Freitag, 28. Februar 2014

Reis mit Süßkartoffel-Curry (2. Variante)

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 1 große Süßkartoffel
- 1 Zwiebel
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 - 2 TL Currypulver
- 100 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1 EL Zitronensaft
- Salz

Reis nach Packungsanleitung kochen. Süßkartoffel und Zwiebel würfeln.
Zwiebel zusammen mit Cayennepfeffer und Ingwer in einer Pfanne anbraten.
Süßkartoffel, Kreuzkümmel und Currypulver dazu geben, kurz mit anbraten.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, 10 min. offen bei geringer Hitze köcheln lassen. Zitronensaft darunter mischen und mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 27. Februar 2014

Vegane "Leberwurst"

Zutaten:
- 240 g gekochte Kidneybohnen
- 200 g Räuchertofu
- 1 kleine - mittlere Zwiebel
- 2 EL neutrales Öl (z. B. Raps / Sonnenblume)
- 2 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer
- Majoran nach Geschmack
  (ich verwende 1 TL)





Die Zutaten evtl. klein schneiden und mit dem Pürierstab pürieren.
Das Ganze ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, dann schmeckt's am besten
(im Kühlschrank hält es dann auch ein paar Tage).

Guten Appetit!

Gentechnik-Kurznachrichten

Der US-Gentechnikkonzern Monsanto erhielt ein europäisches Patent auf natürliche Genvarianten von Sojapflanzen. Die Initiative No Patents on Seeds, die auf das „Skandalpatent“ aufmerksam macht, spricht von „Biopiraterie in großem Maßstab“. Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen verstoßen nicht nur ihrer Ansicht nach gegen das Gesetz. Das Europäische Patentamt in München – ein zwischenstaatliches Gebilde, keine EU-Institution – erteile Monsanto das Patent mit der Nummer EP08742297, berichtet No Patents on Seeds, eine Koalition von NGOs aus verschiedenen europäischen Ländern. Es erstrecke sich „auf die Untersuchung und Auswahl von Sojapflanzen“, die aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit gut an veränderte Klimabedingungen angepasst sind. „Für die konventionelle Züchtung beansprucht Monsanto ein Monopol auf die Verwendung von mehreren 100 Genvarianten, die bei diesen Pflanzen natürlicherweise vorkommen“, kritisiert No Patents on Seeds. „Dieses Patent ist nichts anderes als Biopiraterie in großem Maßstab“, ärgert sich Ruth Tippe von No Patents on Seeds. „Monsanto versucht, die Kontrolle über die genetische Vielfalt zu erlangen, die benötigt wird, um beispielsweise Nutzpflanzen an den Klimawandel anzupassen.“ Dabei dürfe es solche Patente gar nicht geben, wenn man das europäische Patentgesetz korrekt auslege. Diese Kritik teilen auch der deutsche Bundestag und das EU-Parlament, die sich eindeutig gegen Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere ausgesprochen haben. Politischen Einfluss könnten aber vor allem die nationalen Regierungen nehmen, deren Vertreter im Verwaltungsrat des Patentamts sitzen. Tippe fordert deshalb eine „deutliche Reaktion von europäischen Regierungen, um diese Patente zu stoppen.“ Deutschland habe bereits eine Initiative angekündigt.

Mittwoch, 26. Februar 2014

So produzieren Aldi und Lidl die Billig-Eier

Seit einigen Wochen tobt bei den Discountern ein Preiskampf um die billigsten Eier aus "Bodenhaltung" (momentan 0,99 € für 10 Eier!).
Das deutsche Tierschutzbüro hat aufgedeckt, wie die Hühner gehalten werden,
die für Aldi, Lidl und Co. Eier legen.

Heute (26.02.2014) berichtet SternTV (RTL - ab 22:15) davon. Im Anschluss der Sendung findet man HIER weitere Informationen und einen Mitschnitt der Sendung.

