Montag, 31. März 2014

Reis mit Kürbis-Curry (2. Variante)

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 g Reis
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 1 Apfel
- 1 Zwiebel
- 450 ml Gemüsebrühe
- 75 ml Orangensaft
- 1 - 1 1/2 TL Currypulver
- 1 - 2 handvoll geröstete Haselnüsse
- Salz, Pfeffer




Hokkaido, Apfel und Zwiebel würfeln. Haselnüsse grob hacken.
In einem großen Topf die Zwiebelwürfel anbraten. Currypulver und Reis dazu geben, kurz anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen. Kürbis einrühren und alles zugedeckt bei geringer Hitze ca. 13 min. köcheln lassen (solltet ihr Reis mit einer längeren Kochzeit verwenden, dann entsprechend anpassen - dabei die Kürbiswürfel die letzten ca. 10 min. mitköcheln lassen). Mit Salz und Pfeffer würzen. Apfelwürfel und Haselnüsse unterrühren.

Guten Appetit!

Freitag, 28. März 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

Laut einer Greenpeace-Umfrage garantieren zurzeit nur drei von zwölf deutschen Supermärkten, dass für Geflügelfleisch und Eier ihrer Eigenmarken keine gentechnisch veränderten Pflanzen verfüttert werden. Rewe und Tochter Penny sowie tegut wollen das beibehalten, obwohl große Produzenten wie Wiesenhof und Rothkötter nach 14 Jahren aus der gentechnikfreien Fütterung ausgestiegen sind. Die übrigen Einzelhändler und Discounter beließen es bei Lippenbekenntnissen, kritisiert Greenpeace. Vor zwei Wochen gab der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) bekannt, dass seine Mitglieder bei der Fütterung von Hähnchen und Puten wieder auf Gentechnik-Soja setzen, weil es zu wenig nicht-modifiziertes Soja gebe. Das kommt vor allem aus Brasilien. Brasilianische Produzenten widersprachen sofort, es gebe sogar mehr gentechnikfreies Soja und eine bessere Transportinfrastruktur. Greenpeace und auch der Verband Lebensmittel Ohne Gentechnik glauben daher, dass es der Geflügelindustrie vor allem um den Preis geht. Auch, wenn der Aufschlag für gentechnikfreies Sojafutter laut den Kritikern nur acht Cent pro Hähnchen ausmacht. Kurz nach dem Ausstieg aus der gentechnikfreien Fütterung senkten Aldi und Lidl die Preise für Geflügelfleisch und begründeten das mit gesunkenen Rohstoffkosten. Laut der Greenpeace-Umfrage wollen beide Discounter (bei Aldi: Nord und Süd) künftig Geflügelfleisch aus Gentechnik-Produktion verkaufen. Das Siegel „Ohne Gentechnik“ lehnen sie ab. Ähnlich halten es demnach Kaufland, Kaiser's Tengelmann, Edeka und Netto. Bei ihnen gebe es höchstens Absichtserklärungen. Edeka hat zwar regional Eier, für die keine Gentechnik verfüttert wurde. Es sei aber unklar, ob das so bleibt. Bei Norma gibt es auf regionaler Ebene einige Eier mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel, beim Fleisch gab es keine genauen Angaben, ob künftig gentechnikfrei gefüttert wird. Bei real sind alle Eier aus gentechnikfreier Haltung, das eigene Geflügelfleisch aber nicht. Das Siegel „Ohne Gentechnik“ lehnt die Kette ab. „Der Großteil der deutschen Supermärkte lässt die Verbraucher im Regen stehen“, kommentierte Stephanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace, die Umfrageergebnisse. „Aldi und Lidl führen dabei das skrupellose Spiel um das billigste Huhn und Ei an. Dabei könnten sie ihre Marktmacht nutzen und dafür sorgen, dass gentechnikfreie Soja Standard in allen Ställen wird und zugleich die Tierhaltung verbessert wird“.

