Donnerstag, 31. Oktober 2013

MKZ-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 3 Möhren
- 3 mittelgroße Kartoffeln
- 1 Zucchini
- 1 Zwiebel
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 Prise Muskatnuss
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1 EL Zitronensaft
- 250 ml Sojamilch
- 1 EL Gemüsebrühpulver
- 1 EL Hefeflocken
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Das Gemüse würfeln. Die Zwiebel zusammen mit Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Muskatnuss und Paprikapulver in einem großen Topf anbraten. Das restliche Gemüse hinzufügen und kurz mit anbraten. Zitronensaft und 100 ml Wasser angießen. Zugedeckt ca. 10 min. dünsten, bis das Gemüse weich ist. Die Sojamilch zugießen und mit dem Stabmixer pürieren. Gemüsebrühpulver und Hefeflocken einrühren, kurz köcheln lassen. Nach und nach 700 ml Wasser zugeben und solange auf niedriger - mittlerer Temperatur offen köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Buchtipp


"Journey home - Autobiografie eines amerikanischen Yogi" von Radhanath Swami

"Radhanath Swami war gerade einmal neunzehn Jahre alt, als er 1970 Chicago verließ, um sich auf die Suche nach dem spirituellen Wissen und dem Außergewöhnlichen zu machen. Seine Reise führte ihn durch Europa und Asien, bis er sein ersehntes Ziel erreichte: Indien. Dort lebte er lange Zeit als Wandermönch und kehrte schließlich mit einem reichen Schatz nach Amerika zurück: mit der Weisheit, die er von den vielen heiligen Männern und Frauen in Indien empfangen hatte. Nun wollte er den Menschen die Schönheit und die Erfüllung eines Lebens nahebringen, das ganz der Liebe zu Gott gewidmet ist.
Radhanath Swamis Autobiografie Journey home ist prall gefüllt mit faszinierenden Charakteren, mystischen Erfahrungen und Abenteuern. Ein Kritiker nannte sie "...eine fesselnde Saga, eine Liebesgeschichte und die Beschwörung eines spirituellen Paradieses in all seiner Pracht, Wildheit und Einsamkeit"."


Da ich von Indien und davon speziell vom Hinduismus / Buddhismus fasziniert bin, habe ich mir dieses Buch gekauft, in dem Glauben, dass das genau das richtige Buch für mich sein würde.
Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist nicht nur wunderschön, man fühlt auch mit dem Autor seine ganze Reise über mit, ist gespannt auf die nächsten Erfahrungen, die er dort macht und hofft, dass ihm bei den ganzen Gefahren, die ihm begegnen, nichts passiert.
Das Buch hat mich außerdem tief berührt - ich wusste ja, dass das Reiseziel Indien war, aber nicht, dass der Autor dort seine Liebe für Bhakti Yoga und Krishna entdecken würde. Da wir diese Liebe teilen, war ich überglücklich, noch mehr über das Thema zu erfahren - das Buch traf mich also mitten ins Herz :-)

Aber selbst, wer kein Yogi ist, wird von dieser abenteuerlichen Reise und von den Erfahrungsschätzen fasziniert sein, da bin ich mir ganz sicher! :-)


