucker kann man um Jahre jünger aussehen - schön zu sehen an der netten Veganerin, die schon seit 10 Jahren zuckerfrei lebt: Anastasia Zampounidis
(Zucker reagiert mit dem Hauteiweiß und verklebt die kollagenen Fasern, so dass die Haut unelastischer wird und Falten schneller entstehen - außerdem ist er entzündungsfördernd, wodurch Akne entsteht)
- Zucker reduziert die Lernfähigkeit schon bei Vorschulkindern.
Kinder, die viel Zucker konsumieren, schneiden schlechter bei Intelligenztests ab und sind öfter launisch, müde und depressiv.
- Zucker lässt das Gehirn früher altern (Gedächtnisverlust, kognitiver Verfall, Alzheimer...)
- Zucker kann Menstruationsbeschwerden verursachen
- Zucker schädigt die Leber (wenn z. B. Fruchtsäfte getrunken werden, ist das zu viel Fruchtzucker auf einmal und die Leber kann den Zucker nicht schnell genug abbauen - im Gegensatz zu Fruchtzucker in ganzen Früchten, der durch die enthaltenen Ballaststoffe langsamer aufgenommen wird - deshalb wandelt sie diesen in Fett um = Fettleber)
- Zucker schadet ungeborenen Kindern.
Wenn in der Schwangerschaft viel Zucker konsumiert wird, kann das zu Geburts-Komplikationen führen und das Kind ist eher gefährdet zuckersüchtig zu werden und an Diabetes zu erkranken.
- Zucker macht aggressiv.
Studien mit Inhaftierten haben gezeigt, dass bei denjenigen, die viel Zucker essen, die Gewaltbereitschaft wesentlich höher ist (sie prügelten sich und machten Ärger) als bei der Kontrollgruppe, die eine zuckerreduzierte Kost bekam und sich zu Musterinsassen entwickelten.
- Zucker bringt die Darmflora durcheinander. Er fördert, dass sich zuckerliebende Bakterien und Pilze ansiedeln und vermehren, dadurch können Blähungen und ernsthafte Darmprobleme die Folge sein.
- Zucker macht unfruchtbar
- Zucker zerstört den Geschmackssinn.
Nur gezuckerte Sachen schmecken dann noch, alles andere, wie z. B. Gemüse, schmeckt langweilig
(das kann man sehr gut an Kindern erkennen...).
- Zucker erhöht den Blutdruck und die Herzfrequenz (dadurch dass sehr viel Insulin produziert wird)
- Zucker hält Cortisol länger im Blut:
Zucker schmälert die Fähigkeit unseres Körpers, das Stresshormon zu binden. Dadurch erholt man sich weniger schnell von belastenden Situationen (also keine so gute Idee bei Stress zur Süßigkeit zu greifen...).
Außerdem bringt Cortisol im Blut die Leber- und Muskelzellen dazu, den noch dort gespeicherten Zucker (Glykogen) freizusetzen. Somit befindet sich am Ende noch mehr Zucker im Blut - der erlösende Abbau (von Zucker und Stresshormonen) bleibt dann aber allermeistens aus (wir müssen ja heutzutage nicht mehr vor wilden Tieren davon laufen, sondern machen uns meist Sorgen und Stress im Sitzen...).
Diese bestehen dann aber hauptsächlich aus Gewürzgürkchen (für Kartoffelsalat u. a.).
[Edit 2019: mittlerweile auch das nur noch selten, weil wir jetzt den Kartoffelsalat meistens mit frischen Gurken machen]
Also nix was mich jetzt beunruhigen würde ;-).
Wenn wir in den Urlaub fahren, bekomme ich es leider (noch) nicht so gut hin wie zu Hause, aber ich bin am lernen und es wird auch da weniger.
Die Umstellung fällt mir zum Glück auch nicht schwer (ich habe es schließlich auch schon einmal geschafft vom Viel-Fleischesser zum Veganer zu werden ;-) ) - mein Verlangen nach Zucker ist mit der Zeit immer weiter runter gegangen (Süchte sind eben irgendwann keine mehr...).
