Freitag, 28. September 2012

Zitat des Tages

"Never doubt that a small group of thoughtful, committed people can change the world.
Indeed, it is the only thing that ever has" - Margaret Mead
(Zweifel nie daran, dass eine kleine Gruppe nachdenklicher, engagierter Menschen
die Welt verändern kann. Es hat tatsächlich immer so funktioniert)

Mittwoch, 26. September 2012

Ein kleiner Nachruf

Tobi
∗ 15.12.1999
† 25.09.2012



Auch wenn du manchmal eine kleine Nervensäge warst und du total einen an der
Waffel hattest - wir...


...werden es vermissen, mit dir zu knuddeln,...


...werden es vermissen, mit dir zu spielen,...



...werden es vermissen, wie du uns ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hast,...


...werden es vermissen, wie du uns zum Lachen gebracht hast...



...und werden dich vor allem vermissen, weil wir dich alle unheimlich lieb hatten!

Dienstag, 25. September 2012

Protestaktion gegen betäubungslose Kastration

In Deutschland werden jedes Jahr über 20 Millionen Ferkel qualvoll kastriert - das
deutsche Tierschutzgesetz lässt dies zu.
Der deutsche Tierschutzbund sammelt Stimmen für eine Petition zur Änderung
des Tierschutzgesetzes.

Macht mit und gebt eure Stimme ab!

Gentechnik-Kurznachrichten

Als Reaktion auf die französische Langzeitstudie hat Russland heute den Import und die Verarbeitung des gentechnisch veränderten Maises NK603 von Monsanto vorerst ausgesetzt. Moskau hat bei der zuständigen Stelle der EU-Kommission um eine Erläuterung deren Position gebeten. Ein russisches Forschungsinstitut soll diese Ergebnisse nun überprüfen.
Die EU-Kommission und einige Mitgliedsländer haben dies auch von ihren Behörden verlangt.

Samstag, 22. September 2012

Kartoffel-Rosmarin-Pizza

Zutaten für 2 Personen:
- 130 g Cashewkerne
- 1 EL Zitronensaft
- 1 1/2 EL Essig
- 1 TL Kräuter der Provence
- 1/4 Würfel frische Hefe (10 - 11 g)
- 150 g Dinkel-Vollkornmehl
- 1 1/2 EL Öl
- 175 - 200 g Kartoffeln vorw. festkochend
- Rosmarin
- Salz, Pfeffer



Für die Kräutercreme die Cashewkerne ein paar Stunden in Wasser einweichen lassen,
am besten über Nacht.
Das Einweichwasser abgießen und zusammen mit 125 ml frischem Wasser, Zitronensaft, Essig und Salz zu einer cremigen Masse pürieren (Pürierstab oder Mixer).
Mit Kräuter d. Provence und Pfeffer würzen.
Danach für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen (so wird die Creme noch ein wenig fester).

Die Hefe zerbröckeln und in ca. 65 ml lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl, 1 Prise Salz und Öl in eine Schüssel geben.
Danach die aufgelöste Hefe dazugießen und zu einem glatten Teig verkneten.
Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min. gehen lassen.

Kartoffeln schälen, in sehr dünne Scheiben hobeln und in Salzwasser ca. 2 - 3 min. kochen. Abtropfen lassen.

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, dünn ausrollen und
zugedeckt ca. 20 min. ruhen lassen.

Den Teig mit der Kräutercreme bestreichen, mit Kartoffeln belegen, mit Rosmarin und etwas Salz bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° Ober-/ Unterhitze ca. 20 - 25 min. backen.

Guten Appetit!

Freitag, 21. September 2012

Neues aus der Massentierhaltung

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat zum ersten Mal Zahlen zum Antibiotikaeinsatz in der Tiermedizin veröffentlicht.
Im Jahr 2011 wurden 1.734 Tonnen Antibiotika von Pharmaunternehmen an Tierärzte geliefert. Diese Zahl belegt, dass der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT - Interessenverband deutscher Pharmaunternehmen f. Tierarzneimittel) die Öffentlichkeit getäuscht hat. Laut dem BfT fließen mehr als 90% der in der Tiermedizin eingesetzten Antibiotika in die "Nutztierhaltung" = 1.561 Tonnen. Im Januar 2012 behauptete BfT noch, dass "nur" 900 Tonnen Antibiotika eingesetzt wurden.

