Freitag, 27. Dezember 2013

Kürbislasagne

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- Lasagneplatten
- 2 mittelgroße Hokkaido-Kürbisse
- 1 Zwiebel
- 7 Tomaten
- 175 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Mehl
- 3 EL Hefeflocken
- 250 ml Sojamilch
- 50 ml Wasser
- 1/2 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1/4 TL Zimt
- 1/2 TL Kreuzkümmel gem.
- 1/2 TL Koriander gem.
- 1/4 TL Kardamom gem.
- 1/4 TL Vanillepulver
- 1 Prise Cayennepfeffer / Chili
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss


Die Kürbisse schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten und Zwiebel ebenfalls würfeln. In einem großen Topf die Kürbis- und Zwiebelwürfel anbraten. Die Gewürze (von Ingwer bis Cayennepfeffer) hinzufügen. Brühe dazugießen und die Tomaten unterrühren. Mit Deckel ca. 10 min. auf mittlerer Flamme köcheln lassen.

Für die Bechamelsoße das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Die Sojamilch mit dem Wasser nach und nach dazu geben, dabei ständig umrühren.
Danach Hefeflocken, Muskat, Salz und Pfeffer unterrühren.

In eine Auflaufform zuerst etwas Bechamelsoße geben, darauf Lasagneplatten, Kürbissoße, Bechamel, Lasagneplatten usw. Mit Kürbis- und Bechamelsoße abschließen.
Im Ofen bei 200° Umluft für 35 min. backen (geöffnet - die letzten ca. 10 min. die Auflaufform abdecken).

Guten Appetit!

Freitag, 20. Dezember 2013

Gutes Soja, schlechtes Soja

Früher dachte ich, Soja = Regenwaldabholzung & Gentechnik = schlechtes Soja.
Mittlerweile weiß ich, dass es auch anderes geht, nämlich: Bio-Soja = gutes Soja.


Ein Film zeigt genau dieses Thema auf: Gentechnik-Soja in Brasilien, die Umweltzerstörung dadurch und auf der anderen Seite Bio-Soja aus Deutschland / Brasilien (mit dem Chef von Taifun - der beste Tofuproduzent, wie ich finde). Wirklich interessant und sehenswert!




Mittwoch, 18. Dezember 2013

Zum Nachdenken

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand
ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, 

und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen.
Wenn wir zuviel bezahlen, verlieren wir etwas Geld, das ist alles. 
Wenn wir dagegen zu wenig bezahlen, verlieren wir manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert
zu erhalten. Nehmen wir das niedrigste Angebot an, 

müssen wir für das Risiko, das wir eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn wir das tun, dann haben wir auch genug Geld, 
um etwas Besseres zu bezahlen.

John Ruskin



Samstag, 14. Dezember 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Die gentechnisch veränderte Kartoffel „Amflora“ des Chemiekonzerns BASF darf in der Europäischen Union nicht mehr angebaut oder verkauft werden. Das entschied das Gericht der EU gestern und begründete dies mit Verfahrensfehlern der EU-Kommission. Amflora wurde zuletzt 2011 angebaut, auf kleinen Flächen in Schweden und Deutschland. Laut den Richtern hat die EU-Kommission bei der Zulassung der BASF-Kartoffel gegen die Regeln verstoßen, weil sie den Mitgliedsstaaten keine Gelegenheit zur Stellungnahme einräumte. Diese sind über Ausschüsse am Genehmigungsprozess von gentechnisch veränderten Pflanzen beteiligt. Im Fall von Amflora konnten sich die Mitgliedsstaaten jedoch nicht einigen. Daraufhin holte die Kommission ein neues Gutachten der EU-Lebensmittelbehörde EFSA zu den Risiken der Gentech-Kartoffel ein. Anstatt dieses wiederum den Ausschüssen vorzulegen, in denen die Vertreter der nationalen Regierungen sitzen, genehmigte die Kommission im Jahr 2010 den Anbau und Vertrieb der Kartoffel. Die ungarische Regierung wollte das nicht hinnehmen. Sie sah in Amflora eine Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt – und klagte gegen die Kommission. Das Gericht gab Budapest - das im Prozess von Frankreich, Luxemburg, Österreich und Polen unterstützt wurde – nun recht. Die Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel erklärte es für nichtig. Denn man gehe davon aus, so heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts, „dass das Ergebnis des Verfahrens oder der Inhalt der angefochtenen Beschlüsse wesentlich anders hätte ausfallen können, wenn die Kommission diese Vorschriften beachtet hätte.“ Umweltschutzverbände sehen sich durch das Urteil in ihrer jahrelangen Kritik am europäischen Zulassungsverfahren von Gentechnik-Organismen bestätigt. „Die Kommission muss aus dieser Entscheidung lernen und aufhören, diese ungeliebten und unnötigen Pflanzen mit solchem Enthusiasmus zu unterstützen“, forderte Mute Schimpf von Friends of the Earth Europe. „Es ist an der Zeit, Umwelt und Menschen vor wirtschaftliche Interessen zu stellen.“ Auch Politiker begrüßten die Gerichtsentscheidung. „Das Urteil weist einmal mehr auf die massiven Defizite in den EU-Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen hin und ist die Quittung dafür, dass EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedsstaaten in den Zulassungsverfahren wiederholt ihre eigenen Regeln missachten und zentrale Rechtsnormen wie das Vorsorgeprinzip ignorieren“, sagte Harald Ebner, der Gentechnik-Sprecher der Grünen im Bundestag. Er erinnerte daran, dass Amflora aber nicht nur wegen der Mängel im Genehmigungsverfahren kritisiert worden war. So enthalte sie auch Markergene, die sie gegen bestimmte Antibiotika resistent machen. Gedacht war die Kartoffel von BASF vor allem für industrielle Zwecke. Sie weist einen veränderten Stärkegehalt auf. Letztlich konnte sie sich auf dem Markt aber nicht durchsetzen. BASF hatte 2012 seine Gentechnik-Sparte in die USA verlegt. Anfang dieses Jahres kündigte der Konzern an, Zulassungsanträge für andere Gentechnik-Kartoffeln zurückzuziehen. Amflora war zuletzt 2011 in Schweden auf 16 Hektar und in Deutschland auf 2 Hektar angebaut worden. Ungarn, Polen, Österreich und Luxemburg haben den Anbau bereits verboten. Nach dem gestrigen Urteil darf in der EU momentan nur noch eine Gentechnik-Pflanze angebaut werden – der Monsanto-Mais MON810. Unklar ist noch, was die Entscheidung der Richter für die Zulassung einer weiteren Maissorte bedeutet. Der US-Konzern Dupont Pioneer drängt auf eine Genehmigung seines insektengiftigen Mais 1507. Der Vorgang hing jahrelang in der Warteschleife, zuletzt brachte die EU-Kommission ihn zurück auf die Tagesordnung. Nun müssen die Agrarminister der Mitgliedsstaaten darüber befinden – zurzeit ist aber nicht klar, wann und wie.

