Donnerstag, 28. März 2013

Produkttipp

Unser tägliches Brot Pflanzenmilch gib uns heute...

Bei mir ist das folgende:



"Natumi Soyadrink + Calcium"
(erhältlich z. B. bei ebl)

Ich habe schon viele Pflanzendrinks probiert: außer Soja noch Hafer, Dinkel, Reis / Reis-Kokos
(aus irgendeinem Grund bekomme ich bei Reisdrinks Kopfschmerzen), Mandel...
Die "Milch" von Natumi schmeckt mir am besten und zusätzlich habe ich meine Calciumzufuhr besser im Blick.
Gibt's bei mir jeden Tag zum Müsli oder einfach nur so.

Zum Kochen verwende ich allerdings folgenden Drink, da der von Natumi dafür zu süß wäre:



"Provamel Soya natural"

Und weil wir gleich beim Thema Kochen sind - als "Sahneersatz" verwende ich folgendes:



"Natumi CreSoy Soya"
(Aufschlagen habe ich noch nicht probiert)

Mittwoch, 27. März 2013

Produkttipp

Ich habe euch ja schon die Naturata Schokolade pur vorgestellt... die gleiche gibt es auch noch mit Mandeln und schmeckt genauso suuuper lecker wie die "pur":



"Naturata Special Ganze Mandel"
(gefunden bei ebl)

Entscheidung zwischen "pur" und "ganze Mandel" unmöglich - sind beide sooooooooooo lecker :-)

Dienstag, 26. März 2013

Zitat des Tages

"Du lächelst – und die Welt verändert sich." - Buddha

Chinakohl-Tofu-Pfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Naturtofu
- 1 Chinakohl
- 3 Tomaten
- 3 - 4 EL Mandelblättchen
- Sojasoße
- Salz, Pfeffer







Tofu würfeln, mit Sojasoße marinieren und ein paar Minuten ziehen lassen.
Chinakohl in Streifen, Tomaten in Würfel schneiden.
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Tofuwürfel in einer weiteren Pfanne anbraten, das Gemüse dazu geben und kurz mitbraten.
Die Mandelblättchen untermischen. Mit Pfeffer und evtl. Salz würzen.

Guten Appetit!

Montag, 25. März 2013

Produkttipp

Ich habe sie gefunden - DIE vegane "Vollmilch"-Schokolade für mich:



"Naturata Special pur"
(gefunden bei ebl)

Schmeckt wie Kuhvollmilch-Schokolade und hat einen wunderbaren Schmelz - suuuper lecker!!

Gentechnik-Kurznachrichten

Mehrere Umwelt- und Wissenschaftsorganisationen haben diese Woche beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die Zulassung einer gentechnisch veränderten Sojabohne eingereicht. Sie fechten damit eine Entscheidung der EU-Kommission an, durch die die „Intacta“-Soja des US-Konzerns Monsanto seit letztem Sommer in die Europäische Union importiert und als Futter- und Lebensmittel verwendet werden darf. Die gentechnisch veränderte Pflanze wird vor allem in Brasilien angebaut und gilt Kritikern als „Giftcocktail“ - sie ist resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat, sondert aber auch eigene Gifte ab, um Insekten zu töten.
Nach Sicht der Kläger - dem Institut für Risiko-Abschätzung Testbiotech, dem Europäischen Wissenschaftlernetzwerk ENSSER und dem Naturschutzverein Sambuccus – hätte die Kommission die Monsanto-Soja nicht zulassen dürfen. Denn die möglichen Gesundheitsauswirkungen der Pflanze, einer Kreuzung aus der herbizidresistenten Gentech-Soja MON89788 und der Insektengift-produzierenden MON87701, beide ebenfalls aus dem Hause Monsanto, seien nicht ausreichend untersucht worden. Für diese Risikoprüfung ist die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA zuständig. Vor allem, dass die Gentechnik-Pflanze trotz ihrer kombinierten Eigenschaften wie eine konventionelle Sojapflanze behandelt wird, bereitet den Organisationen Sorge. Außerdem seien die möglichen Gefährdungen für Allergiker nicht geklärt.
Bereits im August letzten Jahres hatten die genannten Organisationen, zusammen mit der Gesellschaft für Ökologische Forschung, der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Manfred-Hermsen-Stiftung Beschwerde gegen die Zulassung eingereicht. Die EU-Kommission wies diese Anfang 2013 zurück – die EFSA habe die „Intacta“ entsprechend der geltenden Regeln geprüft. Über diese Weigerung des Verbraucherschutzkommissars Tonio Borg, die Risikobewertung zu wiederholen, muss nun der Europäische Gerichtshof befinden. „Unsere Klage soll die EU-Kommission und die EFSA dazu bewegen, dem Schutz von Mensch, Tier und Umwelt endlich mehr Gewicht zu geben“, erklärte Christoph Then von Testbiotech. Aus seiner Sicht hat sich die EFSA noch nicht mal an ihre eigenen Richtlinien, die ohnehin umstritten sind, gehalten. „Würde man allgemeine wissenschaftliche Maßstäbe anlegen, hätte man die Klage noch erheblich ausweiten müssen“, so der Gentechnik-Experte.

