Mittwoch, 30. April 2014

Warum wir keine Milch trinken, kein Fleisch und keine Eier essen...

Claudi von "Claudi goes vegan" hat sehr schön zusammen getragen, was Schweine ertragen müssen, wie Milch hergestellt wird, dass Fische genauso wie andere Tiere leiden und warum Eier auch Qual bedeuten:

Arme Schweine
- zur Herstellung von Milch
- Fisch
- warum Eier nicht zu feiern sind

Alle, die sich mit den Themen noch nicht auskennen (und sich evtl. denken Vegetarier / Veganer sind Spinner...), sollten unbedingt mal bei Claudi vorbeischauen (dann versteht ihr uns bestimmt)!
Aber natürlich auch für alle anderen ist Claudis Blog immer einen Besuch wert! :-)


Dienstag, 29. April 2014

Produkttipp

Ich glaube, Zwergenwiese und ich werden sogar noch wirklich gute Freunde :-).

Nach Ingwery, habe ich noch einen weiteren leckeren, veganen Aufstrich für mich entdeckt:

"Zwergenwiese Currychini"



Kennt ihr (noch) diesen Fleischsalat mit Mayonnaise und Gurken aus dem Supermarkt (siehe hier)? Als ich das erste Mal daran gerochen habe, genauso wie das erste Mal davon probiert, war jeweils mein erster Gedanke: Fleischsalat (den habe ich früher als Omni sehr gerne gegessen - aber keine Angst, schmeckt nicht zu 100% genauso)!
Na was sagt man dazu :-)

Einen Nachteil hat der Aufstrich: er ist so schnell leer! ;-)
Ich könnte nur noch Currychini essen, soooooo lecker!

Was sagt ihr dazu - erinnert der Aufstrich euch auch an Fleischsalat oder denkt ihr meine Geschmacksknospen haben nicht mehr alle Tassen im Schrank? ;-D

Montag, 28. April 2014

Spaghetti mit Zucchini-Nuss-Soße

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 500 g Spaghetti
- 1 Zwiebel
- 1 große / 2 kleine Zucchini
- 100 ml Reissahne
- 200 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Haselnussmus
- 4 EL Orangensaft
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss





Zwiebel und Zucchini würfeln. Sahne, Brühe und Nussmus vermischen.
Die Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.
In einer Pfanne die Zwiebelwürfel anbraten, danach Zucchini dazu geben und kurz mitbraten.
Mit der Sahne-Mischung ablöschen und ein paar Minuten offen bei geringer - mittlerer Hitze einköcheln lassen.
Orangensaft unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 24. April 2014

Fülle


Alle Tage rauscht die Fülle der Welt an uns vorüber.
Alle Tage blühen Blumen, strahlt das Licht,
lacht die Freude.

Immer umgibt uns ein Überfluss des Schönen.
Das ist das Herrliche an jeder Freude,
dass sie unverdient kommt.
Sie ist frei und ein Gottesgeschenk für jedermann,
wie der wehende Duft der Lindenblüte.

Hermann Hesse

Mittwoch, 23. April 2014

Roter Bohnen-Orangen-Salat

Zutaten für 2 Personen:
- 125 g gemischter Blattsalat
- 210g (1 Glas) rote Bete
- 1 große Orange
- 240 g weiße Bohnen
- 30 ml Reisessig (Genmai Su)
- ca. 1 EL Dill
- 2 EL Mandelblättchen
- Salz, Pfeffer





(Getrocknete Bohnen nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen.)
Dosenbohnen abtropfen lassen, Salat waschen, Orange und rote Bete klein schneiden.
Rote Bete, Orange und Bohnen in eine Schüssel geben.
Ein Dressing aus Reisessig, Dill, Salz, Pfeffer und 3 EL Wasser mischen.
Das Dressing in die Schüssel geben und gut(!) vermischen.
Den Blattsalat auf 2 Teller verteilen und die Bohnen-Mischung darauf geben.
Mit Mandelblättchen bestreuen.

Guten Appetit!