Donnerstag, 27. März 2014

Gemüse-Brot-Eintopf

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- 1 Zwiebel
- 1 Fenchel
- 2 Karotten
- 2 Selleriestangen
- 240 g gekochte Kichererbsen (96 g getrocknet)
- 400 g gewürfelte Tomaten (= 1 Dose)
- 200 g dunkles Brot
- 600 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 2 EL Essig
- 1 EL Kräuter der Provence
- 2 Lorbeerblätter
- 2 EL (Oliven-)Öl
- (Kräuter-)Salz, Pfeffer

Getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen und danach 1 1/2 Std. köcheln lassen.

Gemüse und Brot klein schneiden / würfeln.

In einem großen Topf Zwiebel, Fenchel, Karotten und Sellerie anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. Mit Essig ablöschen, Flüssigkeit etwas verdampfen lassen.
Tomaten, Gemüsebrühe, Kräuter und Lorbeerblätter hinzugeben.
Geschlossen bei geringer Hitze ca. 20 min. köcheln lassen, die letzten 3 Minuten davon die Kichererbsen dazu geben und erwärmen.

In der Zwischenzeit das klein geschnittene Brot mit Öl und Salz mischen. Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 10 min. knusprig backen.

Die Lorbeerblätter aus der Suppe entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Entweder das geröstete Brot unterrühren oder den Eintopf auf Teller verteilen und das Brot darüber geben.

Guten Appetit!

Montag, 24. März 2014

Produkttipp

Wenn sich mein Veggie etwas zum Essen wünscht, dann bekommt er es auch (meistens ;-) ) - deshalb habe ich folgendes gekauft:


"Veggie Döner" von Vantastic foods

Das Ganze gab es bei uns zusammen mit Salat, Gürkchen, Tomaten und einer selbstgemachten Joghurtsoße im Fladenbrot (für mich im Wrap, da ich auf die schnelle kein veganes Fladenbrot gefunden habe). Ich hätte das Dönervleisch auch kalt aufessen können, so lecker war das! :-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch)

Freitag, 21. März 2014

Ideenwerkstatt - März

Sarah von "Glowing life" hat sich eine sehr schöne Blogaktion ausgedacht:


Jeden Monat gibt es ein anderes Thema, worüber jeder Blogger, ohne Anmeldung, einen Blogpost dazu verfassen kann - egal ob ihr dazu etwas schreiben, Bilder zeigen wollt, ein Video einstellen etc.

Das Thema für März lautet "Dankbarkeit".

"Was gegeben wird, ohne dass man darum schreit, verdient doppelte Dankbarkeit." 
- Christian Fürchtegott Gellert

"Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke." - Hanno Nuhm

"Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit." - Ernst Ferstl

"Beginne den Tag mit inniger Freude und beende ihn mit tiefer Dankbarkeit." - Franz Schmidberger

"Dankbarkeit ist der Maßstab für die Kultur des Herzens." - Albert Schweitzer

Dankbarkeit erleichtert das Leben (probiert es einmal eine Weile aus, mehr Dankbarkeit für alles zu empfinden - ihr werdet den Unterschied merken!) und JEDER kann für etwas dankbar sein, auch wenn es im ersten Moment vielleicht nicht so aussehen mag.

Mein Tag beginnt, indem ich Gott für den neuen Tag danke - egal ob dieser Tag nun "gut" oder "schlecht" werden wird, aber schon alleine für die Tatsache, 
dass man auf dieser Erde wandeln darf - also für das Leben - sollte man dankbar sein.

Ich bin dankbar für meine Familie, meine Freunde, den besten Mann, den man sich wünschen kann, für meine Gesundheit, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, etwas zu essen und dass ich alles habe, was ich brauche.
Ich bin dankbar, dass ich den Weg zu Bio und dem Veganismus entdeckt habe - beides nicht nur gut für mich, sondern auch unser wundervoller Planet ist dafür dankbar. 
Dadurch habe ich auch viele neue Lebensmittel kennengelernt, wofür ich ebenfalls sehr dankbar bin, da ich z. B. Quinoa, Kürbis und Belugalinsen mittlerweile total liebe!
Ich bin dankbar, dass ich zur Spiritualität (Hinduismus, Buddhismus) gefunden habe - mein Leben ist damit glücklicher und um einiges mehr bereichert.
Ich bin dankbar für die "kleinen Dinge" im Leben, wie ein lachendes Kind, ein fremder lächelnder Erwachsener (ja, sowas gibt's manchmal ;-) ), ein nettes Gespräch mit der lieben Verkäuferin im Bioladen, nette Gesten, wo man sie nicht erwartet hätte, den Sonnenschein, die im Frühling überall sprießenden Blumen, die singenden Vögel, der Tanz der Schmetterlinge, Sport im Wald, die Freude, die ich jedes Mal beim Kochen alleine, aber besonders mit meinem Veggie erfahren darf.....
Ja, wenn ich darüber nachdenke, kann ich für sehr vieles dankbar sein :-).