Donnerstag, 21. März 2013

Plakate für eine vegane Ernährung

Für seine Diplomarbeit hat Denis Becker (Kommunikationsdesigner, Absolvent der Fachhochschule Dortmund und Vegetetarier) Plakate zur veganen Ernährung erstellt.
Dieser Gegensatz von Realität und Werbung ist ihm wirklich gut gelungen.
Sehenswert: Diplomarbeit von Denis Becker

Zitat des Tages

"Beauty is not in the face; beauty is a light in the heart" - Kahlil Gibran
(Schönheit kann man nicht im Gesicht erkennen; Schönheit ist ein Licht im Herzen)

Mittwoch, 20. März 2013

Kartoffel-Radieschen-Salat

Zutaten für eine kleine Schüssel:
- 500 g Kartoffeln vorw. festkochend
- 1 kleiner Bund Radieschen
- ca. 100 g Gewürzgurken
- 180 g Sojajoghurt
- 25 g Senf
- 2 EL (Oliven-)Öl
- 1 EL Salatkräuter
- Paprikapulver edelsüß, Kurkuma
- Salz, Pfeffer





Kartoffeln mit Schale kochen, schälen, in dünne Scheiben schneiden und diese in eine Schüssel geben. Gurken und Radieschen klein schneiden, mit zu den Kartoffeln in die Schüssel geben.
Für das Dressing Joghurt, Senf, Öl, Salatkräuter, Paprika, Kurkuma, Salz und Pfeffer mischen.
Das Dressing zum Gemüse geben und alles gut vermischen.
Den Salat am besten eine Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen und dann...

Guten Appetit!

Dienstag, 19. März 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Verbot von drei besonders bienenschädigenden Pestiziden ist vorerst gescheitert. Im zuständigen EU-Ausschuss votierte heute zwar die Mehrheit der Mitgliedsstaaten für das Neonikotinoid-Verbot. Die Abstimmung endete aber in einem Patt, weil Deutschland und Großbritannien sich enthielten. Die EU-Kommission hatte angeregt, drei hochgiftige Beizmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide für zwei Jahre verbieten. Diese stören den Orientierungssinn der Bienen und machen sie anfällig für Krankheitserreger wie die Varroa-Milbe. Agrochemie-Konzerne wie Syngenta und Bayer machten massiv Druck auf die politischen Entscheidungsträger, um das Verbot zu verhindern. In Deutschland ist die Anwendung der Mittel auf Mais und Winterweizen untersagt, bei Raps – einer bevorzugten Tracht der Bienen – ist sie jedoch unter Auflagen möglich. Gestern teilte das Agrarministerium von Ilse Aigner (CSU) mit, dass diese Ausnahme weiterhin möglich bleiben solle. Entsprechend stimmte Deutschland heute nicht für das Chemikalien-Verbot – ohne die deutschen Stimmen konnte keine qualifizierte Mehrheit erreicht werden. Die Kommission kann das Thema in einigen Wochen noch mal auf die Tagesordnung setzen. Zuvor hatten einige Imkerverbände der Bundesregierung bereits „irreführende Tatsachenverdrehung und Verbreitung von täuschenden Halbwahrheiten“ vorgeworfen. Obwohl Ministerin Aigner offiziell für den Bienenschutz eintrete, agiere sie „seit Wochen intensiv hinter den Kulissen für dessen Aufweichung“, kritisierten die Imker. In einer Online-Petition hatten sich über 2,5 Millionen Menschen für den Schutz der Bienen durch ein Neonikotinoid-Verbot ausgesprochen. Die Bewegungsplattform Avaaz kündigte nach der Entscheidung der EU-Staaten an, sie prüfe mit anderen Organisationen ein rechtliches Vorgehen.