Dienstag, 22. April 2014

Vegan unterwegs

Was für ein Glück, dass wir den "Hans im Glück" gefunden haben :-)
(entschuldigt die schlechten Bilder, ich habe meine Kamera daheim vergessen 
und konnte deshalb nur mit der Handykamera fotografieren):



Ich finde, sehr interessant eingerichtet - beim Betreten dachte ich, ich bin in einem "Club" ;-)

Beim Hans-im-Glück gibt es verschiedene Burgervariationen,
davon viele vegetarisch, einer davon vegan.
[Edit 2015: mittlerweile sogar 3 vegane - Edit 2017: mittlerweile schon 4 :-)]

Wem die Soße auf dem Burger nicht reicht oder noch zusätzlich etwas zu den Pommes haben möchte: auf dem Tisch stehen Ketchup und 3 "Hans-im-Glück-Soßen" bereit, davon ist eine vegan
[Edit 2017: mittlerweile sind alle Soßen am Tisch, außer Pommes-Soße, vegan]
(Tipp: die Soßen kann man auch für zuhause kaufen):



Der Burger und die Pommes waren sowas von lecker!!! 
Der leckerste vegane Burger, den ich kenne (und sogar noch richtig gesund mit Sprossen :-) )!!

Königstraße 74
90402 Nürnberg
=> gibt es auch noch in anderen Städten, siehe hier

Gentechnik-Kurznachrichten

Das Bundesland Bayern ist jetzt Mitglied des Europäischen Netzwerks Gentechnikfreier Regionen. Umweltminister Marcel Huber (CSU) unterzeichnete die Beitrittserklärung, damit ist der Freistaat nun offiziell aufgenommen, bestätigte das Ministerium dem Infodienst. Das Netzwerk setzt sich für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein.
Die bayerische Regierung sieht in dem Beitritt zum Netzwerk, den der Landtag im Februar nach jahrelanger Kontroverse beschlossen hatte, „ein klares politisches Bekenntnis mit hohem Symbolgehalt für die Menschen in Bayern.“ Minister Huber erklärte, Bayern stehe für regionale und saisonale Lebensmittel. „Grüne Gentechnik ist mit den sensiblen Naturräumen und der kleinteiligen Agrarstruktur in Bayern unvereinbar.“
Auch das schwarz-grün regierte Hessen wird Mitglied des Netzwerks, das sich für die Reinhaltung des Saatguts von Gentechnik-Organismen, für mehr Selbstbestimmung der Regionen und für das Verursacherprinzip einsetzt, wonach Schäden durch gentechnische Verunreinigungen vom Verursacher behoben werden müssen. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hatte im März, als sie den Aufnahmeantrag verschickte, erklärt: „Die Entscheidung dem Netzwerk beizutreten soll als gutes Beispiel dienen und sendet ein Signal der Unterstützung sowohl an die heimische Landwirtschaft als auch an unsere Nachbarregionen.“
Das Netzwerk hat europaweit über 60 Mitglieder. Aus Deutschland sind auch Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Thüringen und Niedersachsen an Bord.

Montag, 21. April 2014

Ideenwerkstatt - April

Sarah von "Glowing life" hat sich eine sehr schöne Blogaktion ausgedacht:


Jeden Monat gibt es ein anderes Thema, worüber jeder Blogger, ohne Anmeldung, einen Blogpost dazu verfassen kann - egal ob ihr dazu etwas schreiben, Bilder zeigen wollt, ein Video einstellen etc.

Das Thema für April lautet "Elemente".

Dazu möchte ich folgende Fotos beisteuern:

Feuer

Erde

Luft

Wasser


Ich bin schon gespannt auf eure Beiträge! :-)



Mittwoch, 16. April 2014

Ja ist denn heut scho Weihnachten...

