Freitag, 29. November 2013

Donnerstag, 28. November 2013

Produkttipp

A weng a woschd - wie der Franke sagen würde ;-)


















"VBites Cheatin Turkey style Slices"

Ich würde den Aufschnitt geschmacklich irgendwo zwischen Hühnchen und Gelbwurst einordnen
(so weit ich das noch beurteilen kann ;-) ) - aber egal wie man ihn beschreibt, ich find's suuuuuuper lecker!

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Mittwoch, 27. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

In der finalen Fassung des Koalitionsvertrags von Union und SPD spielt ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen keine Rolle mehr. Auf Druck der CDU war eine entsprechende Passage am Dienstag gestrichen worden. CSU und SPD konnten sich mit ihrer Forderung nicht durchsetzen. In der Version von Mittwochmorgen, die gegen Mittag unterzeichnet werden soll, heißt es: „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“ Das Bekenntnis, den Anbau und die Freisetzung von transgenen Pflanzen in Deutschland und Europa untersagen zu wollen, hat es aber nicht in die Schlussfassung geschafft. Hier konnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel durchsetzen, die das Thema zuvor zur Chefsache erklärt hatte. Ein Trost für Gentechnik-Gegner dürfte sein, dass sich die Koalitionäre für mehr Transparenz bei Lebensmitteln einsetzen wollen: „Wir treten für eine EU-Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, ein.“ Allerdings bleibt unklar, wann eine solche Neuerung kommen könnte – und ob Deutschland gegebenenfalls auch mit gutem Beispiel voran gehen würde. Auch an anderen Stellen bleibt der Vertrag schwammig. So heißt es: „An der Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Bestandteilen in Lebensmitteln halten wir fest – ebenso wie an der Saatgutreinheit.“ Dass Nahrungsmittel keine Spuren - auch nicht in kleinsten Mengen - von Gentechnik-Pflanzen enthalten dürfen, die in der EU nicht genehmigt sind, ist für Verbraucherschützer sehr wichtig. Die Agrarindustrie drängt immer wieder, die bisherigen Bestimmungen zu verwässern. Bei Pflanzensamen ist der Begriff der „Saatgutreinheit“ nach Ansicht einiger Beobachter aber zu relativ, um auszuschließen, dass das Festhalten an 0,0 Prozent nicht-zugelassener Gentechnik hier nicht doch gefährdet sein könnte. Bei der von fast allen Parteien, dem EU-Parlament und dem Bundestag abgelehnten Patentierung von Pflanzen und Tieren wollen sich Union und SPD für eine Klarstellung der Gesetzeslage einsetzen. „Das bestehende Patentierungsverbot auf konventionelle Züchtungsverfahren, daraus gewonnene Tiere und Pflanzen sowie auf deren Produkte und auf das zu ihrer Erzeugung bestimmte Material soll durchgesetzt und die einschlägigen europäischen Vorschriften präzisiert werden.“ Mit Blick auf das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, das derzeit verhandelt wird, ist die Ächtung des Klonens von Bedeutung: „Wir treten auf europäischer Ebene für ein Verbot des Klonens von Tieren und des Imports von geklonten Tieren und deren Fleisch ein“, schreiben die Koalitionäre. „Wir streben eine Kennzeichnungspflicht für Nachkommen von geklonten Tieren und deren Fleisch an.“ In den USA sind die Regeln für solche Produkte lasch. Die US-Agrarindustrie hofft, durch das Abkommen künftig Klonfleisch und Gentechnik-Organismen unkomplizierter nach Europa exportieren zu können.