Gentechnik-Kurznachrichten

Totalversagen. Dieses Fazit zieht das African Centre for Biosafety (ACB) 15 Jahre nach der Einführung von gentechnisch verändertem Mais in Südafrika. Dessen Hersteller Monsanto versucht nichtsdestotrotz, sein Produkt anderswo auf dem Kontinent loszuwerden. Zusammen mit der Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates vermarktet der US-Konzern den Gentech-Mais nun in einem Projekt für besonders wassereffiziente Sorten – dabei produziert MON810 lediglich ein Gift, um Insekten zu töten. Seit 1997 wird MON810, der ein Bakteriengen zur Herstellung von Bt-Toxinen (Bacillus thuringiensis) enthält, in Südafrika angebaut. Doch seinen Zweck, nämlich Schädlinge zu töten und damit den Einsatz von Insektiziden einzusparen, kann der Monsanto-Mais laut ACB nicht mehr erfüllen. Er sei „hoffnungslos gescheitert“, heißt es in einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht. Die Insekten hätten sich an das Gift der Pflanze gewöhnt. Monsanto hat mittlerweile neues Mais-Saatgut eingeführt: MON8903. Dieser transgene Mais sondert nicht ein, sondern zwei Insektizide ab. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Schädlinge auch dagegen Resistenzen entwickeln. Nichtsdestotrotz will Monsanto den „alten“ MON810 auch in anderen afrikanischen Ländern an die Bauern bringen. Dazu hat sich der Konzern laut ACB mit den Stiftungen der Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett zusammen getan. Diese setzen sich in verschiedenen Projekten für die Förderung der industriellen Landwirtschaft auf dem Kontinent ein. Eines davon ist WEMA (Water Efficient Maize for Africa), in das die Stiftungen fast 50 Millionen Dollar stecken wollen. Ziel ist der Erforschung von Maispflanzen, die auch bei Dürre wachsen. Der insektengift-produzierende MON810 hat damit rein gar nichts zu tun – dennoch gehört er laut ACB seit 2011 zum Portfolio des Projekts, weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Anbauversuche fänden in Kenia und Uganda bereits statt, auch Tansania und Mosambik stünden unter Druck, den Monsanto-Mais zuzulassen. Für den Agrochemie-Konzern zahlt sich dieses Manöver doppelt aus, erklärt das ACB. Denn einerseits segelt sein Gentechnik-Mais so unter philanthropischer Flagge. Anders als üblich verzichte Monsanto dabei auf Lizenzgebühren. Dennoch bleibt das patentrechtlich geschützte Saatgut mindestens genauso teuer wie andere kommerzielle Sorten – der Saatgut-Markt ist in weiten Teilen Afrikas allerdings vom Tauschen traditioneller Sorten geprägt. Andererseits erhält das Unternehmen laut ACB Zugang zu den genetischen Ressourcen des Kontinents. Denn das Saatgut des WEMA-Projekts könne von allen Partnern in ihren Labors weiter entwickelt werden – am Ende könne sich Monsanto dann neue Patente eintragen lassen. Das ACB warnt afrikanische Regierungen davor, die Ernährungsgrundlagen an das internationale Agribusiness zu verhökern. Stattdessen müssten die Politiker endlich „die Empfehlungen vieler internationaler Berichte, die agroökologische Landwirtschaftsmethoden unterstützen“ zur Kenntnis nehmen. Vor allem die Millionen von Kleinbauern müssten gefördert werden, so dass sie vorhandene Ressourcen nutzen könnten. Darin liege der Schlüssel zu künftiger Ernährungssicherheit – nicht in fragwürdigen Partnerschaften mit Monsanto und Gates.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Vegan unterwegs

Leckere italienische Küche im Restaurant "Il Pomodore":



Dort erwarten euch eine gemütliche Atmosphäre, super nettes und freundliches Personal... und natürlich total leckeres, mit Liebe zubereitetes Essen :-)


Für mich gab's super leckere Spaghetti in einer Kürbis-Soja-Sesam-Soße aus der Wochenkarte.


Und mein Veggie hat sich die Panzerotti (Teigtaschen) mit Kürbis- und Amarettinifüllung in einer Kürbis-Pinienkernsoße (auch aus der Wochenkarte) schmecken lassen.

Restaurant Il Pomodore (im Hotel more)
Waldstraße 12
90537 Feucht


Samstag, 26. Oktober 2013

Reis mit Sesam-Tofu

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 200 g Naturtofu
- 1 Zwiebel
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 - 2 Prisen Cayennepfeffer
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Sesam
- 1 EL Speisestärke
- 2 EL Sojasoße



Reis nach Packungsanleitung kochen. Tofu und Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel zusammen mit Ingwer und Cayennepfeffer in einer Pfanne anbraten.
Tofu für ein paar Minuten mitbraten. Zitronensaft und Tomatenmark unterrühren, ca. 2 min. dünsten.
Sesam, Speisestärke, Sojasoße und 180 ml Wasser in einer Schüssel verrühren. Den Mix in die Pfanne geben und bei niedriger Temperatur offen köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Guten Appetit!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Simple reminder


"Weisheit kommt mit der Fähigkeit, still zu sein. Einfach sehen und hören. Nichts weiter wird dafür benötigt."

Produkttipp

Sorry liebe Natumi-Sojamilch... es gibt da jemand anderes in meinem Leben...


"Alpro Soja Original"

Ist weniger süß als die Sojamilch von Natumi und ist, außer Calcium,
sogar noch mit Vitamin B2, B12 und D2 angereichert. Mein neuer Favorit bei Pflanzendrinks!

P.S.: Für alle, die es noch nicht wissen: Dean Foods hat sich von Alpro / Provamel getrennt.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Frühherbst


Die Stirn bekränzt mit roten Berberitzen
steht nun der Herbst am Stoppelfeld,
in klarer Luft die weißen Fäden blitzen,
in Gold und Purpur glüht die Welt.

Ich seh hinaus und hör den Herbstwind sausen,
vor meinem Fenster nickt der wilde Wein,
von fernen Ostseewellen kommt ein Brausen
und singt die letzten Rosen ein.

Ein reifer roter Apfel fällt zur Erde,
ein später Falter sich darüber wiegt —
ich fühle, wie ich still und ruhig werde,
und dieses Jahres Gram verfliegt.