Entdeckt bei einem Stand auf dem Ostermarkt in Nürnberg:


Auch wenn Weihnachten noch weit weg ist - musste unbedingt mit :-)

Dienstag, 15. April 2014

Zeitschriftentipp

Danke an Frau Jupiter für diesen tollen Tipp, den ich nun auch weiter gebe:


Gleichmal vorweg: im Heft wird durchgängig klein geschrieben (das Heft stammt von Christian Vagedes, dem Gründer der "veganen gesellschaft deutschland" -> diese verwendet ebenfalls Kleinschreibung). Für mich ist das sehr gewöhnungsbedürftig, da ich so öfter über Satzenden einfach drüber gelesen habe, also ich habe den Punkt am Ende des Satzes nicht immer gleich registriert.
Ansonsten ist das Heft aber durchwegs empfehlenswert!
Ich würde sagen, dieses Heft ist "anders" als alle anderen Veggie-Hefte, die ich so kenne: Nicht einfach nur Rezepte und daneben ein bisschen Blabla, sondern tolle Bilder, tolle Berichte, Interviews, Geschichten, Erklärungen und wenige, aber tolle Rezepte.

Unbedingt kaufen!


Montag, 14. April 2014

Fenchel-Tofu-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Fenchel
- 3 Tomaten
- 1 Zwiebel
- 1 Apfel
- 50 g Walnüsse
- 200 g Naturtofu
- 100 ml Sojasoße
- 2 TL Senf
- 1 TL gemahlener Koriander
- 2 - 3 TL Basilikum
- 1 EL Hefeflocken
- 1 TL Currypulver
- Pfeffer

Tofu würfeln. Eine Marinade aus Sojasoße, 50 ml Wasser, Koriander und 1 TL Senf mischen.
Die Tofuwürfel ca. 1 Std. darin marinieren.
Gemüse und Obst klein schneiden. Walnüsse grob hacken.
Klein geschnittenes Gemüse und Obst, zusammen mit dem marinierten Tofu und der Marinade
(je nach Wunsch 1/2 bis komplett), in einer Pfanne ein paar Minuten dünsten.
Basilikum, Hefeflocken, Currypulver und 1 TL Senf unterrühren.
Mit Pfeffer nach Geschmack würzen. Die Walnüsse hinein geben und gut vermischen.

Dazu passen z. B. Pellkartoffeln.

Guten Appetit!

Freitag, 11. April 2014

Zeitschriftentipp

Ich beziehe das Heft "Kochen ohne Knochen" weder im Abo, noch kaufe ich es mir regelmäßig im Laden - aber manchmal liegt es einer alles-vegetarisch-Bestellung bei, dann lese ich es auch immer wieder gerne durch.
So auch bei meiner letzten Bestellung - und diesmal möchte ich euch das aktuelle Heft sehr ans Herz legen:

"Kochen ohne Knochen 01/2014 (#14)



Das Heft fand ich diesmal von vorne bis hinten durchwegs interessant und spannend.
Die Themen sind:
- Bio-veganer Landbau = vor kurzem habe ich (in einer Doku?) gesehen, wie sich Landwirte über
  Veganer beklagt haben, weil diese doch "alles so schön ohne Tiere sehen, aber ohne Nutztiere
  läuft in der Landwirtschaft gar nichts" - dass es wunderbar ohne klappt, wird in diesem Bericht
  erklärt
- Die Unversehrtheit der Tiere = der geschäftsführende Vorstand von Demeter (eine der größten
  Bioverbände) im Interview, warum bei Demeter die Tierhaltung vorgeschrieben ist
- Zugespitzte Kampagnenarbeit = wie steht Greenpeace zum Veganismus?
- Dreißig Jahre Engagement für Tierrechte = auch lange bevor Vegan und Tierschutz zum
  "Trend" wurden, gab es Menschen, die sich für Tiere eingesetzt haben
- Der Tag der Vergebung = eine Kurzgeschichte von Marsili Cronberg ("wie ich verlernte, Tiere zu
  essen") aus der Zukunftsperspektive auf unsere Gegenwart.
  Ein kleiner Auschnitt: "Können einzelne Menschen für den Schaden verantwortlich gemacht
  werden, den die ganze Menschheit in den Jahrzehnten des entfesselten Raubbaukapitalismus der
  Natur antat? Können Menschen überhaupt schuldig gesprochen werden für etwas, in das sie einst
  hineinwuchsen?" Wow.
- Veganer Joghurt - alles Quark + Geschmackssache = Test von verschiedenem Sojajoghurt und
  Erklärung zur Herstellung
- Jagd in Deutschland = die Jagd stellt das Gleichgewicht der Natur wieder her? Ein Märchen!
  Die Initiative "pro iure animalis" klärt auf
- Warum wir mögen, was wir essen = Geschmack und Gewohnheiten sind nicht nur durch
  individuelle Vorlieben bestimmt
... und natürlich Internettipps, Rezepte, Buchtipps, Restaurantcheck Stuttgart und Köln

