Mittwoch, 31. Juli 2013

Simple reminder



"Lass Essen deine Medizin sein und Medizin dein Essen"

Erschreckende Zustände im "Schwaben Park"

"Nicht nur Schimpansen müssen im Schwaben Park in demütigenden Zirkusshows auftreten. Zum täglichen Angebot im Park zählen auch eine Papageien Show und eine Haustier Show. Weiterhin werden verschiedene Tierarten in einem Streichelzoobereich gehalten. Zwei sibirische Tiger fristen auf kleinstem Raum ihr Dasein und weisen aufgrund ihrer Gefangenhaltung lokomotorische Stereotypien auf, die auf starkes psychisches Leid und Depressionen hinweisen.

Papageien, die deutlich unter Stress stehen, werden für demütigende Shows missbraucht, bei denen sie beispielsweise Feuer löschen, Kanonen schießen oder auf kleinen Fahrrädern fahren müssen. Einige von ihnen haben aufgrund der schrecklichen Bedingungen einen großen Teil ihres Federkleides verloren.

Schafe, Ziegen, Hängebauchschweine und Alpakas leben eng zusammengepfercht in einem Streichelzoobereich und sind den Vergnügungen der Besucher unbeaufsichtigt ausgesetzt. Babyziegen werden von BesucherInnen gejagt und gegen ihren Willen hochgehoben. Viele der Tiere dort sind unterernährt und weisen Verletzungen auf.

Die Tiere im Schwaben Park haben keinerlei Rechte auf ein selbstbestimmtes und leidfreies Leben; ihre Bedürfnisse werden immer den Bedürfnissen der Zuschauer nach Unterhaltung und dem Interesse der Betreiber nach einem höheren Profit untergeordnet.

Es bestätigten uns zahlreiche Experten und Verhaltensforscher, dass nicht nur die dort lebenden Schimpansen, sondern auch die anderen Tiere stark unter ihrer Gefangenhaltung leiden und diese schnellstmöglich beendet werden muss."

Bitte unterschreibt die Petition von Animal Equality Germany, um den Tieren ein Leben fern von Ausbeutung und Demütigung zu ermöglichen!

Freitag, 26. Juli 2013

Bohnen-Kokos-Curry mit Reis

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 100 g Bohnen (frisch, TK oder Glas)
- 1 Zwiebel
- 200 g Naturtofu
- 1 - 2 TL Currypulver
- 1/2 TL Kardamom
- 1 - 2 TL Zitronensaft
- 400 ml Kokosmilch
- Salz, Pfeffer




Die Zwiebel und den Tofu würfeln. Frische Bohnen halbieren, TK auftauen. Die Zwiebelwürfel in einer Pfanne anbraten. Mit Currypulver und Kardamom würzen. Mit Kokosmilch ablöschen. Tofu und frische Bohnen dazu geben (TK oder Bohnen aus dem Glas ca. 5 min. vor Ende der Garzeit hinein geben). Das ganze ca. 20 min. bei geringer Hitze offen köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Reis kochen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Der US-Agrarkonzern Monsanto will Bienenschädlinge bekämpfen – ausgerechnet mittels Gentechnik. Viele Imker halten das für keine gute Idee. „Nach patentierten gentechnisch veränderten Pflanzen auf den Äckern soll damit eine nächste Phase der Monopolstellung mit denselben verheerenden ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen herbeigeführt werden“, warnt der Imkerverein Mellifera in einer Stellungnahme. Im Fokus Monsantos liegt die Varroa-Milbe, die Honigbienen weltweit schwer zu schaffen macht. Anstelle von herkömmlichen Chemikalien soll eine neue Gentechnik-Methode zum Einsatz kommen – die RNA-Interferenz. Dabei wird über die RNA (Ribonukleinsäure, kürzer als DNA) gezielt Einfluss auf die Aktivität von Zellen genommen. In diesem Fall wird eine spezielle RNA-Lösung mit Zuckerwasser vermischt und den Bienenlarven verabreicht. Theoretisch sollen diese nicht geschädigt werden, wohl aber die Parasiten – in ihren Zellen werden dann überlebenswichtige Gene abgeschaltet. Die Methode hat Monsanto von der israelischen Firma Beeologics, die der Konzern 2011 aufkaufte. Neben Bienenschädlingen sollen so künftig auch Unkräuter und Insekten bekämpft werden. Für seine neuen „BioDirect“-Produkte sieht Monsanto glänzende Zukunftsaussichten – schon jetzt sei der Markt 1,7 Milliarden Dollar pro Jahr wert. Dementsprechend beurteilt auch der Imker-Verein Mellifera die Pläne: hier solle lediglich ein „neuer Geschäftszweig“ entstehen. Der Verein warnt vor unabsehbaren Risiken der RNA-Interferenz. Man wisse noch viel zu wenig über die Komplexität des Genoms von Bienen und anderen Tieren. „Nicht beabsichtigte Effekte sind bei einer biotechnologischen Anwendung also vorprogrammiert.“ Über die tausenden Bienen eines Volkes könne die RNA in die Umwelt gelangen und von anderen Organismen aufgenommen werden. Deswegen müssten zunächst die Risiken umfassend erforscht werden, bevor solche Produkte zum Einsatz kommen dürfen. Das sehen nicht nur die Imker so. Forscher des US-Landwirtschaftsministeriums weisen auf Bedarf an weiteren Untersuchungen hin. Es müsse geklärt werden, wie Pestizide, die auf RNA-Interferenz basieren, auf Nicht-Zielorganismen wirken, beispielsweise auf nützliche Insekten. Es gebe hier „potentielle Gefahren“, schreiben Jonathan Lundgren and Jian Duan in einem noch nicht veröffentlichten Artikel für das Magazin BioScience.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Bio erleben