Gentechnik-Kurznachrichten

Ein Beamter des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat am Mittwoch bestätigt, dass Deutschland kürzlich für neue EU-Regeln bei der Risikoprüfung von Gentechnik-Pflanzen gestimmt hat – obwohl diese deutliche Schwächen aufweisen. Im einem Bundestagsausschuss verteidigte der Mitarbeiter von Ministerin Ilse Aigner (CSU) die künftigen Vorschriften als vernünftigen Kompromiss. Beobachter sorgen sich hingegen vor weitreichenden Ausnahmen zugunsten der Hersteller gentechnisch veränderter Pflanzen. Ende Februar hatten die EU-Mitgliedsstaaten neue Regeln für die Prüfung transgener Pflanzen durchgewunken. Entworfen wurden sie von der Europäischen Kommission, die damit die Dauerkritik am bisherigen Zulassungsverfahren entschärfen will. So sind erstmals Fütterungsstudien an Ratten oder Mäusen vorgesehen – eine langjährige Forderung von Gentechnik-Kritikern, um beispielsweise Organschäden feststellen zu können. Allerdings sollen die Untersuchungen nur drei Monate dauern – viel zu kurz, meinen Umweltorganisationen und unabhängige Wissenschaftler. Außerdem gibt es großzügige Schlupflöcher für die Konzerne. Die genauen Ergebnisse der Abstimmung im Ständigen Ausschuss für die Nahrungskette und Tiergesundheit waren bislang noch nicht bekannt, die Protokolle sind noch immer nicht veröffentlicht. Nun ist aber klar, dass die deutschen Vertreter, die von Agrarministerin Aigner entsandt werden, den neuen Regeln grünes Licht gegeben haben. Auch Ausnahmen für sogenannte Stacked Events - Pflanzen die aufgrund der gentechnisch Veränderung gegen Chemikalien resistent sind und selbst Insektengifte produzieren, mancher spricht von „Giftcocktails“ – verteidigte ein Ministerialbeamter vorgestern bei der nicht-öffentlichen Anhörung im Bundestag, wie der Grünen-Politiker Harald Ebner dem Informationsdienst Gentechnik mitteilte. Außerdem habe das Ministerium bestätigt, dass bereits sieben „entscheidungsreife“ Anträge in den Schubladen der EU-Kommission lägen – wodurch dem Thema Zulassungsregeln besondere Brisanz zukommt. Ilse Aigner war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr anwesend. Da das Thema Agro-Gentechnik stets zuletzt behandelt werde, sei die Ministerin dann schon wieder auf dem Weg zu anderen Terminen gewesen. Der Grünen-Abgeordnete Ebner kritisierte, die schwarz-gelbe Regierungskoalition habe „tief in die Trickkiste gegriffen und Zeit geschunden, um eine Befragung der Ministerin Aigner zu verhindern. Just als die Beantwortung der Fragen hierzu anstand, verließ die Ministerin den Ausschuss.“ Er bemängelte auch, dass es für bereits laufende Anträge auf Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen keine Änderungen geben wird. „Das ist ungefähr so, als würde man heute einen Führerschein nach den Regelungen aus dem Jahr 1950 beantragen können.“ Unter den fraglichen Pflanzen sind auch die Mais-Sorten MON810 und NK603 von Monsanto. Ersterer ist schon zum Anbau in der EU zugelassen, nun steht die Verlängerung um weitere zehn Jahre an. Letzterer war im Herbst in die Schlagzeilen geraten, als eine Studie des französischen Wissenschaftlers Gilles-Eric Séralini und seines Teams für starke Zweifel an der Sicherheit der Pflanze sorgte. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA disqualifizierte die Untersuchung, während kritische Wissenschaftler ihre Vorzüge gegenüber den dürftigen Industrie-Studien betonten. Nun möchte die EU-Kommission die Séralini-Untersuchung am NK603-Mais offenbar wiederholen lassen. Dafür wolle sie eigene Mittel bereitstellen, teilte der Beamte des Agrarministeriums im Bundestagsausschuss mit.