Solltet ihr auf jeden Fall mal reinsehen!


Gentechnik-Kurznachrichten

Der Schweizer Agrarkonzern Syngenta hat einen der führenden italienischen Weizenzüchter aufgekauft. Die Società Produttori Sementi Bologna (PSB) ist laut eigenen Angaben die älteste Saatgutfirma Italiens und züchtet vor allem Hartweizen für die Nudelproduktion. Syngenta schielt auf den Pastamarkt, den der Hersteller von Gentechnik-Saatgut und Pestiziden mit 16 Milliarden Dollar beziffert. Die traditionsreiche Marke PSB und das Wissen des Getreidezüchters wolle man bewahren, erklärte Syngenta in einer gestrigen Mitteilung. So könne man Weizenbauern in Italien und anderen Ländern weiterhin das Saatgut liefern, um die steigende Nachfrage nach Pasta zu decken. PSB arbeitete nach eigenen Angaben unter anderem mit dem italienischen Nudelimperium von Barilla zusammen an der Entwicklung angepasster Hartweizensorten. Den Kaufpreis teilte Syngenta nicht mit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Basel ist einer der größten Player auf dem Agrarmarkt. Es vertreibt gentechnisch verändertes Saatgut, aber auch konventionell gezüchtete Hybridsorten. Ein wichtiger Teil des Geschäfts sind synthetische Herbizide, Fungizide und Insektizide. Gentechnisch veränderter Weizen darf bislang nirgendwo auf der Welt angebaut werden. Es gab aber bereits Freilandversuche, auch in Deutschland. Mit dem Kauf von PSB festigt Syngenta seine Stellung auf dem Saatgutmarkt: Im Jahr 2009 kontrollierte der Konzern nach Schätzung der kanadischen ETC Group neun Prozent des Markts für kommerzielle Sorten. Spitzenreiter waren die US-Unternehmen Monsanto mit 27 Prozent und Dupont mit 17 Prozent. Auch in der EU hat sich ein Oligopol weniger Konzerne herausgebildet: 95 Prozent des Markts für Gemüsesaatgut ist nach einer Analyse im Auftrag der Grünen in der Hand von nur fünf Unternehmen. Beim Weizen sei die Kontrolle allerdings schwieriger und weniger rentabel, weil Landwirte ihr eigenes Saatgut leichter wieder aussäen könnten. Syngenta hatte bei Erscheinen des Berichts, Anfang 2014, nur wenige Weizensorten registriert. Das könnte sich jetzt, nach dem Einverleiben von PSB, ändern. Der Konzern beteiligt sich auch - zusammen mit Monsanto, Bayer und anderen Saatgutunternehmen - an einem Weizenforschungsprogramm der G20, das unter anderem von Deutschland finanziell gefördert wird.

