Montag, 29. September 2014

Vegan unterwegs

Mittlerweile mag ich Sushi sehr gerne - vor allem, wenn es so gut schmeckt wie hier:

Japanisches Restaurant "Osaka"

Auf der einen Seite des Restaurants ist der Bereich für Running-Sushi, auf der anderen für Essen à la carte.

Entspannte Atmosphäre

Als Veganer kann man sich entweder eine vegetarische Bento-Box mit Gemüse, Salat, Sushi und Reis bestellen - dann allerdings ohne Frischkäse und Omelette - oder man stellt sich selbst aus verschiedenen Sushi-Varianten eine Platte zusammen.
Das haben mein Veggie und ich auch getan :-):

Unten: Sushi mit Kürbis und Gurke + Sesam
Oben: Sushi mit jap. Rettich und frittierte Tofutaschen

Unten: Sushi mit jap. Rettich und Gurke + Sesam
Oben: Sushi mit Kürbis und Avocado

Ganz stilecht kann man mit den Stäbchen, die bereits am Tisch ausliegen essen - ansonsten einfach nach einer Gabel fragen :-)


Wenn ihr auch Sushi gerne mögt oder mal probieren wollt -> nichts wie hin zum Restaurant Osaka :-)


Restaurant Osaka
Allersberger Str. 185
90461 Nürnberg


Freitag, 26. September 2014

Mehr Freude durch Mantras (Teil 2)

Teil 1 verpasst? => Hier geht's lang :-)

In Teil 2 möchte ich euch "Krishna Das" vorstellen:
Krishna Das ist einer der bekanntesten amerikanischen Kirtan-Sänger
(Kirtan = Singen von Mantras zur Verehrung Gottes).
Sein Traum war es, Blues-Musiker zu werden - als er aber den spirituellen Lehrer Ram Dass kennenlernte, gab er diesen Traum auf und wurde sein Schüler. Er reiste nach Indien, lernte alte Meditationstechniken und das Kirtan-Singen.
Krishna Das heißt soviel wie "Krishnas Diener".

Leider gibt er nur Konzerte in den USA, sonst wäre ich schon längst mal zu einem gegangen.
Edit Ende 2015: Ich wurde eines besseren belehrt - Krishna Das kommt auch nach Europa, nur nicht oft, so dass ich es leider immer verschlafen habe.


"Hare Krishna / Mahamantra":

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

"Oh höchster Herr, bitte beschäftige mich in deinem hingebungsvollen Dienst"
Hare: kommt von Hari = Beiname Vishnus
          und von Hara = Beiname von Krishnas Geliebter Radha (= weibliche Energie Gottes)
          ebenfalls ist Hara die Anredeform der Energie Gottes
Krishna: 8. Inkarnation (Avatar) Vishnus / "die höchste Freunde" / "der Allanziehende"
Rama: 7. Inkarnation von Vishnu / "die höchste Freude" / "Ursprung aller Freude"

Dieses Mantra wird auch "Mahamantra" (großes Mantra) genannt und ist das wichtigste Mantra der Vaishnavas (oder auch Vishnuiten genannt). Die Vaishnavas sind Hinduisten mit Ausrichtung auf Vishnu und seine Avatare Krishna und Rama. Also auch für mich :-)

Das Mahamantra zu chanten ist das beste Mittel um die negativen Wirkungen im Kali-Yuga (jetziges Zeitalter) zu beseitigen und hilft, unser transzendales Bewusstsein wiederzubeleben, also das göttliche Bewusstsein (unsere natürliche Energie), dass verdeckt ist von der materiellen Natur.
Das Chanten des Mantras ist außerdem ein spiritueller Hilferuf an Gott, die Seele zu beschützen und hat die Kraft, Geist und Bewusstsein zu reinigen.

In dieser Version singt Krishna Das zusammen mit Sting




"Govinda Hare":

Govinda Hare Gopala Hare
Hey Prabhu Deena Dayaala Hare

"Gepriesen sei Govinda, Gott jenseits des Jenseits, barmherzig und mitfühlend"

Govinda ("guter Hirte) und Gopala ("der sich um alle Wesen kümmert") sind Namen für Krishna.
Mit diesem Mantra bitten wir Gott darum, dass er sich um uns kümmert und dass wir durch seine Hilfe spirituell wachsen.