Bulgurpfanne

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 175 g Bulgur
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 kleiner Brokkoli
- 2 Stangen Staudensellerie
- 3 Möhren
- 100 g geröstete (u. gesalzene) Erdnüsse
- 1 - 2 Schuss Sojasoße
- Pfeffer





Das Gemüse klein schneiden / in Röschen teilen.
In einem kleinen Topf Bulgur 2 min. mit der Gemüsebrühe köcheln, danach ca. 15 min. ausquellen lassen. Gemüse in einer Pfanne anbraten, Erdnüsse mit Bulgur dazu geben. Mit Sojasoße und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 18. März 2013

Produkttipp

"Ich kann kein Vegetarier / Veganer werden, weil ich ohne Nürnberger Bratwürstchen nicht leben kann...." -> Diese Ausrede lasse ich jetzt (erst recht) nicht mehr gelten, denn ich habe wunderbaren "Ersatz" dafür gefunden:



"Wheaty Frankenberger"

Schön in der Pfanne angebraten und (z. B.) Sauerkraut dazu - mmmhh lecker!

Vegane Pfannkuchen

Zutaten für ca. 10 Stück:
- 600 ml Sojamilch
- 300 g Mehl (Dinkel 630 / Dinkel-Vollkorn)
- 4 Prisen Natron oder 4 Schuss Mineralwasser
- 1/4 TL Salz
- ca. 2 EL Öl

Die Sojamilch in eine Schüssel geben, das Mehl löffelweise dazu geben und cremig rühren.
Danach die restlichen Zutaten hinein geben und (am besten mit der Küchenmaschine) mixen.
Den Teig 10 - 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach jeweils 1 - 2 Schöpfer in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun braten.

Auch wunderbar für Apfelküchle - dafür je nach Geschmack evtl. zusätzlich in den Teig geben:
- Dattelsüße
- Zimt
- Vanille gemahlen


Guten Appetit!

Dienstag, 12. März 2013

Gentechnik-Kurznachrichten

Der Agrochemiekonzern Monsanto hat der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA offenbar mit einer Klage gedroht. Diese hatte im Januar Dokumente veröffentlicht, mit denen das US-Unternehmen die Zulassung eines gentechnisch veränderten Maises erreichen will. Die Behörde erhält nun selbst von Kritikern Rückendeckung.
Das Fachmedium Food Navigator berichtete am Freitag unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen, Monsanto habe der EFSA einen Brief geschrieben und darin mit rechtlichen Schritten gedroht. Der Konzern ist über die Veröffentlichung von Daten seines Gentech-Maises NK603 verärgert. Über den Mais war im Herbst aufgrund einer Studie diskutiert worden, die Zweifel an der Gesundheit des Monsanto-Produkts verstärkte. Um Kritik an der Nähe von EFSA-Experten zu Lobbyverbänden der Industrie zu begegnen, startete die Behörde vor zwei Monaten eine Transparenzinitiative – und machte die Dokumente zu NK603 auf ihrer Website verfügbar.
Unterstützung für dieses Vorgehen bekommt die Behörde von Corinne Lepage. Die Europaabgeordnete der Liberalen gehört normalerweise zu den schärfsten Kritikern der EFSA, der immer wieder Interessenkonflikte und einseitige Risikobewertungen von Gentechnik-Pflanzen vorgeworfen werden. Monsanto versuche, die „Omerta“, die Geheimhaltung seiner Studien zu gentechnisch verändertem Mais, aufrecht zu erhalten, so Lepage gegenüber der Tageszeitung Le Monde. Das europäische Recht ermögliche aber die Veröffentlichung solcher Dokumente, die die Auswirkungen der Gentechnik auf Gesundheit und Umwelt aufzeigten. Die EFSA gehe damit „in die richtige Richtung.“
Auch die Gentechnik-Kritikerin Claire Robinson von GM Watch verteidigte das Zugänglichmachen der Monsanto-Dokumente. Der Konzern zeige durch seine Drohung, dass er „viel zu verstecken“ habe. „Jedes seriöse Unternehmen wäre stolz auf seine Produkte und offen bezüglich der Forschung, die der Entwicklung zugrunde liegen“, so die Britin. Sie ermunterte Wissenschaftler, die Daten herunter zu laden und kritisch zu überprüfen.