Mittwoch, 9. April 2014

Tofu-Nuss-Bällchen

Zutaten für ca. 16 Stück:
- 200 g Naturtofu
- 70 g gemahlene Haselnüsse
- 1 Zwiebel
- 3 EL Sojajoghurt
- 1 EL Zitronensaft
- 3 1/2 EL Semmelbrösel
- 1 EL Oregano
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 - 2 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer


Zwiebel würfeln, Tofu mit der Gabel zerdrücken.
Tofu in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten, danach mit den Zwiebelwürfeln weiterbraten.
Die Pfanne vom Herd nehmen und die Haselnüsse untermischen. Mit Oregano, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.
In einer kleinen Schüssel Joghurt mit Zitronensaft und Petersilie mischen. Die Tofu-Nuss-Mischung unterrühren. Die Semmelbrösel dazugeben, den Teig durchkneten und dann ca. 10 min. ziehen lassen (nach der Ruhezeit wird der Teig noch etwas fester in der Konsistenz).
Kleine Bällchen daraus formen und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb braten.

(Bei uns gab's dazu Salzkartoffeln und eine "Käse"-Frühlingszwiebel-Soße)

Guten Appetit!

Dienstag, 8. April 2014

Nie die Hoffnung verlieren


Kommt's manchmal anders, als du denkst,
du darfst doch nicht die Hoffnung lassen;
mit jedem neuen Morgenrot
gilt es, von Neuem Mut zu fassen.

Es muss ja auch der kräftige Baum
wohl manches Dutzend Blüten wagen,
eh' ihm das karge Lose vergönnt,
nur eine reife Frucht zu tragen.

Emanuel Geibel


Freitag, 4. April 2014

Voll Blüten



Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
nicht jede wird zur Frucht,
sie schimmern hell wie Rosenschaum
durch Blau und Wolkenflucht.

Wie Blüten gehn Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag -
Lass blühen! Lass dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!

Es muss auch Spiel und Unschuld sein
und Blütenüberfluss,
sonst wär die Welt uns viel zu klein
und Leben kein Genuss.

Hermann Hesse

Donnerstag, 3. April 2014

Gentechnik-Kurznachrichten

In 35 Städten haben Greenpeace-Aktivisten am Wochenende Warnhinweise auf Lidl-Produkte geklebt. Hintergrund: Der Supermarkt-Konzern verkauft künftig - wie auch Aldi und andere Konkurrenten - Eier und Fleisch von Hühnern und Puten, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Verbraucher können das nicht erkennen, weil es bei tierischen Erzeugnissen keine Kennzeichnungspflicht gibt. Laut einer Greenpeace-Umfrage unter Einzelhändlern bieten nur drei Ketten auch künftig Eigenmarken-Produkte ohne Gentechnik im Tierfutter an. Lidl tue das nur im Nachbarland: „In Österreich garantiert Lidl gentechnikfrei gefütterte tierische Eigenmarke – das ist auch in Deutschland möglich, wenn der Supermarkt nur will“, erklärte Greenpeace. „Andere Händler wie Rewe und Penny können es in Deutschland auch, und je mehr Supermärkte diesem Kurs folgen, desto stabiler kann gentechnikfreie Ware auch in Zukunft bezogen werden.“ Vor zwei Wochen kündigten einige große Geflügelfleisch- und Eierproduzenten den Ausstieg aus der gentechnikfreien Fütterung an, die zuvor viele Jahre lang Branchennorm gewesen war. Angeblich gebe es zu wenig nicht-gentechnisch verändertes Soja. Brasilianische Sojaproduzenten widersprachen, sie könnten dieses Jahr sogar noch mehr der konventionellen Eiweißbohnen liefern. Nach der Ankündigung der Geflügelbranche machte Aldi das Fleisch noch billiger, Lidl zog murrend nach. Genau das bemängelt Greenpeace: „Der Discounter kritisierte zwar die Preissenkungen und kündigte an, die Standards bei der Tierzucht heben zu wollen. Doch den Worten folgen keine Taten.“

Dienstag, 1. April 2014

Produkttipp

Und ich dachte, Zwergenwiese und ich werden niemals Freunde - durch eine neue Sorte sind wir es jetzt aber doch :-)

"Zwergenwiese Ingwery" - auch wenn "vegetarisch" drauf steht -> der Aufstrich ist vegan

Mmmmmhh, cremig und mega lecker! :-)

(erhältlich im Bioladen und Reformhaus)

Kostenlose Homepage