Dadurch esse ich sowas von selten etwas Süßes, wie Kekse oder ähnliches - dafür brauche ich unterdessen maximal eine Hand im Jahr zum abzählen ;-) - und wenn, dann eben nur etwas ohne Zucker (gekauft oder selbstgemacht - evtl. auch mit Dattelsüße).
Ja sogar Joghurt "mit Geschmack" kann ich essen ;-). Und wenn ich Lust auf Eis habe, wird einfach unser neuer Mixer bemüht, der richtig leckeres Nanaeis zaubert (Grundzutat gefrorene Bananen, dann meistens noch gefrorene Beeren und ein wenig Sojamilch dazu - fertig).
[Edit 2018: Mittlerweile gibt es außerdem das geniale Eis von "Ice date"!]
Also alles nicht so schlimm :-).
Ja sogar Joghurt "mit Geschmack" kann ich essen ;-). Und wenn ich Lust auf Eis habe, wird einfach unser neuer Mixer bemüht, der richtig leckeres Nanaeis zaubert (Grundzutat gefrorene Bananen, dann meistens noch gefrorene Beeren und ein wenig Sojamilch dazu - fertig).
[Edit 2018: Mittlerweile gibt es außerdem das geniale Eis von "Ice date"!]
Also alles nicht so schlimm :-).
Wenn man richtig heftig süchtig nach Zucker ist, fällt einem die Umstellung evtl. etwas schwerer als mir (und evtl. treten Entzugs- und / oder Entgiftungserscheinungen wie z. B. Kopfschmerzen auf), aber wenn man erst mal die Hürde geschafft hat und dran bleibt, dann lässt auch da das Verlangen nach wenigen Wochen nach (2 Tipps: 1. regelmäßig Obst essen, 2. Heißhunger auf Süßes kann auf Zinkmangel hindeuten).
Was habe ich in dieser Zeit noch gelernt, was hat sich verändert?
-> Es war zwar nicht geplant, aber es ist ein schöner Nebeneffekt ;-):
Ich habe abgenommen - und das sogar an meinen "Problemzonen" Bauch und Oberschenkel.
Vor ein paar Jahren, als ich viel abgenommen habe, ist es dort natürlich auch weniger geworden, aber an den zwei Bereichen hat man trotzdem immer stark gesehen, dass dort am meisten Fett eingelagert war (selbst Radfahren und Nordic walking hat das nicht sehr viel geändert - aber man kann sich ja leider nicht aussuchen, wo man abnimmt). Und siehe da - ich lasse "einfach mal" den Zucker weg und schon habe ich, ohne dass ich sonst etwas geändert hätte, dünnere Oberschenkel und einen etwas flacheren Bauch, so dass man im oberen Bereich sogar ein bisschen die Muskeln erkennt (das war auch schon so, bevor ich angefangen habe, das Fett zu reduzieren) :-).
Unterdessen weiß ich, dass beim Konsum von Zucker (auch einfache Kohlenhydrate wie Weißmehl werden dazu umgewandelt), der Blutzuckerspiegel sehr schnell stark ansteigt und der Körper viel Insulin produziert um den Zucker in die Zellen zu transportieren - dieses hemmt die Fettverbrennung und das Fett wird besonders am Bauch eingelagert. Fallen diese starken Schwankungen weg, weil mehr komplexe Kohlenhydrate gegessen werden (z. B. Vollkornprodukte), die den Spiegel nur langsam ansteigen lassen, muss der Körper nicht so viel Insulin produzieren, folglich wird die Fettverbrennung kaum gehemmt und weniger Fett eingelagert. Außerdem gewinnt der Körper bevorzugt Energie aus dem Bauchfett, weil es ein sehr stoffwechselaktives Gewebe ist (vorausgesetzt man macht Sport, sonst braucht der Körper diese Energie ja auch nicht....).