Gentechnik-Kurznachrichten

Es ist ein bisher einmaliger Vorgang: die EU-Lebensmittelbehörde EFSA hat ihre Bewertung einer gentechnisch veränderten Maissorte zurückgezogen. Noch im März hatten ihre Experten behauptet, der transgene Mais 59122 der US-Agrochemiekonzerne Dow und Dupont sei genauso sicher wie konventionelle Pflanzen. Doch nun gebe es „neue wissenschaftliche Informationen“, teilte die Behörde am Donnerstag auf ihrer Website mit. Die Annahme, Schmetterlinge und Bienen würden durch den Mais nicht geschädigt, könne daher nicht so stehen gelassen werden. Sie empfiehlt nun, weitere Studien durchzuführen. Kritische Beobachter hatten schon vorher vor den Risiken von „Herculex“, wie der Mais auch heißt, gewarnt und gravierende Mängel in der Risikobewertung festgestellt. Der Gentechnik-Mais 59122 darf bereits seit 2007 in die EU importiert und als Futter- und Lebensmittel verwendet werden. Die Genehmigung gilt jedoch nicht für den Anbau in der Union. Eine entsprechende Zulassung hatten die US-Biotechnologiefirmen Pioneer (Dupont) und Mycogen Seeds (Dow) aber auch beantragt. Im März gab die EFSA, die für die Risikobewertung nicht nur bei Gentechnik zuständig ist, ihre Empfehlung ab: Herculex sei sicher und könne aus ihrer Sicht zum Anbau zugelassen werden. Nun hat sie diese Stellungnahme korrigiert. Es gebe eine „Lücke“ in den wissenschaftlichen Daten: offenbar kann die Behörde daher nicht mehr ausschließen, dass Bestäuber wie Honigbienen durch das Gift, das die Gentechnik-Pflanze absondert, geschädigt werden. Herculex setzt einerseits mehrere Insektizide frei, andererseits ist der Mais resistent gegen das chemische Unkrautvernichtungsmittel Glufosinat. Es sei das erste Mal, dass die umstrittene EU-Behörde eine ihrer Bewertungen einer transgenen Pflanze zurückzieht, schrieb das kritische Testbiotech-Institut heute in einem Newsletter. Testbiotech hatte schon im April auf zahlreiche Missstände in dem EFSA-Papier zu Herculex hingewiesen. Nicht nur, dass viele Daten von der Industrie selbst und ihrer Lobby-Organisation, dem International Life Sciences Institute, stammten. Auch seien Schwankungen in den Giftmengen, die die Pflanze produziert, nicht berücksichtigt worden. Dies könne jedoch Auswirkungen auf nützliche Insekten haben. Zudem verwies Testbiotech darauf, dass gängige Standards bei den Fütterungsstudien nicht eingehalten worden seien. Auch deutsche Behörden hatten sich kritisch geäußert: so seien die Effekte der Pflanzengifte teils nicht statistisch ausgewertet und nur kurze Untersuchungen durchgeführt worden. Die EFSA steht immer wieder in der Kritik, weil viele ihrer Experten enge Kontakte zur Industrie haben. Bei den 19 Mitgliedern des Gentechnik-Gremiums liegen bei mindestens 11 Hinweise auf Interessenkonflikte vor, wie aus einem im Oktober veröffentlichten Bericht von Corporate Europe Observatory hervorging.

Dienstag, 26. November 2013

Nudeln mit Linsenbolognese

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 450 g Nudeln
- 1 Zwiebel
- 1 Möhre
- 2 Selleriestangen
  (alternativ 1 - 2 Fenchel)
- 80 g rote Linsen
- ca. 400 ml passierte Tomaten
- 100 ml roter Traubensaft
- 1 EL Kräuter der Provence
- Salz, Pfeffer