Dienstag, 25. Februar 2014

Bratkartoffeln mit Räuchertofu

Zutaten für 2 Personen:
- 900 g vorwiegend festk. /
  festkochende Kartoffeln
- 200 g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- 1 EL Sojasoße
- 1/2 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Majoran
- Muskat
- Salz, Pfeffer
- Kresse



Kartoffeln 15 - 20 min. vorkochen, danach in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Räuchertofu und Zwiebel würfeln. Zwiebel in einer zweiten Pfanne braten, den Räuchertofu dazu geben und mit anbraten. Mit Sojasoße ablöschen. Mit etwas Muskat, Koriander und Majoran würzen. Gut vermischen und kurz erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Den Räuchertofu und die Zwiebeln mit den Kartoffeln und der Kresse vermischen, salzen und pfeffern.

Guten Appetit!

Montag, 24. Februar 2014

Rote Kokos-Curry Bete

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g gekochte rote Bete
- 100 ml Gemüsebrühe
- 50 ml Kokosmilch
- 1/2 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL Currypulver
- 1 EL Zitronensaft
- Salz





Rote Bete in dünne Scheiben schneiden.
In einem Topf Gemüsebrühe, Kokosmilch, Ingwer, Currypulver und Salz mischen,
zugedeckt ca. 5 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
Die rote Bete dazugeben und weitere 3 min. köcheln.
Den Zitronensaft zum Schluss untermischen.
Dazu passen z. B. Pellkartoffeln.

Guten Appetit!

Samstag, 22. Februar 2014

Mal was ganz anderes....

... wie sonst hier üblich, deshalb aber nicht weniger wichtig.
Es geht um das Thema Toleranz bzw. das Recht, so zu sein und sich zu entfalten wie man ist, solange man dabei niemanden schadet.

Die Zeitschrift GQ (Männerzeitschrift - deshalb nur Männer im Video) hat eine Kampagne gegen Homophobie gestartet - hier das Making-of-Video:


Freitag, 21. Februar 2014

Straßen kehren


Wenn es dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren,
dann kehre die Straßen wie Michelangelo Bilder malte.
Kehre die Straßen wie Beethoven Musik komponierte.
Kehre die Straßen wie Shakespeare dichtete.
Kehre die Straßen so gut, dass alle Heerscharen im Himmel und auf Erden
innehalten müssen und sagen: "Hier lebte ein großer Straßenkehrer,
der seine Aufgabe gut gemacht hat."

Martin Luther King

Donnerstag, 20. Februar 2014

Buchtipp

Liebt ihr auch Hunde so wie ich? :-)
Dann ist folgendes Buch genau das Richtige:


"Luna Seelengefährtin - Mein Hund, das Leben und der Sinn des Seins" von Michaela Seul

Klappentext:
"Eine tiefe, innige Freundschaft beginnt, als Michaela Seul kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes einen kleinen Labrador zu sich nimmt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Leben heißt - bis eines Tages der Biss einer Schlange alles verändert...
Eine ebenso berührende wie lebensfrohe Geschichte: Vom Füreinander-da-Sein, von der Kraft des Lebens im Augenblick und dem großen Glück, einen Hund an seiner Seite zu haben."

Das Buch ist wirklich tooootal lustig, so dass man manchmal nicht nur grinsen, sondern laut lachen muss - ich weiß aber nicht, ob man den Humor richtig versteht, wenn man keinen Hund hat / gehabt hat. Es ist aber auch traurig, der Tod von Michaelas Mann, das Bangen um Luna...
Wenn es euch nicht stört, dass Michaela immer wieder gekonnt etwas aus ihren anderen Büchern mit einwebt, sozusagen eine kleine Werbung dafür macht - was aber nicht so schlimm ist, da man dadurch neue Dinge kennenlernt (sie ist auch Ghostwriterin) - dann lest unbedingt das Buch. Am Ende werdet ihr um die Erkenntnis schlauer sein, was im Leben wirklich zählt.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Champignon-Pfanne mit Ofenkartoffeln

Zutaten für 2 Personen:
- 1 kleiner Brokkoli
- 250 g Champignons
- 1 kleiner Lauch
- 2 - 3 Handvoll Sojasprossen
- 2 EL Sojasoße
- 5 EL Gemüsebrühe (flüssig)
- 1/2 TL Öl
- 1/2 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL (Mais)stärke
- 2 TL gerösteter Sesam

- 700 g kleine vorwiegend festk. Bio-Kartoffeln
- 1 EL Öl
- 1 TL Koriander gemahlen
- Muskat, Salz

Die Kartoffeln waschen, ungeschält vierteln (o. ä.) und mit der Mischung aus Öl, Koriander, Muskat, Salz und 1/2 EL Wasser vermischen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen
bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 25 min. backen.