Freitag, 13. Dezember 2013

Zitat des Tages

"What you seek is already within you.
You uncover it by shedding all that is untrue within you" - Sampo Kaasila
(Was du suchst, ist bereits in dir. Du bringst es zum Vorschein, in dem du alles entfernst, was unwahr ist.)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Tomatencurry mit Tofu Panir und Reis

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
Für den Tofu Panir:
- 200 g Naturtofu
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Sojasoße
- 2 EL Hefeflocken
- 2 EL Maisstärke
Für die Soße:
- 60 g Cashewkerne
- 3 kleine Tomaten
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL Senfkörner
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Garam Masala
- 1 Lorbeerblatt
- 1 EL Tomatenmark
- 1/2 TL Kurkuma
- 180 ml Sojamilch
- 3/4 TL Salz

Die Cashewkerne 30 - 60 min. in Wasser einweichen
Den Tofu in ein Geschirrtuch wickeln, mit einem Gewicht beschweren und ca. 30 min. auspressen. Danach in Würfel schneiden.
In einer Schüssel Zitronensaft, Sojasoße, Hefeflocken, Maisstärke und etwas Wasser vermischen. Tofuwürfel hinzufügen, gut vermischen, in einer Pfanne ein paar Minuten goldbraun anbraten und beiseite stellen.
Cashewkerne abgießen, mit 60 ml Wasser und der Sojamilch pürieren.
Tomaten, Ingwer und ca. 50 ml Wasser ebenfalls pürieren (in einer weiteren Schüssel).
Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
Öl in einem großen Topf auf mittlerer Flamme erhitzen, Senfkörner hinein und nach deren Aufplatzen Koriander, Kreuzkümmel, Garam Masala dazugeben und kurz anbraten.
Das Tomatenpüree zusammen mit einem Lorbeerblatt, Tomatenmark und Kurkuma in den Topf geben. Bei geringer Hitze halb abgedeckt 5 min. köcheln lassen.
Cashewkern-Püree mit 30 ml Wasser und Salz unterrühren. Ein paar Minuten weiter köcheln lassen. Den gebratenen Tofu Panir untermischen und für weitere 5 min. halb abgedeckt köcheln.
Das Lorbeerblatt entfernen und die Soße über den Reis geben.

Guten Appetit!

Montag, 9. Dezember 2013

Modetrend Pelzbesatz

Der Modetrend von pelzbesetzten Jacken und Mützen verursacht unglaubliches Tierleid.

Bitte tragt keinen Pelz und klärt auch euer Umfeld über dieses schreckliche Tierleid auf!



(Bild: peta.de)

Rosarote Spaghetti

Zutaten für 3 - 4 Personen:
- 500 g Spaghetti
- 500 g rote Bete gekocht
- 1 Zwiebel
- 100 ml Apfelsaft
- 150 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kokosmilch
- Salz, Pfeffer






Rote Bete und Zwiebel klein würfeln. 2/3 der roten Bete mit den Zwiebelwürfeln in einem Topf anbraten. Mit Apfelsaft, Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Aufkochen und anschließend pürieren. Die restliche rote Bete in die Soße geben und für ein paar Minuten bei geringer Hitze offen köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen. Die Soße mit Salz & Pfeffer abschmecken. Die Nudeln in den Topf geben und gut mit der Soße vermengen.

Guten Appetit!

Die besten Dokus

Die Macher von Utopia haben eine Liste über die besten Dokumentarfilme herausgegeben, die man einmal gesehen haben sollte.
Die Themen sind :
- Atomkraft
- Die Erde
- Energiewende
- Ernährung und Nahrungsmittelproduktion
- Klimawandel
- Konsum und Produktion
- Landwirtschaft und Gentechnik
- Mobilität
- Müll
- Tierschutz
- Umweltzerstörung
- Wasser
- Wirtschaft und Geld

Da ist garantiert für jeden was dabei!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Vegane Nährwerttabelle

Die "vegane Nährwerttabelle" kennt ihr bestimmt (Download z. B. beim VEBU)



Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht und die Tabelle, die ja im PDF-Format vorliegt,
in Excel zu übertragen. So kann man leichter nach bestimmten Mineralstoff- / Vitaminwerten suchen (z. B. welches Lebensmittel hat am meisten Eisen? / was sind die Top10 der eisenhaltigsten Lebensmittel?).

Hier könnt ihr die Excel-Tabelle herunterladen: KLICK

Die Tabelle ist gesichert, so kann nicht aus Versehen etwas gelöscht / durcheinander gebracht werden. Wenn ihr Änderungen / Ergänzungen habt (weitere Lebensmittel), dann immer her damit per Kommentar oder eMail, dann aktualisiere ich die Liste.

Viel Freude damit! :-)


Freitag, 29. November 2013

Donnerstag, 28. November 2013

Produkttipp

A weng a woschd - wie der Franke sagen würde ;-)


















"VBites Cheatin Turkey style Slices"

Ich würde den Aufschnitt geschmacklich irgendwo zwischen Hühnchen und Gelbwurst einordnen
(so weit ich das noch beurteilen kann ;-) ) - aber egal wie man ihn beschreibt, ich find's suuuuuuper lecker!

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Mittwoch, 27. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

In der finalen Fassung des Koalitionsvertrags von Union und SPD spielt ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen keine Rolle mehr. Auf Druck der CDU war eine entsprechende Passage am Dienstag gestrichen worden. CSU und SPD konnten sich mit ihrer Forderung nicht durchsetzen. In der Version von Mittwochmorgen, die gegen Mittag unterzeichnet werden soll, heißt es: „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“ Das Bekenntnis, den Anbau und die Freisetzung von transgenen Pflanzen in Deutschland und Europa untersagen zu wollen, hat es aber nicht in die Schlussfassung geschafft. Hier konnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel durchsetzen, die das Thema zuvor zur Chefsache erklärt hatte. Ein Trost für Gentechnik-Gegner dürfte sein, dass sich die Koalitionäre für mehr Transparenz bei Lebensmitteln einsetzen wollen: „Wir treten für eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, ein.“ Allerdings bleibt unklar, wann eine solche Neuerung kommen könnte – und ob Deutschland gegebenenfalls auch mit gutem Beispiel voran gehen würde. Auch an anderen Stellen bleibt der Vertrag schwammig. So heißt es: „An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln halten wir fest – ebenso wie an der Saatgutreinheit.“ Dass Nahrungsmittel keine Spuren - auch nicht in kleinsten Mengen - von Gentechnik-Pflanzen enthalten dürfen, die in der EU nicht genehmigt sind, ist für Verbraucherschützer sehr wichtig. Die Agrarindustrie drängt immer wieder, die bisherigen Bestimmungen zu verwässern. Bei Pflanzensamen ist der Begriff der „Saatgutreinheit“ nach Ansicht einiger Beobachter aber zu relativ, um auszuschließen, dass das Festhalten an 0,0 Prozent nicht-zugelassener Gentechnik hier nicht doch gefährdet sein könnte. Bei der von fast allen Parteien, dem EU-Parlament und dem Bundestag abgelehnten Patentierung von Pflanzen und Tieren wollen sich Union und SPD für eine Klarstellung der Gesetzeslage einsetzen. „Das bestehende Patentierungsverbot auf konventionelle Züchtungsverfahren, daraus gewonnene Tiere und Pflanzen sowie auf deren Produkte und auf das zu ihrer Erzeugung bestimmte Material soll durchgesetzt und die einschlägigen europäischen Vorschriften präzisiert werden.“ Mit Blick auf das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, das derzeit verhandelt wird, ist die Ächtung des Klonens von Bedeutung: „Wir treten auf europäischer Ebene für ein Verbot des Klonens von Tieren und des Imports von geklonten Tieren und deren Fleisch ein“, schreiben die Koalitionäre. „Wir streben eine Kennzeichnungspflicht für Nachkommen von geklonten Tieren und deren Fleisch an.“ In den USA sind die Regeln für solche Produkte lasch. Die US-Agrarindustrie hofft, durch das Abkommen künftig Klonfleisch und Gentechnik-Organismen unkomplizierter nach Europa exportieren zu können.