Zu guter Letzt bin ich natürlich auch noch dankbar dafür, dass ihr so fleissig meinen Blog lest und Sarah danke ich besonders für die schöne Idee mit der Ideenwerkstatt :-).

Für was seid ihr dankbar?



Donnerstag, 20. März 2014

Rosarotes Cous-Cous

Zutaten für 2 Personen:
- 150 - 200 g Cous-Cous
- 200 g rohe oder gekochte rote Bete
- 1 große Karotte
- 1 Zwiebel
- 100 g (TK-)Erbsen
- 300 ml Gemüsebrühe
- 2 EL dunkle Balsamicocreme
- 1 EL Zitronensaft
- ca. 10 - 15 Blättchen Minze
- Salz, Pfeffer
optional:
- 125 g Sojajoghurt natur
- 1 EL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer

Zwiebel würfeln, rote Bete und Karotte klein schneiden, Minze fein hacken.
TK-Erbsen auftauen lassen.
In einem Topf die Zwiebelwürfel anbraten. Rote Bete und Karotte zugeben, ein wenig mitbraten.
Mit Balsamico ablöschen. 3/4 der Erbsen (ohne Joghurt-Topping: komplett) untermischen.
Die Brühe zugießen, Cous-Cous einrühren, kurz aufkochen lassen.
Topf vom Herd nehmen und geschlossen ca. 5 - 15 min. ziehen lassen
(je nachdem, was auf der Packungsanleitung steht).
Zitronensaft und Minze unterheben. Mit Salz + Pfeffer abschmecken.
Optional:
Sojajoghurt mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren.
Auf das Cous-Cous (im Teller) geben und die restlichen Erbsen darüber verteilen.

Guten Appetit!


Tipp: Schmeckt auch ohne Minze gut :-)

Mittwoch, 19. März 2014

Was man so alles zufällig im Internet findet....

Habt ihr schon mal so etwas putziges gesehen?











Mei sin die süß! :-)

Das sind Bilder von Quokkas (Kurzschwanzkänguru) - diese leben auf Australien und sind leider auf der Liste der gefährdeten Tierarten.

Dienstag, 18. März 2014

Chinakohl-Erdnuss-Suppe

Zutaten für 3 - 4 Personen:
- 1 kleiner Chinakohl
- 1 Zwiebel
- 200 g Naturtofu
- ca. 60 g Erdnüsse geröstet (+ gesalzen)
- 1 Dose gewürfelte Tomaten (400 g)
- 60 - 70 g Reis (Kochzeit 10 - 15 min.)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kokosmilch
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 2 EL Erdnussmus
- 2 EL Sojasoße
- 1 EL Zitronensaft
- (Salz,) Pfeffer

Zwiebel und Tofu würfeln, Chinakohl in feine Streifen schneiden.
In einem großen Topf die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Cayennepfeffer anbraten.
Ingwer, Erdnussmus, Sojasoße und die Tomaten hinzufügen. Gut vermischen und Chinakohl, Gemüsebrühe und Reis unterrühren. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 10 - 15 min. köcheln lassen (bis der Reis gar ist) - die letzten 3 min. davon die Tofuwürfel und die Kokosmilch untermischen. Erdnüsse einrühren und mit (Salz,) Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 17. März 2014

Reis mit Kürbis-Curry

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 1 Zwiebel
- 50 g Cashewkerne
- 200 ml Kokosmilch
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1/2 TL Koriander gemahlen
- 1 EL Zitronensaft
- Salz




Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und heraus nehmen.
Zwiebel würfeln, Kürbis entkernen und ebenfalls würfeln.
Reis nach Packungsanleitung kochen.
Zwiebelwürfel in einer Pfanne anbraten, Kürbis dazu geben und 3 min. mit anbraten.
Kreuzkümmel und Koriander einrühren und kurz mit anrösten. Mit Kokosmilch aufgießen und zugedeckt ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Cashewkerne unterrühren.
Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 14. März 2014

Kichererbsen-Sauerkraut-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 480 g gekochte Kichererbsen
  (192 g getrocknet)
- 400 - 600 g Sauerkraut
- 800 ml Gemüsebrühe
- 1 großer Lauch
- 1 TL Currypulver
- 1 EL Zitronensaft
- 2 Prisen Cayennepfeffer
- Salz, Pfeffer, Koriander gemahlen




Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Den Lauch klein schneiden, das Sauerkraut ausdrücken.
Von den Kichererbsen 4 EL zur Seite nehmen.
In einem Topf den Lauch mit den Kichererbsen, Cayennepfeffer und Currypulver anbraten.
Mit Brühe aufgießen und 10 min. bei geringer Hitze offen köcheln lassen. In der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne das Sauerkraut mit den 4 EL Kichererbsen anbraten. Mit Salz und einer ordentlichen Prise Koriander würzen.
Die Suppe pürieren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller verteilen und den Sauerkraut-Kichererbsen-Mix darauf geben.

Guten Appetit!

Donnerstag, 13. März 2014

Veganes Wurstgulasch

Zutaten für 2 Personen:
- 1 große Möhre
- 1 kleine Zucchini
- 1 Packung Wheaty Weenies
  (oder andere vegane Würste, ca. 200 g)
- 1 Zwiebel
- 2 EL Paprikapulver edelsüß
- 1 EL Majoran
- 1 TL Kümmel gemahlen
- 1 Lorbeerblatt
- 2 EL Tomatenmark
- 200 ml roter Traubensaft
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Reissahne
- Salz, Pfeffer


Gemüse und Würstchen klein schneiden / würfeln. In einem großen Topf die Zwiebeln anbraten.
Paprikapulver, Majoran und Kümmel unterrühren. Tomatenmark dazu geben und kurz anrösten.
Mit dem Traubensaft ablöschen und ca. 3 min. köcheln lassen. Gemüsebrühe, Würstchen, Gemüse und Lorbeerblatt hinzufügen. Offen bei geringer Hitze ca. 30 min. köcheln.
Lorbeerblatt entfernen, Sahne untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. März 2014

Produkttipp

Und schon wieder eine Neue.... ;-)

Vor kurzem habe ich 2 Wochen Basenfasten gemacht, dabei verzichtet man auch auf Zucker. Außerdem bereite ich mir schon seit ein paar Wochen (fast) jeden Tag einen grünen Smoothie zu.

Was sich dadurch geändert hat:
- obwohl früher ein MUSS, schmeckt mir Tee jetzt auch ungesüßt
- ich habe keine Lust mehr auf Süßigkeiten (ich muss aber hinzufügen, dass ich früher schon nicht     so die typische Frau war, die keiner Schokolade widerstehen kann...) - mal schauen, wie lange
  das anhält ;-)
- bestimmte Sachen sind mir mittlerweile sogar zuuuuuuu süß (bekomme ich auch teilweise
  Bauchschmerzen davon)....