-> mein Blutzuckerspiegel ist konstanter, so dass ich keine starken "Hochs und Tiefs" mehr habe
-> ich fühle mich insgesamt fitter (hängt vielleicht mit dem Blutzuckerspiegel zusammen) - es gibt aber natürlich trotzdem noch "gute" und "schlechte" Tage, an denen ich mal nicht so fit bin ;-)
-> beim Sport (Radfahren, Nordic walking [Edit 09/17: mittlerweile joggen :-) ] ) mache ich wesentlich leichter und schneller Fortschritte als früher
-> mein Geschmack hat sich weiter geändert - über die Jahre wurden mir viele Sachen zu süß, das hat sich jetzt nochmal verstärkt, so dass ich mir bei einigem nicht mehr vorstellen kann, wie mir das früher schmecken konnte. Bei Produkten, die zugesetzten Zucker enthalten, schmecke ich diesen sehr stark raus, bzw. es ist mir teilweise einfach zu "papp-süß".
-> Ich habe gemerkt, dass Zucker mich müde macht.
Und das nicht nur bei zugesetztem Zucker, sondern ebenso wenn ich zu viele Weißmehlprodukte esse (die ja auch direkt in Zucker umgewandelt werden).
Mit meinen grünen Smoothie / unpüriertem Obst habe ich nicht das Problem (außer ich esse Weißmehlprodukte und viel Obst an einem Tag, dann kann das schon auch vorkommen).
Deshalb versuche ich auch wo es geht nur noch Vollkornprodukte zu konsumieren (gebacken wird nur mit Vollkorn, Nudeln aus Vollkorn...).
Wenn ich ausschlafe, brauche ich mittlerweile sogar im Schnitt 2 - 3 Std. weniger als früher - so als Langschläfer macht das richtig viel aus :-).
Und warum ist Zucker jetzt eigentlich so schlimm?
Ihr seht ja schon an meinem Beispiel, dass es sich besser ohne Zucker leben lässt, aber zusätzlich kann ich euch noch folgendes erzählen:
- Zucker kann die Aufnahme von Nährstoffen behindern bzw. raubt diese (da Zucker den pH-Wert des Körpers sauer werden lässt und zum Ausgleich braucht der Körper mehr davon, die er dann z. B. aus den Knochen löst).
- Zucker fördert ständigen Hunger (durch das starke Auf und Ab des Blutzuckerspiegels)
- Krebs wird durch Zucker gefüttert - er fördert das Wachstum von bösartigen Krebszellen
- Zucker unterdrückt das Immunsystem
- Zucker ist nicht nötig.
Der Körper kann aus jeglichen Kohlenhydraten, auch aus Vollkornprodukten, Obst, Gemüse
(= komplexe Kohlenhydrate) etc., Energie gewinnen.
- Zucker macht dick.
Der Körper wandelt die aufgenommenen Kohlenhydrate zu Glukose um (Traubenzucker - die Energiequelle des Körpers). Wird nicht alles gebraucht, wird der Rest wiederum in Glykogen umgewandelt (Mehrfachzucker) und der Glykogenspeicher damit gefüllt (der angezapft wird, wenn mehr Energie benötigt wird als aufgenommen wurde, z. B. beim Sport). Ist dieser Speicher voll und es ist immer noch etwas vorhanden (was bei Konsum von einfachen Kohlenhydraten wie Zucker und Weißmehl sehr wahrscheinlich ist), wird der Überschuss in Fett umgewandelt und eingelagert.
Zusätzlich spielt bei dem Thema Insulin eine Rolle - siehe oben ("...was hat sich verändert").
- Zucker fördert Diabetes Typ-2
- Zucker zerstört die Zähne (bestimmte Bakterien im Mund ernähren sich davon)
- Zucker macht süchtig (Zucker erzeugt im Gehirn die gleichen Aktivitätsmuster wie Drogen)
- Zucker kann Stimmungsschwankungen verursachen:
Insulin (das ja ein Hormon ist) kann auch andere Hormone beeinflussen.
Starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel können zu Nebennierenschwäche beitragen, wodurch Stimmungsschwankungen auftreten, weil der Körper versucht, sich wieder in Balance zu bringen.