Gentechnik-Kurznachrichten

Es ist ein bisher einmaliger Vorgang: die EU-Lebensmittelbehörde EFSA hat ihre Bewertung einer gentechnisch veränderten Maissorte zurückgezogen. Noch im März hatten ihre Experten behauptet, der transgene Mais 59122 der US-Agrochemiekonzerne Dow und Dupont sei genauso sicher wie konventionelle Pflanzen. Doch nun gebe es „neue wissenschaftliche Informationen“, teilte die Behörde am Donnerstag auf ihrer Website mit. Die Annahme, Schmetterlinge und Bienen würden durch den Mais nicht geschädigt, könne daher nicht so stehen gelassen werden. Sie empfiehlt nun, weitere Studien durchzuführen. Kritische Beobachter hatten schon vorher vor den Risiken von „Herculex“, wie der Mais auch heißt, gewarnt und gravierende Mängel in der Risikobewertung festgestellt. Der Gentechnik-Mais 59122 darf bereits seit 2007 in die EU importiert und als Futter- und Lebensmittel verwendet werden. Die Genehmigung gilt jedoch nicht für den Anbau in der Union. Eine entsprechende Zulassung hatten die US-Biotechnologiefirmen Pioneer (Dupont) und Mycogen Seeds (Dow) aber auch beantragt. Im März gab die EFSA, die für die Risikobewertung nicht nur bei Gentechnik zuständig ist, ihre Empfehlung ab: Herculex sei sicher und könne aus ihrer Sicht zum Anbau zugelassen werden. Nun hat sie diese Stellungnahme korrigiert. Es gebe eine „Lücke“ in den wissenschaftlichen Daten: offenbar kann die Behörde daher nicht mehr ausschließen, dass Bestäuber wie Honigbienen durch das Gift, das die Gentechnik-Pflanze absondert, geschädigt werden. Herculex setzt einerseits mehrere Insektizide frei, andererseits ist der Mais resistent gegen das chemische Unkrautvernichtungsmittel Glufosinat. Es sei das erste Mal, dass die umstrittene EU-Behörde eine ihrer Bewertungen einer transgenen Pflanze zurückzieht, schrieb das kritische Testbiotech-Institut heute in einem Newsletter. Testbiotech hatte schon im April auf zahlreiche Missstände in dem EFSA-Papier zu Herculex hingewiesen. Nicht nur, dass viele Daten von der Industrie selbst und ihrer Lobby-Organisation, dem International Life Sciences Institute, stammten. Auch seien Schwankungen in den Giftmengen, die die Pflanze produziert, nicht berücksichtigt worden. Dies könne jedoch Auswirkungen auf nützliche Insekten haben. Zudem verwies Testbiotech darauf, dass gängige Standards bei den Fütterungsstudien nicht eingehalten worden seien. Auch deutsche Behörden hatten sich kritisch geäußert: so seien die Effekte der Pflanzengifte teils nicht statistisch ausgewertet und nur kurze Untersuchungen durchgeführt worden. Die EFSA steht immer wieder in der Kritik, weil viele ihrer Experten enge Kontakte zur Industrie haben. Bei den 19 Mitgliedern des Gentechnik-Gremiums liegen bei mindestens 11 Hinweise auf Interessenkonflikte vor, wie aus einem im Oktober veröffentlichten Bericht von Corporate Europe Observatory hervorging.

Dienstag, 26. November 2013

Nudeln mit Linsenbolognese

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 450 g Nudeln
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 2 Selleriestangen
  (alternativ 1 - 2 Fenchel)
- 80 g rote Linsen
- ca. 400 ml passierte Tomaten
- 100 ml roter Traubensaft
- 1 EL Kräuter der Provence
- Salz, Pfeffer



Das Gemüse klein würfeln und in einem Topf oder einer Pfanne anbraten. Linsen dazugeben und mit Traubensaft ablöschen. Die passierten Tomaten und ca. 100 ml Wasser hineingeben. Zugedeckt ca. 15 min. auf geringer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Kräuter der Provence in die Bolognese einrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 21. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Der japanische Suntory-Konzern will künftig noch mehr gentechnisch veränderte Blumen auf den europäischen Markt bringen. Dafür stellte das Unternehmen, das auch alkoholische Getränke und Snacks vertreibt, einen Antrag bei niederländischen Behörden. Den Nelken wurden Gene anderer Blumen eingebaut, so dass ihre Blüten lila statt pink gefärbt sind. Unter dem Namen „Moonvista“ sollen 20 bis 50 Millionen Blumen jährlich verkauft werden. Produziert werden die gentechnisch veränderten Nelken in Australien, Ecuador und Kolumbien. Mit ihrer neuen Farbe sollen sie dem Geschmack der Verbraucher entsprechen – genau vorhersagen lasse sich dieser bei Blumen aber nicht, heißt es in dem Antrag. Aus Sicht von Suntory passen die transgenen Nelken aber wohl zum Firmenmotto – es verspricht „Harmonie mit Mensch und Natur“. Risiken für die Umwelt gingen von den Blumen nicht aus. Sie tragen zwar auch ein Gen, das sie gegen bestimmte Herbizide immun macht – damit soll die Arbeit im Labor erleichtert werden. Die in Europa heimischen Nelken und die Gentechnik-Variante seien aber nicht kompatibel, so dass keine Ausbreitung zu befürchten seien. Suntory führt bereits andere Gentechnik-Nelken in die EU ein, sie heißen „Moonaqua“ oder „Moonlite“. Sie werden auch in Deutschland von einigen Großhändlern und in Online-Shops verkauft. „Moonvista“ könnte bald dazu kommen. Nach der Bewertung durch die niederländischen Behörden wird der Zulassungsantrag an die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA weitergeleitet und anschließend Vertretern der Mitgliedsstaaten zur Entscheidung vorgelegt.

Mittwoch, 20. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

In den Koalitionsverhandlungen konnten sich CDU, CSU und SPD bislang nicht auf eine gemeinsame Linie zur Agro-Gentechnik einigen. Über strittige Passagen im Vertragsentwurf sollen nun die Parteivorsitzenden persönlich verhandeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel müssen dabei die Frage klären, ob gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland angebaut oder zu Versuchen freigesetzt werden dürfen sollen. Alle drei Parteien „erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“ So steht es in einem Papier der Arbeitsgruppe Umwelt und Landwirtschaft von Mittwoch. Die Verbraucher können außerdem darauf hoffen, dass bei Eiern, Milch, Fleisch und Käse künftig auf der Verpackung stehen muss, ob Gentechnik-Futtermittel verfüttert wurden. Für eine entsprechende Kennzeichnungspflicht wollen sich die Koalitionäre auf europäischer Ebene einsetzen. Bislang tappen Konsumenten diesbezüglich im Dunkeln, in der konventionellen Produktion werden aber große Mengen an gentechnisch verändertem Soja und Mais aus Übersee als Futtermittel eingesetzt. Unklar ist hingegen, wie sich die künftige Bundesregierung zum Anbau von Gentechnik-Pflanzen hierzulande stellen wird. Verhandeln müssen Merkel, Seehofer und Gabriel daher noch über folgende Passage aus dem Vertragsentwurf: „Wir lehnen dementsprechend den Anbau, die Freisetzung und die Zulassung gentechnisch veränderter Sorten in Deutschland und Europa im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ab. Über eine gegebenenfalls auf EU-Ebene ermöglichte opt-out-Klausel wird gesondert entschieden.“ Die SPD tritt für ein Gentechnik-Verbot auf dem Acker ein und hat dabei auch die CSU auf ihrer Seite. Die CDU will hingegen alle Optionen offen halten. Unterdessen haben innerhalb weniger Tage schon über 130.000 Personen einen Appell an die Koalitionspartner unterzeichnet. Sie fordern, Anbau und Freisetzung von gentechnisch modifizierten Pflanzen zu untersagen. Der Aufruf weist auch auf die drohende Zulassung des Biotech-Mais 1507 des US-Unternehmens Dupont Pioneer hin. Dieser produziert ein Insektengift, gleichzeitig ist er gegen das Herbizid Glufosinat resistent. Ob dieser Mais künftig in der EU angebaut werden darf, wird in den kommenden Wochen entschieden. Eigentlich werden diese Entscheidungen von einem ständigen Ausschuss getroffen, in den die nationalen Regierungen Beamte entsenden. Weil der Antrag auf Zulassung von 1507 aber schon mehrere Jahre alt ist, gelten laut EU-Kommission die früheren Regeln: daher müssen zunächst die Umwelt- oder Verbraucherschutzminister der Mitgliedsstaaten abstimmen. Kommt dabei keine qualifizierte Mehrheit zustande, hat die EU-Kommission das letzte Wort – in diesem Fall würde 1507 wohl zugelassen. Deutschland hat sich bei vergangenen Abstimmungen meist enthalten, weil sich CDU/CSU und FDP nicht einig waren.