... so wie die Sojamilch, die es bei mir jeden Tag ins Müsli / ins Frühstücksglas gab
(außer beim Basenfasten):

"Alpro Soya Original"


Deshalb bin ich (mal wieder ;-) ) auf eine andere Sojamilch umgestiegen:

"Alpro Soya Ganze Bohne"

Auch wenn "ungesüßt" drauf steht - statt normaler Zucker, wie in der "Original", ist Maltodextrin enthalten, was ja auch Zucker ist. Das macht allerdings nur noch einen sehr geringen Teil aus:
 Alpro Original => 2,5 g Zucker / 100 ml; Alpro Ganze Bohne => 0,1 g Zucker / 100 ml.
Ich weiß, es gibt z. B. von Provamel Sojamilch, die ist komplett ohne Zucker (dafür aber anders gesüßt), aber die von Alpro schmeckt mir besser. Außerdem mir noch wichtig: Calcium - die komplett ungesüßte von Provamel ist ohne Calcium.
Lange Rede, kurzer Sinn ;-): Allen, denen gesüßte Sojamilch zuuu süß ist und eine komplett ohne Zucker (wie z. B. bei Provamel) "zu wenig" schmeckt - probiert es mal mit der "Alpro Soja Ganze Bohne"!


Dienstag, 11. März 2014

Quinoa-Kürbis-Topf

Zutaten für 2 Personen:
- 150 g Quinoa
- 1/2 kleiner Kürbis
- 1 große Möhre
- 20 - 50 g rote Linsen
- 1 Zwiebel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Öl
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL Senf
- 1 TL Petersilie
- 1 TL Sekem Vegetariana Oasa (Lebensbaum)
- Salz, Pfeffer

Quinoa und Linsen waschen. Kürbis, Möhre und Zwiebel klein schneiden / würfeln.
Die Zwiebeln in einem großem Topf anbraten. Kürbis, Möhre, Quinoa und Gemüsebrühe hinzufügen. Alles ca. 25 min. halb offen bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Wasser verkocht ist - dabei nach 10 min. die Linsen hinzu geben und mitköcheln (solltet ihr Quinoa und / oder Linsen mit kürzerer Kochzeit gekauft haben, dann entsprechend anpassen). Den Topf vom Herd nehmen und alles 5 min. ziehen lassen. In der Zwischenzeit Öl, Zitronensaft, Senf, Petersilie, Lebensbaum Gewürz, Salz, Pfeffer und 50 ml Wasser zu einem Dressing verrühren. Mit dem Quinoa gut vermischen.

Guten Appetit!

Montag, 10. März 2014

Räuchertofu-Schnecken

Zutaten für ca. 20 Stück:
- 1 Packung veganer Blätterteig
  (300 g oder 450 g)
- 200 g Räuchertofu
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 4 EL Tomatenmark
- 2 - 3 EL Sojasoße
- Salz, Pfeffer






Den Blätterteig ein paar Minuten antauen lassen.
Den Tofu sehr fein würfeln und danach noch etwas zerdrücken (z. B. mit der Gabel).
Die Zwiebel fein hacken und mit dem Tofu mischen. Tomatenmark und Sojasoße unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Falls der Blätterteig in Platten geteilt ist, diese leicht überlappend aneinander legen, so dass eine Fläche entsteht (evtl. mit etwas Wasser die Ränder "verkleben"). Die Tofumasse gleichmässig auf dem Blätterteig verteilen, dabei an der oberen Längskante ca. 1 - 1,5 cm frei lassen, um die Rolle gut schließen zu können (siehe Bild unten). Alles komplett aufrollen, das Ende verkleben und von der Rolle jeweils ca. 1,5 cm breite Streifen abschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200° Umluft ca. 15 - 20 min. backen.











Guten Appetit!

Freitag, 7. März 2014

Berglinsen-Eintopf

Zutaten für 2 - 4 Personen (je nach Hunger):
- 200 g Berglinsen
- 200 g Räuchertofu
- 1 große Möhre
- 2 Selleriestangen
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Lauch
- 4 EL Tomatenmark
- 4 EL schwarze Balsamico-Creme
- 800 ml Gemüsebrühe
- 400 ml passierte Tomaten
- 1 EL Thymian
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Berglinsen nach Packungsanleitung vorbereiten
(die von mir gekauften Linsen müssen 1 - 2 Std. eingeweicht werden, danach 30 min. gekocht - sollte es bei euch anders sein, evtl. nachfolgende Kochzeit anpassen).
Gemüse und Tofu klein schneiden / würfeln. Alles in einem großen Topf anbraten. Tomatenmark und Balsamico dazu geben, kurz einkochen lassen. Nach und nach die Gemüsebrühe eingießen. Linsen, passierte Tomaten, Thymian und Petersilie einrühren. Offen bei mittlerer Hitze ca. 30 min. köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 6. März 2014