Agnes Miegel


Gentechnik-Kurznachrichten

Aufatmen bei brasilianischen Bauern und Umweltschützern: Handel und Anbau von sogenanntem Terminator-Saatgut wird vorerst nicht erlaubt. Die Verfassungskommission des Parlaments nahm einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung solcher Produkte von der Tagesordnung, wie die kanadische Organisation ETC Group mitteilte. Terminator- oder „Selbstmord“-Saatgut bringt Pflanzen hervor, die selbst keinen keimfähigen Samen bilden können. Landwirte könnten ihr Saatgut also nicht vermehren, sondern müssen jedes Jahr neues kaufen. Ein internationales Moratorium verbietet Terminator-Saatgut bislang. Vergangenen Mittwoch sollte sich ein Parlamentsausschuss in der Hauptstadt Brasilia mit der Frage befassen, ob mittels gentechnischen Verfahren hergestelltes Terminator-Saatgut in dem südamerikanischen Land zum Verkauf und zur Nutzung freigegeben werden könne. Kurzfristig wurde das Thema jedoch von der Tagesordnung gestrichen. Der Vorsitzende des Ausschusses kündigte laut ETC Group außerdem an, er werde nicht zulassen, dass der Gesetzesentwurf noch mal auf die Tagesordnung gesetzt wird. „Das sollte als ein Sieg für die Ernährungssouveränität und Bauernrechte weltweit verbucht werden“, freute sich Silvia Ribeiro, bei der ETC Group zuständig für Lateinamerika. Zahlreiche Organisationen hatten im Vorfeld gegen die Zulassung von Terminator-Saatgut protestiert, 19.000 Menschen innerhalb von drei Tagen eine eilig gestartete Petition unterzeichnet. Maria José Guazzelli vom Centro Ecológico warnte aber, es gebe weiterhin Bestrebungen, solche Gentechnik-Pflanzen zuzulassen. Über Terminator-Saatgut wurde in den letzten Jahren immer mal wieder diskutiert. Im Freiland getestet oder angebaut wurde es, so weit bekannt, bislang nicht. Ende der 1990er Jahre erhielten das US-Landwirtschaftsministerium sowie eine Firma das erste Patent auf „Selbstmord“-Saatgut. Letztere wurde später vom Branchenführer Monsanto aufgekauft. Die mittels GURT (genetic use restriction technologies) manipulierten Pflanzen sind nach einmaliger Aussaat steril. Der Landwirt kann keinen keimfähigen Samen daraus gewinnen, muss also neues Saatgut kaufen. Kritiker warnen vor einer weiter zunehmenden Abhängigkeit von wenigen Agrarkonzernen. Außerdem könne der Pollen solcher Pflanzen durchaus andere Pflanzen befruchten – so könnte sich die Terminator-Technologie auf Nachbarfeldern ausbreiten und Bauern große Probleme bereiten. Wegen dieser Risiken beschloss die internationale Gemeinschaft im Jahr 2000 ein Moratorium auf Terminator-Saatgut und weitere GURTs. Einige Mitglieder der Konvention über die Biologische Vielfalt, vor allem Kanada, Neuseeland und Australien, strebten später eine Aufhebung des Verbots an. Das wurde von anderen Staaten aber abgewehrt. Es gibt jedoch eine gewichtige Einschränkung des Moratoriums: die USA, Vorreiter in Sachen Agro-Gentechnik, sind nicht Mitglied der Konvention. Zugelassen ist Terminator-Saatgut allerdings auch dort nicht.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Gentechnisch veränderte Soja wird systematisch mit dem Herbizid Glyphosat besprüht – die Pflanzen sind dagegen resistent, Unkräuter überleben die Giftdusche dagegen nicht. Ein Labor der Universität Buenos Aires hat nun Sojabohnen aus Argentinien auf Rückstände der Chemikalie untersucht. Bei sieben von elf Proben lag die Belastung über dem ohnehin hohen Grenzwert, bei manchen war sie sogar drei- bis fünfmal so hoch wie erlaubt. Soja aus Südamerika wird als Futtermittel für Tiere nach Europa und Asien exportiert. Im April nahmen Gentechnik-Experten des Vereins Testbiotech aus München elf Proben von Sojafeldern in drei Bezirken der Provinz Salta in Nordargentinien. In dem Land wird fast ausschließlich gentechnisch veränderte Soja angebaut. Die Pflanzen von Agrarkonzernen wie Monsanto sind aufgrund der Genmanipulation tolerant gegenüber Spritzmitteln, die die Unternehmen ebenfalls verkaufen. Die Bohnen wurden von circa einem Dutzend Pflanzen pro Feld genommen. So wurden etwaige Ausnahmen bei einzelnen Pflanzen ausgeglichen. Anschließend schickte Testbiotech die Proben an die Hauptstadtuniversität. Da deren Tests so überraschend hohe Pestizidrückstände zutage förderten, wurde später noch einmal geprüft – die Ergebnisse wurden dabei „im Wesentlichen bestätigt“. Sieben der elf Proben überschritten den von der Welternährungsorganisation FAO vorgeschlagenen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kilogramm Soja, der auch in der EU gesetzlich festgeschrieben ist. Der höchste Wert lag bei fast 100 Milligramm. Laut Testbiotech gibt nur wenige Untersuchungen zur Pestizidbelastung von Gentechnik-Soja aus Südamerika. „Angesichts der hohen Rückstandsmengen haben wir uns dazu entschlossen, die Ergebnisse dieses Pilotprojektes zu veröffentlichen. Die auf diesen Feldern gespritzten Mengen an Glyphosat scheinen extrem hoch zu sein. Wir befürchten Schäden für Mensch und Umwelt“, erklärte der Veterinärmediziner Christoph Then. Vermutlich würden die Sojapflanzen in Argentinien so massiv mit Glyphosat besprüht, weil Unkräuter ebenfalls Resistenzen entwickelt haben. Der Versuch der Landwirte, diesen Wildpflanzen Herr zu werden, schlägt sich demnach in den hohen Rückständen in den Bohnen nieder. Testbiotech hält den Grenzwert von 20 Milligramm Glyphosatrückstand pro Kilogramm Soja ohnehin für zu hoch. Für andere Herbizide gelte in der EU meist 0,1 Milligramm, also wesentlich weniger. Diese Ausnahme werde von offizieller Seite „meist damit begründet, dass Glyphosat als wenig giftig angesehen wird – eine Annahme, die allerdings derzeit äußerst kontrovers diskutiert wird.“ Testbiotech verweist neben Zweifeln am Wirkstoff selbst auch auf oftmals beigemischte Zusätze wie POE-Tallowamine. Diese erhöhten die Wirksamkeit des Herbizids, aber auch die Giftigkeit. Die Organisation fordert deshalb häufigere Kontrollen auf dem Acker.