- Zucker ist schädlich für die Haut.
Ohne Zucker kann man um Jahre jünger aussehen - schön zu sehen an der netten Veganerin, die schon seit 10 Jahren zuckerfrei lebt: Anastasia Zampounidis
(Zucker reagiert mit dem Hauteiweiß und verklebt die kollagenen Fasern, so dass die Haut unelastischer wird und Falten schneller entstehen - außerdem ist er entzündungsfördernd, wodurch Akne entsteht)
- Zucker reduziert die Lernfähigkeit schon bei Vorschulkindern.
Kinder, die viel Zucker konsumieren, schneiden schlechter bei Intelligenztests ab und sind öfter launisch, müde und depressiv.
- Zucker lässt das Gehirn früher altern (Gedächtnisverlust, kognitiver Verfall, Alzheimer...)
- Zucker kann Menstruationsbeschwerden verursachen
- Zucker schädigt die Leber (wenn z. B. Fruchtsäfte getrunken werden, ist das zu viel Fruchtzucker auf einmal und die Leber kann den Zucker nicht schnell genug abbauen - im Gegensatz zu Fruchtzucker in ganzen Früchten, der durch die enthaltenen Ballaststoffe langsamer aufgenommen wird - deshalb wandelt sie diesen in Fett um = Fettleber)
- Zucker schadet ungeborenen Kindern.
Wenn in der Schwangerschaft viel Zucker konsumiert wird, kann das zu Geburts-Komplikationen führen und das Kind ist eher gefährdet zuckersüchtig zu werden und an Diabetes zu erkranken.
- Zucker macht aggressiv.
Studien mit Inhaftierten haben gezeigt, dass bei denjenigen, die viel Zucker essen, die Gewaltbereitschaft wesentlich höher ist (sie prügelten sich und machten Ärger) als bei der Kontrollgruppe, die eine zuckerreduzierte Kost bekam und sich zu Musterinsassen entwickelten.
- Zucker bringt die Darmflora durcheinander. Er fördert, dass sich zuckerliebende Bakterien und Pilze ansiedeln und vermehren, dadurch können Blähungen und ernsthafte Darmprobleme die Folge sein.
- Zucker macht unfruchtbar
- Zucker zerstört den Geschmackssinn.
Nur gezuckerte Sachen schmecken dann noch, alles andere, wie z. B. Gemüse, schmeckt langweilig
(das kann man sehr gut an Kindern erkennen...).
- Zucker erhöht den Blutdruck und die Herzfrequenz (dadurch dass sehr viel Insulin produziert wird)
- Zucker hält Cortisol länger im Blut:
Zucker schmälert die Fähigkeit unseres Körpers, das Stresshormon zu binden. Dadurch erholt man sich weniger schnell von belastenden Situationen (also keine so gute Idee bei Stress zur Süßigkeit zu greifen...).
Außerdem bringt Cortisol im Blut die Leber- und Muskelzellen dazu, den noch dort gespeicherten Zucker (Glykogen) freizusetzen. Somit befindet sich am Ende noch mehr Zucker im Blut - der erlösende Abbau (von Zucker und Stresshormonen) bleibt dann aber allermeistens aus (wir müssen ja heutzutage nicht mehr vor wilden Tieren davon laufen, sondern machen uns meist Sorgen und Stress im Sitzen...).
In den seltenen Momenten, in denen ich denke "ach, das und das (etwas mit Zucker) wäre doch ganz gut jetzt" (was dann auch nur passiert, wenn ich gerade länger nichts gegessen habe und der Körper dann nach Kalorien schreit) hilft mir die Frage: "Ist mir das (Süßigkeit etc.) wirklich die Konsequenzen wert (siehe obige Veränderungen und Fakten)?" Als Antwort kommt dann jedes Mal dabei raus: "Nein, so gut ist das nun wieder auch nicht".