Dienstag, 19. November 2013

Süßkartoffel-Sesam-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 600 g Süßkartoffel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kokosmilch
- 50 g Sesam
- Salz








Süßkartoffel schälen, würfeln und in einem Topf kurz anbraten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
Kokosmilch und Sesam hinzufügen. Pürieren und mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 18. November 2013

Kürbiscreme-Nudeln

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 100 - 150 ml Sojamilch ungesüßt
- 2 EL Hefeflocken
- 1 TL Senf
- 1 Prise Muskat
- Salz






Den Kürbis in Stücke schneiden (ruhig mit Schale) und im vorgeheizten Backofen
bei 200° Ober-/Unterhitze 15 - 20 min. backen. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Den Kürbis mit den übrigen Zutaten pürieren und gut mit den Nudeln mischen.

Guten Appetit!

Sonntag, 17. November 2013

Reis mit Süßkartoffel-Curry

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 200 g Naturtofu
- 200 g Süßkartoffel
- 100 g grüne (TK-)Bohnen
- 1 kleine / halbe Zucchini
- 2 EL Rosinen
- 1 Zwiebel
- 200 ml Kokosmilch
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 1/2 TL Koriander gemahlen
- 1/4 TL Kardamom
- 1 TL Paprikapulver
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1/4 TL Zimt
- 2 Lorbeerblätter
- 1 EL Zitronensaft
- Salz

Gemüse und Tofu würfeln. TK-Bohnen auftauen lassen.
Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Gewürzen und den Lorbeerblättern in einer Pfanne anbraten, das restliche Gemüse, Tofu und Rosinen dazu geben. Kurz mit anbraten, dann mit Zitronensaft und Kokosmilch ablöschen. Zugedeckt ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen
(bis das Gemüse gar ist). Die Lorbeerblätter entfernen und das Curry salzen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 13. November 2013

Simple reminder


"Das Leben ist einfach. Alles passiert FÜR DICH, nicht DIR.
Alles passiert zu exakt dem richtigen Moment, weder zu früh, noch zu spät"

Montag, 11. November 2013

Simple reminder


"Wenn du einmal den Gipfel deines eigenen Herzens erreicht hast,
wirst du sehen, dass Schönheit überall ist."

Gentechnik-Kurznachrichten

Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD gibt es Streit beim Thema Gentechnik. Laut einer dpa-Meldung spricht sich die SPD klar gegen einen Anbau von gentechnisch veränderten Sorten aus während sich die CDU die Option offen halten will. Geht es nach dem Willen der Sozialdemokraten, wird es weder Anbau noch Freisetzungen von Gentechnik-Pflanzen zu Versuchszwecken geben, so die umweltpolitische Sprecherin Ute Vogt. Die CDU hingegen ist gegen eine generelle Abwendung von der Gentechnik. Die Umwelt-Staatssekretärin Katharina Reiche findet es falsch, ein grundsätzliches Anbauverbot hierzulande auszusprechen. Eine Sonderrolle Deutschlands sei schwierig, da EU-weite Regelungen in anderen Rechtsbereichen anschließend auch schwerer durchzusetzen wären. Die Schwesterpartei CSU dagegen hat mit der Sonderrolle kein Problem. Da sich große Teile der Bevölkerung gegen Gentechnik auf bayerischen Äckern aussprechen, will die CSU Bayern gentechnikfrei halten. Neuen Schwung hat die Debatte um den Anbau durch den Vorschlag der EU-Kommission am Mittwoch bekommen, die Gentech-Maissorte 1507 zum Anbau in der Europäischen Union zuzulassen. Der bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzminister Marcel Huber betonte daraufhin die klare Linie für Bayern: Auch in Zukunft kein Anbau von gentechnisch verändertem Mais. Die CSU und SPD stehen sich in der Frage offenbar näher als CDU und CSU. Eine Klarstellung der Thematik wird nun von den Spitzen der Parteien erwartet.

Mittwoch, 6. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Die EU-Kommission hat heute trotz fehlender Risikobewertung und massivem Protest aus der Bevölkerung den Gentechnik-Mais „Smartstax“ der Agrarkonzerne Monsanto und Dow AgroScience als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Die Pflanzen produzieren sechs verschiedene Insektengifte und sind gegen zwei Unkrautvernichtungsmittel (Glyphosat und Glufosinat) resistent. Die Organisation Testbiotech will Beschwerde einlegen. Gentechnik-Pflanzen mit mehreren Eigenschaften wie der „Smartstax“-Mais sind die Antwort der Industrie auf die Entwicklung von Resistenzen bei Wildkräutern und Insekten. Dabei ist das System selbst das Problem. Durch die einseitige Unkrautbekämpfung bei herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen haben sich mancherorts Superunkräuter entwickelt, die schwer oder gar nicht mit herkömmlichen Mitteln bekämpft werden können. Durch die konstante Abgabe von Insektiziden durch manche transgene Pflanzen werden die zu bekämpfenden Schädlinge viel schneller resistent als unter natürlichen Bedingungen zu erwarten wäre. „Der Import dieser Pflanzen hat keinerlei Vorteile für Landwirte, Verbraucher oder die Tiergesundheit in der EU. Im Gegenteil, es gibt berechtigte Zweifel an der Sicherheit dieser Pflanzen, die einen ganzen Giftcocktail enthalten“, kommentiert Christoph Then von Testbiotech diese Entscheidung. Er sagt weiter: „Der EU-Lebensmittelmarkt wird dazu missbraucht, risikobehaftete Produkte zu entsorgen, die hier niemand haben will.“ Neben dem Gentechnik-Mais Smartstax hat die Kommission heute einen weiteren Gentechnik-Mais mit dem Markennamen Powercore zugelassen und die Anbauzulassung für den Gentechnik-Mais 1507 empfohlen.

Dienstag, 5. November 2013

Herbstbild


Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel


Gebet an den Planeten

Sehr schöner Text zum nachdenklich werden...




Montag, 4. November 2013

Produkttipp

Was leckeres aufs Brot:


"Tofurky Bologna Style"

Lecker-schmecker-Tipp:
Auf getoastetes Weißbrot mit Senf bestrichen und / oder Kräutersalz bestreut *mmmhh jam jam* :-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Freitag, 1. November 2013

Gefüllter Kürbis

Zutaten für 4 Personen
(1 Kürbishälfte pro Person):
- 2 kleine bis mittelgroße Hokkaidokürbisse
- 150 g Kichererbsen gekocht (60 g getrocknet)
- 1 Tomate
- 1 Möhre
- 1 Zwiebel
- 30 g Sonnenblumenkerne
- 25 g Rosinen
- 80 g Couscous
- 150 ml Gemüsebrühe
- 1/2 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Kurkuma
- Öl

Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Couscous zusammen mit der Gemüsebrühe 1 min. köcheln
und danach für 10 - 15 min. quellen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kürbisse halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Mit Öl bestreichen, mit der Öffnung nach unten auf ein Backblech legen und 15 - 20 min. im Ofen backen.
Währenddessen Tomate, Möhre und Zwiebel würfeln. In einer Pfanne die Zwiebel zusammen mit den Sonnenblumenkernen, Ingwer, Pfeffer und Paprikapulver anbraten. Kichererbsen, Tomate, Möhre, Rosinen, Zimt und Kurkuma hinein geben und kurz mitbraten.
Mit dem Couscous mischen und die Kürbishälften damit füllen.
Die gefüllten Kürbisse weitere 20 min. im Ofen backen.

