Montag, 21. Januar 2019

Weißkohl-Gemüse-Eintopf

Zutaten für 4 - 5 Personen:
- 1 kleiner Weißkohl
- 300 g Kartoffeln vorw. festk.
- 2 Möhren
- 1 (rote) Paprika
- 1 Zwiebel
- 200 g Räuchertofu
- ca. 400 g passierte Tomaten
- 800 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Ajvar
- 1 EL Paprikapulver edelsüß
- 1 EL Paprikapulver geräuchert (optional)
- 1 TL Majoran
- 1 TL Kümmel gemahlen
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer

Das Gemüse klein schneiden, den Räuchertofu würfeln.

Den Räuchertofu in einem großen Topf scharf anbraten. Paprikapulver, Majoran, Kümmel und das Lorbeerblatt hinzufügen, kurz mit braten. Das Gemüse dazu geben und ein paar Minuten weiter braten. Ajvar unterrühren. Mit den passierten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen. Offen bei mittlerer Hitze ca. 15 min. köcheln lassen. Das Lorbeerblatt entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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Freitag, 18. Januar 2019

Warum sind Pestizide schlecht?


>>1. Weil Abwaschen nicht genügt
Manche Pestizide haften außen am Obst und Gemüse, andere dringen in die Schale ein. Viele Wirkstoffe jedoch verteilen sich in der ganzen Frucht. „Durch gründliches Waschen können bis zu 50 Prozent der Pestizide entfernt werden – mehr nicht!“, sagt die Verbraucherzentrale Bayern. Das Schälen, etwa von Äpfeln, reduziert die Rückstände weiter, doch mit der Schale landen wertvolle Inhaltsstoffe im Bio-Müll statt auf dem Teller. Häufig und hoch belastet sind Johannisbeeren, Trauben, Paprika und Kräuter.

2. Weil sie in der Umwelt bleiben
Bei vielen Pestiziden dauert es eine Zeit, bis sie sich zersetzen. Deswegen lassen sie sich in der Umwelt nachweisen. Greenpeace fand in Wasser- und Bodenproben europäischer Apfelplantagen Cocktails mit bis zu 13 verschiedenen Pestiziden. Von den Feldern gelangen Pestizide in Bäche und Tümpel, wo sie Insekten und Wasserlebewesen schädigen. Selbst in größeren Flüssen schwimmen Pestizide. Bei einem Viertel der amtlichen Messstellen lagen die Konzentrationen über den von der EU vorgegebenen Werten. Einige Pestizide schaffen es sogar durch den Boden bis ins oberflächennahe Grundwasser. Fünf Prozent der Messstellen überschreiten den Pestizidgrenzwert von 0,1 Mikrogramm je Liter. Mit dem Wind gelangen einige Pestizide in Regionen fernab der Landwirtschaft und lassen sich in Baumrinden nachweisen. Bio-Unternehmen im Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft finanzieren gerade eine Studie dazu.

3. Bienen sterben
... und viele andere Fluginsekten. Pestizide töten also nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge. Um 75 Prozent ist der Insekten-Bestand seit 1989 zurückgegangen. Insekten bestäuben einen Großteil der Pflanzen und sorgen so für einen reichgedeckten Tisch. Außerdem dienen sie anderen Arten als Futter. Weniger Insekten bedeutet deshalb weniger Fische, Frösche, Vögel. Kurz: Mit dem Insektensterben bricht das Fundament unserer Ökosysteme zusammen.

4. Felder veröden
Mit Pestiziden lassen sich die immergleichen Pflanzen auf großen Äckern anbauen. Die Folge sind Monokulturen und Agrarwüsten. Weil alle anderen Pflanzen totgespritzt werden, wächst dort außer den angebauten Pflanzen nichts mehr. Insekten, die auf andere Pflanzen angewiesen sind, verschwinden mit diesen. Was bleibt: Schädlinge, die auf die Nutzpflanzen spezialisiert sind – ohne natürliche Feinde. Das heißt: Es muss wieder gespritzt werden.

5. Weil selten nur ein Pestizid gespritzt wird
Für Pestizide gibt es amtliche Grenzwerte. Ob die Grenzwerte die Gesundheit tatsächlich schützen, ist umstritten, insbesondere bei Substanzen, die wie Hormone wirken oder – wie Glyphosat – womöglich Krebs erregen können. Doch ein Pestizid kommt selten allein. Obst und Gemüse werden oft mit verschiedenen Pestiziden besprüht, die sich dann auch als Rückstände finden. Wie diese Cocktails wirken, ist weitgehend unbekannt.


Was sind Pestizide?
Pestizide sind Substanzen, die unerwünschte Organismen in der Landwirtschaft, aber auch in Parks oder Gärten beseitigen. Insekten werden mit Insektiziden, Pilze mit Fungiziden bekämpft. Gegen Unkraut werden Herbizide eingesetzt. In Deutschland sind 753 Pestizide mit 270 verschiedenen Wirkstoffen zugelassen.