"Baba Hanuman":

Namo Namo Anjaninandanaaya
Jaya Seeyaa Raama, Jai Jai Hanumaan
Jaya Bajrangbalee, Baba Hanuman
Sankata Mochan kripaa nidhaan
Jai Jai Jai Hanuman Gosaaee
Kripaa karahu Gurudeva kee naaee
Sankata Mochan kripaa nidhaan
Laala Langotta, Laala Nishaan

"Ich verneige mich, ich verneige mich immer wieder vor Anjani's Sohn, Hanuman.
Sieg für Sita und Rama, Sieg für Hanuman.
Sieg über die Dunkelheit des Leidens.
Sieg für den einen mit dem Körper eines Donnerschlags.
Mein Baba Hanuman.
Du bist die Heimat aller Gnade.
Zerstöre alle meine Probleme, Katastrophen und Leiden.
Gepriesen sei mein Lord Hanuman.
Du bist mein Guru, schenkst mir deine Gnade.
Du bist der Zerstörer des Leidens, der Aufenthaltsort der Gnade.
Du trägst eine rote Langotta (?) und trägst eine rote Fahne"

Hanuman ist der indische Affengott und ist eng mit Rama (ein Avatar von Vishnu) verbunden. Er ist DIE Verkörperung des hingebungsvollen, treuen und gehorsamen Dieners mit grenzenloser Loyalität. In indischen Geschichten tritt er immer wieder als Helfer und Retter seines Herrn und seiner Familie auf. Rama verlieh Hanuman als Dank für seine Unterstützung und Treue die Unsterblichkeit, so dass sich Hanuman dazu entscheidet, für immer bei Rama zu bleiben.




"Om namah shivaya":

Om namah shivaaya
Shivaaya namaha, shivaaya namah om
Shivaaya namaha, namaha shivaaya
Shambhu shankara namah shivaaya, girijaa shankara namah shivaaya

"Om, ich verneige mich vor Shiva"

"Om namah shivaya" ist für die Shaivas (oder auch Shivaisten genannt) ein Mantra ähnlich wie für die Vaishnavas (oder auch Vishnuiten genannt) das "Hare Krishna". Shaivas sind Hinduisten mit der Ausrichtung auf den Gott Shiva.
Shiva bedeutet "der Liebevolle, der Gütige". Gleichzeitig ist Shiva aber auch der "Zerstörer" in der Trimurti (die drei Aspekte des Göttlichen) - Gott Brahma gilt als "Schöpfer", Vishnu als "Erhalter". Außerhalb der Trimurti symbolisiert Shiva aber Schöpfung genauso wie Erhaltung und Zerstörung.
Shiva beseitigt schlechte Eigenschaften wie Unwissenheit, Hass und Gier.




Natürlich hat Krishna Das auch eine eigene Homepage - außerdem sind auf Youtube noch weitere Videos verfügbar.

Das war's mit dem 2. Teil (der euch hoffentlich auch gefallen hat) - weitere Teile werden folgen :-)


Namaste!

Donnerstag, 25. September 2014

Linsen-Gemüse mit Bratwürfeln

Zutaten für 2 Personen:
- 150 g Belugalinsen
- 1 Zwiebel
- 2 Karotten
- 500 g Kartoffeln vorw. festkochend
- 4 EL schwarze Balsamico-Creme
- 1 TL Rosmarin
- 1 TL Dattelsirup (oder andere Süße)
- 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
- Salz




Die Linsen nach Packungsanleitung zubereiten. Kartoffeln fast gar kochen.
Das Gemüse würfeln. Die Kartoffelwürfel in einer Pfanne kross anbraten.
In einer anderen Pfanne die Zwiebel mit den Karotten anbraten. Gekochte Linsen, Rosmarin und Paprikapulver untermischen. Dattelsirup dazu und kurz karamellisieren lassen. Mit Balsamico und 2 EL Wasser ablöschen. Mit Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Mittwoch, 24. September 2014

Schlaue Schweine


Das Schwein gehört zu den intelligentesten Säugetieren. Wer also in Momenten der emotionalen Entgleisung sein Gegenüber als "dummes Schwein" beschimpft, offenbart, dass er keine Ahnung hat. "Man geht davon aus, dass Schweine mehr Kommandos lernen können als Hunde", sagt Sandra Düpjan , die am Leibniz-Institut für Nutztiere in Dummerstorf (ja, der Ort heißt wirklich so) seit vielen Jahren mit Schweinen arbeitet. "Mit der Rüsselscheibe und den Zähnen untersuchen die neugierigen Tiere zielstrebig alles, was ihnen unterkommt", sagt die Verhaltensforscherin.