Pasta con crema di cavolfiore

Zutaten für 2 Personen:
- 250 - 300 g Nudeln
- 1 kleiner Blumenkohl
- 250 ml Sojamilch
- 3 EL Hefeflocken
- 1 TL Senf
- Salz, Pfeffer








Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Den Blumenkohl in Röschen teilen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Abgedeckt ca. 10 - 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen - dabei immer wieder umrühren.
Alles pürieren, evtl. mit Salz & Pfeffer abschmecken und die Nudeln untermischen.
Wer möchte, streut noch ein paar Kräuter darüber (z. B. Petersilie).

Guten Appetit!

Montag, 21. Oktober 2013

Produkttipp

Als kleines Geschenk bei meiner letzten "alles-vegetarisch"-Lieferung dabei - ich hätte nicht gedacht, dass es sooooooooooo gut schmeckt (in der Packung sind 2 Stück, keine 1 1/2 ;-) ):


"Schokozungen von der Vegan Bakery"

Vielen lieben Dank an alles-vegetarisch.de - ihr wisst schon, wie ihr es schafft,
dass die Leute mehr bei euch bestellen... ;-)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Europäische Patentamt (EPA) hat die Eintragung von konventionell gezüchteten Pflanzen und Tieren als „geistiges Eigentum“ vorerst gestoppt. Das Amt in München will zunächst abwarten, wie seine Große Beschwerdekammer über zwei strittige Patente auf Tomaten und Brokkoli entscheidet, wie bereits im September mitgeteilt wurde. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich seit Jahren gegen solche Patente engagieren, sehen darin einen „großen Erfolg“. Sie bekräftigten bei einer Protestaktion vor dem EPA ihre Forderungen nach dem endgültigen Aus für die Patentierung von Lebewesen. „Es ist ein großer Erfolg für die Protestbewegung, dass derzeit keine weiteren Patente auf Pflanzen- und Tierzucht erteilt werden sollen. Aber das Verbot der Patentierung muss dauerhaft und umfassend sein“, forderte Ruth Tippe von der Initiative „Kein Patent auf Leben!“. „Den Welternährungstag sollte das Amt zum Anlass nehmen, einen rechtlich verbindlichen Kurswechsel einzuleiten.“ Während Tippe und ihre Mitstreiter vor dem Sitz des EPA in München demonstrierten, tagten innen Vertreter der 38 Unterzeichnerstaaten des Europäischen Patentübereinkommens – darunter Beamte des deutschen Justizministeriums. An sie richteten sich die Patentkritiker. Denn die nationalen Abgesandten hätten „jederzeit die Möglichkeit, die Praxis der Patentierung am EPA dauerhaft zu ändern und Patente auf Pflanzen- und Tierzucht zu verbieten.“ Auf ein Schreiben hätten die Beamten aber nicht reagiert. Das EPA ist keine Institution der EU, sondern ein zwischenstaatliches Gebilde. „Kein Patent auf Leben!“ und weitere Organisationen wie Greenpeace, der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM), Misereor und die Gesellschaft für ökologische Forschung erinnerten daran, dass auch Parlamentarier des EU-Parlaments sowie des deutschen Bundestags sich gegen die Patente ausgesprochen haben. So hätten EU-Abgeordnete von Union, SPD und Grünen einen Brief an den Verwaltungsrat des Patentamts geschickt und gedrängt, eine Resolution des Parlaments vom letzten Jahr zu berücksichtigen. Diese fordert, „alle Erzeugnisse aus konventioneller Zucht und alle herkömmlichen Zuchtverfahren von der Patentierbarkeit auszuschließen, auch die Präzisionszucht (SMART Breeding) und Zuchtmaterial, das bei der konventionellen Zucht eingesetzt wird.“