Dinkel-Gemüse-Pfanne

Zutaten für 2 Personen*:
- 100 - 150 g Dinkel
- 8 Cocktailtomaten
- 1 Gurke
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 2 EL Öl
- 1 1/2 EL Senf
- 1 EL Essig
- 1 EL Schnittlauch oder Petersilie
- Salz, Pfeffer
- optional: 1 TL
  Lebensbaum Sekem Vegetariana Oasa


Dinkel in einem Topf ca. 20 min. bei mittlerer Hitze weich kochen. Gemüse klein schneiden.
Öl, Senf, Essig, 1 EL Wasser, Kräuter, Salz, Pfeffer (und Lebensbaum Gewürz)
zu einem Dressing verrühren.
In einer Pfanne die Frühlingszwiebeln anbraten, danach Tomaten- und Gurkenstücke kurz mit andünsten. Dinkel und Dressing untermischen. Alles kurz erwärmen lassen.

*Dazu Brot servieren, ansonsten Menge verdoppeln.

Guten Appetit!

Mittwoch, 5. März 2014

Kürbiscreme-Nudeln (2. Variante)

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 400 g Nudeln
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Lauch
- 100 ml passierte Tomaten
- 50 ml Reissahne
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Senf
- 1 EL Hefeflocken
- je 1/2 TL Ingwer gem., Paprikapulver,
  Kreuzkümmel gem., Koriander gem.
- je 1/4 TL Zimt, Kardamom gem., Vanille gem.
- 1 EL Petersilie
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 Prise Kurkuma
- 1 Prise Cayennepfeffer / Chili
- (Kräuter)salz, Pfeffer

Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Gemüse klein schneiden und in einem Topf anbraten. Tomatenmark, Senf, Hefeflocken und die Gewürze einrühren. Mit Brühe ablöschen und zugedeckt ca. 10 min. auf geringer Hitze köcheln. Danach Sahne und passierte Tomaten unterrühren, alles mit einem Stabmixer cremig pürieren.
Die Nudeln mit in den Topf geben und alles gut vermischen.

Guten Appetit!



(Rezept inspiriert durch Jessi)

Dienstag, 4. März 2014

Tomaten-Basilikum-Focaccia

Zutaten für 2 Personen:
- 325 g Mehl (Weizen 550 / Dinkel 630 /
  Dinkel-Vollkorn)
- 225 g mehlig kochende Kartoffeln
- 10,5 g frische Hefe
- 1 1/2 EL (Oliven)öl + etwas
  zum darüber träufeln
- 1 - 2 große Tomaten
- 1 Hand voll Basilikum
- Salz, Pfeffer





Die Kartoffeln schälen und klein schneiden. In einen Topf geben und knapp mit Salzwasser bedecken. 15 min. weich kochen. Das Wasser abschütten und die Kartoffeln zerstampfen
(wie Kartoffelbrei). Abkühlen lassen.
100 ml lauwarmes Wasser (bei Vollkorn evtl. 50 ml mehr) mit Öl und zerkrümelter Hefe verrühren, dann mit den Kartoffeln vermischen.
In einer Schüssel Mehl und 1 Prise Salz mischen, mit dem Kartoffel-Hefegemisch
zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken
und an einem warmen Ort 30 min. gehen lassen.
Danach ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen
(nicht ausrollen - ungefähr auf die Größe des Bleches bringen, ca. 1 cm dick).
Auf dem Blech wieder 30 min. ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Tomate in kleine, dünne Streifen / dünne Scheiben schneiden
(evtl. salzen, um die Tomatenstücke noch etwas zu entwässern). Den Basilikum klein schneiden.
Nach der Ruhezeit die Tomaten in den Teig drücken, den Basilikum darauf verteilen (auch etwas andrücken), alles pfeffern und mit etwas Öl beträufeln.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° Umluft ca. 20 min. backen.

Guten Appetit!