Dass Hausschweine auf einen Namen hören, machten sich die Forscher aus Dummerstorf mit Kollegen vom Friedrich-Loeffler-Institut bei Experimenten in einem Stall in Niedersachsen zunutze. Sie brachten den Ferkeln – in einer Schweineschulklasse mit nicht mehr als zehn Schülern – zunächst dreisilbige Namen, wie Brunhilde, Griselda oder Edelgard, bei.

Diese Fähigkeit brauchten die erwachsenen Schweine später bei der straff durchorganisierten Fütterung – ein Prozedere, wie auf dem Amt. Über Lautsprecher wurde jede der knapp 40 sehnsüchtig auf Futter wartenden Sauen einzeln aufgerufen. Nur das Schwein, das auch dran war , bekam am Futterautomaten etwas zu fressen. Die Identität wurde dabei streng geprüft – statt mit einem Personalausweis funktioniert das im Schweinestall über einen Chip im Ohr.

Das Hausschwein (Sus scrofa domestica) stammt vom Wildschwein ab und wurde vor etwa 9.000 bis 10.000 Jahren vom Menschen domestiziert. Einziger Zweck: die Fleischerzeugung. Heute beträgt der durchschnittliche Prokopfverbrauch an Schweinefleisch in Deutschland 39 Kilo pro Jahr.

Schweine sind Allesfresser, sie leben gern in Gruppen zusammen und pflegen strenge Hierarchien. Sie können sehr gut riechen und hören und werden – wenn sie nicht vorher geschlachtet werden – bis zu zwölf Jahre alt. Schweine kommunizieren in einer eigenen Sprache. Rund 20 verschiedene Oinks haben Biologen schon identifiziert.

Nach anfänglicher Verwirrung – nicht selten liefen mehrere Sauen gleichzeitig zum Trog, wenn es aus dem Lautsprecher losdröhnte – hatten die Schweine das System kapiert. "Besonders faszinierend ist, dass die Schweine, die nicht aufgerufen waren, einfach ruhig liegen blieben, selbst bei der Herzfrequenz wurde keinerlei Reaktion gemessen", sagt Düpjan. Ertönte ihr Name, rannten sie sprichwörtlich im Schweinsgalopp zur Futterstelle. Einzelne Tiere wurden schon mit 50 km/h gemessen ! Schnell ist das Schwein auch beim Fressen: Ein Kilo Nahrung hat es in fünf Minuten verputzt.

Landwirten, die mit den Tieren arbeiten, wissen seit Jahrhunderten um die schweinische Intelligenz. Ein Bauer aus Dänemark kam Ende der neunziger Jahre sogar auf die Idee, die schlauen Tiere mitarbeiten zu lassen. Seine Schweine steuerten mithilfe eines Joysticks Belüftung und Temperatur im Stall selbst.

Wie Elefanten, Delfine und Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein. Für eine Studie, die 2009 im Magazin Animal Behaviour erschien, testeten britischen Forscher, inwieweit die Tiere die Reflexionen des Spiegels verstanden. Sie versteckten Futter hinter einer Abdeckung, sodass es nur im Spiegel zu sehen war. Die Schweine durchschauten den Trick und liefen schnurstracks zum Futter. "Das heißt, sie können auch räumliche Informationen, die sie über den Spiegel bekommen, verarbeiten und wissen, wo sie selbst sich in dieser Konstellation befinden", sagt Düpjan.

Trotz allem klebt das Image der Blödheit am Schwein wie zäher Dreck. Aber Achtung: Auch die Behauptung, Schweine seien schmutzig, ist ein Mythos. Zwar stürzt sich das Hausschwein mit großem Vergnügen in jedes Schlammloch und wälzt sich genüsslich. Das mag nach Sauerei aussehen. De facto aber handelt das Borstenvieh auch dabei wieder klug: Der Schlamm auf seiner Haut wehrt Insekten ab, kühlt und schützt im Sommer vor Sonnenbrand. Wenn es genug Platz hat, achtet das Schwein sogar in seiner Stallbucht peinlich genau auf die Trennung von Toilette und seiner Schlaf- und Liegeecke, in der es bis zu 13 Stunden am Tag pennt.