Samstag, 19. Oktober 2013

Zitat des Tages

Hingabe ist der einfachste Weg, die Aufmerksamkeit Gottes zu gewinnen. - Sri Daya Mata

Produkttipp

Man muss ja nicht gleich Freibeuter / Pirat werden...


...dieser leckere Schokoriegel reicht völlig: "Buccaneer von GoMaxGo"

Da kann man gar nicht anders als von unserer Galaxis (Milchstraße) zu träumen.... ;-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Vegane Produkte von Kaufland

Vielleicht habt ihr es auch schon im aktuellen "Tip der Woche" gesehen:
Kaufland wirbt für vegane Produkte, hat ein veganes Rezept und sogar einen Artikel FÜR vegane Ernährung abgedruckt.
"Schuld daran" ist die Albert-Schweitzer-Stiftung, die schon länger mit Kaufland bezüglich Tierschutzthemen zusammenarbeitet.
Zuerst will Kaufland das Thema "vegan" in der Kundenzeitschrift, auf der Website und auf Facebook darstellen, die vegane Produktpalette erweitern und evtl. Produkte dementsprechend kennzeichnen.
Bis Ende Oktober 2013 soll es z. B. bundesweit in allen Filialen den Wilmersburger Scheibenkäse bzw. Pizzaschmelz geben.
2014 wird das ganze fortgesetzt und erweitert, mit ausgefalleneren Produkten als das aktuelle Basissortiment.
Da klingt ja wie Weihnachten! :-)

Den ganzen Artikel findet ihr auf der Homepage der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Gentechnik-Kurznachrichten

In Mexiko darf vorerst kein gentechnisch veränderter Mais angebaut oder für Feldversuche freigesetzt werden. Ein Gericht in Mexiko-Stadt entschied vergangene Woche, die Regierung müsse alle bereits erteilten Genehmigungen aussetzen. Davon sind beispielsweise die US-Agrarkonzerne Monsanto und Pioneer betroffen. Von den transgenen Pflanzen gingen unmittelbare Risiken für die Umwelt aus, so der Richter. Mexiko gilt als die Wiege des Maises – Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen fürchten irreparable Schäden durch gentechnische Verunreinigungen. In den letzten Jahren diskutierte das Land über die Nutzung von gentechnisch veränderten Maissorten. Kommerziell angebaut werden dürfen die genmodifizierten Pflanzen von Monsanto und Co noch nicht, doch die Bundesregierung in Mexiko-Stadt hob bereits vermeintliche Vorteile der Technologie hervor - eine Zulassung zeichnete sich ab. Das Gericht hat dem nun erst einmal einen Dämpfer verpasst. Alle bereits erteilten Freisetzungsgenehmigungen müssen ausgesetzt werden. So lange außerdem noch Sammelklagen gegen die Gentechnik-Experimente anhängig sind, dürfen keine weiteren Versuche stattfinden. Monsanto und Pioneer planen, über zwei Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Mais zu bepflanzen. Auch dem jetzigen Urteil war eine Sammelklage von Bauern, Wissenschaftlern sowie Landwirtschafts-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen aus Mexiko voraus gegangen. Sie setzen sich für den Schutz der biologischen Vielfalt im Land ein – und für den Erhalt alter Maissorten. Der Richterspruch ist für sie ein großer Erfolg.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Zitat des Tages

Die Dinge, die uns zustoßen, sind nicht wichtig; was wir dadurch werden, zählt. - Gyanamata

Gemüse-Soja-Lasagne

Zutaten für 2 (sehr hungrige) - 4 Personen:
- Lasagneblätter
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Lauch
- 2 Karotten
- 2 - 3 Selleriestangen
- 100 - 125 g Sojagranulat
- 120 ml roter Traubensaft
- 400 g stückige Tomaten (1 Dose)
- 1 EL Essig
- 1 EL schwarze Balsamicocreme
- 4 EL Tomatenmark
- 3 - 4 EL Sojasoße
- Kräuter der Provence
- 4 EL Mehl
- 600 ml Sojamilch
- 5 EL Hefeflocken
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz, Pfeffer
Optional:
- Liquid smoke
- Rauchsalz
- geräuchertes Paprikapulver

Das Gemüse würfeln / in feine Ringe schneiden. Das Sojagranulat mit heißem Wasser übergießen und ein paar Min. quellen lassen (für mehr Geschmack mit ger. Paprikapulver / Liquid smoke und / oder Rauchsalz vermischen), danach in einem Sieb abtropfen lassen.