Guten Appetit!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

MKZ-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 3 Möhren
- 3 mittelgroße Kartoffeln
- 1 Zucchini
- 1 Zwiebel
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 Prise Muskatnuss
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1 EL Zitronensaft
- 250 ml Sojamilch
- 1 EL Gemüsebrühpulver
- 1 EL Hefeflocken
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Das Gemüse würfeln. Die Zwiebel zusammen mit Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Muskatnuss und Paprikapulver in einem großen Topf anbraten. Das restliche Gemüse hinzufügen und kurz mit anbraten. Zitronensaft und 100 ml Wasser angießen. Zugedeckt ca. 10 min. dünsten, bis das Gemüse weich ist. Die Sojamilch zugießen und mit dem Stabmixer pürieren. Gemüsebrühpulver und Hefeflocken einrühren, kurz köcheln lassen. Nach und nach 700 ml Wasser zugeben und solange auf niedriger - mittlerer Temperatur offen köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Buchtipp


"Journey home - Autobiografie eines amerikanischen Yogi" von Radhanath Swami

"Radhanath Swami war gerade einmal neunzehn Jahre alt, als er 1970 Chicago verließ, um sich auf die Suche nach dem spirituellen Wissen und dem Außergewöhnlichen zu machen. Seine Reise führte ihn durch Europa und Asien, bis er sein ersehntes Ziel erreichte: Indien. Dort lebte er lange Zeit als Wandermönch und kehrte schließlich mit einem reichen Schatz nach Amerika zurück: mit der Weisheit, die er von den vielen heiligen Männern und Frauen in Indien empfangen hatte. Nun wollte er den Menschen die Schönheit und die Erfüllung eines Lebens nahebringen, das ganz der Liebe zu Gott gewidmet ist.
Radhanath Swamis Autobiografie Journey home ist prall gefüllt mit faszinierenden Charakteren, mystischen Erfahrungen und Abenteuern. Ein Kritiker nannte sie "...eine fesselnde Saga, eine Liebesgeschichte und die Beschwörung eines spirituellen Paradieses in all seiner Pracht, Wildheit und Einsamkeit"."


Da ich von Indien und davon speziell vom Hinduismus / Buddhismus fasziniert bin, habe ich mir dieses Buch gekauft, in dem Glauben, dass das genau das richtige Buch für mich sein würde.
Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist nicht nur wunderschön, man fühlt auch mit dem Autor seine ganze Reise über mit, ist gespannt auf die nächsten Erfahrungen, die er dort macht und hofft, dass ihm bei den ganzen Gefahren, die ihm begegnen, nichts passiert.
Das Buch hat mich außerdem tief berührt - ich wusste ja, dass das Reiseziel Indien war, aber nicht, dass der Autor dort seine Liebe für Bhakti Yoga und Krishna entdecken würde. Da wir diese Liebe teilen, war ich überglücklich, noch mehr über das Thema zu erfahren - das Buch traf mich also mitten ins Herz :-)

Aber selbst, wer kein Yogi ist, wird von dieser abenteuerlichen Reise und von den Erfahrungsschätzen fasziniert sein, da bin ich mir ganz sicher! :-)


Gentechnik-Kurznachrichten

Totalversagen. Dieses Fazit zieht das African Centre for Biosafety (ACB) 15 Jahre nach der Einführung von gentechnisch verändertem Mais in Südafrika. Dessen Hersteller Monsanto versucht nichtsdestotrotz, sein Produkt anderswo auf dem Kontinent loszuwerden. Zusammen mit der Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates vermarktet der US-Konzern den Gentech-Mais nun in einem Projekt für besonders wassereffiziente Sorten – dabei produziert MON810 lediglich ein Gift, um Insekten zu töten. Seit 1997 wird MON810, der ein Bakteriengen zur Herstellung von Bt-Toxinen (Bacillus thuringiensis) enthält, in Südafrika angebaut. Doch seinen Zweck, nämlich Schädlinge zu töten und damit den Einsatz von Insektiziden einzusparen, kann der Monsanto-Mais laut ACB nicht mehr erfüllen. Er sei „hoffnungslos gescheitert“, heißt es in einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht. Die Insekten hätten sich an das Gift der Pflanze gewöhnt. Monsanto hat mittlerweile neues Mais-Saatgut eingeführt: MON8903. Dieser transgene Mais sondert nicht ein, sondern zwei Insektizide ab. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Schädlinge auch dagegen Resistenzen entwickeln. Nichtsdestotrotz will Monsanto den „alten“ MON810 auch in anderen afrikanischen Ländern an die Bauern bringen. Dazu hat sich der Konzern laut ACB mit den Stiftungen der Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett zusammen getan. Diese setzen sich in verschiedenen Projekten für die Förderung der industriellen Landwirtschaft auf dem Kontinent ein. Eines davon ist WEMA (Water Efficient Maize for Africa), in das die Stiftungen fast 50 Millionen Dollar stecken wollen. Ziel ist der Erforschung von Maispflanzen, die auch bei Dürre wachsen. Der insektengift-produzierende MON810 hat damit rein gar nichts zu tun – dennoch gehört er laut ACB seit 2011 zum Portfolio des Projekts, weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Anbauversuche fänden in Kenia und Uganda bereits statt, auch Tansania und Mosambik stünden unter Druck, den Monsanto-Mais zuzulassen. Für den Agrochemie-Konzern zahlt sich dieses Manöver doppelt aus, erklärt das ACB. Denn einerseits segelt sein Gentechnik-Mais so unter philanthropischer Flagge. Anders als üblich verzichte Monsanto dabei auf Lizenzgebühren. Dennoch bleibt das patentrechtlich geschützte Saatgut mindestens genauso teuer wie andere kommerzielle Sorten – der Saatgut-Markt ist in weiten Teilen Afrikas allerdings vom Tauschen traditioneller Sorten geprägt. Andererseits erhält das Unternehmen laut ACB Zugang zu den genetischen Ressourcen des Kontinents. Denn das Saatgut des WEMA-Projekts könne von allen Partnern in ihren Labors weiter entwickelt werden – am Ende könne sich Monsanto dann neue Patente eintragen lassen. Das ACB warnt afrikanische Regierungen davor, die Ernährungsgrundlagen an das internationale Agribusiness zu verhökern. Stattdessen müssten die Politiker endlich „die Empfehlungen vieler internationaler Berichte, die agroökologische Landwirtschaftsmethoden unterstützen“ zur Kenntnis nehmen. Vor allem die Millionen von Kleinbauern müssten gefördert werden, so dass sie vorhandene Ressourcen nutzen könnten. Darin liege der Schlüssel zu künftiger Ernährungssicherheit – nicht in fragwürdigen Partnerschaften mit Monsanto und Gates.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Vegan unterwegs

Leckere italienische Küche im Restaurant "Il Pomodore":



Dort erwarten euch eine gemütliche Atmosphäre, super nettes und freundliches Personal... und natürlich total leckeres, mit Liebe zubereitetes Essen :-)


Für mich gab's super leckere Spaghetti in einer Kürbis-Soja-Sesam-Soße aus der Wochenkarte.


Und mein Veggie hat sich die Panzerotti (Teigtaschen) mit Kürbis- und Amarettinifüllung in einer Kürbis-Pinienkernsoße (auch aus der Wochenkarte) schmecken lassen.

Restaurant Il Pomodore (im Hotel more)
Waldstraße 12
90537 Feucht


Samstag, 26. Oktober 2013

Reis mit Sesam-Tofu

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Reis
- 200 g Naturtofu
- 1 Zwiebel
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 - 2 Prisen Cayennepfeffer
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Sesam
- 1 EL Speisestärke
- 2 EL Sojasoße



Reis nach Packungsanleitung kochen. Tofu und Zwiebel würfeln.
Die Zwiebel zusammen mit Ingwer und Cayennepfeffer in einer Pfanne anbraten.
Tofu für ein paar Minuten mitbraten. Zitronensaft und Tomatenmark unterrühren, ca. 2 min. dünsten.
Sesam, Speisestärke, Sojasoße und 180 ml Wasser in einer Schüssel verrühren. Den Mix in die Pfanne geben und bei niedriger Temperatur offen köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Guten Appetit!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Simple reminder


"Weisheit kommt mit der Fähigkeit, still zu sein. Einfach sehen und hören. Nichts weiter wird dafür benötigt."

Produkttipp

Sorry liebe Natumi-Sojamilch... es gibt da jemand anderes in meinem Leben...