(Quelle: zeit.de)


Dienstag, 23. September 2014

Montag, 22. September 2014

Zitat des Tages

"The most beautiful thing we can experience is the mysterious.
It is the source of all true art and all science." - Albert Einstein
(Das Schönste, das wir erfahren können ist das Mysteriöse / Geheimnisvolle.
Es ist die Quelle von jeder wahren Kunst und jeder Wissenschaft)

Freitag, 19. September 2014

Ein Tag in Ansbach

Nachdem mein Veggie und ich vor ein paar Monaten im Restaurant "Kaspar Hauser" essen waren und uns Ansbach so sehr gefallen hat, haben wir vor kurzem einen Besichtigungstag eingelegt (auch wenn das Wetter nicht das Beste war).

Angefangen haben wir im "Markgrafen- und Kaspar-Hauser-Museum"
Wer noch nicht weiß, wer Kaspar Hauser war: Klick


Die "Prinzen-Theorie"

Modell von Ansbach im Jahre ??

Kaspar Hauser konnte sehr viel schneller als andere lernen und seine Sinne waren sehr fein ausgeprägt, z. B. konnte er aus großer Entfernung schon Gerüche wahrnehmen und konnte ziemlich gut im Dunkeln sehen. Bevor man ihn fand, wurde er wahrscheinlich nur mit Brot und Wasser ernährt. Danach hat man ihn ganz langsam an Milchspeisen und Fleisch gewöhnt.
Aussagen dazu von seinem Pflegevater Georg Friedrich Daumer (Gründer des 1. deutschen Tierschutzvereins):
- "Als seinen einzigen Fehler in der Erziehung Kaspar Hausers bezeichnet es Daumer, dass er ihn an Fleischkost zu gewöhnen versuchte. In dem Maße, in dem ihm verschiedene herkömmliche Nahrungsmittel zugeführt wurden, schwanden Kaspars geschilderten bemerkenswerten Fähigkeiten"
- "Die ungemeinen Befähigungen, die Hauser in den ersten Zeiten offenbarte, sowie die ihn damals auszeichnende ganz eigentümliche Feinheit und Zartheit seines ganzen Wesens standen in offenbarem Zusammenhang mit seiner reinen und unschuldigen Kost. Es blieben ihm jene besondere Eigenschaften auch dann noch, als er nicht mehr wie anfangs nur Wasser und Brot, sondern auch Wassersuppen, Schokolade und Milchspeisen genoss. Er büßte sie aber ein, sowie er sich an Fleisch gewöhnte, welche Nahrung, wiewohl man ihn mit der äußersten Vorsicht und Allmählichkeit dazu überführte, doch eine merkwürdig abstumpfende und depotenzierende Wirkung hatte."
- "...Aber es zeigte sich noch etwas anderes, was man nicht gewollt. Es nahm auch die erstaunliche Feinheit und Schärfe seiner Sinnesorgane, namentlich seines weithin erkennenden Auges und Ohres ab; es verschwand leider auch seine große Fassungs- und Gedächtniskraft. Er wurde nicht dumm und stumpf; auch war und wurde er niemals faul, wie ihm Eschricht vorwirft; aber er begriff und lernte nicht mehr mit der früheren Leichtigkeit; er offenbarte im Ganzen seiner Erscheinung, und Entwicklung keine außerordentlichen Seelenkräfte und Begabungen mehr und erschien fast in jeder Beziehung als ein gewöhnlicher Mensch."
- "Mit einer Katze, die in meinem Hause ernährt wurde, stand Hauser, bevor er Fleischkost genießen lernte, in einem auf gewöhnlichem Wege nicht wohl erklärbaren Verhältnisse. Diese Katze ließ sich zwar im Zimmer berühren und tragen, nie und von niemand aber, wenn sie im Freien war. Sowie dagegen Hauser in den Garten kam, lief sie auf ihn zu, wenn nicht etwa andere Leute sie abschreckten, ließ sich von ihm ergreifen und herumtragen und jagte sich mit ihm spielend im Garten umher.... Diese Katze genoss sonst nichts als Fleisch und Milch; trockenes Brot pflegte sie auch dann nicht zu fressen, wenn sie sehr hungrig war. Allein aus Hausers Hand fraß sie viel schwarzes Brot, wenn es sie auch nicht sehr hungerte, sogar Obst. Ich hielt ihr einmal zuerst etwas von gekochten Äpfeln hin, was sie beroch und liegen ließ, dann nahm Hauser dasselbe in die Hand und bot es ihr an, worauf sie es sogleich verzehrte..... Hauser behauptete, dieses Tier habe erst dann nach ihm gehauen, wie es andern zu tun pflegte, als er anfing, Fleisch zu vertragen."
Interessant, nicht wahr?