Dr. Hermann Focke, langjähriger Veterinäramtsleiter im Oldenburger Münsterland, hat ein Buch dazu geschrieben: "Die Natur schlägt zurück – Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt". Laut ihm gehört der illegale Antibiotikaeinsatz in der Agrarindustrie zur Routine.
In seinem Buch schreibt er:
"Antibiotika als »Leistungsförderer«, auch »Masthilfsmittel« genannt, waren in Deutschland noch bis Ende 2005 für die Tiermast zugelassen. In subtherapeutischen Dosierungen angewendet, dienten sie dazu, die tägliche Zunahme der Tiere zu erhöhen und so eine Gewinnmaximierung zu erreichen. Da sich jedoch zunehmend Resistenzen bildeten, trat 2006 ein EU-weites Verbot für Leistungsförderer in Kraft. Infolge dieses Verbots hätten die Abgabemengen von Antibiotika zwangsläufig sinken müssen."

Die Zahlen sanken aber nicht, sondern haben sich sogar in den letzten 7 Jahren verdoppelt.

15.000 Menschen sterben jedes Jahr an antibiotikaresistenten Krankheitserregern.
Diese Resistenzen entstehen fast automatisch bei zunehmendem Antibiotikagebrauch, da die Krankheitserreger so die Chance bekommen, sich auf die Medikamente einzustellen. Besonders leicht können die Resistenzen entstehen, wenn Antibiotika (illegal) niedrig dosiert über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Die Massentierhaltung ist ohne einen massiven Einsatz von Antibiotika nicht möglich, so dass an dieser "Haltungsform" etwas geändert werden muss!

Helft mit die Massentierhaltung abzuschaffen:
Unterstützt Aktionen dagegen (z. B. von der Albert-Schweizer-Stiftung), ändert eure Ernährung und verbreitet Informationen dazu so weit wie möglich, damit irgendwann alle darüber bescheid wissen!

Produkttipp

Ich habe folgendes im Bioladen (ebl) gefunden:


Mit Seitan habe ich zwar noch nicht so große Erfahrung,
aber ich muss sagen, diese Scheiben, schön paniert und
angebraten ergeben wirklich super leckere Schnitzel!
Bis jetzt habe ich erst einen Seitanburger gegessen - dieser
war zwar ganz gut, aber für meinen Geschmack doch noch
etwas zu gummiartig. Diese Seitan-Scheiben sind das
überhaupt nicht - von der Konsistenz her, würde ich sagen,
sind sie ein bisschen weicher als Fleisch. Da sie eingelegt sind, schmeckt man ein wenig Süße (oder ist es Säure?) heraus.
Diese schmeckt man aber eigentlich nur "pur" heraus,
also nicht paniert oder anderweitig (mit Soße etc.) bearbeitet.

Gentechnik-Kurznachrichten

Trotz der französischen Langzeitstudie zu den tödlichen Folgen des Verzehrs von Gentechnik-Mais plant die EU-Kommission hinter verschlossenen Türen Lockerungen bei der Risikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen.
In den nächsten Wochen soll dazu eine Abstimmung in einem speziellen Ausschuss (Standing Committee on the Food Chain and Animal Health - SCFCAH) erfolgen.
Im SCFCAH sitzen Vertreter der nationalen Regierungen, meist aus Landwirtschaftsministerien. Es ist der selbe Ausschuss, in dem sich Deutschland kürzlich bei einer Abstimmung über die Zulassung von geändertem Mais vom Konzern Syngenta der Stimme enthielt - und so die Chancen auf eine Markteinführung vergrößerte.
Kritiker sehen das momentane Verfahren für die Risikoprüfung von GVO nur wegen der Einflussnahme durch Lobbyisten der agrochemischen Industrie so angewandt, um Zulassungen leichter zu bekommen. Durch die schwammigen Formulierungen im Kommissionsentwurf könnten sogar die 90-Tage-Tests (Fütterungsstudien über 90 Tage) künftig wegfallen.