Am Wochenende fand in Nürnberg der Markt "Bio erleben" statt.
Hier ein paar Eindrücke (ich fand den Markt richtig schön gemacht):

















Grünkern-Nudelsuppe

Zutaten für 2 Personen:
- 120 g Grünkernschrot
- 1 Zwiebel
- 100 g Suppennudeln
- 1 - 2 EL Petersilie
- 1,5 l Gemüsebrühe








Zwiebel würfeln und in einem Topf mit Öl glasig braten.
Den Grünkernschrot dazu geben und ein paar Minuten unter ständigem Rühren mitbraten.
Gemüsebrühe zugießen und 10 min. zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Die Nudeln hinein geben und solange weiter kochen, bis die Nudeln fertig sind.
Die Petersilie untermischen.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Die Bundesregierung hat die Pflanzenbiotechnologie seit 2011 mit mindestens 45 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen des Programms „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ unterstützte das CDU-geführte Forschungsministerium wissenschaftliche Einrichtungen sowie Privatunternehmen, die auch mit gentechnischen Methoden arbeiten. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hervor. Das Ministerium von Johanna Wanka plädiert schon länger für eine „verantwortungsvolle Nutzung der Gentechnik“. Das Landwirtschaftsministerium gab hingegen an, keine „Projekte zur Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Nutztieren“ zu fördern. Das Forschungsministerium verfolge „in der Pflanzenforschung einen methodenoffenen Förderansatz“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. So solle der „bestmögliche Forschungsansatz“ gefunden werden – Agro-Gentechnik eingeschlossen. „Projekte, die gentechnisch veränderte Pflanze nutzen, finden sich daher in verschiedenen Förderinitiativen“, lässt das Ministerium wissen. Aber: „Eindeutige und trennscharfe Angaben zur Höhe der Förderung sind aufgrund vielfältiger Abgrenzungsfragen nicht möglich.“ Die Entwicklung von transgenen Nutztieren werde hingegen nicht unterstützt. Die Grünen wollten unter anderem wissen, welche Projekte im Programm „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ gefördert werden, das noch unter Wankas Vorgängerin Annette Schavan (CDU) ins Leben gerufen wurde. Wissenschaftliche Einrichtungen des Bundes, Universitäten und Privatunternehmen bekommen zwischen 2011 und 2015 über 45 Millionen Euro. Mittels Methoden der Biotechnologie sollen sie Pflanzen hervorbringen, die höhere Erträge abwerfen oder besser mit Trockenheit umgehen können. Es geht aber auch darum, Pappeln mit höherem Ligningehalt für die Biomasse-Produktion zu gewinnen. Oder aus russischem Löwenzahn mehr Latex und Kautschuk herauszuholen. Der Reifenhersteller Continental beteiligt sich darum ebenfalls an dem Forschungsvorhaben und erhält über 130.00 Euro. Größer fallen allerdings die Summen aus, die Saatgut- und Gentechnikunternehmen bekommen. So streichen die deutsche KWS Saat AG und ihr Tochterunternehmen KWS Lochow für die Mitwirkung an verschiedenen Projekten über 3,5 Millionen Euro ein. Der Schweizer Agrochemie-Konzern Syngenta bekommt 600.000, die deutsche Tochter des französischen Saatgutriesen Limagrain über 700.000, Bayer Cropscience 247.000 Euro. Dabei kontrollierten diese Firmen schon 2011 über 20 Prozent des milliardenschweren Weltmarkts für kommerzielles Saatgut, wie die ETC Group aus Kanada aufzählte. In Europa vertreiben sie vor allem konventionelle Samen, in den USA und andernorts gentechnisch Veränderte. Das Forschungsministerium hält ihre Beteiligung wohl dennoch für nötig. Man wolle den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verbessern, heißt es auf einer Infoseite zur Pflanzenbiotechnologie. Das Ziel: „neue und wettbewerbsfähige biotechnologische Verfahren und Produkte voranzubringen.“

Mittwoch, 24. Juli 2013

Zeitschriften-Tipp

Seit 2011 lese ich schon die Zeitschrift "Yoga Journal" (das möchte ich euch sehr ans Herz legen), als treuer Abonnent :-) habe ich deshalb die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift "Veggie Journal" (von den Machern vom Yoga Journal) geschickt bekommen.
Mein Eindruck: Durchweg positiv und lesenswert! Die nächste Ausgabe werde ich mir auf jeden Fall holen und dann mal schauen... vielleicht wird da ja auch ein Abo draus ;-).