"Alpro Soja Original"

Ist weniger süß als die Sojamilch von Natumi und ist, außer Calcium,
sogar noch mit Vitamin B2, B12 und D2 angereichert. Mein neuer Favorit bei Pflanzendrinks!

P.S.: Für alle, die es noch nicht wissen: Dean Foods hat sich von Alpro / Provamel getrennt.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Frühherbst


Die Stirn bekränzt mit roten Berberitzen
steht nun der Herbst am Stoppelfeld,
in klarer Luft die weißen Fäden blitzen,
in Gold und Purpur glüht die Welt.

Ich seh hinaus und hör den Herbstwind sausen,
vor meinem Fenster nickt der wilde Wein,
von fernen Ostseewellen kommt ein Brausen
und singt die letzten Rosen ein.

Ein reifer roter Apfel fällt zur Erde,
ein später Falter sich darüber wiegt —
ich fühle, wie ich still und ruhig werde,
und dieses Jahres Gram verfliegt.

Agnes Miegel


Gentechnik-Kurznachrichten

Aufatmen bei brasilianischen Bauern und Umweltschützern: Handel und Anbau von sogenanntem Terminator-Saatgut wird vorerst nicht erlaubt. Die Verfassungskommission des Parlaments nahm einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung solcher Produkte von der Tagesordnung, wie die kanadische Organisation ETC Group mitteilte. Terminator- oder „Selbstmord“-Saatgut bringt Pflanzen hervor, die selbst keinen keimfähigen Samen bilden können. Landwirte könnten ihr Saatgut also nicht vermehren, sondern müssen jedes Jahr neues kaufen. Ein internationales Moratorium verbietet Terminator-Saatgut bislang. Vergangenen Mittwoch sollte sich ein Parlamentsausschuss in der Hauptstadt Brasilia mit der Frage befassen, ob mittels gentechnischen Verfahren hergestelltes Terminator-Saatgut in dem südamerikanischen Land zum Verkauf und zur Nutzung freigegeben werden könne. Kurzfristig wurde das Thema jedoch von der Tagesordnung gestrichen. Der Vorsitzende des Ausschusses kündigte laut ETC Group außerdem an, er werde nicht zulassen, dass der Gesetzesentwurf noch mal auf die Tagesordnung gesetzt wird. „Das sollte als ein Sieg für die Ernährungssouveränität und Bauernrechte weltweit verbucht werden“, freute sich Silvia Ribeiro, bei der ETC Group zuständig für Lateinamerika. Zahlreiche Organisationen hatten im Vorfeld gegen die Zulassung von Terminator-Saatgut protestiert, 19.000 Menschen innerhalb von drei Tagen eine eilig gestartete Petition unterzeichnet. Maria José Guazzelli vom Centro Ecológico warnte aber, es gebe weiterhin Bestrebungen, solche Gentechnik-Pflanzen zuzulassen. Über Terminator-Saatgut wurde in den letzten Jahren immer mal wieder diskutiert. Im Freiland getestet oder angebaut wurde es, so weit bekannt, bislang nicht. Ende der 1990er Jahre erhielten das US-Landwirtschaftsministerium sowie eine Firma das erste Patent auf „Selbstmord“-Saatgut. Letztere wurde später vom Branchenführer Monsanto aufgekauft. Die mittels GURT (genetic use restriction technologies) manipulierten Pflanzen sind nach einmaliger Aussaat steril. Der Landwirt kann keinen keimfähigen Samen daraus gewinnen, muss also neues Saatgut kaufen. Kritiker warnen vor einer weiter zunehmenden Abhängigkeit von wenigen Agrarkonzernen. Außerdem könne der Pollen solcher Pflanzen durchaus andere Pflanzen befruchten – so könnte sich die Terminator-Technologie auf Nachbarfeldern ausbreiten und Bauern große Probleme bereiten. Wegen dieser Risiken beschloss die internationale Gemeinschaft im Jahr 2000 ein Moratorium auf Terminator-Saatgut und weitere GURTs. Einige Mitglieder der Konvention über die Biologische Vielfalt, vor allem Kanada, Neuseeland und Australien, strebten später eine Aufhebung des Verbots an. Das wurde von anderen Staaten aber abgewehrt. Es gibt jedoch eine gewichtige Einschränkung des Moratoriums: die USA, Vorreiter in Sachen Agro-Gentechnik, sind nicht Mitglied der Konvention. Zugelassen ist Terminator-Saatgut allerdings auch dort nicht.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Gentechnisch veränderte Soja wird systematisch mit dem Herbizid Glyphosat besprüht – die Pflanzen sind dagegen resistent, Unkräuter überleben die Giftdusche dagegen nicht. Ein Labor der Universität Buenos Aires hat nun Sojabohnen aus Argentinien auf Rückstände der Chemikalie untersucht. Bei sieben von elf Proben lag die Belastung über dem ohnehin hohen Grenzwert, bei manchen war sie sogar drei- bis fünfmal so hoch wie erlaubt. Soja aus Südamerika wird als Futtermittel für Tiere nach Europa und Asien exportiert. Im April nahmen Gentechnik-Experten des Vereins Testbiotech aus München elf Proben von Sojafeldern in drei Bezirken der Provinz Salta in Nordargentinien. In dem Land wird fast ausschließlich gentechnisch veränderte Soja angebaut. Die Pflanzen von Agrarkonzernen wie Monsanto sind aufgrund der Genmanipulation tolerant gegenüber Spritzmitteln, die die Unternehmen ebenfalls verkaufen. Die Bohnen wurden von circa einem Dutzend Pflanzen pro Feld genommen. So wurden etwaige Ausnahmen bei einzelnen Pflanzen ausgeglichen. Anschließend schickte Testbiotech die Proben an die Hauptstadtuniversität. Da deren Tests so überraschend hohe Pestizidrückstände zutage förderten, wurde später noch einmal geprüft – die Ergebnisse wurden dabei „im Wesentlichen bestätigt“. Sieben der elf Proben überschritten den von der Welternährungsorganisation FAO vorgeschlagenen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kilogramm Soja, der auch in der EU gesetzlich festgeschrieben ist. Der höchste Wert lag bei fast 100 Milligramm. Laut Testbiotech gibt nur wenige Untersuchungen zur Pestizidbelastung von Gentechnik-Soja aus Südamerika. „Angesichts der hohen Rückstandsmengen haben wir uns dazu entschlossen, die Ergebnisse dieses Pilotprojektes zu veröffentlichen. Die auf diesen Feldern gespritzten Mengen an Glyphosat scheinen extrem hoch zu sein. Wir befürchten Schäden für Mensch und Umwelt“, erklärte der Veterinärmediziner Christoph Then. Vermutlich würden die Sojapflanzen in Argentinien so massiv mit Glyphosat besprüht, weil Unkräuter ebenfalls Resistenzen entwickelt haben. Der Versuch der Landwirte, diesen Wildpflanzen Herr zu werden, schlägt sich demnach in den hohen Rückständen in den Bohnen nieder. Testbiotech hält den Grenzwert von 20 Milligramm Glyphosatrückstand pro Kilogramm Soja ohnehin für zu hoch. Für andere Herbizide gelte in der EU meist 0,1 Milligramm, also wesentlich weniger. Diese Ausnahme werde von offizieller Seite „meist damit begründet, dass Glyphosat als wenig giftig angesehen wird – eine Annahme, die allerdings derzeit äußerst kontrovers diskutiert wird.“ Testbiotech verweist neben Zweifeln am Wirkstoff selbst auch auf oftmals beigemischte Zusätze wie POE-Tallowamine. Diese erhöhten die Wirksamkeit des Herbizids, aber auch die Giftigkeit. Die Organisation fordert deshalb häufigere Kontrollen auf dem Acker.

Pasta con crema di cavolfiore

Zutaten für 2 Personen:
- 250 - 300 g Nudeln
- 1 kleiner Blumenkohl
- 250 ml Sojamilch
- 3 EL Hefeflocken
- 1 TL Senf
- Salz, Pfeffer








Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Den Blumenkohl in Röschen teilen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Abgedeckt ca. 10 - 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen - dabei immer wieder umrühren.
Alles pürieren, evtl. mit Salz & Pfeffer abschmecken und die Nudeln untermischen.
Wer möchte, streut noch ein paar Kräuter darüber (z. B. Petersilie).