Danach ging es durch die schöne Innenstadt...



lustiger Brunnen

Im Hintergrund die "Markgräfliche Residenz" und im Vordergrund das, wie ich es genannt habe, PPP - "Pistolen-Piraten-Pferd";-)


...weiter zum "Hofgarten".

Übersichtsplan

Zuerst haben wir uns den Heilkräutergarten angeschaut - dieser besteht aus verschiedenen Kräutern und Gemüse, mit Angabe, für oder gegen was die jeweilige Pflanze hilft.


Kleines Habichtskraut (hat vielleicht der eine oder andere im Garten) - "heylet den bruch"

Haarstrang - "gut zu den schwindel und der fallenden Sucht"

Ein Teil vom Kräutergarten


Eine über 5 Meter hohe...



Kupferstich über eine im Jahre 1687 in Ansbach blühende Agave

So groß kann Fenchel werden - wenn man ihn denn lässt

Flaschenkürbis - "lindert die geschwülst und das podagra" (Gicht am Großzeh)

 Dann ging's weiter im Hofgarten


 Vor der "Orangerie" stehen verschiedene Zitrus-, Oliven- und Lorbeerbäume.
Hier ein Granatapfelbaum

 
Neben einem Orangenbaum, ziehe ich davon auch einen auf (beides selbst aus einem Kern gezogen): Kumquat-Baum. 



Im Hintergrund die Orangerie

Kaspar-Hauser-Gedenkstein mit der Aufschrift: "Hier wurde ein Geheimnisvoller geheimnisvollerweise getötet 14.12.1833"


Danach waren wir noch ein wenig bummeln im "Brücken-Center" (Einkaufszentrum).


Der nette Herr sollte mal auf die andere Seite der Brücke in Richtung Center gehen...

... dort wartet nämlich schon seine Frau, die scheinbar schon ein wenig einkaufen war ;-)

In der Mitte des Centers aufgebaut: verschiedene Infos zu Horoskopen. 
Hier: mein Sternzeichen :-)

Und hier das Sternzeichen von meinem Veggie (falls ihr jetzt ein Paarhoroskop erstellen möchtet - wir sind schon fast 12 Jahre zusammen, scheint also eine gute Konstellation zu sein ;-) )

Im dortigen Reformhaus haben wir uns ein paar Köstlichkeiten mitgenommen, unter anderem die neue Agaven-Creme von Lihn.

Laut Verkäuferin seeeehr gefragt. Ich habe, glaube ich, noch nie puren Honig gegessen, deshalb kann ich es nicht vergleichen, aber schmeckt auf jeden Fall nicht schlecht. :-)


Der Abend wurde total lecker abgeschlossen im Restaurant "Kaspar Hauser".


Richtig leckere vegane "Schinken-Champignon-Pizza"

Beim Restaurant gibt es jetzt statt 2 Speisekarten (Omni + Veggie) nur noch eine gemeinsame Karte (am Anfang ein wenig verwirrend, aber mit ein wenig Geduld findet man sich zurecht). Getränke- und Nachspeisen sind in einer extra Karte am Tisch (war vorher auch schon so, wurde glaube ich aber auch bearbeitet). Außerdem wurde das Frühstücksangebot komplett gestrichen (ich hatte keine Gelegenheit das zu testen, aber es soll sehr gut gewesen sein). Das Essen ist aber immer noch genauso gut wie vorher, wenn nicht sogar noch besser - Beispiel Pizza: soweit ich mich erinnern kann, wurden die Pizzen vorher mit dem Fladenbrot gemacht, dass man z. B. auch zu der mega leckeren Tomatensuppe dazu bekommt. Nun werden diese mit "richtigem" Pizzateig gemacht - einem wirklich leckeren und knusprigen dazu!