Tolle Berichte:




Und natürlich viele Rezepte (vegetarisch & vegan):


Und weil ich gerade so beim Thema Zeitschriften bin...
Dieses Heft lasse ich mir, wenn möglich, vielleicht auch bald als Abo schicken:

"Happy way"


Tolle Bilder, Sprüche, Tipps und Berichte:










Rezepte (hauptsächlich omnivor, aber auch vegetarisch):


Reisetipps:



Also nix wie los zum nächsten Zeitschriftenladen und euch "Yoga Journal", "Veggie Journal" und / oder "Happy way" holen! :-)


[Edit 2016: Mittlerweile habe ich das "Yoga Journal" abbestellt (neues Konzept, das mir nicht mehr gefällt) und das "Veggie Journal" war schon nach wenigen Heften nicht mehr interessant für mich. Dafür bekomme ich jetzt aber die "Happy way" als Abo]

Gentechnik-Kurznachrichten

Statt aus Öl sollen Kosmetika, Kleidung und Treibstoffe künftig aus Biomasse hergestellt werden. Dafür stellt die Bundesregierung 2,4 Milliarden Euro für Wissenschaftler und Unternehmen bereit. Die dahinter liegende Strategie stellten Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) und Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) in Berlin vor. Allerdings dürften manche der Vorhaben kritisch gesehen werden – so wird auch die Nutzung gentechnisch veränderter Bakterien und komplett künstlicher Zellen finanziert. Der häufig geäußerten Kritik, die Erzeugung von Sprit und Gas aus Pflanzen führe zur Vermaisung ganzer Landstriche in Deutschland und Hunger in Entwicklungsländern, wollten die Ministerinnen heute den Wind aus den Segeln nehmen. „Die Ernährung und die Produktion von Lebensmitteln muss immer Vorrang haben“, bekräftigte Agrarministerin Aigner. Deswegen sollten vor allem Abfallstoffe eingesetzt werden. Als Beispiel diente ein rotes Kleid, das im Innenhof ihres Ministeriums vorgeführt wurde. Die Textilien bestehen teilweise aus Milchproteinen. Diese würden nur aus Milch gewonnen, die nicht mehr verkauft werden dürfe, erläuterte Aigner. „Wir müssen wegkommen vom Öl und lernen, stärker zu nutzen, was die Natur uns bietet. Die Bioökonomie ist ein Wachstumsmarkt, auf dem sich Deutschland schon jetzt im Spitzenfeld bewegt.“ Da der Sprung von der Grundlagenforschung zu marktreifen Produkten jedoch nicht immer leicht ist, müsse der Staat hier einspringen, erklärte Forschungsministerin Wanka. Ihr Ministerium stellt bis 2016 über eineinhalb Milliarden Euro zur Verfügung – davon sei der größte Teil schon vergeben. Biotechnologie und Gentechnik spielen in der Strategie der Regierung zwar keine „hervorragende Rolle“, wie die Vorsitzende des Bioökonomierats, Christine Lang, mitteilte. Man könne auch mit Naturverfahren vieles erreichen. Ausgeschlossen sind diese Technologien aber nicht. So förderte das Forschungsministerium die Entwicklung von künstlicher Spinnenseide, die beispielsweise in Feuchtigkeitscremes verwendet wird. Die Proteine dafür werden nicht von Spinnen, sondern von gentechnisch veränderten Bakterien erzeugt. Die Herstellerfirma bekam dafür 724.000 Euro. Wesentlich üppiger fiel die Förderung eines Projekts der Max-Planck-Gesellschaft aus. Sie forscht zur synthetischen Biologie, die von manchen Kritikern als „extreme Gentechnik“ bezeichnet wird. Dabei geht es nicht nur mehr darum, Gene aus einer Spezies, zum Beispiel einem Bakterium, in eine andere Spezies, zum Beispiel eine Pflanze, zu übertragen. Erbgut und Zellen sollen hingegen künstlich hergestellt werden, mittels Computersoftware und speziellen Moleküldruckern. Die Max-Planck-Gesellschaft will nun „eine auf ein Minimum lebensnotwendiger Bestandteile reduzierte, gezielt zur Produktion eines gewünschten Produktes optimierte Zelle“ erschaffen. Ab Januar 2014 läuft das Projekt, Wankas Ministerium stellt dafür 10 Millionen Euro bereit. Beraten wird die Bundesregierung bei ihren Überlegungen zur künftigen Rohstoffgewinnung vom Bioökonomierat. Das Gremium wurde eigens dafür gegründet und hat 18 Mitglieder. Jeweils sechs aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – Vertreter von Umwelt- oder Entwicklungsorganisationen sucht man darunter allerdings vergebens. Stattdessen durften die Unternehmen Dow und KWS Saat Mitarbeiter entsenden. Beide Firmen stellen unter anderem gentechnisch veränderte Pflanzen her und verdienen hunderte von Millionen Dollar mit dem Verkauf von Saatgut. Lang, die Vorsitzende des Rats, ist Geschäftsführerin der Firma Organobalance, die Hefestämme für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie produziert. Unklar ist auch, ob Abfälle und Pflanzenreste ausreichen, um einer expandierenden Bioökonomie-Branche genügend Rohstoffe zu liefern. Ein wichtiger Ausgangsstoff ist beispielsweise Lignin, das in Holz enthalten ist. In Bioraffinerien wird es von den anderen Holzbestandteilen getrennt und dann weiterverarbeitet, unter anderem zu Biokunststoff. Um mehr Lignin gewinnen zu können, forschen manche Wissenschaftler an gentechnisch veränderten Bäumen, deren Holz anders zusammengesetzt ist. Freilandversuche mit Gentech-Pappeln haben schon in verschiedenen europäischen Ländern stattgefunden. Kritiker sehen darin ein unnötiges Risiko. „Der Anbau transgener Bäume ist keine geeignete Lösung, um schnell Biomasse zu generieren. Die langfristigen Folgen für Natur und Umwelt sind unabsehbar“, warnte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu). In einem Papier des Forschungsministeriums zur Bioökonomie heißt es hingegen, die „verantwortungsvolle Nutzung der Gentechnik“ und die „Züchtung von Kulturpflanzen, u.a. mittels moderner Methoden der Pflanzenbiotechnologie“ seien „von großer Bedeutung.“ Die EU-Kommission kündigte bereits an, bis 2020 eine Milliarde Euro für „bio-basierte“ Industrieprojekte zur Verfügung zu stellen.