Erdnuss-Salatdressing

Zutaten:
- 100 g geröstete (+ evtl. gesalzene) Erdnüsse
- 1 Zwiebel
- 1/2 TL Cayennepfeffer
- 300 ml Wasser
- Saft einer 1/2 Zitrone
- Salz

Zwiebel würfeln, Erdnüsse in der Küchenmaschine fein zerkleinern.
Zwiebelwürfel anbraten, Cayennepfeffer, eine Prise Salz, Wasser dazu geben und zum Kochen bringen. Erdnüsse einrühren und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Zitronensaft dazu geben.
Am besten noch leicht warm über den gewünschten Salat geben.

Guten Appetit!

Montag, 11. März 2013

Buchtipp



"Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" von Robin S. Sharma

Das Buch handelt von einem Staranwalt, der nach einer Herzattacke alles verkauft und zum Himalaya reist, um dort bei Mönchen das Geheimnis von Glück zu erfahren.

Der Staranwalt kehrt nach einer langen Zeit wieder in seine Heimat zurück und trifft sich dort mit seinem besten Freund und ehemaligen Arbeitskollegen, um ihn seine ganze Geschichte zu erzählen und um ihm zu verraten, wie er glücklicher leben kann.

Das Buch ist aus der Sicht des besten Freundes erzählt und besteht auch hauptsächlich aus der Unterhaltung zwischen den zwei Freunden. Der Schreibstil ist dadurch nicht besonders spannend gehalten. Das Buch ist aber trotzdem lohnenswert zu lesen, da sich darin viele Erkenntnisse und Übungen befinden, um "ohne viel Aufwand" ausgeglichener und glücklicher zu leben (z. B. durch Selbstdisziplin seinen Geist kultivieren). Nach jedem Kapitel werden die Weisheiten und die Methoden, um diese Weisheiten umzusetzen sogar noch einmal in Stichpunkten wiederholt.

Freitag, 8. März 2013

Chili sin carne

Zutaten für 2 Personen:
- 200 g Räuchertofu
- 1 große Zwiebel
- 240 g gekochte Kidneybohnen
  (96 g getrocknet)
- wer mag: 1 Dose Mais
- 100 g Tomatenmark
- 1 Dose gewürfelte Tomaten (400 g)
- 150 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- Cayennepfeffer / Chilipulver nach Geschmack
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1 EL Kräuter d. Provence
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer

Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag 1,5 - 2 Std. köcheln lassen.
Dosenbohnen abtropfen lassen.

Tofu klein zerbröseln, Zwiebel würfeln. Beides in einem großen Topf scharf anbraten. Tomatenmark kurz mit anbraten. Kidneybohnen (u. Mais), Tomaten, Gemüsebrühe, Paprikapulver, Cayennepfeffer (oder Chili) und Kreuzkümmel dazu geben.
Bei schwacher Hitze 20 min. offen köcheln lassen, dabei zwischendurch immer wieder umrühren.
Mit Kräuter d. Provence, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken

Guten Appetit!

Produkttipp

Ich habe noch keinen "richtigen" Ersatz für Milchschokolade gefunden,
aber bei der Suche ist mir folgende Schokolade schon mal positiv aufgefallen:



Plamil Dairy-free Milk chocolate
(erhältlich z. B. bei alles-vegetarisch.de)

Würde ich als Mix aus Milchschokolade und Zartbitter beschreiben. Am besten lange Kauen bzw. im Mund zergehen lassen, dann kommt das volle Aroma schön zur Geltung.