Guten Appetit!

Montag, 21. Oktober 2013

Produkttipp

Als kleines Geschenk bei meiner letzten "alles-vegetarisch"-Lieferung dabei - ich hätte nicht gedacht, dass es sooooooooooo gut schmeckt (in der Packung sind 2 Stück, keine 1 1/2 ;-) ):


"Schokozungen von der Vegan Bakery"

Vielen lieben Dank an alles-vegetarisch.de - ihr wisst schon, wie ihr es schafft,
dass die Leute mehr bei euch bestellen... ;-)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Europäische Patentamt (EPA) hat die Eintragung von konventionell gezüchteten Pflanzen und Tieren als „geistiges Eigentum“ vorerst gestoppt. Das Amt in München will zunächst abwarten, wie seine Große Beschwerdekammer über zwei strittige Patente auf Tomaten und Brokkoli entscheidet, wie bereits im September mitgeteilt wurde. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich seit Jahren gegen solche Patente engagieren, sehen darin einen „großen Erfolg“. Sie bekräftigten bei einer Protestaktion vor dem EPA ihre Forderungen nach dem endgültigen Aus für die Patentierung von Lebewesen. „Es ist ein großer Erfolg für die Protestbewegung, dass derzeit keine weiteren Patente auf Pflanzen- und Tierzucht erteilt werden sollen. Aber das Verbot der Patentierung muss dauerhaft und umfassend sein“, forderte Ruth Tippe von der Initiative „Kein Patent auf Leben!“. „Den Welternährungstag sollte das Amt zum Anlass nehmen, einen rechtlich verbindlichen Kurswechsel einzuleiten.“ Während Tippe und ihre Mitstreiter vor dem Sitz des EPA in München demonstrierten, tagten innen Vertreter der 38 Unterzeichnerstaaten des Europäischen Patentübereinkommens – darunter Beamte des deutschen Justizministeriums. An sie richteten sich die Patentkritiker. Denn die nationalen Abgesandten hätten „jederzeit die Möglichkeit, die Praxis der Patentierung am EPA dauerhaft zu ändern und Patente auf Pflanzen- und Tierzucht zu verbieten.“ Auf ein Schreiben hätten die Beamten aber nicht reagiert. Das EPA ist keine Institution der EU, sondern ein zwischenstaatliches Gebilde. „Kein Patent auf Leben!“ und weitere Organisationen wie Greenpeace, der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM), Misereor und die Gesellschaft für ökologische Forschung erinnerten daran, dass auch Parlamentarier des EU-Parlaments sowie des deutschen Bundestags sich gegen die Patente ausgesprochen haben. So hätten EU-Abgeordnete von Union, SPD und Grünen einen Brief an den Verwaltungsrat des Patentamts geschickt und gedrängt, eine Resolution des Parlaments vom letzten Jahr zu berücksichtigen. Diese fordert, „alle Erzeugnisse aus konventioneller Zucht und alle herkömmlichen Zuchtverfahren von der Patentierbarkeit auszuschließen, auch die Präzisionszucht (SMART Breeding) und Zuchtmaterial, das bei der konventionellen Zucht eingesetzt wird.“

Samstag, 19. Oktober 2013

Zitat des Tages

Hingabe ist der einfachste Weg, die Aufmerksamkeit Gottes zu gewinnen. - Sri Daya Mata

Produkttipp

Man muss ja nicht gleich Freibeuter / Pirat werden...


...dieser leckere Schokoriegel reicht völlig: "Buccaneer von GoMaxGo"

Da kann man gar nicht anders als von unserer Galaxis (Milchstraße) zu träumen.... ;-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Vegane Produkte von Kaufland

Vielleicht habt ihr es auch schon im aktuellen "Tip der Woche" gesehen:
Kaufland wirbt für vegane Produkte, hat ein veganes Rezept und sogar einen Artikel FÜR vegane Ernährung abgedruckt.
"Schuld daran" ist die Albert-Schweitzer-Stiftung, die schon länger mit Kaufland bezüglich Tierschutzthemen zusammenarbeitet.
Zuerst will Kaufland das Thema "vegan" in der Kundenzeitschrift, auf der Website und auf Facebook darstellen, die vegane Produktpalette erweitern und evtl. Produkte dementsprechend kennzeichnen.
Bis Ende Oktober 2013 soll es z. B. bundesweit in allen Filialen den Wilmersburger Scheibenkäse bzw. Pizzaschmelz geben.
2014 wird das ganze fortgesetzt und erweitert, mit ausgefalleneren Produkten als das aktuelle Basissortiment.
Da klingt ja wie Weihnachten! :-)

Den ganzen Artikel findet ihr auf der Homepage der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Gentechnik-Kurznachrichten

In Mexiko darf vorerst kein gentechnisch veränderter Mais angebaut oder für Feldversuche freigesetzt werden. Ein Gericht in Mexiko-Stadt entschied vergangene Woche, die Regierung müsse alle bereits erteilten Genehmigungen aussetzen. Davon sind beispielsweise die US-Agrarkonzerne Monsanto und Pioneer betroffen. Von den transgenen Pflanzen gingen unmittelbare Risiken für die Umwelt aus, so der Richter. Mexiko gilt als die Wiege des Maises – Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen fürchten irreparable Schäden durch gentechnische Verunreinigungen. In den letzten Jahren diskutierte das Land über die Nutzung von gentechnisch veränderten Maissorten. Kommerziell angebaut werden dürfen die genmodifizierten Pflanzen von Monsanto und Co noch nicht, doch die Bundesregierung in Mexiko-Stadt hob bereits vermeintliche Vorteile der Technologie hervor - eine Zulassung zeichnete sich ab. Das Gericht hat dem nun erst einmal einen Dämpfer verpasst. Alle bereits erteilten Freisetzungsgenehmigungen müssen ausgesetzt werden. So lange außerdem noch Sammelklagen gegen die Gentechnik-Experimente anhängig sind, dürfen keine weiteren Versuche stattfinden. Monsanto und Pioneer planen, über zwei Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Mais zu bepflanzen. Auch dem jetzigen Urteil war eine Sammelklage von Bauern, Wissenschaftlern sowie Landwirtschafts-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen aus Mexiko voraus gegangen. Sie setzen sich für den Schutz der biologischen Vielfalt im Land ein – und für den Erhalt alter Maissorten. Der Richterspruch ist für sie ein großer Erfolg.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Zitat des Tages

Die Dinge, die uns zustoßen, sind nicht wichtig; was wir dadurch werden, zählt. - Gyanamata

Gemüse-Soja-Lasagne

Zutaten für 2 (sehr hungrige) - 4 Personen:
- Lasagneblätter
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Lauch
- 2 Karotten
- 2 - 3 Selleriestangen
- 100 - 125 g Sojagranulat
- 120 ml roter Traubensaft
- 400 g stückige Tomaten (1 Dose)
- 1 EL Essig
- 1 EL schwarze Balsamicocreme
- 4 EL Tomatenmark
- 3 - 4 EL Sojasoße
- Kräuter der Provence
- 4 EL Mehl
- 600 ml Sojamilch
- 5 EL Hefeflocken
- 1 Prise Muskatnuss
- Salz, Pfeffer
Optional:
- Liquid smoke
- Rauchsalz
- geräuchertes Paprikapulver

Das Gemüse würfeln / in feine Ringe schneiden. Das Sojagranulat mit heißem Wasser übergießen und ein paar Min. quellen lassen (für mehr Geschmack mit ger. Paprikapulver / Liquid smoke und / oder Rauchsalz vermischen), danach in einem Sieb abtropfen lassen.