Dienstag, 23. Juli 2013

1 Jahr kein Fleisch & Fisch...

...,eine etwas kürzere Zeit auch keine anderen tierischen Lebensmittel mehr. Wow, die Zeit vergeht!
Ich schaffe es nicht immer zu 100% pflanzlich (unterwegs bin ich noch am lernen), aber ich tue mein Bestes, es klappt immer besser und ich fühle mich super dabei! Es braucht mir auch keiner mehr erzählen, vegan zu leben bedeutet Verzicht...
1. ernähre ich mich viel abwechslungsreicher als noch zu omnivor-Zeiten und
2. bedeutet vegan essen nicht auf etwas (wie z. B. Fleisch) verzichten zu müssen, sondern es einfach nicht essen zu WOLLEN.
Ich habe nicht mal mehr Lust auf Milchprodukte (ich brauche nur meine Sojamilch als "Ersatz") und kaum mehr auf Süßes. Und das soll schon was heißen - früher habe ich Käse über alles geliebt und konnte es mir nicht ohne vorstellen.

Fazit: Mir geht es soooooo viel besser und ich bin wirklich froh und dankbar, diesen Schritt getan zu haben :-)!

Vegan kann auch sexy sein...


Anzeige von PETA


Und hier das Video dazu:

Besonders toll finde ich die Aussage „Ja, ich möchte Umstände machen! Ich möchte die Welt verbessern und deshalb mache ich Umstände.“

Gentechnik-Kurznachrichten

Die nigerianische Regierung will den Anbau von Gentechnik-Pflanzen freigeben. Der Direktor der Biotechnologie-Behörde erklärte, das westafrikanische Land werde „bald“ mit dem Anbau in kommerziellem Umfang beginnen, 2015 könnten dann gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Markt kommen. Zuvor soll Präsident Goodluck Jonathan ein Gesetz zur Biosicherheit unterzeichnen. Afrikanische Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen warnen unterdessen vor den transgenen Pflanzen – sie dienten lediglich den Interessen globaler Agrarkonzerne. Die Landwirte in Nigeria stünden der Agro-Gentechnik nicht länger skeptisch gegenüber, sondern hätten diese akzeptiert, behauptete Bamidele Solomon, der Direktor der Nationalen Behörde für Entwicklung der Biotechnologie (NABDA). Der Anbau der transgenen Pflanzen könne die Versorgung mit Nahrungsmitteln verbessern. Auch Solomons Dienstherr, der Minister für Wissenschaft und Technologie Ita Ewa, befürwortet die Öffnung des Landes für Gentechnik-Pflanzen. Bislang gibt es allerdings keine gesetzliche Regelung. Das Parlament hat zwar ein Biosicherheitsgesetz verabschiedet. Es wartet aber noch auf die Unterschrift des Präsidenten. Trotzdem finden in Nigeria schon Feldversuche mit gentechnisch verändertem Maniok statt. Die Wurzelknolle ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel, Nigeria gehört zu den größten Maniokproduzenten weltweit. Die Öffentlichkeit sei über die Experimente nicht informiert worden, kritisiert Nnimmo Bassey von der Nichtregierungsorganisation „Health of Mother Earth Foundation“. Niemand wisse, ob die Gentech-Sorten nicht schon auf manchen Farmen wachsen und auch als Lebensmittel verkauft werden. Bassey warnt davor, die nigerianische Landwirtschaft für Biotech-Pflanzen zu öffnen. Die angeblichen Vorteile, höhere Ernten oder Trockenheitsresistenzen, seien nichts anderes als „industrie-generierte Mythen“. Zahlreiche Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Erträge der gentechnisch veränderten Sorten nicht höher seien als die der konventionellen. Tatsächlich werden derzeit weltweit vor allem zwei Arten von Gentech-Pflanzen angebaut: herbizid-resistente und insektizid-produzierende. Bassey fügt deshalb auch hinzu, der Anbau solcher Pflanzen führe zu Abhängigkeit von Chemikalien und immer größeren Industrie-Farmen – die Kleinbauern blieben auf der Strecke. Doch eben diesen Weg will die nigerianische Regierung offenbar einschlagen. Im Juni wurde das Land Mitglied der „New Alliance for Food Security and Nutrition“, einer Initiative der Industrie-Staaten der G8 und privater Unternehmen. Sie will milliardenschwere Investitionen in die Landwirtschaft afrikanischer Staaten fördern. „Nigeria glaubt, dass die Landwirtschaft ein Geschäft ist und dass es die Aufgabe der Regierung ist, ein Umfeld zu schaffen, in dem der private Sektor erfolgreich sein kann“, erklärte Nigerias Agrarminister Akinwumi Adesina bei der letzten G8-Konferenz. Bassey von der Health of Mother Earth Foundation sieht in der „New Alliance“ eher einen „Fuß in der Tür für die Biotech-Industrie“ und ihre Unternehmen wie Monsanto, Dow und Bayer. Damit steht er nicht alleine da. Auch Entwicklungsorganisationen kritisieren den Zusammenschluss westlicher Regierungen mit dem Agribusiness. „Die G8-Staaten dürfen nicht weiter Hunger- und Armutsbekämpfung instrumentalisieren, um die Wirtschaftsinteressen ihrer großen Agrar- und Ernährungskonzerne wie Cargill, Dreyfuss und Monsanto durchzusetzen“, forderte Jan Urhahn vom INKOTA-Netzwerk. Auch Brot für die Welt sieht das Vorhaben äußerst kritisch. Selbst der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, bezeichnete die G8-Pläne in einem Gastbeitrag für die ghanaische Zeitung The Independent als „besorgniserregend“. Die „New Alliance“ sei entstanden, ohne afrikanische Landwirte nach ihrer Meinung zu fragen. Nun sehe es so aus, als gehe es darum, die fruchtbaren Böden als Investitionsobjekte auf den Markt zu bringen. Unterdessen hat die Bill and Melinda Gates Foundation, die Stiftung des Microsoft-Gründers, angekündigt, in ein Biotechnologie-Labor in Nigeria zu investieren. Dort sollen gentechnisch veränderte Sojabohnen, Reis und Mais für das Land entwickelt werden.