Brokkoli in Röschen teilen und kurz blanchieren. Champignons und Lauch klein schneiden.
Sojasoße, Gemüsebrühe, Öl, Ingwer und Stärke in einer kleinen Schüssel verrühren.

In einer Pfanne Champignons und Lauch anbraten. Sprossen und Brokkoli dazu geben und kurz mit anbraten. Die Soßenmischung darüber geben, gut vermischen und ein paar Minuten offen bei geringer - mittlerer Hitze einkochen lassen.

Alles auf Teller verteilen und die Champignon-Mischung mit Sesam bestreuen.

Guten Appetit!

Montag, 17. Februar 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Bundesland Bayern wird dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beitreten. Das beschloss der Landtag am Donnerstag mit den Stimmen der CSU-Abgeordneten. Die Regierungspartei hatte diesen Schritt zuvor lange abgelehnt. In einer Pressemitteilung erklärte die CSU-Fraktion, man wolle „Bayern frei vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen“ halten und mit einem entsprechenden Antrag „Verbündete für dieses Anliegen gewinnen“. Die übrigen Parteien im Landtag fordern allerdings schon seit Längerem den Beitritt Bayerns zu dem europäischen Netzwerk, die CSU hatte das stets verweigert. Nachdem die Partei auf Bundesebene gegen Kanzlerin Angela Merkel unterlag und den Weg für die Anbaugenehmigung des Gentech-Maises 1507 frei machen musste – Deutschland enthielt sich in Brüssel der Stimme, anstatt gegen die Zulassung zu votieren - zeigt sie sich nun betont gentechnik-kritisch. So erklärte der bayerische Umweltminister Marcel Huber am Dienstag: „Nur wenn wir selbst entscheiden können, was auf unseren Feldern angebaut wird, bleibt Bayern sicher gentechnikanbaufrei. Bayern ist ein Schatzkästchen der landwirtschaftlichen Produktion - der Feinkostladen Deutschlands. Das muss so bleiben!“ Die Grünen im bayerischen Landtag begrüßten den Beitritt zu den Gentechnikfreien Regionen. Die Abgeordnete Rosi Steinberger schränkte jedoch ein: „Dies aber nun so zu verkaufen, als stehe man seit jeher an der Spitze der Bewegung, ist pure Heuchelei. Tatsächlich hat die CSU nur dem bayerischen Kommunalwahlkampf Tribut gezollt.“ Auch der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, kritisierte die CSU für ihr Einknicken vor Kanzlerin Merkel. Bundesagrarminister Friedrich und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hätten in Sachen Gentechnik-Mais „versagt“. „Sie hätten für eine Ablehnung werben und kämpfen müssen.“ Das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen hat gut 60 Mitglieder. Aus Deutschland sind Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Schleswig-Holstein und das Saarland an Bord. Die Mitglieder schließen den Anbau von transgenen Pflanzen auf ihren eigenen Flächen aus und setzen sich für mehr regionale Kompetenzen ein. Die politisch weitreichenderen Entscheidungen über die Agro-Gentechnik fallen allerdings auf EU- und Bundesebene.

Freitag, 14. Februar 2014

Ich wünsche euch einen schönen Valentinstag! :-)