Das Gemüse klein würfeln und in einem Topf oder einer Pfanne anbraten. Linsen dazugeben und mit Traubensaft ablöschen. Die passierten Tomaten und ca. 100 ml Wasser hineingeben. Zugedeckt ca. 15 min. auf geringer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Kräuter der Provence in die Bolognese einrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 21. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Der japanische Suntory-Konzern will künftig noch mehr gentechnisch veränderte Blumen auf den europäischen Markt bringen. Dafür stellte das Unternehmen, das auch alkoholische Getränke und Snacks vertreibt, einen Antrag bei niederländischen Behörden. Den Nelken wurden Gene anderer Blumen eingebaut, so dass ihre Blüten lila statt pink gefärbt sind. Unter dem Namen „Moonvista“ sollen 20 bis 50 Millionen Blumen jährlich verkauft werden. Produziert werden die gentechnisch veränderten Nelken in Australien, Ecuador und Kolumbien. Mit ihrer neuen Farbe sollen sie dem Geschmack der Verbraucher entsprechen – genau vorhersagen lasse sich dieser bei Blumen aber nicht, heißt es in dem Antrag. Aus Sicht von Suntory passen die transgenen Nelken aber wohl zum Firmenmotto – es verspricht „Harmonie mit Mensch und Natur“. Risiken für die Umwelt gingen von den Blumen nicht aus. Sie tragen zwar auch ein Gen, das sie gegen bestimmte Herbizide immun macht – damit soll die Arbeit im Labor erleichtert werden. Die in Europa heimischen Nelken und die Gentechnik-Variante seien aber nicht kompatibel, so dass keine Ausbreitung zu befürchten seien. Suntory führt bereits andere Gentechnik-Nelken in die EU ein, sie heißen „Moonaqua“ oder „Moonlite“. Sie werden auch in Deutschland von einigen Großhändlern und in Online-Shops verkauft. „Moonvista“ könnte bald dazu kommen. Nach der Bewertung durch die niederländischen Behörden wird der Zulassungsantrag an die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA weitergeleitet und anschließend Vertretern der Mitgliedsstaaten zur Entscheidung vorgelegt.

Mittwoch, 20. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

In den Koalitionsverhandlungen konnten sich CDU, CSU und SPD bislang nicht auf eine gemeinsame Linie zur Agro-Gentechnik einigen. Über strittige Passagen im Vertragsentwurf sollen nun die Parteivorsitzenden persönlich verhandeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel müssen dabei die Frage klären, ob gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland angebaut oder zu Versuchen freigesetzt werden dürfen sollen. Alle drei Parteien „erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“ So steht es in einem Papier der Arbeitsgruppe Umwelt und Landwirtschaft von Mittwoch. Die Verbraucher können außerdem darauf hoffen, dass bei Eiern, Milch, Fleisch und Käse künftig auf der Verpackung stehen muss, ob Gentechnik-Futtermittel verfüttert wurden. Für eine entsprechende Kennzeichnungspflicht wollen sich die Koalitionäre auf europäischer Ebene einsetzen. Bislang tappen Konsumenten diesbezüglich im Dunkeln, in der konventionellen Produktion werden aber große Mengen an gentechnisch verändertem Soja und Mais aus Übersee als Futtermittel eingesetzt. Unklar ist hingegen, wie sich die künftige Bundesregierung zum Anbau von Gentechnik-Pflanzen hierzulande stellen wird. Verhandeln müssen Merkel, Seehofer und Gabriel daher noch über folgende Passage aus dem Vertragsentwurf: „Wir lehnen dementsprechend den Anbau, die Freisetzung und die Zulassung gentechnisch veränderter Sorten in Deutschland und Europa im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ab. Über eine gegebenenfalls auf EU-Ebene ermöglichte opt-out-Klausel wird gesondert entschieden.“ Die SPD tritt für ein Gentechnik-Verbot auf dem Acker ein und hat dabei auch die CSU auf ihrer Seite. Die CDU will hingegen alle Optionen offen halten. Unterdessen haben innerhalb weniger Tage schon über 130.000 Personen einen Appell an die Koalitionspartner unterzeichnet. Sie fordern, Anbau und Freisetzung von gentechnisch modifizierten Pflanzen zu untersagen. Der Aufruf weist auch auf die drohende Zulassung des Biotech-Mais 1507 des US-Unternehmens Dupont Pioneer hin. Dieser produziert ein Insektengift, gleichzeitig ist er gegen das Herbizid Glufosinat resistent. Ob dieser Mais künftig in der EU angebaut werden darf, wird in den kommenden Wochen entschieden. Eigentlich werden diese Entscheidungen von einem ständigen Ausschuss getroffen, in den die nationalen Regierungen Beamte entsenden. Weil der Antrag auf Zulassung von 1507 aber schon mehrere Jahre alt ist, gelten laut EU-Kommission die früheren Regeln: daher müssen zunächst die Umwelt- oder Verbraucherschutzminister der Mitgliedsstaaten abstimmen. Kommt dabei keine qualifizierte Mehrheit zustande, hat die EU-Kommission das letzte Wort – in diesem Fall würde 1507 wohl zugelassen. Deutschland hat sich bei vergangenen Abstimmungen meist enthalten, weil sich CDU/CSU und FDP nicht einig waren.