Für die Tomatensoße das Gemüse in einer Pfanne / einem Topf anbraten, Tomatenmark dazugeben, mit Traubensaft ablöschen. Essig, Balsamico, Tomaten, Sojasoße und das Granulat hinzufügen. Nach Geschmack pfeffern, Kräuter der Provence einrühren und offen 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.

Für die Bechamelsoße das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Mit dem Schneebesen umrühren und die Sojamilch nach und nach dazu geben.
Danach Hefeflocken, Muskat, Salz und Pfeffer unterrühren.

In die eingefettete (!) Ofenform zuerst etwas Bechamelsoße geben, Lasagneblätter darauf, danach Tomatensoße, Bechamel, Lasagneblätter usw. Mit Lasagneblättern und Bechamelsoße abschließen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft (zugedeckt) ca. 45 min. backen (evtl. die letzten 5 min. den Deckel abnehmen).

Guten Appetit!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Produkttipp

Aber Ma(l) hal(l)o! :-)


"Mahalo von GoMaxGo"

William Bligh hätte seine wahre Freude daran... ;-)
Lecker lecker lecker!

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Gentechnik-Kurznachrichten

Noch liegen die Umsätze erst bei 25 Millionen US-Dollar. Doch schon 2017 könnten sie 500 Millionen betragen, hofft das US-Unternehmen ArborGen. Zumindest, wenn endlich mehr gentechnisch veränderte Bäume gepflanzt werden dürfen. Das ist nämlich die Spezialität der Firma, die sich als Weltmarktführer der Branche bezeichnet. Während ArborGen darauft drängt, dass US-Behörden seine gentechnisch veränderten Eukalyptus-Bäume zur kommerziellen Nutzung zulassen, warnt das Center for Food Safety (CFS) davor, Gentechnik-Wälder als wirksames Mittel im Kampf gegen Entwaldung und Klimawandel zu betrachten. Die Umweltschutzorganisation hat gerade einen umfassenden Bericht zu transgenen Bäumen vorgelegt. Fazit: diese brächten viele Risiken für das Ökosystem Wald, aber keinen entscheidenden Nutzen. CFS fordert deswegen ein Moratorium auf Freisetzungen von genmodifizierten Bäumen. Diese haben aber schon ein beträchtliches Ausmaß erreicht. In den USA hat ArborGen laut CFS schon mehr als 250.000 transgene Eukalyptus-Bäume gepflanzt, die Behörden haben das als Experiment genehmigt. Auch in Europa werden Gentechnik-Bäume, z.B. Pappeln, zu Versuchszwecken freigesetzt. Kommerziell angebaut werden dürfen laut CFS weltweit nur fünf Sorten: in den USA Papaya- und Pflaumenbäume, eine andere Papaya in China und zwei Pappelarten – ebenfalls im Reich der Mitte. Bei den Pflaumen hat sich die Nutzung der gentechnischen Varietäten noch nicht durchgesetzt, die virusresistenten Papaya werden in den USA nur auf der Insel Hawaii angebaut – dort haben sie allerdings die gentechnikfreie Papayaproduktion quasi unmöglich gemacht, wodurch die Exporte nach Asien eingebrochen seien, so CFS. Die größte Rolle spielen gentechnisch veränderte Pappeln in China: über eine Million der Bäume wuchsen dort schon 2003. Ähnlich wie vielen Maissorten von Gentechnik-Größen wie Monsanto oder Syngenta, wurde ihnen ein Bakteriengen eingebaut, wodurch sie ein Bt-Insektizid absondern. CFS glaubt nicht an die Versprechen von ArborGen und anderen Herstellern gentechnisch veränderter Bäume. Oft wird die Zusammensetzung des Holzes geändert, um die Papierproduktion zu erleichtern oder mehr Biomasse für industrielle Zwecke zu erzeugen. Das sei im Interesse mancher Wirtschaftsunternehmen, so CFS. Angepriesene Vorteile für die Umwelt bzw. im Kampf gegen den Klimawandel kann die Organisation aber nicht erkennen. So seien die Gentechnik-Bäume, deren Lignin-Gehalt geändert wurde, oft schwächer und weniger widerstandsfähig als ihre natürlichen Artgenossen. Die Veränderung könne auch dazu führen, dass die Bäume weniger CO2 speichern können – eine wichtige Funktion der Wälder. Außerdem steige die Chemikalienbelastung des Waldes, so CFS. So empfehle ArborGen, vor Pflanzungen von Gentech-Eukalyptus Herbizide zu sprühen, dann ausgiebig zu düngen und in den Folgejahren weiter Spritzmittel einzusetzen. Da die Plantagen zur Biomasse-Produktion dienten, würden sie schon nach drei Jahren abgeholzt – und der Chemikalienzyklus beginne von neuem. Herkömmliche Pinien, die ArborGen mit seinem Eukalyptus ersetzen will, werden laut CFS nur alle 25 Jahre gefällt. Und auch ein Nebeneinander von natürlichen und gentechnisch veränderten Bäumen schließt CFS aus: durch den Wind können Pollen und Samen der Bäume kilometerweit verbreitet werden. So könnten die Gentechnik-Eigenschaften auch auf andere Bäume übergehen.