[Edit: außerdem weiß ich ja jetzt, dass Heißhunger auf Süßes Zinkmangel bedeuten kann]
[Edit: außerdem weiß ich ja jetzt, dass Heißhunger auf Süßes Zinkmangel bedeuten kann]
=> Also vielleicht auch ein kleiner Tipp für euch :-)
Und hier noch ein informatives Video dazu
2 Anmerkungen dazu:
- Nein, nicht jede Sojamilch hat soviel Zucker.
Die von Alpro ist gesüßt (habe ich früher auch getrunken, bis sie mir zu süß wurde - meine aktuelle ist ungesüßt und hat nur 0,6 g Zucker => kein zugesetzter!)
- Wie weiter oben schon erwähnt: Anastasia lebt selbst zuckerfrei :-)
Fragen? Eigene Erfahrungsberichte parat? Oder ganz was anderes?
Dann freue ich mich über Kommentare :-)
Montag, 6. Februar 2017
Reis mit Gewürz-Spinat
Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 400 - 450 g (TK-)Spinat
- 1 Zwiebel
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 - 2 Prisen Cayennepfeffer
- evtl. ein wenig Knoblauch gemahlen
- Salz, Pfeffer
- 200 ml Kokosmilch
Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Die Zwiebel würfeln.
In einer Pfanne die Gewürze (außer Salz & Pfeffer) leicht anrösten. Zwiebel dazu geben und anbraten. Spinat dazu geben und evtl. mit ein wenig Wasser andünsten (TK-Spinat kann gefroren in die Pfanne - dann kein Wasser dazu geben und solange erwärmen, bis der Spinat aufgetaut ist).
Mit Kokosmilch ablöschen und ca. 10 Minuten (wenn die Flüssigkeit noch nicht ausreichend verdampft ist einfach etwas länger) bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!
- 200 g Reis
- 400 - 450 g (TK-)Spinat
- 1 Zwiebel
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 - 2 Prisen Cayennepfeffer
- evtl. ein wenig Knoblauch gemahlen
- Salz, Pfeffer
- 200 ml Kokosmilch
Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Die Zwiebel würfeln.
In einer Pfanne die Gewürze (außer Salz & Pfeffer) leicht anrösten. Zwiebel dazu geben und anbraten. Spinat dazu geben und evtl. mit ein wenig Wasser andünsten (TK-Spinat kann gefroren in die Pfanne - dann kein Wasser dazu geben und solange erwärmen, bis der Spinat aufgetaut ist).
Mit Kokosmilch ablöschen und ca. 10 Minuten (wenn die Flüssigkeit noch nicht ausreichend verdampft ist einfach etwas länger) bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!
Freitag, 3. Februar 2017
42 Tage
Animal equality hat wieder ein bewegendes 360°-Video gedreht - diesmal geht es um Hühner in der Massentierhaltung. Gesprochen von Christoph Maria Herbst.
Das Video liefert unvorstellbare Einblicke, die leider alles andere als schön sind.
So sollte es eigentlich sein....
"iAnimal" 360°-Video gesprochen von Christoph Maria Herbst.
Montag, 30. Januar 2017
Dankbarkeit - 94
Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm
Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.
Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,
z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).
z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).
Ich bin dankbar...
-...dafür, dass ich durch den Ausmal-Adventskalender jeden Tag ein bisschen malen "durfte"
-...dafür, dass es an Weihnachten so gut mit dem "Geschenketausch" geklappt hat.
Ich habe ja bereits schon einmal erwähnt, dass wir (egal zu welchem Anlass) nichts geschenkt haben möchten, da wir unsere Sachen eher reduzieren möchten, als noch mehr anzuhäufen.
Die meisten wissen das (zumindest Familie und Freunde) - es gibt allerdings dennoch "unbelehrbare Leute", die uns trotzdem jedes Mal wieder etwas schenken :-//. Somit müssen wir jedes Mal wieder Dinge weiterschenken oder spenden (Gebrauchtwarenhof).
Dieses Mal haben wir es so gut hinbekommen, dass der Gebrauchtwarenhof nur eine Sache bekommt (Klamotten), den Rest konnten wir an alle Leute, die uns etwas geschenkt haben, sozusagen "umverteilen", so dass wir am Ende eigentlich keine Geschenke mehr hatten :-)))).....