Montag, 22. Juli 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Der Anbau von gentechnikfreier Soja kommt in Österreich offenbar gut voran. Für dieses Jahr rechnet der Verein Donau-Soja mit 70.000 bis 80.000 Tonnen der eiweißhaltigen Bohnen, 2014 könnten es dreimal so viel sein, berichtet die Zeitung Kurier. Damit sollen Importe aus Südamerika, wo vor allem Gentechnik-Sorten angebaut werden, reduziert werden. Die Bohnen landen als Schrot und Öl im Viehfutter. Die Fläche, auf denen die gentechnikfreie Soja angebaut wird, sei in einem Jahr um über 4.000 Hektar gestiegen, erklärte Matthias Krön, der Vorsitzende von Donau-Soja, dem Kurier. Wenn nächstes Jahr wie geplant 250.000 Tonnen erzeugt würden, könne damit rein rechnerisch fast die Hälfte des österreichischen Bedarfs gedeckt werden. Donau-Soja wurde 2012 gegründet, Umwelt- und Bauernorganisationen haben die Beitrittserklärung unterschrieben, aber auch Einzelhandelskonzerne wie Rewe und Hofer (Aldi Österreich). Die Sojapflanzen sollen neben Österreich auch in Bayern, Rumänien, Ungarn und Serbien angebaut werden. Jenseits von Donau-Soja suchen auch die deutsche Bundesregierung und Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern nach Wegen, den heimischen Sojaanbau voranzutreiben. Bei einer Debatte im Schweriner Landtag erklärte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) letzten Sommer, es sei „nicht akzeptabel, dass wir unsere Tierhaltung in einem derartig hohen Umfang auf den Eiweißpflanzenanbau in Übersee stützen.“

Freitag, 19. Juli 2013

Kalb ist nicht gleich Kälbchen..

Ein interessanter Bericht von ProVieh e.V.:

'Gibt man bei der meistverwendeten Internet-Suchmaschine den Begriff "Kalb" ein, so vervollständigt das Programm automatisch: Kalbsbraten, Kalbsbries, Kalbsleber, Kalbsschnitzel. Gibt man aber "Kälbchen" ein, schlägt das Programm einem vor: Kälbchengeburt, Kälbchen kaufen, Kälbchenstall. Nur in der Verniedlichungsform wird ein junges Rind also für uns zu einem lebendigen Wesen. Das Netz bietet uns dann "süße" Bilder von Kälbchengeburten an, und damit avanciert das neugeborene Rind nicht nur zum lebenden, sondern sogar zum "fühlenden Wesen", wie die Amtssprache es nennt. Wenn wir indes gerade Appetit haben, sind wir nicht so in Stimmung, das Kälbchen "niedlich" zu finden. Dann wird es zum Kalb, zum Rohstoff. Pech gehabt.

Mit diesem "Pech gehabt" wollten sich schon unsere Vereinsgründerinnen, die Schwestern Bartling, nicht abfinden. Sie fassten den Entschluss zur Gründung des "Vereins gegen tierquälerische Massentierhaltung" (später in PROVIEH umbenannt) nachdem sie vor nunmehr vierzig Jahren einen Kälberhaltungsbetrieb besichtigt hatten. Der Betrieb war für Kälber – und eben nicht für Kälbchen! – eingerichtet, die Kälber standen eng und angekettet, und dementsprechend entsetzt waren die Bartling-Schwestern.