Zum Nachdenken

Ein alter Mann ging bei Sonnenuntergang den Strand entlang und sah vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war: "Die gestrandeten Seesterne sterben, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben." Der alte Mann erwiderte: "Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und Tausende von Seesterne liegen hier. Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?" Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:
"Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

Mittwoch, 19. September 2012

Gentechnik-Kurznachrichten

Französische Wissenschaftler haben eine 2-jährige Studie an Ratten zu Gentechnik-Mais durchgeführt.
Das Ergebnis: Die Fütterung mit gentechnisch verändertem Mais führt bei Ratten zu schweren Krankheiten und Tod.
In der Studie starben die Ratten, die gentechnisch veränderten Mais bekamen, deutlich früher als ihre Artgenossen, die normales Futter bekamen.
Die Ratten bekamen den gentechnisch veränderten Mais NK603 von Monsanto zu fressen.
In der Gruppe, die den GVO-Mais zu fressen bekam, starben 50 % der Männchen und 70 % der Weibchen frühzeitig. Krebs war die häufigste Todesursache, bei den Weibchen hauptsächlich Brustkrebs und bei den Männchen Haut- oder Nierenkrebs.
Unternehmen wie Monsanto führen für ihre Anträge auf Zulassung von Gentechnik-Produkten meist nur sehr kurze Fütterungsstudien von drei Monaten durch und töten die Versuchstiere oft, bevor die Folgen der Gentechnikfütterung überhaupt erkennbar werden.

Bio - ja oder nein?

Wer die Talkrunde mit Günther Jauch in der ARD mit dem Titel "Der große Bioschwindel - Wie gut ist Öko wirklich?" gesehen hat und (jetzt) an Bio zweifelt, sollte wissen, dass folgendes in dieser Sendung unterschlagen worden ist:

"1. Im Biolandbau werden keine synthetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt, und Bio-Lebensmittel enthalten unbestritten und amtlich bestätigt nur in Ausnahmefällen Spuren von Rückständen.
2. Auch wenn Udo Pollmer in der Talkshow einmal mehr das Gegenteil behauptete: Im Biolandbau gibt es keine Gentechnik.
3. Im Biolandbau werden keine mineralischen Düngemittel eingesetzt. Das schont Boden und Wasser und erspart der Gesellschaft hohe Kosten bei der Sanierung von Gewässern, Grundwasser und Böden. Höchster Wert wird darauf gelegt, die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten oder zu steigern. Das ist nachhaltig im besten Sinne.
4. Die Sendung machte deutlich, dass in der konventionellen Haltung noch immer Tonnen an Antibiotika verabreicht werden. Biobauern dagegen stärken das Immunsystem ihrer Tiere durch gute Hygiene und artgerechte Haltung. Ist eine Behandlung notwendig, kommen vorrangig homöopathische Mittel und naturheilkundliche Methoden zum Einsatz.
5. Weil die industrialisierte Landwirtschaft zugunsten von Tieren und Pflanzen mit Höchstleistung viele robuste und an bestimmte Standorte angepasste Rassen und Sorten verdrängt hat, engagieren sich heute zahlreiche Biohöfe in der langwierigen Züchtungsarbeit, angepasst an die Bedingungen des Ökolandbaus.
6. Die Tierhaltung im Biolandbau orientiert sich an den Bedürfnissen der Tiere. Die Bio-Anbauverbände haben für jede Art besonders strenge Richtlinien formuliert. Kunden im Bio-Fachhandel haben viele Möglichkeiten, sich davon persönlich zu überzeugen, zum Beispiel bei Hoffesten oder Führungen. Viele Höfe bieten auch Programme für Schulklassen oder Gruppen an.
7. Die EG-Öko-Verordnung erlaubt nur 47 der über 350 für die konventionelle Lebensmittelverarbeitung zugelassenen Hilfs- und Zusatzstoffen, die Anbauverbände sind noch strenger."

Obrige Aufstellung siehe Stellungnahme vom "Bundesverband Naturkost Naturwaren".
Bio ist also "in Wahrheit ein Konzept mit Hand und Fuß, das Ressourcen wie Wasser, Boden, Luft und das Klima schont, ausgerichtet auf eine über Jahrhunderte nachhaltige Bewirtschaftung unseres Planeten und die Ernährung aller Menschen."