Mit Ausnahme von etwas Schokolade, die mein Veggie sich sowieso irgendwann wieder gekauft hätte ;-) und das hier:
Ich hätte auch vorher schon genug gehabt,
aber jetzt habe ich definitiv mehr als genug zum ausmalen :-D
(ich habe ja noch das andere Malbuch, eine Heftbeilage,
selbstgemalte Mandalas und die Acrylmalerei)
-...dafür, dass ich ein Hausmittel gefunden habe, das richtig richtig gut funktioniert:
Um Weihnachten rum hat mich eine fiese Erkältung erwischt.
Ich hatte "eigentlich nur" 1 Symptom: eine verstopfte Nase. Das bekomme ich normalerweise mit Nasenspülungen (mache ich sowieso regelmäßig, bei Krankheit noch öfter) /
Meersalz-Nasenspray / Inhalationen in den Griff.
Davon hat sich meine Nase aber diesmal nur bedingt beeindrucken lassen
(deshalb "fiese Erkältung").
In der Nacht konnte ich kaum schlafen (mit offenem Mund kann ich nur zeitweise schlafen und danach habe ich meistens Halsschmerzen...), so dass ich am nächsten Tag natürlich noch fertiger war als vorher...
Im Internet habe ich entdeckt, dass geschnittene Zwiebeln, die möglichst nah am Bett in Gesichtshöhe hingestellt werden (vorher evtl. mit dem Partner absprechen ;-) ) da helfen können.
Und tatsächlich: das Schlafzimmer roch dann zwar sehr nach Zwiebeln (hat zumindest mein Veggie gesagt, denn ich hab's ja kaum gerochen ;-) ), aber meine Nase wurde freier (die ätherischen Öle in der Zwiebel sorgen dafür, dass Schleim verflüssigt wird) und ich konnte mehrere Stunden am Stück schlafen - welch eine Wohltat! So ging es mir dann auch nach ein paar Tagen wieder besser :-).
Also ein definitiver Tipp für alle "Schnupfengeplagten" (bei der Menge müsst ihr euch rantasten, je nachdem wie krank ihr seid und was ihr aushaltet ;-) ).
-...für meine regelmäßige Meditations- und Yogapraxis.
Als ich erkältet war, habe ich beides vernachlässigt - nicht jeden Tag Yoga ist für mich gerade noch ok, aber wenn ich nicht regelmäßig meditiere, merke ich schnell, wie mich Dinge, die mich sonst nicht so sehr berühren, doch sehr belasten und ich nicht so gut mit Stress (egal welcher Art) umgehen kann.
Deshalb versuche ich es in Zukunft noch mehr zu beherzigen, dass so eine Praxis gerade in "schlechten Zeiten" sehr wertvoll ist.
-...für die entspannte Zeit beim ausmalen einer Seite des "Winter-Malbuchs"
-...für eine schöne Silvesterfeier bei und mit Freunden.
Inklusive guter Musik ;-)
-...dafür, dass ein Freund so nett war und mir seinen Netflix-Zugang "ausgeliehen" hat, damit ich die Fortsetzung der "Gilmore Girls" anschauen konnte.
Schon längere Zeit schauen wir kein TV mehr, ab und zu noch einen Film / eine Doku auf DVD, über einen Online-Streaming-Dienst, YT oder ähnlichem (ansonsten ist für mich YT zu 99% nur zum Musik hören bzw. Inspirationen für die Acrylmalerei sammeln da).
Momentan, muss ich zugeben, schauen mein Veggie und ich aber doch noch gerne dem lieben Mann beim Häuschen bauen zu, der mich wieder mit Minecraft angefixt hat :-D ;-).
Aber ansonsten, für mich zumindest nichts
(mein Veggie verbringt dagegen gerne Zeit mit Youtube-Videos...).