Bedauerlicherweise hat sich an der Einrichtung von Ställen nur einiges im Detail, aber nichts Grundsätzliches geändert: Auch die heute "moderne" Kälberhaltung gibt jenen Menschen Anlass, sich zu entsetzen, die das fühlende Wesen im Kalb sehen können. Glücklich die Kälber, die zum Beispiel robusten Fleischrindrassen angehören und bei ihrer Mutter auf der Weide aufwachsen dürfen (in Mutterkuhhaltung) – und nicht zum Bullenmäster in den Stall kommen.

Dehnbare Begriffe

Seit 1991 gibt es allerdings eine EU-Richtlinie, die die Kälberhaltung regelt. Zehn Jahre später wurde sie mit der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in deutsches Recht umgesetzt. Umgesetzt? Nicht ganz! Ein wichtiges Detail lässt die deutsche Verordnung – auch in ihrer veränderten und heute gültigen Form von 2006 – gegenüber der aktuellen Richtlinie aus. So verlangt die Richtlinie, dass die Kälber nicht nur eine saubere und trockene, sondern auch eine "bequeme" Fläche zum Liegen haben. Die Eigenschaft der Bequemlichkeit fehlt in der deutschen Verordnung, und ganz folgerichtig ist eine bequeme Liegefläche – etwa in Form eines mit Stroh eingestreuten Bereichs oder durch Gummimatten gepolstert – in der Regel nicht vorhanden. Selbst wenn die bequeme Liegefläche vorhanden ist, werden aber die Erfordernisse der Sauberkeit und Trockenheit oft nicht ernstgenommen. Die Liegeflächen werden zu selten oder zu schlecht gereinigt, so dass sich die Kälber beim Liegen mit ihrem Kot verschmutzen.

Können die schmutzigen Kälber denn wenigstens toben, wie es jedem Jungtier ein Bedürfnis ist und wie es die Richtlinie und die Verordnung (freilich in einem sehr eng begrenzten Rahmen) vorsehen? Beide verlangen nämlich einen rutschfesten Boden, damit die Kälber sich nicht verletzen können. Nein, toben können die Tierkinder leider auch nicht. Denn die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung wird auch in dieser Hinsicht in der Praxis häufig nicht eingehalten. Die Kälber werden üblicherweise auf Spaltenböden aus Bongossiholz oder aus Beton gehalten. Beide Materialien sind rutschig, selbst wenn sie – gelegentlich – nicht mit Kot verschmutzt sind. Die Jungtiere merken das schnell und werden vorsichtig, um nicht zu stürzen. Spielen und Toben? Fehlanzeige.

Der Tanz ums Goldene Kalb

Wie kommt es, dass nicht alle Kälber auf der Weide bei ihrer Herde stehen dürfen, sondern dass viel zu viele von ihnen heutzutage auf Spaltenböden im Stall stehen müssen – wider wissenschaftliche Erkenntnisse und wider besseres Wissen auch der Menschen, die an den Schreibtischen der Behörden für sie verantwortlich sind? Das hat natürlich mit dem Geld zu tun. Zum Beispiel gehören viele dieser Kälber Milchkuhrassen an. Da Milchkühe jedes Jahr ein Kalb bekommen müssen, um Milch geben zu können, und die männlichen Kälber nicht zur Milchproduktion taugen, gibt es viele Kälber, die irgendwie "verwendet" werden müssen, die aber niemand lange mästen will. Denn Kälber aus Hochleistungs-Milchviehrassen taugen nicht zum Mastrind; sie setzen nur langsam und wenig Muskelfleisch an. Die Erbanlagen für Bemuskelung und hohe Milchleistung sind einander genetisch entgegengesetzt. In diese "Minderleister" will niemand viel investieren, sie haben also keinen hohen wirtschaftlichen Wert und deshalb – genau: Pech gehabt.

Man sollte hier übrigens nicht in erster Linie auf die Mäster schimpfen, die die Kälber unter diesen Bedingungen halten. Sie befinden sich oft im Verbotsirrtum, denn wenn sie sehen, dass ihre Kollegen die Kälber ganz genauso halten wie sie selbst und dass keine Kontrolle der aufsichtführenden Behörden dies beanstandet, müssen sie davon ausgehen, dass sie die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung korrekt einhalten. Die Kritik muss weiter oben ansetzen – wie man ja weiß, stinkt der Fisch immer vom Kopf her.

Herodes

Die EU hatte sich auch schon einmal einen anderen Ausweg für die Beseitigung von wirtschaftlich betrachtet "nutzlosen" Kälbern ausgedacht: die sogenannte Herodes-Prämie, benannt nach König Herodes, dem die Erzählung nachsagt, er habe alle unter zweijährigen Jungen in Bethlehem töten lassen in der Hoffnung, damit auch Jesus umzubringen, der ihm als zukünftiger Konkurrent geweissagt worden war. Die Herodes-Prämie wurde in den 90-er Jahren für unter drei Wochen alte Kälber gezahlt, die geschlachtet und nicht dem Fleischmarkt zugeführt wurden, was der Stabilisierung des Rindfleischmarktes dienen sollte.