Mittwoch, 6. März 2013

Zitat des Tages

„Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht,
es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.“ - Buddha

Produkttipp

Kääääässseeeee....

Eine meiner Favoriten bei veganem Käse:



Jeezini Santi (erhältlich z. B. bei veganversand.at)
Am besten leicht erwärmt (z. B. überbackenes Käsebrot) -> schmeckt dann wie Kuhmilchkäse!





Jeezini Blue (erhältlich z. B. bei veganversand.at)
Am besten nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern ein paar min. auf Zimmertemperatur erwärmt -> schmeckt ähnlich wie der "Santi" nur mit frischen Champignons!


Und wer auf RICHTIG DEFTIGE Käsespätzle steht, der sollte einmal diesen Käse probieren:



Vegourmet Montanero (mittlerweile umbenannt in Jeezo Monti)

Kichererbsensalat

Zutaten für 1 kleine Schüssel:
- 425 - 480 g gekochte Kichererbsen
  (170 - 192 g getrocknet)
- 4 Karotten
- 1 Lauch
- 1/2 Gurke
- 2 - 3 EL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer






Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Karotten, Lauch und Gurke klein schneiden. Kichererbsen aus der Dose abtropfen lassen.
Lauch kurz anbraten, die Kichererbsen hinzufügen und etwas erwärmen.
Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Montag, 4. März 2013

Niemals aufgeben!

Eine wundervolle Geschichte (englisch)....

Vegan unterwegs

Normalerweise war ich nie so richtig ein Freund der asiatischen Küche, aber am Wochenende war ich experimentierfreudig und habe mich in das Restaurant "CôDung" (sprich: GoSung) gewagt.
Ich hab's nicht bereut :-)





Super leckeres Essen, freundliche Bedienung, tolle Atmosphäre... was will man mehr :-)



Für mich gab's "Tomato Tofu":
Verschiedenes Gemüse, Sprossen, gebackener Tofu und Reis in einer leckeren Soße



Mein Flexi hat sich für ein vegetarisches Sushi-Menü mit nochmal extra veg. Sushi-Röllchen
(damit ich auch ordentlich zulangen konnte :-) ...) entschieden


Da ich nicht wirklich geübt bin im "Mit-Stäbchen-essen" war's nicht nur ein sehr leckerer,
sondern auch ein lustiger Abend für uns beide :-) :-)



CôDungSushi und panasiatisches Restaurant
Färberstraße 43
90402 Nürnberg


Freitag, 1. März 2013

Wählerblendung?!?...

Unter Tierschutz versteht der Brockhaus "alle Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, Leben und Wohlbefinden von Tieren zu schützen, sie vor der Zufügung von Schmerzen, Leiden und Angst oder vor Schäden zu bewahren und ihnen, wenn sie sich in der Obhut des Menschen befinden, ein artgerechtes Leben zu ermöglichen".