Früher habe ich mir aber soooooooooooooooooo gerne die "Gilmore Girls" angesehen, da war ich ganz aufgeregt, als ich gehört habe, dass es eine vierteilige Fortsetzung gibt. Das Staffelende war schließlich ziemlich "bam, Wand vor die Nase und Ende" - da kann ich mir doch die Fortsetzung nicht entgehen lassen ;-) (auch hier wieder ein sehr offenes Ende, aber viel schöner :-) ).
Ich war deshalb überglücklich, als ein Freund mir diese Möglichkeit gegeben hat :-).
-...für schöne Spaziergänge im Schnee mit meinem Veggie.
-...dafür, dass wir uns leckere Pizza geholt haben :-)
-...dafür, dass mein Veggie so nett ist, mit mir in der Zeit, in der mir zu viel Schnee liegt und es zu glatt ist (um mit Fahrrad + Anhänger unterwegs zu sein), zusammen mit dem Auto einkaufen zu fahren (wie auch letztes Jahr: im Januar habe ich "pausiert" und ansonsten bin ich das ganze Jahr über mit dem Rad gefahren).
-...dafür, dass es wieder Blut- und Halbblutorangen im Bioladen zu kaufen gibt.
Finde ich ja sooooooooooo lecker im Smoothie :-)
-...für einen schönen Abend zu zweit beim "Cafe Tibet"
(das vegane "Sabzi Badam" ist so gut, da war sogar mein Veggie diesmal
ein bisschen neidisch drauf ;-) ).
-...dafür, dass eine Pflanze, die mir mein Veggie vor mehreren Jahren zum Valentinstag geschenkt hat und die ich nach kurzer Zeit leider ziemlich stutzen musste, wieder blüht (im Supermarkt herrschen nicht gerade die besten Bedingungen und zusätzlich werden die Pflanzen dann auch meistens nicht ordentlich behandelt, so dass diese daheim schnell welken).
-...für einen schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund beim "Restaurant Kaspar Hauser"
-...für eine nette Familienfeier bei der "Bäckerei Schmidt" (auch wenn ich und diesmal sogar meine Schwester mal wieder gemerkt haben, dass die einfachsten "Sonderwünsche" dort unerwünscht sind).
-...dafür, dass es "Foodsharing" gibt.
Sonst wüsste ich gar nicht, wie ich die Lebensmittel, die mir nicht schmecken oder die ich
nur mal probieren wollte, auch wieder los bekomme :-D
-...dafür, dass ich noch eine weitere Variation / Zutat für meinen grünen Smoothie (das Rezept habe ich erweitert) entdeckt habe: Landgurke :-)
-...dafür, dass meine frühere Meinung, "Krishna Das" kommt nicht nach Europa sich nicht bewahrheitet hat - nachdem mir jemand geschrieben hat, dass er manchmal doch zu uns kommt (nochmals vielen herzlichen Dank dafür!!!),
habe ich sofort seinen Newsletter abonniert, um das gleich mitzubekommen
und nicht wieder zu verschlafen ;-).
Mein Veggie (der das freiwillig macht und nicht gezwungen wurde... :-) ) und ich
gehen also tatsächlich dieses Jahr zu ihm auf ein Konzert
:-))))))))))))))))))))
Wer auch Karten möchte
(nicht nur für München, sondern auch erhältlich für Frankfurt und Berlin):
diese sind erhältlich im Yogishop
-...für einen schönen Abend zusammen mit Freunden im "Tasty leaf"
Montag, 23. Januar 2017
Kohlrouladen
Zutaten für 2 Personen:
- 1 kleiner Spitzkohl
(oder anderer Kohl, z. B. Chinakohl)
- 125 g feines Sojagranulat
(altern. 200 g Räuchertofu)
- 2 Zwiebeln
- 150 ml roter Traubensaft
- 150 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Senf
- Ei-Ersatz f. 2 Eier (z. B. 2 EL fein gemahlene
Leinsamen + 6 EL Wasser verrührt)
- 1 EL Basilikum
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer, Chili, Knoblauchgranulat
Das Sojagranulat in heißem Wasser ein paar Minuten einweichen lassen (evtl. mit Rauchsalz, geräuchertes Paprikapulver, Liquid smoke). Danach in ein großes Sieb geben und gut abtropfen lassen (alternativ Räuchertofu zerbröseln).