Gentechnik-Kurznachrichten

Die Zulassung der insektizid-produzierenden Gentechnik-Maissorte 1507 zum Anbau in der EU steht kurz bevor. Auf der Biofach-Messe in Nürnberg hat Agrarminister Hans-Peter Friedrich (CSU) noch einmal bekräftigt, dass er ein nationales Verbot erreichen möchte. Auf EU-Ebene hatte sich Deutschland bei der entscheidenden Abstimmung der Stimme enthalten. Er wolle alle politischen und juristischen Mittel ausschöpfen, um den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte 1507 in Deutschland zu verhindern, erklärte Friedrich bei einer Abendveranstaltung des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) zum Auftakt der Biofach. Der CSU-Politiker warb auch für ein „opt-out“, also für die Möglichkeit, dass EU-Mitgliedsstaaten den Anbau von Gentech-Pflanzen auf ihren Territorien verbieten können, ohne wie bislang neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Risiken vorlegen zu müssen. Eine Ablehnung rein aus politischen, wirtschaftlichen oder ethischen Erwägungen ist derzeit nicht erlaubt. Nationale Alleingänge sind allerdings umstritten, frühere Bundesregierungen lehnten sie mit Verweis auf den einheitlichen EU-Binnenmarkt ab. Die SPD ist skeptisch: „Das hört sich zunächst sehr gut an, ist aber nur die zweitbeste Lösung“, sagte Fraktionsvize Ute Vogt der dpa. Sie befürwortet ein „opt-in“ – die wenigen Staaten, die den Anbau wie Spanien und Großbritannien wirklich wollten, müssten dann extra Genehmigungen erteilen, in den übrigen Ländern wäre die Aussaat des Gentech-Maises weiterhin verboten. Der Grünen-Abgeordnete Harald Ebner bezeichnete nationale Ausnahmen als „Beruhigungspillen“. Der Pollen von transgenen Pflanzen werde sich nicht an die Grenzen der Mitgliedsstaaten halten. In einem Kommentar der Zeitung taz hieß es: „Es ist auch die hohe Kunst der Heuchelei, etwas erst in der ganzen EU zu ermöglichen, um es dann – vielleicht – in Deutschland wieder zu stoppen.“ Bei der Abstimmung über die Zulassung von 1507 im Rat für Allgemeine Angelegenheiten der EU hatte sich Deutschland als nur eines von vier Ländern der Stimme enthalten. Frankreich, Italien, Österreich und die Niederlande stimmten zusammen mit 15 weiteren Staaten gegen die Zulassung. Allerdings wurde die nötige Mehrheit von 260 der insgesamt 352 Stimmen verfehlt.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Kürbis-Kokos-Suppe

Zutaten für 3 - 4 Personen:
- 1 l Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1 TL Currypulver
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Zitronensaft
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
- 250 g Champignons
- 1 Lauch
- Salz




Kürbis schälen und würfeln, Champignons in Scheiben, Lauch in feine Streifen schneiden.
In einem großen Topf die Gemüsebrühe mit Kokosmilch, Currypulver, Ingwer und Zitronensaft zum kochen bringen. Die Champignons dazu geben und zugedeckt 10 min. bei geringer Hitze köcheln. Kürbis hinein geben und weitere 5 min. köcheln. Danach Lauch unterrühren und nochmals 3 min. köcheln lassen. Zum Schluss die Suppe mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