Im Mai 2012 segnete das Kabinett eine von Ministerin Aigner vorgelegte Reform des Tierschutzgesetzes ab - die Gelegenheit, endlich mit einigen Missständen aufzuräumen. Doch als der Bundestag das Gesetz im Dezember verabschiedete, waren Reformansätze auf der Strecke geblieben.
- So wollte Aigner zunächst durchsetzen, dass die Kastration von Ferkeln ab 2017 nur noch mit Betäubung erfolgen darf. Ihre Koalitionskollegen stellten sich quer und verlängerten die Frist bis 2019.
- Auch Aigners angestrebtes Verbot von Brandzeichen bei Pferden wurde aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Der Schenkelbrand bleibt erlaubt, eine Betäubung soll es erst ab 2019 geben.
Anlass für die Novellierung des Tierschutzgesetzes war eine EU-Richtlinie "zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere".
Kurz nachdem Aigner im Oktober 2008 das Ministeramt von Parteikollege Horst Seehofer übernommen hatte, kündigte sie an, sich zu bemühen, "die Tierversuchszahlen in Deutschland zu senken".
Wie ein Blick auf die amtliche Statistik zeigt, hat sie dieses Ziel bisher nicht erreicht - im Gegenteil: Gab es 2007 gut 2,6 Millionen Versuchstiere, waren es zuletzt 2,9 Millionen.
Mit der aktuellen Gesetzesänderung soll laut Bundesregierung der Einsatz von Versuchstieren "vermieden, vermindert oder verbessert" werden. "Zentraler Bestandteil" ist dabei ein weitreichendes Verbot, Menschenaffen als Versuchstiere zu nutzen. Solche Versuche dürfen künftig nur noch durchgeführt werden, wenn sie der "Erhaltung dieser Arten oder den Menschenaffen selbst dienen". Der Gesetzentwurf konstatiert aber auch, dass in Deutschland seit 1992 keine Tierversuche mit Menschenaffen mehr durchgeführt worden sind.
Es handelt sich also um ein Verbot von Versuchen, die in der Realität seit 20 Jahren nicht mehr existieren. Zur angestrebten Reduzierung der Anzahl von Tierversuchen dürfte dies nicht viel beitragen. 70 Prozent der 2,9 Millionen Versuchstiere sind Mäuse.

Als der Deutsche Bundestag am 16. Januar 2013 Anträge der Opposition zur Verbesserung der Bedingungen landwirtschaftlicher Tierhaltung diskutierte, widersprach die Ministerin der Ansicht, "moderne Tierhaltung" ginge "zu Lasten des Tierwohls".
Ebenso falsch sei die Behauptung der Opposition, die Bundesregierung tue zu wenig für den Tierschutz. Tatsache sei laut Aigner: "Diese christlich-liberale Koalition hat mehr für den Tierschutz getan als jede andere Bundesregierung."

Gehen wir ins Detail: Nach einer EU-Richtlinie dürfen Zuchtsauen seit dem 1. Januar 2013 nur noch wenige Wochen am Stück im engen Kastenstand gehalten werden. Die restliche Zeit sollen sie mit anderen Schweinen in größeren Boxen zusammenleben. Bei der Umsetzung der Richtlinie aber belegt Deutschland nur einen der hinteren Plätze. Nun drohen ein Verfahren und womöglich Strafzahlungen.
In einer weiteren Richtlinie hat die EU 2001 verboten, routinemäßig die Schwänze von Ferkeln zu kupieren und deren Eckzähne abzuschleifen. Dennoch sind diese Praktiken in deutschen Betrieben immer noch erlaubt.
Auch ein Rückgang der Massentierhaltung ist nicht in Sicht: Eine Untersuchung der Grünen-Bundestagsfraktion hat gezeigt, dass in den Jahren 2009 bis 2012 fast 2,5 Millionen Schweinemastplätze neu beantragt und genehmigt wurden - 60 Prozent mehr als in den Vorjahren.
Einen Gesetzentwurf des Bauministeriums, wonach die Kommunen solche Großmastanlagen hätten verbieten dürfen, blockierte die Aigner-Behörde. Wieder einmal zeigte sich, dass die ökonomischen Interessen der Landwirte mehr wiegen als die des Tierschutzes.

Noch immer leben 14 Prozent der Legehennen in Käfigen. Zwar hatte schon im Jahr 2002 die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) eine neue Legehennen-Verordnung durchgesetzt und Käfighaltung in Legebatterien ab 2007 verboten. Doch Künasts Nachfolger Horst Seehofer (CSU) kippte 2006 im Verein mit dem Bundesrat die Verordnung wieder.
Käfige durfte es weiterhin geben: In Form sogenannter Kleinvolieren für bis zu 60 Tiere, in denen ein Huhn ca. 800 Quadratzentimeter Platz hat, was etwa der Größe eines Aktenordners entspricht.
2010, mittlerweile war Aigner im Amt, erklärte das Bundesverfassungsgericht Käfighaltung aus formalen Gründen für verfassungswidrig. Erst jetzt schlug die Ministerin ein Ende der Käfighaltung vor - für das Jahr 2035.
Als der mittlerweile SPD-dominierte Bundesrat das Verbot auf 2023 vorziehen wollte, lehnte Aigner ab. Nun müssen die Länder selbst über den Termin entscheiden.