Bio-Bauern arbeiten anders
Chemisch-synthetische Pestizide sind für Bio-Landwirte verboten. Sie setzen statt dessen auf Fruchtfolgen und robuste Sorten. Sie fördern Nützlinge und regulieren das Unkraut mit Striegel und Hacke. Erlaubt sind natürliche Pflanzenschutzmittel. Dazu zählen Pflanzenöle und Schwefel, Extrakte aus Quassiaholz oder Wirkstoffe von Mikroorganismen wie Spinosad. Auch das umstrittene Schwermetall Kupfer ist noch darunter, weil es als einziges Mittel gegen Mehltau im Obst- und Weinbau hilft.<<

(Quelle: Schrot & Korn)

Montag, 14. Januar 2019

Rosenkohl-Nudel-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 250 - 300 g Nudeln
- 500 g Rosenkohl
- 1 Zwiebel
- 60 g Cashewkerne
- 1 EL Öl
- 1,5 EL Senf
- 2 EL Hefeflocken
- Knoblauchgranulat
- Salz, Pfeffer





Die Cashewkerne mind. 30 min. einweichen lassen und dann das Wasser abgießen.
Zusammen mit 200 ml frischem Wasser, Senf, Hefeflocken, Knoblauch, Salz und Pfeffer pürieren.

Beim Rosenkohl den Strunk und die äußeren schlechten Blätter entfernen. Waschen und dann vierteln. Mit Salz, Pfeffer und Öl vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200° Umluft ca. 10 min. garen.

Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne anbraten. Mit der Cashew-Soße ablöschen und je nach gewünschter Konsistenz entweder nur kurz oder ein paar Minuten köcheln lassen.
Die Nudeln und den Rosenkohl untermischen.

Guten Appetit!

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Freitag, 11. Januar 2019

Buchtipp

Ich habe euch ja bereits über die Langenscheidt-Englischbücher "Pearson english readers" berichtet, wovon ich ermutigt wurde, ein "richtiges" englisches Buch zu lesen.

Ich bin in einen Bücherladen gegangen und habe spontan nach einem schönen englischen Buch Ausschau gehalten. 

Von Paulo Coelho wollte ich sowieso schon immer mal ein Buch lesen - und weil das Buch noch dazu kein dicker Wälzer ist, sondern "überschaubar" (177 Seiten + Vorwort, Interview und Biographie von Paulo) habe ich mich dafür entschieden:


"The Alchemist" (auch auf deutsch erhältlich unter "Der Alchimist")

"Es ist die Geschichte von einem Hirtenjungen aus der spanischen Region Andalusien, der davon träumt, die Welt zu bereisen um einen Schatz zu finden, der begehrenswerter ist als jeder der jemals gefunden wurde. Von seinem Zuhause aus reist er zu den exotischen Märkten von Nordafrika und dann in die Ägyptische Wüste, wo ihn eine schicksalhafte Begegnung mit dem Alchimisten erwartet...."
"Der Alchimist ist eine unvergessliche Sage über die unentbehrliche Weisheit auf sein Herz zu hören und vor allem seinen Träumen zu folgen."

Ich habe meine Wahl nicht bereut - das Buch ist soooooooooooooooo schön!

Das Buch habe ich sogar gleich 2x innerhalb von ein paar Monaten gelesen 
(1x ohne fremde Wörter nachzusehen, was prima ging, da ich aus dem Kontext das allermeiste gut verstanden habe und 1x mit Wörterbuch, Stift und Zettel, um die neuen Wörter gleich ein bisschen zu lernen) - nach einer Weile würde ich es sogar noch ein drittes, viertes.... Mal lesen!
Normalerweise lese ich Bücher nur 1x...daran kann man erkennen, 
wie unglaublich gut es mir gefällt :-)

Das Buch hat folgende Eigenschaften:
- es ist einfach wunderschön
- es geht direkt ins Herz
- die Geschichte regt zum Nachdenken an
- man kann darin unglaublich viele Weisheiten über das Leben lernen 
(die man dann hoffentlich auch umsetzt ;-) )
- es hinterlässt einen starken bleibenden Eindruck

Egal ob in deutsch oder englisch (nach einer Lese- und Hörprobe finde ich englisch sogar besser):
Dieses Buch lege ich wirklich jedem ans Herz!

Montag, 7. Januar 2019

Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g Rosenkohl
- 800 g Kartoffeln mehlig kochend
- 1 Zwiebel
- 30 g Walnüsse
- 1 EL Paniermehl
- 200 ml Reissahne
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Paprikapulver edelsüß
- 1 EL Rosmarin
- Salz, Pfeffer



Beim Rosenkohl den Strunk und die äußeren schlechten Blätter entfernen. Waschen und dann halbieren / vierteln. Kartoffeln in 1 - 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel würfeln.

In einer Pfanne die Zwiebel anbraten. Kartoffeln dazu geben und ein paar Minuten mit braten. Rosenkohl hinzufügen und ebenfalls etwas anbraten. Mit Sahne und Brühe ablöschen. Bei geringer Hitze kurz köcheln lassen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.
Alles in eine Auflaufform geben.

Die Walnüsse hacken und zusammen mit Paniermehl und Rosmarin vermischen. Über das Gemüse streuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober- / Unterhitze ca. 30 min. offen backen.

Guten Appetit!

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