Auch der "Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft" hat dazu Fakten zur aktuellen Debatte auf seine Homepage gestellt, z. B.
"....einige Berichte und Sendungen zeichnen sich durch mangelhafte Recherche, Unwissen oder bewusste Verdrehung von Tatsachen aus als durch objektive Berichterstattung und sachliche Information.
....der Ökolandbau führt zu einer höheren biologischen Aktivität im Boden, erhält das Bodengefüge und verringert Bodenverluste. Die gesteigerte Wasserspeicherkapazität des Bodens trägt zum Schutz vor Hochwasser bei. Ausgeglichenere Nährstoffbilanzen reduzieren die Versauerung der Böden und den Eintrag von Nährstoffen in die Gewässer.
....Würden die Deutschen gemäß den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) weniger Fleisch und dafür mehr Gemüse und Obst essen, könnte schon jetzt der gesamte Bedarf an Lebensmitteln in Deutschland mit Bio-Anbau gedeckt werden und es blieben noch drei Millionen Hektar Land übrig, die z.B. für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen genutzt werden könnten.
....Menschen, die sich überwiegend mit Bio-Lebensmitteln ernähren, pflegen einen gesünderen Lebensstil und die Erzeugung von Bio-Lebensmittel führt zu einer unbelasteten und vielgestaltigen Umwelt."

Außerdem hat der "Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft" eine Broschüre heraus gebracht, in der 28 Fragen zum Öko-Landbau und Bio-Lebensmitteln beantwortet werden.

Verlasst euch also bitte nicht auf den Standpunkt, den die Medien versuchen zu verbreiten (dieser spiegelt meist die Ansichten der großen Industriebetriebe wider) und bildet euch selbst eine Meinung!

Zitat des Tages

"Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus." - Buddha

Montag, 17. September 2012

Gentechnik-Kurznachrichten

In Australien wird zur Zeit gentechnisch veränderter Weizen zu Testzwecken angebaut. Verschiedene Wissenschaftler haben öffentlich zugängliche Daten dazu untersucht und kommen zu dem Ergebnis, dass bei dem Verzehr dieses Weizens möglicherweise tödliche Leberschäden drohen. Ein Molekül in diesem GVO-Weizen führt im menschlichen Körper zur Verringerung der Glykogen-Produktion. Ein Mangel an Glykogen kann eine vergrößerte Leber / eine Zirrhose zur Folge haben (mit Glykogenspeicherkrankheit geborene Kinder sterben meist im Alter von 5). Ursache dafür ist die Ähnlichkeit zwischen menschlichen Genen und den Genen, die in diesem Getreide haufenweise von den Wissenschaftlern gefunden wurden. Zu den Geldgebern dieses Testanbaus gehören unter anderem die Agrochemiekonzerne Monsanto und Bayer.

Zitat des Tages

"Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken formen wir die Welt." - Buddha

Samstag, 15. September 2012

Zitat des Tages

"Wir brauchen nicht so fortzuleben wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein" - Christian Morgenstern

Freitag, 14. September 2012

Pig Vision - ein Film der zum Nachdenken anregt

Die Geschichte von zwei Schweinebrüdern - einer im Mastbetrieb, einer wird befreit und darf sein Leben auf einem Gnadenhof verbringen (Film aus Österreich):

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Saarland will offiziell auf Gentechnik verzichten und tritt dazu in den nächsten Wochen dem europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen (European GMO-Free Regions Network) bei. Bislang sind folgende Bundesländer diesem Netzwerk beigetreten: Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Neben dem Saarland wurden auch in Berlin, Hamburg und Bremen bislang keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut oder zu wissenschaftlichen Zwecken ausgebracht.

Donnerstag, 13. September 2012

Buchtipp

Das Buch "Anständig essen" von Karven Duve habe ich in 2 Tagen durchgelesen, so toll ist es :-). Deshalb möchte ich euch dieses Buch sehr empfehlen:
Ein Zitat von NDR zu diesem Buch lautet "Nach der Lektüre werden Sie ein anderer sein" - da kann ich nur zustimmen - wenn ich nicht vorher schon Vegetarierin und Bio-Käuferin geworden wäre, dann wäre die Entscheidung spätestens danach gefallen. Das Buch ist sehr interessant für alle, die ihre Ernährung ändern wollen (in welche Richtung auch immer), für frisch gebackene Vegetarier und für Vegetarier, die einen Schritt weiter zum Veganismus unternehmen möchten.
Karen Duve probiert nacheinander Bio-Lebensmittel, Vegetarismus, Veganismus und als Frutarier zu leben aus. Danach entscheidet sie sich, wie es weiter geht.