Also wir hatten einen wundervollen Tag - worauf wartet ihr noch, auf nach Ansbach! :-)


Donnerstag, 18. September 2014

Veganes Omelette

Zutaten für 2 Personen (4 Stück):
- 400 g Seidentofu
- 4 EL Hefeflocken
- 120 g Kichererbsenmehl
- 1 TL Kala Namak (oder normales Salz)
- ca. 2 EL Kräuter d. Provence
  (oder andere Kräuter)
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 12 EL Wasser

optional:
- 100 g Räuchertofu -> gewürfelt
- 3 Frühlingszwiebeln -> in Ringe geschnitten

Für das Omelette alle Zutaten (von Seidentofu bis Wasser) in einer Schüssel vermischen
und mit dem Stabmixer pürieren.
Wenn gewünscht: Räuchertofu u. Frühlingszwiebeln in eine Pfanne mit etwas Öl geben.
Den Omelette-Teig in die Pfanne gießen und glatt verstreichen (über Tofu und Gemüse).
Von jeder Seite ein paar Minuten goldbraun anbraten lassen -> solange warten, bis das Omelette sich leicht von der Pfanne lösen lässt und dann vorsichtig umdrehen.

Dazu passt Salat.

Guten Appetit!

Dienstag, 16. September 2014

2:0 für Bio

Ich musste mir schon einmal von jemanden anhören, dass z. B. ein Bio-Apfel auch nicht mehr Vitamine hat als ein konventioneller Apfel und ich doch deswegen auch diese kaufen könnte - Bio ist ja das gleiche in teuer -> also Geldverschwendung.
Da habe ich dann das Gegenargument gebracht, dass ich ja Bio nicht kaufe, weil ich denke, dass da mehr Vitamine drin sind, sondern weil ich weniger Schadstoffe (z. B. Pestizide) in meinem Essen haben möchte.
Hätte ich da mal schon von folgendem gewusst (gefunden in der "Schrot&Korn" 09/14) ;-)...

Eine neue Studie zeigt: Bio-Lebensmittel enthalten mehr Inhaltsstoffe, deren positive Wirkung auf die Gesundheit bekannt ist. Zugleich weisen sie weniger Schadstoffe auf. 
Viele Bio-Konsumenten sind schon lange davon überzeugt: Ökologisch angebautes Gemüse, Getreide und Obst ist gesünder, weil es mehr wünschenswerte Inhaltsstoffe aufweist. Doch wissenschaftlich konnte dies bisher so klar nicht belegt werden. Nun zeigt eine von der EU mitfinanzierte Meta-Studie der englischen Universität Newcastle, dass die Art, wie unsere Lebensmittel erzeugt werden, einen großen Einfluss auf die Inhaltsstoffe hat.
Die wissenschaftliche Auswertung von 343 Studien belegt eindrücklich, dass biologisch erzeugte Nahrungsmittel einen signifikant höheren Anteil an Antioxidantien wie Phenolsäuren, Flavanone, Stilbene oder Anthocyane haben als konventionelle Kost. Nach der im renommierten British Journal of Nutrition publizierten Arbeit weisen Bio-Lebensmittel zwischen 18 und in der Spitze 69 Prozent mehr Antioxidantien auf – also Stoffe, die Pflanzen vermehrt bilden, wenn sie nicht mit Pestiziden behandelt werden und deshalb eine eigene Abwehr gegen negative Umwelteinflüsse aufbauen müssen. Die Pflanzen enthielten auch mehr Vitamine und Carotinoide.
Das ist nicht ohne Bedeutung für die Gesundheit: Ein Mehr an Antioxidantien, argumentieren die Forscher, sei von hohem gesundheitlichen Nutzen. Denn diese Stoffe können vor chronischen Beschwerden wie Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen schützen helfen. Gleichwohl bremst der Hauptautor Professor Carlo Leifert: Die Studie zeige nicht, dass Bio definitiv gesünder sei. Sie belege aber, dass es signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Nahrungsmittel gebe.
Die Forscher stellten auch fest, dass Bio deutlich weniger giftige Metalle wie Cadmium (minus 48 Prozent) sowie weniger Nitrat, Nitrit und Pestizidreste aufweist. Das spiegelt die Anbaumethodik des Bio-Landbaus wider, bei dem mineralischer Dünger verboten ist. 
„Nur ein Zusatznutzen“
Gesundheit, Klima, Tierschutz ... für Bio gibt es viele Gründe. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft BÖLW weist darauf hin, dass „gesündere Produkte nur der Zusatznutzen von dem sind, weshalb wir uns für den Öko-Landbau engagieren“. In erster Linie gehe es den Erzeugern, Verarbeitern und Händlern von Bio-Produkten um die positiven Wirkungen der ökologischen Produktion auf Natur und Umwelt sowie um den respektvollen Umgang mit Nutztieren.

