Freitag, 28. September 2018

Dankbarkeit - 112


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.

Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,  z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).



Ich bin dankbar...


-...für einen schönen Grillabend bei einem Freund.



-...dafür, dass mir mittlerweile klar geworden ist, dass ich keinen Zoo mehr unterstützen möchte.
Vor 3 Jahren habe ich zuletzt einen besucht, danach wollte ich in keinen mehr - das war aber keine so direkt "bewusste Entscheidung", wahrscheinlich eher unbewusst
 (ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine).
Erst jetzt, durch (den jetzt erlösten) Fritz, hat es Klick gemacht und mir wurde richtig bewusst, dass ich jahrelang an Mythen / Irrtümer geglaubt habe - jetzt entscheide ich mich BEWUSST dagegen :-)

Das vegane Leben ist kein "endgültiger Zustand", sondern eine Reise, bei der man immer mehr dazu lernt und sich weiter entwickelt. Deshalb nur Mut an alle (ethischen) Vegetarier / Veganer da draußen: niemand ist perfekt oder gar "besser / schlechter" als andere - wir tun alle unser (nach unserem momentanen Wissensstand) Bestes!



-...für mein erstes selbstgemachtes Raumspray :-).
Unser Spray (das wir vor gefühlten Ewigkeiten gekauft haben) war leer, ich wollte aber nicht wieder so eins mit unglaublich vielen (wahrscheinlich nicht gerade guten) Inhaltsstoffen nachkaufen, deshalb habe ich mir selbst eins zusammen gemischt (Rezept z. B. hier).
Riecht gut und ich weiß was drin ist :-)

Ich habe dafür eine kleine (30 ml) leere Sprühflasche von Primavera benutzt



-...für einen schönen Tag zusammen mit unserem Neffen.
Wir waren mit ihm im "Playmobilpark" (ist ja nicht so weit weg von uns).
Können wir definitiv empfehlen: ein schöner Ausflug für Klein & Groß (wer sich traut kann überall mitklettern und zusammen mit den Kindern spielen). Der Park ist unterteilt in mehrere Themenbereiche, da ist für jeden was dabei.


Fand ich als "Mittelalterfan" am besten: die Ritterburg :-)

Bei schönem Wetter unbedingt Badekleidung mitnehmen, dann können die Kinder (oder Erwachsenen ;-) ) im Wasser plantschen! 

Auch hier haben fleißig alle mitgeholfen: die "Goldmine" bei der man "Goldnuggets" und Edelsteine im Sand finden kann

 Die Attraktionen sind hauptsächlich im Außenbereich, es gibt aber auch eine große Halle mit Klettermöglichkeiten

Einen Go-Kart-Parcours gibt es auch

Überall Kletterspaß für jedes Alter 


Sogar Boot fahren können die Kinder (Go-Kart-fahren beansprucht die Beine, die Boote werden mit den Armen betrieben - also ein komplettes Workout ;-) )



-...für die schönen gelben Kirschtomaten aus dem Bioladen
(geschmacklich etwas milder / süßlicher als die roten).
Damit gab es eine buntere und sehr leckere Kichererbsen-Pizza
(die gelben Tomaten haben perfekt dazu gepasst!)




-...für einen wieder sehr schönen und leckeren Abend beim "Restaurant Boliwood"



-...dafür, dass mein Veggie und ich uns die Doku "What the health" angesehen haben.
Auch wenn wir bereits Veganer sind (bzw. im Fall von meinem Veggie so gut wie), kann man doch immer wieder neue Sachen dazu lernen und sich bereits bekannte Fakten nochmal ins Gedächtnis rufen, so dass man mit seiner Entscheidung, so zu leben, sich erst recht wieder bestätigt fühlt.

Die Doku gibt es auf Youtube, Amazon und Netflix.

Ein definitiver Tipp für alle, die sich über eine Ernährungsumstellung noch unsicher sind, aber auch für alle Veganer, die durchaus auch noch die ein oder andere Sache dazu lernen.