Für die Tomatensoße das Gemüse in einer Pfanne / einem Topf anbraten, Tomatenmark dazugeben, mit Traubensaft ablöschen. Essig, Balsamico, Tomaten, Sojasoße und das Granulat hinzufügen. Nach Geschmack pfeffern, Kräuter der Provence einrühren und offen 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.

Für die Bechamelsoße das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten, bis es zu duften beginnt. Mit dem Schneebesen umrühren und die Sojamilch nach und nach dazu geben.
Danach Hefeflocken, Muskat, Salz und Pfeffer unterrühren.

In die eingefettete (!) Ofenform zuerst etwas Bechamelsoße geben, Lasagneblätter darauf, danach Tomatensoße, Bechamel, Lasagneblätter usw. Mit Lasagneblättern und Bechamelsoße abschließen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft (zugedeckt) ca. 45 min. backen (evtl. die letzten 5 min. den Deckel abnehmen).

Guten Appetit!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Produkttipp

Aber Ma(l) hal(l)o! :-)


"Mahalo von GoMaxGo"

William Bligh hätte seine wahre Freude daran... ;-)
Lecker lecker lecker!

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Gentechnik-Kurznachrichten

Noch liegen die Umsätze erst bei 25 Millionen US-Dollar. Doch schon 2017 könnten sie 500 Millionen betragen, hofft das US-Unternehmen ArborGen. Zumindest, wenn endlich mehr gentechnisch veränderte Bäume gepflanzt werden dürfen. Das ist nämlich die Spezialität der Firma, die sich als Weltmarktführer der Branche bezeichnet. Während ArborGen darauft drängt, dass US-Behörden seine gentechnisch veränderten Eukalyptus-Bäume zur kommerziellen Nutzung zulassen, warnt das Center for Food Safety (CFS) davor, Gentechnik-Wälder als wirksames Mittel im Kampf gegen Entwaldung und Klimawandel zu betrachten. Die Umweltschutzorganisation hat gerade einen umfassenden Bericht zu transgenen Bäumen vorgelegt. Fazit: diese brächten viele Risiken für das Ökosystem Wald, aber keinen entscheidenden Nutzen. CFS fordert deswegen ein Moratorium auf Freisetzungen von genmodifizierten Bäumen. Diese haben aber schon ein beträchtliches Ausmaß erreicht. In den USA hat ArborGen laut CFS schon mehr als 250.000 transgene Eukalyptus-Bäume gepflanzt, die Behörden haben das als Experiment genehmigt. Auch in Europa werden Gentechnik-Bäume, z.B. Pappeln, zu Versuchszwecken freigesetzt. Kommerziell angebaut werden dürfen laut CFS weltweit nur fünf Sorten: in den USA Papaya- und Pflaumenbäume, eine andere Papaya in China und zwei Pappelarten – ebenfalls im Reich der Mitte. Bei den Pflaumen hat sich die Nutzung der gentechnischen Varietäten noch nicht durchgesetzt, die virusresistenten Papaya werden in den USA nur auf der Insel Hawaii angebaut – dort haben sie allerdings die gentechnikfreie Papayaproduktion quasi unmöglich gemacht, wodurch die Exporte nach Asien eingebrochen seien, so CFS. Die größte Rolle spielen gentechnisch veränderte Pappeln in China: über eine Million der Bäume wuchsen dort schon 2003. Ähnlich wie vielen Maissorten von Gentechnik-Größen wie Monsanto oder Syngenta, wurde ihnen ein Bakteriengen eingebaut, wodurch sie ein Bt-Insektizid absondern. CFS glaubt nicht an die Versprechen von ArborGen und anderen Herstellern gentechnisch veränderter Bäume. Oft wird die Zusammensetzung des Holzes geändert, um die Papierproduktion zu erleichtern oder mehr Biomasse für industrielle Zwecke zu erzeugen. Das sei im Interesse mancher Wirtschaftsunternehmen, so CFS. Angepriesene Vorteile für die Umwelt bzw. im Kampf gegen den Klimawandel kann die Organisation aber nicht erkennen. So seien die Gentechnik-Bäume, deren Lignin-Gehalt geändert wurde, oft schwächer und weniger widerstandsfähig als ihre natürlichen Artgenossen. Die Veränderung könne auch dazu führen, dass die Bäume weniger CO2 speichern können – eine wichtige Funktion der Wälder. Außerdem steige die Chemikalienbelastung des Waldes, so CFS. So empfehle ArborGen, vor Pflanzungen von Gentech-Eukalyptus Herbizide zu sprühen, dann ausgiebig zu düngen und in den Folgejahren weiter Spritzmittel einzusetzen. Da die Plantagen zur Biomasse-Produktion dienten, würden sie schon nach drei Jahren abgeholzt – und der Chemikalienzyklus beginne von neuem. Herkömmliche Pinien, die ArborGen mit seinem Eukalyptus ersetzen will, werden laut CFS nur alle 25 Jahre gefällt. Und auch ein Nebeneinander von natürlichen und gentechnisch veränderten Bäumen schließt CFS aus: durch den Wind können Pollen und Samen der Bäume kilometerweit verbreitet werden. So könnten die Gentechnik-Eigenschaften auch auf andere Bäume übergehen.

Reis mit Erdnuss-Süßkartoffel-Spinat-Mischung

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 1 Zwiebel
- 2 Karotten
- ca. 400 g Süßkartoffel
- 3 EL Erdnussmus
- 170 g (TK-)Spinat
- 2 EL Erdnüsse geröstet u. gesalzen
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1/2 TL Koriander gemahlen
- Pfeffer

Gemüse klein schneiden (Spinat auftauen bzw. waschen). Reis kochen.
In einem Topf / einer Pfanne Zwiebel anbraten, die Gewürze dazu geben und kurz mit anbraten.
Karotten und Süßkartoffel hineingeben, mit Gemüsebrühe ablöschen.
Erdnussmus einrühren und 5 min. bei geringer Hitze abgedeckt köcheln lassen.
Spinat dazu geben und geöffnet weitere 5 min. köcheln lassen.
Erdnüsse untermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 11. Oktober 2013

Bohnen-Seitan-Eintopf

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g weiße Bohnen
  (gekocht; 200 g getrocknet)
- 1 Zwiebel
- 100 g Champignons
- 200 g Seitan
- 2 TL Paprikapulver
- 1 EL Petersilie
- 1 EL Maisstärke (oder Mehl)
- 2 EL Hefeflocken
- 2 Lorbeerblätter
- Salz, Pfeffer


Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen lassen und am nächsten Tag 1 1/2 - 2 Std. köcheln.
Zwiebel, Champignons und Seitan klein schneiden.
In einem Topf die Zwiebeln mit Paprikapulver anbraten. Danach Lorbeerblätter, Champignons und Seitan hinzufügen, mitbraten. Bohnen dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. 240 ml Wasser hineingeben und offen 5 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Maisstärke mit 60 ml Wasser anrühren, in den Topf geben und verrühren. Hefeflocken unterrühren und weitere 5 - 10 min. köcheln lassen. Die Lorbeerblätter entfernen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Dienstag, 8. Oktober 2013

OMG!


"In allen Kriegen und Völkermorden wurden in unserer gesamten aufgezeichneten Geschichte 619 Millionen Menschen getötet. Wir töten die gleiche Anzahl an Tieren alle 5 Tage."

Kokos-Tofu-Suppe

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 100 g grüne Bohnen
- 200 g Naturtofu
- 400 ml Kokosmilch
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 2 TL Koriander gemahlen
- 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 TL Zitronengras (gemahlen)
- 2 EL Zitronensaft
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Salz

Gemüse und Tofu klein schneiden. Zwiebel in einem Topf anbraten, Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel hinzufügen. Unter Rühren kurz mit anbraten. Zitronengras und -saft einrühren.
Tofu, Möhre, Bohnen, Cayennepfeffer dazu geben und 2 min. braten. Kokosmilch hinzu geben und abgedeckt ca. 5 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen. Gemüsebrühe dazu gießen und nochmals abgedeckt ca. 5 - 10 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln, bis das Gemüse gar ist.
Mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

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