Montag, 15. September 2014

Alles neu macht Provamel :-)

Provamel hat den Naturjoghurt geändert - jetzt gibt es eine Sorte ohne Zucker....



.... und eine gesüßte mit Agavendicksaft.



Die ungesüßte Variante besteht aus den gleichen Zutaten, wie der Naturjoghurt davor, nur dass eben Tapiokasirup fehlt. Ich finde, der ungesüßte Joghurt schmeckt sogar noch viel besser und cremiger - danke an Provamel, jetzt gibt's endlich einen leckeren, ungesüßten, veganen Naturjoghurt :-)
Den gesüßten mit Agavendicksaft konnte ich noch nicht testen.

Freitag, 12. September 2014

Chinakohl-Salat (2. Variante)

Zutaten für 1 große Schüssel:
- 1 Chinakohl
- 4 Möhren
- 1 Lauch
- 2 EL Öl
- 2 EL (Kräuter-)Essig
- 1 EL Senf
- 1 TL Currypulver
- 2 EL Wasser
- Salz, Pfeffer




Das Gemüse klein schneiden / raspeln. Je nach Geschmack die Lauchringe evtl. kurz anbraten.
Gemüse in eine große Schüssel geben, mit den restlichen Zutaten ein Dressing zubereiten und
gut vermischen.
Am besten den Salat ein paar Stunden ziehen lassen und dann genießen :-).

Guten Appetit!

Donnerstag, 11. September 2014

Produkttipp

Eins meiner Lieblingsgewürze:

"Herbaria Ruf der Oase"

Meine Lieblingskombo: Dressing zubereiten, so wie auf der Dose angegeben und mit frisch gekochtem Quinoa vermischen - mehr braucht es nicht - super lecker! :-)


(erhältlich im Bioladen / Reformhaus)

Dienstag, 9. September 2014

Mehr Freude durch Mantras (Teil 1)

Bhakti Yoga ist der Yoga der Liebe und Hingabe - beim Bhakti Yoga werden unter anderem Mantren in Gedanken wiederholt, gesprochen oder gesungen (das nennt man "chanten"). 

Mantras sind energiereiche Worte / Sätze und finden Verwendung bei:
- Anrufung / Anbetung einer Gottheit
- bestimmten "Wünschen" / Situationen (z. B. der Wunsch nach Schutz / um Ängste abzubauen usw.)
- als Hilfe zur Meditation (auch "Mantra-Meditation" genannt) und um allgemein im Alltag mehr Energie zu haben und entspannter zu sein
Mantras können entweder alleine oder in der Gruppe gesungen werden.

Dabei auch sehr wichtig zu erwähnen: die Silbe / das Mantra "Om". 
Om ist der Urklang, aus dem das Universum entstand und symbolisiert das höchste Göttliche.
Für sich alleine gesehen ist es das heiligste aller Mantras und wird als Silbe in viele Mantras integriert.

Om-Zeichen auf meiner Kette, die ich immer trage


Ein paar Mantras möchte ich euch vorstellen.

In Teil 1 stelle ich euch meine allerliebste Mantra-Sängerin Deva Premal vor:
Deva stammt ursprünglich aus Nürnberg und tourt mit ihrem Mann Miten (und verschiedenen Freunden) durch die Welt, um jedem Mantras näher zu bringen. Ich war schon 2x bei Konzerten der beiden und war überwältigt von der Energie und dem Frieden, der die Konzerthalle durchdringt, wenn mehrere 100 (1000? keine Ahnung, wie viele) Menschen zusammen Mantras singen. Ich habe fast alle CDs von Deva Premal & Miten, so dass ich auch zuhause / unterwegs immer diese Energie und den Frieden spüren kann.