Eigentlich ein Tipp für alle Menschen, aber welcher Fleischesser lässt sich schon gerne sein Essen "schlecht reden"? ;-)





-...dafür, dass der Herbst wieder da ist - auch wenn mir der starke Umschwung eine kleine Erkältung beschert hat (dank Zwiebeln und viel Ingwer / -tee nur halb so schlimm :-) ).... wer fleißig hier mitliest wird schon mitbekommen haben,
dass ich trotzdem mehr der Frühlings- und Herbsttyp bin :-D



-...dass es eine tolle neue Kürbissorte im Bioladen zu kaufen gibt: Delicata - und sich so unser veganer Speiseplan nach und nach um immer mehr Lebensmittel erweitert :-)

Schmeckt sehr lecker - süßer als Hokkaido, ich glaube sogar etwas mehr als Butternut

Daraus gab es gebackenen und mit Bolognese 
(mit Sojagranulat - bei 190° Ober-/ Unterhitze 30 min.) 
gefüllten Kürbis - mmmmhhh... :-)



-...dafür, dass wieder Feldsalat-Saison ist.
Mochte ich früher gar nicht gern, mittlerweile liebe ich ihn total im grünen Smoothie und konsumiere dadurch jede Woche gefühlte Kilos :-D



-...dafür, dass ich "zufällig" entdeckt habe, dass Chinakohl richtig lecker im Smoothie schmeckt (am besten kombiniert mit Feldsalat!). Bei einem Abendessen blieb ein halber Chinakohl übrig
(da es im Laden gerade nur sehr große Exemplare zu kaufen gab), der verwendet werden wollte. Nach einer kurzen Internetsuche nach "Chinakohl Smoothie" stand fest:
der MUSS püriert werden :-D


Montag, 24. September 2018

Rote Bete-Bratlinge

Zutaten für 2 Personen (4 - 6 St.):
- 240 g Kidneybohnen gekocht
  (96 g getrocknet)
- 1 große rote Bete-Knolle roh
- 1 kleine Zwiebel
- 75 g Haferflocken
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- Knoblauchgranulat, Salz






Getrocknete Bohnen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Rote Bete und Zwiebel klein würfeln. Die Bohnen pürieren.

Alle Zutaten miteinander vermischen und durchkneten (sollte die Masse zu trocken sein, ein wenig Wasser hinzufügen). Bratlinge daraus formen und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ein paar Minuten von beiden Seiten goldbraun braten.

Guten Appetit!

Freitag, 21. September 2018

Also nicht nur meinen Blog lesen, sondern auch mal Pause (am besten draußen) machen ;-)

Die Kurzsichtigkeit


Geheimnisse über das Massenphänomen Myopie

Der griechische Begriff Myopie leitet sich aus »ops« (Auge) und »myein« (schließen) ab, denn die antiken Ärzte erkannten die Kurzsichtigkeit ihrer Patienten am Zusammenkneifen der Augenlider. Von 1971 bis 2004 stieg die Zahl myoper Menschen in den USA um 41,6 Prozent. In Europa ist heute jeder Zweite kurzsichtig, weltweit jeder Vierte und in Asien bis zu 95 Prozent der Bevölkerung. Die häufigste Form der Myopie entsteht durch ein zu großes Wachstum des Augapfels in der Kindheit, sodass der Brennpunkt vor der Netzhaut zu liegen kommt. Das Auge ist kein starres Gebilde. Täglichen Wachstumsschüben folgt jede Nacht eine Verkleinerung, sodass sich die Bulbuslänge immer neu auf den Brennpunkt einstellt. Die Myopie verstärkt sich also jeden Tag um minus 0,25 Dioptrien und bildet sich beim Gesunden jede Nacht zurück.
In der Schwangerschaft wächst das Auge mehr und verstärkt die Myopie um rund minus eine Dioptrie. Auch diese Schwangerschaftsmyopie bildet sich nach der Entbindung zurück. Nach mehreren Schwangerschaften vermindert sich sogar die Kurzsichtigkeit. Bei der Geburt ist das
Kind weitsichtig, doch nach wenigen Wochen sieht es scharf. Das Wachstum des Auges geschieht danach in Schüben, synchron mit dem Tag- und Nachtrhythmus, und stellt immer wieder den Visus neu ein. Da das Auge am Tag stärker wächst, als es sich nachts verkleinert, hält es mit dem
Körperwachstum Schritt. Beim Erwachsenen bleiben die Wachstumsschübe bestehen und stellen täglich den Brennpunkt zum Blick in die Ferne neu ein. Jede Arbeit im Nahbereich erzeugt eine vorübergehende Myopie und zwar bis zu minus 1,3 Dioptrien. Diese geht beim Gesunden in einer
Viertelstunde wieder zurück. Diese Rückbildung verlangsamt sich bei kurzsichtigen Menschen deutlich. Darum nehmen die Wissenschaftler an, dass häufiges Nahsehen eine bleibende Myopie begünstigt. Korrigiert man die Kurzsichtigkeit durch eine Brille, so verzögert sich die Rückbildung dieser transienten Myopie noch mehr und kann sogar in ein permanentes Wachstum des Auges übergehen. Durch Brille oder Kontaktlinse wird das Auge in seiner täglichen Anpassung an den Brennpunkt getäuscht, denn es stellt sich auf die korrigierte Fehlsichtigkeit ein. Damit verhindert jede Sehhilfe die natürliche Heilung der Kurzsichtigkeit. In Metaanalysen wurde gezeigt, dass man weniger kurzsichtig wird, wenn man sich oft und lange im Freien aufhält. Kunstlicht enthält viel Grün im 530 Nanometerbereich. Es erhöht den Melatoninspiegel und führt zu Kurzsichtigkeit, während das Sonnenlicht ihn senkt. Der Melatoninspiegel kurzsichtiger Menschen ist deutlich erhöht. Tiefe Vitamin-D-Spiegel und verminderte Sonnenlichtexposition bewirken Kurzsichtigkeit. Dementsprechend verstärkt sich in den Wintermonaten die Myopie und bessert sich im Sommer.
Kinder, die auf dem Land leben und sich viel im Freien aufhalten, sind weniger kurzsichtig.
Müssen wir aber in künstlichem Licht oder ständig im Nahbereich, am Bildschirm oder in Nachtschichten arbeiten oder leben wir in die Nacht hinein, so werden wir eher kurzsichtig.
Wer vom Wunder und der Lebendigkeit des Auges Kenntnis hat, findet seinen Weg zur Verhütung und Minderung der Kurzsichtigkeit. 
Ein Weg, der sich lohnt. 