Dienstag, 19. November 2013

Süßkartoffel-Sesam-Suppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 600 g Süßkartoffel
- 500 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Kokosmilch
- 50 g Sesam
- Salz








Süßkartoffel schälen, würfeln und in einem Topf kurz anbraten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
Kokosmilch und Sesam hinzufügen. Pürieren und mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 18. November 2013

Kürbiscreme-Nudeln

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 100 - 150 ml Sojamilch ungesüßt
- 2 EL Hefeflocken
- 1 TL Senf
- 1 Prise Muskat
- Salz






Den Kürbis in Stücke schneiden (ruhig mit Schale) und im vorgeheizten Backofen
bei 200° Ober-/Unterhitze 15 - 20 min. backen. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
Den Kürbis mit den übrigen Zutaten pürieren und gut mit den Nudeln mischen.

Guten Appetit!

Sonntag, 17. November 2013

Reis mit Süßkartoffel-Curry

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 200 - 300 g Reis
- 200 g Naturtofu
- 200 g Süßkartoffel
- 100 g grüne (TK-)Bohnen
- 1 kleine / halbe Zucchini
- 2 EL Rosinen
- 1 Zwiebel
- 200 ml Kokosmilch
- 1 TL Ingwer gemahlen
- 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
- 1 1/2 TL Koriander gemahlen
- 1/4 TL Kardamom
- 1 TL Paprikapulver
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1/4 TL Zimt
- 2 Lorbeerblätter
- 1 EL Zitronensaft
- Salz

Gemüse und Tofu würfeln. TK-Bohnen auftauen lassen.
Reis nach Packungsanleitung zubereiten.
Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Gewürzen und den Lorbeerblättern in einer Pfanne anbraten, das restliche Gemüse, Tofu und Rosinen dazu geben. Kurz mit anbraten, dann mit Zitronensaft und Kokosmilch ablöschen. Zugedeckt ca. 10 min. bei geringer Hitze köcheln lassen
(bis das Gemüse gar ist). Die Lorbeerblätter entfernen und das Curry salzen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 13. November 2013

Simple reminder


"Das Leben ist einfach. Alles passiert FÜR DICH, nicht DIR.
Alles passiert zu exakt dem richtigen Moment, weder zu früh, noch zu spät"

Montag, 11. November 2013

Simple reminder


"Wenn du einmal den Gipfel deines eigenen Herzens erreicht hast,
wirst du sehen, dass Schönheit überall ist."

Gentechnik-Kurznachrichten

Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD gibt es Streit beim Thema Gentechnik. Laut einer dpa-Meldung spricht sich die SPD klar gegen einen Anbau von gentechnisch veränderten Sorten aus während sich die CDU die Option offen halten will. Geht es nach dem Willen der Sozialdemokraten, wird es weder Anbau noch Freisetzungen von Gentechnik-Pflanzen zu Versuchszwecken geben, so die umweltpolitische Sprecherin Ute Vogt. Die CDU hingegen ist gegen eine generelle Abwendung von der Gentechnik. Die Umwelt-Staatssekretärin Katharina Reiche findet es falsch, ein grundsätzliches Anbauverbot hierzulande auszusprechen. Eine Sonderrolle Deutschlands sei schwierig, da EU-weite Regelungen in anderen Rechtsbereichen anschließend auch schwerer durchzusetzen wären. Die Schwesterpartei CSU dagegen hat mit der Sonderrolle kein Problem. Da sich große Teile der Bevölkerung gegen Gentechnik auf bayerischen Äckern aussprechen, will die CSU Bayern gentechnikfrei halten. Neuen Schwung hat die Debatte um den Anbau durch den Vorschlag der EU-Kommission am Mittwoch bekommen, die Gentech-Maissorte 1507 zum Anbau in der Europäischen Union zuzulassen. Der bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzminister Marcel Huber betonte daraufhin die klare Linie für Bayern: Auch in Zukunft kein Anbau von gentechnisch verändertem Mais. Die CSU und SPD stehen sich in der Frage offenbar näher als CDU und CSU. Eine Klarstellung der Thematik wird nun von den Spitzen der Parteien erwartet.