Reis mit Erdnuss-Süßkartoffel-Spinat-Mischung

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 1 Zwiebel
- 2 Karotten
- ca. 400 g Süßkartoffel
- 3 EL Erdnussmus
- 170 g (TK-)Spinat
- 2 EL Erdnüsse geröstet (u. gesalzen)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1/2 TL Koriander gemahlen
- Pfeffer, evtl. Salz

Gemüse klein schneiden (Spinat auftauen bzw. waschen). Reis kochen.
In einem Topf / einer Pfanne Zwiebel anbraten, die Gewürze dazu geben und kurz mit anbraten.
Karotten und Süßkartoffel hineingeben, mit Gemüsebrühe ablöschen.
Erdnussmus einrühren und 5 min. bei geringer Hitze abgedeckt köcheln lassen.
Spinat dazu geben und geöffnet weitere 5 min. köcheln lassen.
Erdnüsse untermischen und mit Pfeffer (und evtl. Salz) abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 11. Oktober 2013

Bohnen-Seitan-Eintopf

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g weiße Bohnen
  (gekocht; 200 g getrocknet)
- 1 Zwiebel
- 100 g Champignons
- 200 g Seitan
- 2 TL Paprikapulver
- 1 EL Petersilie
- 1 EL Maisstärke (oder Mehl)
- 2 EL Hefeflocken
- 2 Lorbeerblätter
- Salz, Pfeffer


Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen lassen und am nächsten Tag 1 1/2 - 2 Std. köcheln.
Zwiebel, Champignons und Seitan klein schneiden.
In einem Topf die Zwiebeln mit Paprikapulver anbraten. Danach Lorbeerblätter, Champignons und Seitan hinzufügen, mitbraten. Bohnen dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. 240 ml Wasser hineingeben und offen 5 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Maisstärke mit 60 ml Wasser anrühren, in den Topf geben und verrühren. Hefeflocken unterrühren und weitere 5 - 10 min. köcheln lassen. Die Lorbeerblätter entfernen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Dienstag, 8. Oktober 2013

OMG!


"In allen Kriegen und Völkermorden wurden in unserer gesamten aufgezeichneten Geschichte 619 Millionen Menschen getötet. Wir töten die gleiche Anzahl an Tieren alle 5 Tage."

Kokos-Tofu-Suppe

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 100 g grüne Bohnen
- 200 g Naturtofu
- 400 ml Kokosmilch
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 2 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Zitronengras (gemahlen)
- 2 EL Zitronensaft
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Salz

Gemüse und Tofu klein schneiden. Zwiebel in einem Topf anbraten, Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel hinzufügen. Unter Rühren kurz mit anbraten. Zitronengras und -saft einrühren.
Tofu, Möhre, Bohnen, Cayennepfeffer dazu geben und 2 min. braten. Kokosmilch hinzu geben und abgedeckt ca. 5 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen. Gemüsebrühe dazu gießen und nochmals abgedeckt ca. 5 - 10 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln, bis das Gemüse gar ist.
Mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 7. Oktober 2013

Zum Nachdenken

"Echtes Glück erfordert den Frieden des Geistes oder ein Maß an geistiger Gelassenheit.
Wenn dies vorhanden ist, zählt Härte nichts. Mit innerer Stärke oder geistiger Stabilität können wir alle Arten von Widrigkeiten ertragen. Das Geschäftemachen und der Reichtum kann den Menschen nicht volle Zufriedenheit geben. Und jene, die in einem gewissen Lebensabschnitt ihre ganze Energie ins Geldmachen stecken, werden eines Tages merken, dass dies nicht die Antwort auf ihr Leben ist." - Dalai Lama

Samstag, 5. Oktober 2013

Produkttipp

Das leckerste vegane Eis, dass ich kenne
(=> geschmacklich von einem Omnivoren bestimmt nicht
von einem unveganen Eis zu unterscheiden...):


Eis von "Lupinesse"

(gesehen bei Edeka, leider auch nicht bei jedem, und bei Netto - war vor Kurzem im Angebot, ich weiß nicht, ob das Eis zum ständigen Sortiment gehört; außerdem noch erhältlich bei Real)

Nudeln mit Tomaten-Basilikum-Pesto

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 350 g Tomaten
- ca. 10 g Basilikum(blätter)
- 50 - 70 g Mandeln
- 40 g Cashewkerne
- 35 g Paniermehl
- 2 EL Hefeflocken
- 2 EL (Oliven)öl
- 2 EL Tomatenmark
- 1/2 - 1 EL Balsamicoessig
- Salz


Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Für das Pesto die Tomaten grob klein schneiden. Zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und zu einer einheitlichen Masse verarbeiten (evtl. vorher Mandeln und Cashewkerne extra zerkleinern). Das Pesto in einer Pfanne etwas erwärmen und mit den Nudeln (und evtl. etwas Nudelwasser) vermischen.