Den Anfang macht das "Gayatri-Mantra":

Om Bhur Bhuvah Svaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Nah Prachodayat

"Wir verehren das reine, göttliche Sein,
wir meditieren über den Glanz des Göttlichen,
welches unseren Geist erleuchten möge."

Dieses Mantra ist eins der bekanntesten und wird von vielen Hindus 1 - 2x am Tag (zum Sonnenauf- und -untergang) gesungen / in Gedanken wiederholt. Dabei wird die Sonne verehrt (das göttliche Licht, Symbol für Erkenntnis und das Gute) und zugleich um Erleuchtung gebeten.




Weiter geht's mit "Om mani padme hum":

Om Mani Padme Hum

"Oh du Juwel in der Lotusblüte"

Dieses Mantra stammt aus dem Buddhismus - "Om mani padme hum" ist die Sanskritform (alt-indisch), in Tibet heißt das Mantra "Om mani peme hung" (gleiche Bedeutung).
Es ist ein Mantra für Mitgefühl und drückt den Wunsch nach Befreiung aller Lebewesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten aus.




Ein wichtiges Mantra für mich :-) "Om namo bhagavate":

Om namo bhagavate vasudevaya

"Ehre sei Vasudeva"

Vasudeva ist ein anderer Name für Krishna (meine gewählte Gottheit) und steht für Lebensfreude und Licht. Es befreit von negativen Schwingungen, vom Kreislauf der Wiedergeburten und hilft uns zu erkennen, dass wir ein Teil Gottes sind. In der Schwangerschaft gesungen kann es helfen, eine fortgeschrittene Seele zu empfangen.




Und zum Schluss "Aham Prema":

Aham prema

"Ich bin Liebe"

Unser wahres Selbst ist von göttlicher Natur, alles was wir zum Glücklichsein benötigen ist bereits in uns - diese Mantra hilft uns, dies zu erkennen und uns selbst zu lieben, so wie wir sind.




Wollt ihr mehr von Deva Premal & Miten? Dann schaut einfach mal auf ihrer Homepage vorbei, dort gibt es weitere Infos, Tourdaten, Hörproben etc.
Auf Youtube gibt es noch viele weitere Videos von Deva Premal & Miten.


Ich hoffe, euch hat der erste Teil gefallen - bald folgen weitere Teile :-)


In diesem Sinne - Namaste
(Namaste bedeutet so viel wie "das Göttliche in mir verneigt sich vor dem Göttlichen in dir" und ist eine Grußgeste in Asien)





Montag, 8. September 2014

Freitag, 5. September 2014

Bitte gebt beim Fahren acht...






Übersetzung:

Musik spielt und es wird gechattet...

Textnachricht: Weißt du, wann ihr heute zuhause sein werdet?
Textnachricht: Ja, wir werden um ungefähr....

"Weißt du, dass du auf meiner Spur bist?"
"Nein, überhaupt nicht"
"Passt du denn nicht auf? - Schreibst du eine Nachricht?"
"Ich schreibe gerade mit meiner Mutter und erzähle ihr, dass wir um 6 Uhr daheim sein werden"
"Es ist ok - es ist genug Zeit - pass einfach auf"
"Keine Chance, dass ich jetzt aufschaue - ich bin noch nicht mal halb mit meinem Text fertig!"
"Meine Kleinen sind im Auto - du musst aufpassen!"
"Es sollte nur ein kurzer Text sein - es tut mir so leid"





Donnerstag, 4. September 2014

Pilzragout

Zutaten für 2 Personen:
- 500 g Champignons
- 1 große Zwiebel
- 200 g Cocktailtomaten
- 80 ml weißer Traubensaft
- 120 ml Reissahne
- 2 EL Speisestärke (z. B. Mais)
- 2 EL Rosmarin
- Salz, Pfeffer






Champignons in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln, Tomaten vierteln / halbieren.
Zwiebeln in einer Pfanne anbraten, Champignons dazu und nach ein paar Minuten die Tomaten untermischen. Mit Traubensaft und Sahne ablöschen.
Die Speisestärke mit ein wenig Wasser anrühren und mit dem Ragout vermischen.
Ein paar Min. bei mittlerer Hitze einköcheln lassen und dann mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen.

Dazu passt Baguette.

Guten Appetit!

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