Montag, 17. September 2018

Chinakohl-Erdnuss-Nudeln

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 1 kleiner Chinakohl
  (altern. Spitzkohl / Weißkohl)
- 2 Möhren
- 1 Zwiebel
- 3 EL Erdnussmus
- 1 EL Sojasoße
- 1 TL Ingwer gem.
- 1 EL schwarzer Sesam
- Knoblauchgranulat, Chili



Den Chinakohl in Streifen, Möhren klein schneiden, Zwiebel würfeln.

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

In einer Pfanne die Zwiebel anbraten. Möhren dazu geben und zum Schluss den Chinakohl. Ein paar Minuten mit anbraten. Ingwer und Knoblauch hinzufügen. Mit 150 ml Wasser ablöschen. Erdnussmus und Sojasoße untermischen. Mit Chili würzen und offen bei geringer Hitze ein paar Minuten einköcheln lassen. Den Sesam unterheben.

Guten Appetit!

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Freitag, 14. September 2018

Produkttipp

Hat jemand von euch noch jemand das "Problem", der Haut öfter mal etwas Gutes tun zu wollen, aber an der Regelmäßigkeit (oder gar an "öfter") hapert es? ;-)


Die "Happiness Bodylotion von Sante" schafft es, dass ich mich (einigermaßen) regelmäßig eincreme. Vielleicht liegt es am richtig tollen Duft oder daran, dass die Lotion schnell einzieht und dabei ein erfrischtes Gefühl zurück lässt - oder beides zusammen? :-)

Egal warum - auf jeden Fall definitiver Kauftipp! :-)


(erhältlich in Bioladen + Drogeriemarkt)

Montag, 10. September 2018

Rote Ofen-Hirse

Zutaten für 2 Personen:
- 150 g Hirse
- 500 g gekochte rote Bete
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 1/4 TL Ingwer gem.
- etwas Knoblauchgranulat
- Salz, Pfeffer
optional: 2 - 3 EL Chiasamen





Die Hirse nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Chiasamen in 3 - 5 EL Wasser quellen lassen (optional).

Zwiebel und Möhre würfeln. In einer Pfanne anbraten.

Die rote Bete evtl. klein schneiden und dann pürieren.
Zusammen mit den anderen Zutaten gut vermischen.

Alles in eine Auflaufform geben und gleichmäßig verstreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° Umluft ca. 30 min. offen backen.

Dazu Salat servieren - Gurkensalat passt hervorragend.


Guten Appetit!

Montag, 3. September 2018

Linsen-Erdnuss-Suppe

Zutaten für 3 - 4 Personen:
- 250 g Berglinsen
- 500 g Kartoffeln mehlig kochend
- 2 Möhren
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 - 3 EL Erdnussmus
- 750 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Schnittlauch
-  1 Prise Kreuzkümmel
- Salz, Pfeffer
optional: 1 Hand voll geröstete Erdnüsse



Die Linsen nach Packungsanleitung kochen. Das Gemüse klein schneiden.

Kartoffeln und Möhren in einem großen Topf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und abgedeckt
10 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Vorgekochte Linsen, Frühlingszwiebeln, Erdnussmus und Schnittlauch dazu geben und weitere 10 min. köcheln lassen. Alles pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. Optional: die Erdnüsse untermischen.

Guten Appetit!

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