Mittwoch, 6. November 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Die EU-Kommission hat heute trotz fehlender Risikobewertung und massivem Protest aus der Bevölkerung den Gentechnik-Mais „Smartstax“ der Agrarkonzerne Monsanto und Dow AgroScience als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Die Pflanzen produzieren sechs verschiedene Insektengifte und sind gegen zwei Unkrautvernichtungsmittel (Glyphosat und Glufosinat) resistent. Die Organisation Testbiotech will Beschwerde einlegen. Gentechnik-Pflanzen mit mehreren Eigenschaften wie der „Smartstax“-Mais sind die Antwort der Industrie auf die Entwicklung von Resistenzen bei Wildkräutern und Insekten. Dabei ist das System selbst das Problem. Durch die einseitige Unkrautbekämpfung bei herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen haben sich mancherorts Superunkräuter entwickelt, die schwer oder gar nicht mit herkömmlichen Mitteln bekämpft werden können. Durch die konstante Abgabe von Insektiziden durch manche transgene Pflanzen werden die zu bekämpfenden Schädlinge viel schneller resistent als unter natürlichen Bedingungen zu erwarten wäre. „Der Import dieser Pflanzen hat keinerlei Vorteile für Landwirte, Verbraucher oder die Tiergesundheit in der EU. Im Gegenteil, es gibt berechtigte Zweifel an der Sicherheit dieser Pflanzen, die einen ganzen Giftcocktail enthalten“, kommentiert Christoph Then von Testbiotech diese Entscheidung. Er sagt weiter: „Der EU-Lebensmittelmarkt wird dazu missbraucht, risikobehaftete Produkte zu entsorgen, die hier niemand haben will.“ Neben dem Gentechnik-Mais Smartstax hat die Kommission heute einen weiteren Gentechnik-Mais mit dem Markennamen Powercore zugelassen und die Anbauzulassung für den Gentechnik-Mais 1507 empfohlen.

Dienstag, 5. November 2013

Herbstbild


Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel


Gebet an den Planeten

Sehr schöner Text zum nachdenklich werden...




Montag, 4. November 2013

Produkttipp

Was leckeres aufs Brot:


"Tofurky Bologna Style"

Lecker-schmecker-Tipp:
Auf getoastetes Weißbrot mit Senf bestrichen und / oder Kräutersalz bestreut *mmmhh jam jam* :-)

(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Freitag, 1. November 2013

Gefüllter Kürbis

Zutaten für 4 Personen
(1 Kürbishälfte pro Person):
- 2 kleine bis mittelgroße Hokkaidokürbisse
- 150 g Kichererbsen gekocht (60 g getrocknet)
- 1 Tomate
- 1 Möhre
- 1 Zwiebel
- 30 g Sonnenblumenkerne
- 25 g Rosinen
- 80 g Couscous
- 150 ml Gemüsebrühe
- 1/2 TL Ingwer gemahlen
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Kurkuma
- Öl

Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Couscous zusammen mit der Gemüsebrühe 1 min. köcheln
und danach für 10 - 15 min. quellen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kürbisse halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Mit Öl bestreichen, mit der Öffnung nach unten auf ein Backblech legen und 15 - 20 min. im Ofen backen.
Währenddessen Tomate, Möhre und Zwiebel würfeln. In einer Pfanne die Zwiebel zusammen mit den Sonnenblumenkernen, Ingwer, Pfeffer und Paprikapulver anbraten. Kichererbsen, Tomate, Möhre, Rosinen, Zimt und Kurkuma hinein geben und kurz mitbraten.
Mit dem Couscous mischen und die Kürbishälften damit füllen.
Die gefüllten Kürbisse weitere 20 min. im Ofen backen.

Guten Appetit!

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