Es gab in Deutschland einen parteiübergreifenden Aufschrei der Empörung ob dieses unmoralischen Marktsäuberungsinstruments. Die Prämie wurde in Deutschland nicht ausgezahlt. Es wurden aber durchaus Kälber in Nachbarländer zur Schlachtung transportiert; auch darüber waren damals viele Menschen empört, unter ihnen wiederum Politiker aller Parteien. Die Herodes-Prämie widerspricht dem Tierschutzgesetz, das das Töten von Tieren nur aus einem vernünftigen Grund erlaubt. Juristisch betrachtet ist das Essen von Tieren ein vernünftiger Grund, rein wirtschaftliche Zwecke wie eine Marktbereinigung sind in diesem Sinne aber nach Auffassung vieler Juristen nicht als "vernünftig" anzusehen.

Ohnehin wird dieser Aspekt des Tierschutzgesetzes bisher meist nur zur Anwendung gebracht, wenn er die Industrie nicht allzu sehr behindert. Den Kükentötungen zum Beispiel soll das Gesetz nicht im Wege stehen. Die männlichen Küken der Legehennenrassen sind in gewisser Weise den männlichen Kälber der Milchrassen vergleichbar: Die einen legen keine Eier, die anderen geben keine Milch, und Muskeln setzen sie beide nicht ausreichend an, so dass sich die Mast nicht lohnt. Dementsprechend werden Millionen Küken jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen vergast oder im Schredder "gemust".

Warum aber hat es bei der Herodes-Prämie einen lauten Aufschrei der Empörung gegeben, der bei den Kükentötungen seit Jahrzehnten ausbleibt? Wenn Kälber nach einem kurzen Leben im eigenen Dreck und ohne altersangemessene Bewegung geschlachtet werden – warum ist das für den Normalverbraucher völlig in Ordnung (ich erinnere an die Suchmaschineneinträge) und wird plötzlich und unvermutet zum Skandal, nur weil das Kalb noch einige Wochen früher (also kurz nach der Geburt) zur Schlachtung gefahren wird?

Logisch begründbar ist das nicht. Der Mensch handelt meist nicht logisch, sondern intuitiv, und gerade dadurch wird er wider Erwarten nicht mitfühlender, sondern herzloser. Eine gut erzählte Geschichte lässt ihn weinen, während ihn tausende vernachlässigter Kälber nicht berühren. Es ist die mitreißende Geschichte, die berührt, nicht das fühlende Wesen: Mit dem Rehkalb Bambi haben Millionen Menschen mitgeweint, dabei existiert es nicht einmal. Vielleicht also war für das erfreulich überraschende Entsetzen über die Herodes-Prämie die kreative Namensgebung ausschlaggebend?

Das wäre möglich, aber dann ein Armutszeugnis für Regierung, Behörden und Bürger. Tierschutz und Tierwohl dürfen nicht von ihrer bildhaften Vermittelbarkeit oder politischem Opportunismus abhängen. Es geht in der landwirtschaftlichen Tierhaltung darum, moralisch vertretbare Verhältnisse herbeizuführen. Es besteht für die zuständigen Behörden, insbesondere für die Amtstierärzte und Vollzugsbehörden auf EU- und Länderebene, ein kategorischer Imperativ zu handeln und mindestens die bestehenden Gesetze vollumfänglich durchzusetzen.'

Gentechnik-Kurznachrichten

Die EU-Kommission will erstmals eine Langzeitstudie zu den gesundheitlichen Folgen der Gentechnik durchführen lassen. Für eine zwei Jahre lange Fütterungsstudie mit einem Monsanto-Mais stehen drei Millionen Euro bereit – nun können sich Forscher bewerben. Bislang verlangt die Kommission im Zulassungsverfahren von transgenen Pflanzen keine solchen Untersuchungen. Bei der Studie, die frühestens 2014 beginnen wird, soll festgestellt werden, ob Ratten häufiger an Krebs erkranken, wenn sie mit dem gentechnisch veränderten Mais NK603 gefüttert werden. Der US-Agrarkonzern Monsanto hat dem Mais Gene eingebaut, die ihn gegen das Totalherbizid Glyphosat unempfindlich machen – dieses verkauft Monsanto unter dem Namen „Roundup“. Bis Oktober können Wissenschaftler nun Konzepte für eine Fütterungsstudie einreichen, im November will die Kommission den Zuschlag vergeben. Die Debatte um Langzeitstudien und den NK603-Mais wurde im letzten Herbst in zahlreichen Medien geführt. Französische Wissenschaftler hatten Ergebnisse einer zweijährigen Untersuchung präsentiert, wonach die Gentechnik-Pflanze im Futter von Ratten zu Krebs führt. Vertreter der Agrarindustrie, der EU-Kommission und nationaler Behörden bezeichneten die Studie als unwissenschaftlich. Es bestehe kein Bedarf, die Sicherheit von NK603 erneut zu prüfen. Nun sollen also doch noch einmal Fütterungsversuche gemacht werden – diesmal mit offizieller Unterstützung. Der Meinungswechsel hatte sich schon im Dezember bei einem Direktoriumstreffen der EU-Lebensmittelbehörde EFSA angedeutet. Diese bewertet die Anträge von Unternehmen, die gentechnisch veränderte Pflanzen in den Verkehr bringen wollen. Die Arbeit der EFSA geriet dabei immer wieder in die Kritik. Sie ist zu industrienah und zu gentechnik-freundlich, finden Umweltschutz- und Verbraucherorganisationen. Die britische Gruppe GM Watch warnt denn auch: es sei begrüßenswert, wenn nun von offizieller Seite eine Langzeitstudie finanziert wird. Diese müsse aber gut angelegt sein. Risiken dürften nicht mit statistischen Tricks kleingerechnet werden.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Paradies für Tiere