Zitat des Tages

"Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine
einzige Festminute für seine Zunge zusammen!" - Jean Paul

Mittwoch, 12. September 2012

Lauchcremesuppe

Zutaten für 2 Personen:
- 1 großer Lauch
- 1 Zwiebel
- 350 g Kartoffeln mehlig kochend
- 600 ml Gemüsebrühe
- 50 ml Reissahne
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Prise geriebene Muskatnuss
- 1/2 TL gemahlener Koriander
- 1 Lorbeerblatt
- je 1 EL Schnittlauch, Petersilie
- Salz, Pfeffer


Zwiebel, Lauch und Kartoffeln klein schneiden.
In einem Topf Zwiebel und Lauch anbraten, danach Kartoffeln kurz mit dazu geben.
Mit Gemüsebrühe ablöschen. Zitronensaft, Muskatnuss, Koriander, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer unterrühren. Abgedeckt ca. 15 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen.
Suppe evtl. etwas abkühlen lassen, Lorbeerblatt herausnehmen und danach pürieren.
Sahne und Kräuter untermischen (und Suppe nochmal etwas erwärmen).

Guten Appetit!

Zitat des Tages

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünscht" - Mahatma Gandhi

Dienstag, 11. September 2012

Gefüllter Fenchel (2. Variante)

Zutaten für 2 Personen:
- 80 g Haferflocken
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 2 große Fenchelknollen
- 200 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer






Zwiebel und Möhre klein würfeln.
Fenchel putzen, halbieren, aushöhlen (aus dem Rest könnt ihr z. B. Salat / süßen Salat machen)
und in Salzwasser kurz blanchieren. Fenchel abtropfen lassen und in eine Ofenform setzen.
Hafer, Zwiebeln und Möhren in einem Topf anbraten. Brühe zugießen, aufkochen und bei niedriger Hitze kurz einköcheln lassen (dabei immer wieder umrühren).
Hefeflocken untermischen und mit Pfeffer abschmecken. Den Fenchel mit der Mischung füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft 10 min. backen.

Dazu passen z. B. Pellkartoffeln oder Kartoffelbrei.

Guten Appetit!

Zitat des Tages

"Anyone who has never made a mistake has never tried anything new." - Albert Einstein
(Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat nie etwas neues versucht)

Montag, 10. September 2012

Zitat des Tages

"Experience is what you get when you don’t get what you want." - Dan Stanford
(Erfahrung ist, was du erhälst, wenn du nicht bekommst was du willst)

Freitag, 7. September 2012

Zitat des Tages

"Stop waiting for your life to choose you! Go out and choose your life!" - Dilyana
(Warte nicht darauf, dass dich dein Leben erwählt! Gehe und wähle dir dein Leben selbst!)

Donnerstag, 6. September 2012

Zitat des Tages

"Wohin immer ich blicke, sehe ich die Menschen im Namen der Religion streiten. Aber sie denken nie daran, dass Er, der Krishna genannt wird, auch Shiva heißt und den Namen der Shakti, von Jesus und Allah ebenso trägt - derselbe Rama mit tausend Namen." - Ramakrishna Paramahamsa

Vegane Spaghetti Bolognese

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 450 g Spaghetti
- 1 Zwiebel
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 2 Möhren
- 2 Staudenselleriestangen
- ca. 700 ml passierte Tomaten
- 6 EL Tomatenmark
- 2 TL Oregano, gerebelt
- 1 TL Rosmarin
- Salz, Pfeffer


Zwiebel, Möhren und Sellerie fein würfeln. Sonnenblumenkerne im Mixer grob zerkleinern.
Das Gemüse in einem Topf / einer Pfanne ein paar Minuten anbraten. Kerne dazu geben, kurz mitbraten. Tomatenmark, passierte Tomaten und die Gewürze untermischen.
Ca. 15 min. offen bei geringer Hitze einköcheln lassen. In der Zwischenzeit Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 5. September 2012

Zitat des Tages

"Manchmal denkt man es ist stark festzuhalten.
Doch ist das Loslassen das, was wahre Stärke zeigt" - Unknown