Guten Appetit!

Freitag, 4. Oktober 2013

Produkttipp

Saubere, frische Gesichtshaut erwünscht?
Probier's mal damit:


"Lavera belebendes Reinigungsgel"

Noch ganz wichtig: Das Gel riecht tooooooooooootal gut! :-)

(erhältlich bei ebl + dm)

Reis mit Gemüsepfanne in Erdnuss-Soße

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 3 Frühlingszwiebeln / 1 kleiner Lauch
- 150 g Champignons
- 1 kleiner Fenchel
- 1 große Karotte
- 100 g grüne Bohnen
- 1 kleiner Brokkoli
- 1 Zwiebel
- 3 - 4 EL Erdnussmus
- 350 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Currypulver
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 EL Thymian
- Salz, Pfeffer

Das Gemüse klein schneiden, Reis kochen.
Das Gemüse in einer Pfanne anbraten, Erdnussmus dazu geben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark und Gewürze unterrühren. Offen bei geringer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen (bis das Gemüse "durch" ist).

Guten Appetit!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Spaghetti Carbonara

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Spaghetti
- 200 g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- 250 ml Reissahne
- (Kräuter-)Salz,
  Rauchsalz (altern. geräuchertes Paprikapulver)
- Pfeffer (Tipp: Herbaria Cajun Spices)







Spaghetti nach Packungsanleitung kochen. Zwiebel und Räuchertofu würfeln. Beides in einer Pfanne anbraten, Reissahne dazu gießen, ein paar Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und mit Salz & Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Die nächsten sieben Jahre der EU-Agrarpolitik nehmen feste Gestalt an. Ein Ausschuss des europäischen Parlaments stimmte kürzlich für eine Kompromisslösung mit Kommission und Mitgliedsstaaten. Die gestern aus dem Amt geschiedene Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) zeigte sich erleichtert: man habe den deutschen Bauern „eine gute Perspektive gesichert.“ Für dringend nötige ökologische Reformen bleibt aber kaum noch Geld aus den üppigen Fördertöpfen übrig. Mehr noch: auf den ohnehin kleinen Flächen, auf denen der Artenschutz durch schonende Verfahren Vorrang haben sollte, sei der Einsatz von Pestiziden und sogar von Gentechnik möglich, kritisierte der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „Wir haben über Jahre hart und erfolgreich verhandelt, einseitige Kürzungen zulasten unserer Landwirte verhindert und den bäuerlichen Betrieben in Deutschland eine gute Perspektive gesichert“, freute sich Aigner zum Ende ihrer Dienstzeit. Die CSU-Politikerin kehrt nach Bayern zurück, wahrscheinlich auf einen Ministerposten im Kabinett von Horst Seehofer. Gänzlich anders bewertete der grüne Europaparlamentarier Martin Häusling den Abschluss der EU-Verhandlungen. Aus seiner Sicht hat sich Deutschland unter Aigner vor allem für große, industriell arbeitende Betriebe stark gemacht, die ohnehin schon den Großteil der Subventionen von über 50 Milliarden Euro erhalten. Leider habe sich das von konservativen Parteien dominierte EU-Parlament in den Verhandlungen „über den Tisch ziehen lassen“, so Häusling. Seine Fraktion werde die Ergebnisse daher nicht mittragen. Auch der BÖLW, der Dachverband der Bio-Branche in Deutschland, zeigte sich enttäuscht. „Mit ihrer Zustimmung zum Agrarkompromiss hat die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des EU-Agrarausschusses die Chance vertan, die europäische Agrarpolitik wirklich ökologischer zu gestalten“, sagte der BÖLW-Vorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein. „Dem Reformpaket fehlen klare Regelungen, um auf ökologischen Vorrangflächen Pestizide, Mineraldünger und gentechnisch veränderte Pflanzen zu verbieten.“ Dass die Nutzung von Gentechnik-Pflanzen, die in der EU zurzeit nur in Spanien in größerem Umfang angebaut werden, auf sensiblen Flächen nicht explizit ausgeschlossen wird, hält Löwenstein für „verantwortungslos“. Dies widerspreche dem Wunsch der allermeisten Verbraucher. „Europas Bürgerinnen und Bürger wollen mit ihren Steuermilliarden eine wirklich ökologische Agrarpolitik unterstützen.“
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