Der gentechnisch veränderte Mais 1507 wird wohl bald die Zulassung zum Anbau in der EU erhalten. Die Europaminister der Mitgliedsstaaten debattierten gestern in Brüssel, viele betonten, dass die Mehrheit der Bürger keine Gentechnik auf dem Acker wollen. Auch das Zulassungsverfahren wurde kritisiert. Letztlich reichte es aber nicht für die nötigen 260 Nein-Stimmen. Deutschland blieb bei einer Enthaltung - die einer Zustimmung gleich kommt. Während einige EU-Staaten noch umschwenkten und gegen die Zulassung der Pflanze des US-Konzerns Dupont votierten – darunter die Niederlande, Rumänien und Irland – enthielt sich die deutsche Bundesregierung. Staatsminister Michael Roth aus dem Auswärtigen Amt vertrat Deutschland im Rat für Allgemeine Angelegenheiten. Insbesondere Frankreich, Ungarn und Bulgarien kritisierten das derzeitige Zulassungsverfahren, das ermögliche, dass der gentechnisch veränderte Mais nun zugelassen wird, obwohl nur fünf der 28 Mitgliedsstaaten mit „Ja“ gestimmt haben. Sie regten eine Reform des Komitologieverfahrens an. Es brauche mehr Transparenz und ein Prozedere, das man der überwiegend gentechnik-kritischen Öffentlichkeit erklären könne. Der französische Europaminister Thierry Repentin warnte davor, dass solche Entscheidungen Europaskeptikern bei den Wahlen im Mai in die Hände spielten. Nur Spanien – das einzige EU-Land, in dem derzeit gentechnisch veränderter Mais auf nennenswerten Flächen angebaut wird – Großbritannien, Schweden, Finnland und Estland stimmten für die Zulassung des insektengift-produzierenden Maises 1507. Vier Länder enthielten sich, nämlich Deutschland (29 Stimmen), Portugal, Tschechien und Belgien (je 12 Stimmen). Die übrigen 19 sagten „Nein“ zum transgenen Mais. Das bedeutete eine Mehrheit von 210 gegenüber 77 Stimmen – für eine gültige Entscheidung sind jedoch 260 der insgesamt 352 Stimmen nötig. Nun liegt die endgültige Entscheidung bei der EU-Kommission. Verbraucherkommissar Tonio Borg bekräftigte bei der Debatte noch einmal, dass die Kommission verpflichtet sei, den Gentechnik-Mais zuzulassen, wenn sich die Mitgliedsstaaten nicht einigen können. Ein Vertreter des juristischen Diensts der EU stützte Borgs Argumentation. Daraufhin regte Frankreich an, die Kommission könne ihren Antrag auf Zulassung noch zurückziehen, so lange die Minister nicht abgestimmt hätten. Borg lehnte das ab. Bevor er in den EU-Ländern angebaut werden darf, muss der genmodifizierte Mais nun noch ins Sortenregister eingetragen werden. Da Dupont den Antrag ursprünglich in Spanien gestellt hatte, erfolgt zuerst der Eintrag ins spanische Register. Danach darf der Gentech-Mais auf die europäischen Äcker, vermutlich wird dies jedoch erst 2015 möglich sein. Borg erinnerte in der Debatte noch einmal an den Vorschlag der Kommission, den Staaten mehr Möglichkeiten einzuräumen, den Anbau transgener Pflanzen auf ihren Territorien zu verbieten. Auch einige Europaminister hatten dafür plädiert. Der Vorschlag steckt seit einigen Jahren fest, Borg will die Debatte darüber nun in den nächsten Wochen wieder beleben.

Gentechnik-Kurznachrichten

Die Europäische Kommission ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, Saatgut strikter zu regulieren. Der Agrarausschuss des EU-Parlaments lehnte den Entwurf der Kommissare ab. Saatgut-Aktivisten erwarten nun „ein klares Bekenntnis zur Vielfalt und zu denen, die sie verteidigen: Landwirte, Gärtnerinnen, kleine Züchter und Erhaltungsinitiativen“ Mit der neuen Verordnung soll der Markt für Pflanzensamen in der EU einheitlicher und strenger reguliert werden. Damit würden jedoch Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta oder Bayer bevorzugt, kritisiert die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“. Daher sei der Beschluss des Agrarausschusses auch „ein wichtiges Signal an eine Handvoll Chemie-, Gentechnik- und Saatgut-Unternehmen, die in den europäischen und weltweiten Handel mit Saatgut dominieren“, erklärte Benedikt Haerlin für die Kampagne. Im März müsse das Plenum des Parlaments nachziehen und Erhaltungs- und Biozüchter unterstützen. Andernfalls könnten traditionelle und lokale Sorten vollends von den einheitlichen Hybrid-Saaten der Konzerne verdrängt werden. Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft begrüßte die Entscheidung des Ausschusses, den Vorschlag der Kommission abzulehnen. Denn: „Würde der Vorschlag umgesetzt, könnte der dramatische Verlust von Obst-, Gemüse- und Getreidesorten forciert und die Existenz wichtiger Züchtungsunternehmen aufs Spiel gesetzt werden. Ohne Biodiversität ist die weltweite Ernährungssicherung in Gefahr: Eine Anpassung der Pflanzen an die Folgen des Klimawandels, wie Dürre, wäre ohne eine breite genetische Vielfalt bei Nutzpflanzen kaum möglich."