Gentechnik-Kurznachrichten

Die Gentechnik-Politik des Nestlé-Konzerns sieht so aus:
Das Medium "Food Navigator" führte ein Interview mit dem leitenden Manager der Abteilung "nachhaltige Landwirtschaft" bei Nestlé. Die Kernaussage lautet wie folgt: "Genetisch veränderte Lebensmittel sind für die Ernährung der Welt nicht notwendig und die Industrie würde mehr davon profitieren, Ressourcen nachhaltiger zu nutzen und andere Techniken anzuwenden."
Im Gegensatz dazu hatte der Verwaltungsratspräsident von Nestlé in einem Gespräch mit der österreichischen Zeitung "Kurier" folgendes verlauten lassen: "Ich halte Europas Einstellung zur Gentechnik für einen Blödsinn. Hier trifft die Politik falsche Entscheidungen. Bis heute ist auf der Welt nachweislich noch kein Mensch an einem Gentechnik-Agrarprodukt gestorben."
In Deutschland verwendet Nestlé lediglich wegen den "Bedürfnissen und Anforderungen der Verbraucher" keine Gentechnik (lt. Internetseite). In anderen Ländern sieht dies anders aus.
In Kalifornien wurden innerhalb kurzer Zeit 1,17 Millionen Dollar in eine Kampagne gegen eine Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Inhaltsstoffe gesteckt. In Brasilien war erst ein Gerichtsurteil nötig, um Nestlé dazu zu zwingen, Gentechnik auf den Verpackungen auszuweisen. Nestlé ist auf jeden Fall vorbereitet, falls sich die Einstellung zu Gentechnik in der EU einmal ändern sollte: Das Unternehmen hält in Europa mehre Patente auf gentechnisch veränderte Produkte, z. B. löslicher Gentechnik-Kaffee. Die gentechnisch veränderte Kaffee-Pflanze hat sich der Konzern ebenfalls schützen lassen.

Dienstag, 4. September 2012

Für starke Männer

Link: Bild und Artikel


Gefüllter Fenchel

Zutaten für 3 Personen:
- 1 Zwiebel
- 1 kleine Möhre
- 1 kleine Stange Lauch
- 80 g Grünkernschrot
- 300 ml Gemüsebrühe
- 3 große Fenchelknollen
- 3 EL Mehl
- 250 ml Sojamilch
- 1 TL Senf
- 3 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer


Grünkern mit Brühe bei schwacher Hitze ca. 5 - 10 min. köcheln lassen (halb abgedeckt).
Topf vom Herd nehmen und ein paar Minuten quellen lassen. Evtl. restliche Brühe abgießen.
Mit dem Grünkern vermischen.
In der Zwischenzeit das Gemüse fein würfeln / in Streifen schneiden und danach in einer Pfanne kurz anbraten.

Fenchel putzen, halbieren, aushöhlen (aus dem Rest könnt ihr z. B. Salat / süßen Salat machen)
und in Salzwasser bei geringer - mittlerer Hitze 5 min. garen.
Fenchel abtropfen lassen, in eine Ofenform setzen und mit der Grünkernmischung füllen.

Für den Hefeschmelz das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Mit dem Schneebesen umrühren und die Sojamilch nach und nach dazu geben.
Danach Hefeflocken, Senf, Salz und Pfeffer unterrühren.
Den Hefeschmelz auf die gefüllten Fenchelhälften geben.

Unter dem heißen Grill des Backofens bei 200° ca. 10 min. überbacken.

Dazu passt z. B. Kartoffelbrei.

Guten Appetit!

Montag, 3. September 2012

Zum Nachdenken




















(Bild von www.v-heft.de)

Zitat des Tages

“See the world as if for the first time; see it through the eyes of a child,
and you will suddenly find that you are free.” - Deepak Chopra
(Sehe die Welt so als wäre es das erste Mal; sehe sie durch die Augen eines Kindes
und du wirst plötzlich feststellen, dass du frei bist)

Samstag, 1. September 2012

Gentechnik-Kurznachrichten

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern setzen sich für einen verstärkten Anbau von Eiweißpflanzen in Deutschland ein. Der Import und die Abhängigkeit von gentechnisch verändertem Soja aus USA, Brasilien oder Argentinien soll damit verringert werden. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besucht im September das "Internationale Soja-Symposium" in Wien, bei dem es um Chancen für die heimische Sojaproduktion gehen soll. In Mecklenburg-Vorpommern wurden Anträge zur Förderung des Anbaus in den Landtag eingebracht, diese werden nun im Agrarausschuss debattiert.

Zitat des Tages

"Learn how to be happy with what you have while you pursue all that you want." - Jim Rohn
(Lerne mit dem glücklich zu sein was du hast, während du versuchst, das zu bekommen was du möchtest)
Kostenlose Homepage