Vom Spitzkohl die äußeren großen Blätter vorsichtig entfernen (insgesamt 6 Stück) und dann in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Die Blätter danach trocken tupfen.
Den restlichen Spitzkohl in feine Streifen schneiden.
Zwiebeln würfeln.
Für die Soße eine Zwiebel in einem kleinen Topf anbraten. Tomatenmark unterrühren und kurz anschwitzen lassen. Mit Traubensaft und Gemüsebrühe nach und nach ablöschen. Bei niedriger Hitze ein paar Minuten einköcheln lassen. Danach in eine Auflaufform schütten.
In einer Pfanne die andere Zwiebel anbraten. Das Sojagranulat (altern. Räuchertofu) dazu geben und gut mit anbraten. Die Spitzkohlstreifen hinein geben und ein paar Minuten mitbraten (bis der Kohl zusammengefallen ist). Alles in eine Schüssel geben und evtl. ein wenig auskühlen lassen.
Mit Senf, angerührtem Ei-Ersatz und Gewürzen mischen.
Gut verkneten und mind. 10 min. ziehen lassen.
Die Kohlblätter füllen und zu einer Roulade einrollen (sollte etwas von der Füllung übrig bleiben, einfach mit in die Soße geben). Mit Bratenschnur (oder ähnlichem) verschließen. In einer Pfanne von allen Seiten scharf anbraten.
Die Rouladen in die Auflaufform setzen und offen ca. 15 min. bei 130° Umluft backen.
Dazu passt z. B. Kartoffelbrei.
Guten Appetit!
- 1 kleiner Spitzkohl
(oder anderer Kohl, z. B. Chinakohl)
- 125 g feines Sojagranulat
(altern. 200 g Räuchertofu)
- 2 Zwiebeln
- 150 ml roter Traubensaft
- 150 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Senf
- Ei-Ersatz f. 2 Eier (z. B. 2 EL fein gemahlene
Leinsamen + 6 EL Wasser verrührt)
- 1 EL Basilikum
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer, Chili, Knoblauchgranulat
Das Sojagranulat in heißem Wasser ein paar Minuten einweichen lassen (evtl. mit Rauchsalz, geräuchertes Paprikapulver, Liquid smoke). Danach in ein großes Sieb geben und gut abtropfen lassen (alternativ Räuchertofu zerbröseln).
Vom Spitzkohl die äußeren großen Blätter vorsichtig entfernen (insgesamt 6 Stück) und dann in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Die Blätter danach trocken tupfen.
Den restlichen Spitzkohl in feine Streifen schneiden.
Zwiebeln würfeln.
Für die Soße eine Zwiebel in einem kleinen Topf anbraten. Tomatenmark unterrühren und kurz anschwitzen lassen. Mit Traubensaft und Gemüsebrühe nach und nach ablöschen. Bei niedriger Hitze ein paar Minuten einköcheln lassen. Danach in eine Auflaufform schütten.
In einer Pfanne die andere Zwiebel anbraten. Das Sojagranulat (altern. Räuchertofu) dazu geben und gut mit anbraten. Die Spitzkohlstreifen hinein geben und ein paar Minuten mitbraten (bis der Kohl zusammengefallen ist). Alles in eine Schüssel geben und evtl. ein wenig auskühlen lassen.
Mit Senf, angerührtem Ei-Ersatz und Gewürzen mischen.
Gut verkneten und mind. 10 min. ziehen lassen.
Die Kohlblätter füllen und zu einer Roulade einrollen (sollte etwas von der Füllung übrig bleiben, einfach mit in die Soße geben). Mit Bratenschnur (oder ähnlichem) verschließen. In einer Pfanne von allen Seiten scharf anbraten.
Die Rouladen in die Auflaufform setzen und offen ca. 15 min. bei 130° Umluft backen.
Dazu passt z. B. Kartoffelbrei.
Guten Appetit!
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