Dienstag, 11. Februar 2014

Leben


Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist Wonne, koste sie.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, gehe sorgsam damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, genieße es.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwältige sie.
Das Leben ist ein Lied, singe es.
Das Leben ist ein Kampf, nimm ihn auf.
Das Leben ist eine Tragödie, stelle dich ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist kostbar, zerstöre es nicht.
Das Leben ist Leben, erkämpfe es dir.

Mutter Teresa

Montag, 10. Februar 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

Dem nordamerikanische Monarchfalter geht es nicht gut. Einer neuen Studie zufolge kamen in den letzten 20 Jahren noch nie so wenige der Schmetterlinge aus den USA in ihr Winterquartier in Mexiko wie im letzten November. Einer der Gründe: wegen des Anbaus von gentechnisch verändertem Soja und Mais, der das systematische Besprühen der Felder mit Herbiziden ermöglicht, sterben die Futterpflanzen der Insekten ab. Im Raupenstadium ernährt sich der Monarchfalter hauptsächlich von der Gewöhnlichen Seidenpflanze (Asclepias syriaca). Doch durch den hohen Einsatz der Chemikalie Glyphosat, gegen die die meisten der in den USA angebauten Gentechnik-Pflanzen immun sind, schwindet die Seidenpflanze. Die Schmetterlingsraupen finden weniger Nahrung. Daneben machen den Insekten auch die illegale Abholzung in Mexiko, wo ihr Winterquartier liegt, sowie die höheren Temperaturen auf dem Weg zu schaffen. Für die Studie verglichen die Autoren von der Umweltschutzorganisation World Wide Fund Mexiko und dem Biosphärenreservat Mariposa Monarca Daten von 1993 bis heute. Hunderte Millionen Monarchfalter kommen jeden Winter aus den USA und Kanada nach Mexiko. Doch im letzten Dezember registrierten die Forscher nur sieben Kolonien des Schmetterlings in Mexiko auf 0,67 Hektar – im Vorjahr hatten sich die Falter noch auf 1,19 Hektar niedergelassen. Das bedeutet einen Rückgang um 43,7 Prozent. Insgesamt sei ein langfristiger Trend deutlich erkennbar. Der Insektenforscher Lincoln Brower vom US-amerikanischen Swee Briar College sagte der britischen Zeitung The Guardian, er sehe den Hauptgrund für den Rückgang des Monarchfalters in gentechnisch veränderten Pflanzen, die herbizidresistent gemacht wurden. Wo sie angebaut werden, könne die Seidenpflanze nicht wachsen – von der ernähren sich jedoch die Raupen des Falters. Auch Karen Oberhauser, Professorin an der Universität Minnesota, erklärte dem Guardian, der Lebensraum des Schmetterlings schwinde, weil im Mittleren Westen immer mehr herbizid-resistente Gentech-Pflanzen angebaut werden.

Sonntag, 2. Februar 2014

Zitat des Tages

"Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit." - Mahatma Gandhi

Samstag, 1. Februar 2014

Grüner Smoothie

Zutaten für ca. 700 ml:
- 3 handvoll Spinat*
- 1 Banane
- 1 Apfel / Birne
- 1 - 2 Datteln (entkernt)
- 1/2 - 1 Zitrone / Orange / 1 handvoll Himbeeren
- wer möchte: - 1 EL Chia-Samen
                       - 1 TL Kurkuma + etwas Pfeffer
- ca. 150 ml Wasser


Alles in den Mixer geben und pürieren.


Guten Appetit!




* Alternativvorschläge:  
2x Spinat + 1 Stange Sellerie oder
2x Spinat + 1 Land- / Minigurke oder
1x Spinat + 1/2 Bund Petersilie / etwas Möhrengrün + 1 Stange Sellerie oder
1x Spinat + 1/2 Bund Petersilie / etwas Möhrengrün + 1 Land- / Minigurke oder
1/2 Bund Petersilie / 1x Spinat / etwas Möhrengrün + 1 Stange Sellerie + 1 Land- / Minigurke oder
1/2 Bund Petersilie / 1x Spinat / etwas Möhrengrün + 2 Stangen Sellerie                
(Landgurken haben viel weniger Wasser als "normale" Gurken und sind dadurch intensiver im Geschmack)

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