Fazit: In Bezug auf Tierversuche und die landwirtschaftliche Tierhaltung kann von einschneidenden Verbesserungen für den Tierschutz in der Ära Aigner keine Rede sein. Die rot-grüne Regierung immerhin hatte die Abschaffung der Legehennen-Käfighaltung schon einmal beschlossen und veranlasst, den Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern - ein wichtiges Signal an Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung, das aber oft genug ungehört verhallt.
Note: Eine positive Tierschutzbilanz sieht anders aus!

Quelle: Spiegel online

Gentechnik-Kurznachrichten

Der gentechnisch veränderte Reis „Golden Rice“ wird auch in den nächsten zwei Jahren nicht auf den Markt kommen. Das Internationale Institut für Reisforschung (IRRI) widerspricht auf seiner Website anderslautenden Medienberichten. Der als Wundermittel gegen Mangelernährung gefeierte Reis sei gerade erst auf den Philippinen getestet worden. Für Umweltorganisationen ist diese erneute Verzögerung eine gute Nachricht.
Zwei Anbausaisons lang habe man den „Golden Rice“ auf den Philippinen in Feldversuchen beobachtet, teilte das IRRI letzte Woche mit. Nun müssten die Behörden des Inselstaats die Testergebnisse überprüfen, so die Forscher, die von verschiedenen Ländern, unter anderem Deutschland, und internationalen Organisationen, aber auch von der gentechnikfreundlichen Bill & Melinda Gates Stiftung sowie Agrochemie-Unternehmen finanziert werden. Am Ende der Mitteilung heißt es: Der Prozess, den der Gentech-Reis vor einer Vermarktung durchlaufen müsse, „kann noch zwei Jahre oder länger“ dauern. „In der Zwischenzeit sind wir dankbar für das große Interesse und die Unterstützung!“
Die Entwickler dämpfen sogar die Erwartungen an den Reis, der wegen der gentechnischen Veränderung einen erhöhten Vitamin A-Gehalt aufweisen soll. Es sei „noch nicht gesichert, ob der tägliche Verzehr des Golden Rice den Vitamin A-Status von Menschen verbessert, die einen Mangel an Vitamin A haben.“ Dabei ist dies seit Jahren das Hauptargument der Gentechnik-Befürworter. Mit dem „Golden Rice“ könne man Mangelernährung endlich wirksam bekämpfen, lautete das Versprechen.
Bei der Organisation Foodwatch macht man sich darüber keine Illusionen. Es gebe keine Belege für positive Gesundheitseffekte. Vielmehr sei der „Golden Rice“ Teil einer „Image-Kampagne der Gentechnik-Lobby“, so Geschäftsführer Thilo Bode letztes Jahr. Wie auch verschiedene Umweltverbände verweist die Organisation auf ungeklärte Risiken für Natur und Gesundheit. Studien zur Sicherheit gebe es nicht. Stattdessen wurde der Gentechnik-Reis an chinesischen Schulkindern getestet – offenbar ohne Zustimmung der Eltern oder der Behörden.

Gefüllte Blätterteigtaschen

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Blätterteig
- 200 g Champignons
- ca. 160 g (TK-)Spinat
- 1 Zwiebel
- 4 EL Reissahne
- 2 EL Mandelblättchen
- Salz, Pfeffer
- optional: Mohn





Zwiebel würfeln, Champignons in Scheiben schneiden (TK-Spinat auftauen).
Die Zwiebelwürfel in einer Pfanne anbraten. Spinat und Champignons dazu geben.
Nach ein paar Minuten mit der Sahne ablöschen, kurz köcheln lassen und dann mit Salz & Pfeffer abschmecken. Die Mandelblättchen unterrühren.
Die Füllung auf den Teig geben und zu Taschen zusammen falten.
Optional mit etwas Wasser bestreichen und Mohn darüber geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° (Ober-/Unterhitze) 20 min. backen.

Guten Appetit!

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