Auf dem Rückweg vom Urlaub haben mein Veggie und ich beim Gut Aiderbichl in Henndorf gehalten.
Gut Aiderbichl ist ein Gnadenhof für alte und misshandelte Tiere. Wenn ihr noch nicht dort wart (in Deggendorf - Deutschland gibt es auch ein besuchbares Gut Aiderbichl), dann müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen - wir hatten auf dem Gut in Henndorf einen einprägsamen und wundervollen Tag!




Auf dem Außengelände laufen viele, viele Tiere frei herum,
z. B. Kühe, Ziegen, Schweine, Enten, ein Pfau, Esel, Ponys...
Diese 2 Kälbchen sind mir gleich total ans Herz gewachsen - ich hätte die beiden am liebsten den ganzen Tag gestreichelt (aber dann hätte ich ja die ganzen anderen wundervollen Tiere verpasst...).



Die Ziegen waren besonders frech und waren überall, sogar im Pferde- und Schweinestall (die Tiere werden nicht in den Stall gesperrt, sondern haben auch freien Zugang nach draußen).


Die meisten der Hängebauchschweine haben den ganzen Tag geschlafen
(zumindest als wir da waren *g*)





Die liebe Frau Kuh hat auch ein paar Streicheleinheiten von mir bekommen...


... bevor sie sich bei den anderen auf dem Stroh gemütlich gemacht hat.


Was für ein Luxus, ein eigener Wellness-Bereich :-)








Super vegan essen kann man dort auch.




Wir haben uns das leckere Sojaschnitzel (statt Petersilienkartoffeln mit Pommes) gegönnt.

Dienstag, 16. Juli 2013

Dann melde ich mich mal wieder zurück...

...aus meinem ersten veganen Sommerurlaub in Kärnten.


Ist es dort nicht schön (auch wenn es auf dem Bild gerade etwas bewölkt ist)?

Vegan Essen zu gehen war schon eine kleine Herausforderung, aber sich selbst vegan zu versorgen kein Problem, da Spar eine eigene Veggie-Linie hat.
Hier etwas von meiner Beute :-):







Uneingeschränkt empfehlen kann ich die Aufstriche "Linse-Karotte" und "Tomate-Kräuter", die Aufschnittwurst, die Veggie-Bolognese-Soße, die Sojadrinks von Spar Veggie, Alpro Soya, den Schoko-Drink von Spar Vital und nicht zu vergessen das Erdbeereis :-) (ich habe von den Aufstrichen und der Soße noch ein paar mit nach Hause genommen - ich möchte am liebsten gleich wieder hin, da ich denke, der kleine Vorrat wird nicht lange halten - einfach zuuuu lecker).
Die Finger lassen sollte man aber von den "Joya"-Produkten... bääähh :-/

Dienstag, 2. Juli 2013

Spaghetti mit Zucchini-Tomaten-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Spaghetti
- 1 Zucchini
- 2 Tomaten
- 1 Zwiebel
- 100 ml Gemüsebrühe
- 250 ml Reissahne
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Majoran
- 1/2 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- Salz, Pfeffer


Das Gemüse würfeln. Die Zwiebelwürfel in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten. Danach das restliche Gemüse dazu geben und kurz mitbraten. Die Brühe mit der Sahne angießen, Tomatenmark einrühren und die Gewürze hinzugeben. 15 - 20 min. bei mittlerer Hitze offen einköcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht hat. In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen.
Die Soße mit Salz + Pfeffer abschmecken und über die Spaghetti geben.

Guten Appetit!

Montag, 1. Juli 2013

Jede Entscheidung kann etwas verändern...



Bild von Linda (Vegancomics) => unbedingt mal vorbeischauen!


Indische Gemüsepfanne

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 1 kleiner Brokkoli
- 1 paar Blätter Chinakohl (altern. Spitzkohl)
- 3 Frühlingszwiebeln (altern. 1 kl. Lauch)
- 1 Möhre
- 150 g Champignons
- 4 - 5 EL gesalzene Erdnüsse
- 200 ml Kokosmilch
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 - 1 1/2 TL Garam Masala
- 1 Prise Cayennepfeffer
- etwas Kurkuma

Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Möhre und Champignons klein schneiden. Brokkoli in Röschen teilen. Reis nach Packungsanleitung kochen.
Brokkoli in einer Pfanne ein paar Min. anbraten, danach das restliche Gemüse und den Ingwer dazu geben. Mit der Kokosmilch ablöschen und mit Cayennepfeffer würzen. Aufkochen und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen. Anschließend mit Garam Masala und Kurkuma abschmecken. Mit den Erdnüssen vermischen.
Den Reis auf Teller verteilen und die Gemüsepfanne darüber geben.

Guten Appetit!

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