Montag, 3. März 2014

Möhrennudeln mit Erdnuss-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- ca. 7 - 9 mittelgroße Möhren
- 250 g Champignons
- 6 - 7 Cocktailtomaten
- 3 - 4 Frühlingszwiebeln
- 3 EL Erdnussmus
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 4 EL Orangensaft
- 1 - 2 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer



Mit einem Spiralschneider, Sparschäler oder mit dem Messer die Möhren "nudelförmig" schneiden.
Champignons und Frühlingszwiebeln klein schneiden, Tomaten vierteln.
In einer Pfanne die Champignons mit Cayennepfeffer anbraten, danach zur Seite stellen.
In einer (weiteren) Pfanne die Frühlingszwiebeln mit dem Ingwer anbraten. Möhren nach und nach dazu geben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Orangensaft ablöschen, kurz köcheln lassen und 300 ml Wasser dazu gießen. Aufkochen lassen und das Erdnussmus untermischen. Bei geringer Hitze ca. 5 min. offen köcheln lassen. Die Tomaten und die Champignons unterheben, etwas erwärmen bzw. solange köcheln lassen, bis die Soße etwas eingekocht ist. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Samstag, 1. März 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

In Brüssel wurde für die gentechnisch veränderte Raps-Sorte GT73 die Erweiterung der Zulassung als Futter- und Lebensmittel ermöglicht. Laut einem Sprecher der EU-Kommission hat sich Deutschland erneut enthalten und so dazu beigetragen, dass sich keine qualifizierte Mehrheit gegen die Zulassungserweiterung gefunden hat. Mit grünem Licht für Gentechnik-Raps in Lebensmitteln ist seitens der EU-Kommission, schon innerhalb der nächsten Tage zu rechnen. Bisher war die Raps-Linie GT73 der Firma Monsanto für den Import in raffiniertem Öl und Zusatzstoffen sowie zur Verarbeitung als Futtermittel zugelassen. Pollen von GT73 in Lebensmitteln wie Senf oder Honig war bisher nicht erlaubt, wurden jedoch in Proben gefunden. Erst im Sommer 2013 beanstandete das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gentechnische Verunreinigungen durch den GV-Raps in Speise-Senf. Im Rahmen einer Sonderuntersuchung durch die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung waren fast bei 20 Prozent der Honig-Importe gentechnische Verunreinigungen festgestellt worden. Besonders betroffen waren Honige aus Kanada - dem Land, in dem nahezu ausschließlich Gentechnik-Raps angebaut wird. Seit dem Grundsatzurteil („Honigurteil“) im September 2011 durch den Europäischen Gerichtshof ist ein Honig, der mit gentechnisch verändertem Pollen ohne Lebensmittelzulassung verunreinigt ist, nicht mehr verkehrsfähig. Mit der Erweiterung der Zulassung auf Futter- und Lebensmittel durch die EU-Kommission werden Verunreinigungen mit einem Gentechnik-Raps in Deutschland legal, der beispielsweise in Norwegen verboten wurde. Auch die Sicherheitsprüfung durch die zuständige EU-Behörde EFSA wurde von unabhängigen Forschern und Experten der Mitgliedsstaaten kritisiert. Harald Ebner, Gentechnikexperte der grünen Bundestagsfraktion, kommentiert die Entscheidung mit den Worten: „Die Zulassung für den Gentechnik-Rapspollen soll den Verhandlungen über Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) den Weg ebnen.“ Dass das Prozedere in diesem Fall so schnell durchlaufen werden konnte, liegt am veränderten Zulassungsverfahren. Gentechnik-Anträge werden seit der Gültigkeit des Lissabonner Vertrages lediglich durch den weitestgehend unbeachteten EU-Berufungsausschuss behandelt. Da der Zulassungs-Antrag von Gentechnik-Mais 1507 schon 2001 gestellt wurde, war bei dieser Entscheidung der EU-Ministerrat beteiligt. Auch da hatte sich Deutschland enthalten, so dass keine qualifizierte Mehrheit für die Ablehnung der Anbauzulassung einer neuen Gentechnik-Pflanze möglich war.
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