Dienstag, 31. März 2015

Edeka führt Vegithek ein

Der VEBU berichtet, dass vorerst in 50 Edeka-Märkten in Deutschland eine "Vegithek" eingeführt wird - eine Bedientheke mit verschiedenen Fleischalternativen.

Bild: Vebu / Edeka


Den kompletten Bericht findet ihr beim VEBU - die vorläufigen Testmärkte sind bei EDEKA ersichtlich.

Ich hoffe, dass die Testphase erfolgreich läuft und weitere Märkte folgen werden :-).


Montag, 30. März 2015

Nudeln mit Lauch-Apfel-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 300 g Nudeln
- 1 Lauch
- 1 Apfel
- 200 ml Reissahne
- 2 EL Hefeflocken
- 1 EL Dill
- Salz, Pfeffer






Lauch in Ringe schneiden, Apfel waschen (wer möchte: schälen) und würfeln.
Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
In einer Pfanne Lauch ein paar Minuten anbraten. Apfel dazu geben und kurz mitbraten.
Mit Sahne ablöschen, kurz köcheln lassen und die Hefeflocken unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 26. März 2015

Produkttipp

Endlich eine ungesüßte Sojamilch, mit Calcium, die auch noch schmeckt :-):

"Granovita Sojadrink plus Calcium"


Angefangen habe ich mit der Sojamilch von Natumi - irgendwann wurde diese mir zu süß (seit dem ich vegan lebe, wird mein "Zuckerglückspunkt", also der Punkt, an dem es für mich "perfekt süß" ist, immer niedriger - ich versuche mittlerweile immer weniger Süßes zu mir zu nehmen, so dass dieser Punkt bestimmt noch nicht "fest" ist...).
Deshalb ging es weiter mit der "Soja Original" von Alpro, diese ist etwas weniger süß.
Nach einer Zeit war das aber auch zu viel Süße und ich bin auf "Soja ganze Bohne" von Alpro umgestiegen. Diese ist nur noch "minimal" gesüßt.
Mein Wunsch war es aber, irgendwann einmal eine komplett ungesüßte Sojamilch zu trinken - was ein gar nicht so einfach zu erfüllender Wunsch war: Die Bedingung war, dass diese Sojamilch Calcium enthält.
Bei Bio darf kein "künstliches" Calcium hinein getan werden, dort werden hauptsächlich Algen als Calciumlieferant genommen. Diese werden dann aber zu 99% gesüßt (mit Agavendicksaft o. ä.), damit es nicht nach Alge schmeckt.
1 Sorte habe ich tatsächlich gefunden, die ungesüßt ist - nur leider war diese ungenießbar, weil sie total nach Alge geschmeckt hat.
Also fiel Bio-Sojamilch schon mal weg - aber ich hab mich nicht entmutigen lassen und weiter gesucht und probiert. Schließlich wurde ich für meine Geduld belohnt :-).
Die Sojamilch von Granovita enthält nur Wasser, Sojabohnen und Calciumcarbonat, sonst nichts :-).


(erhältlich im Reformhaus / online bei verschiedenen Reformhaus-Shops)

Mittwoch, 25. März 2015

Dankbarkeit - 10


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.




Ich bin dankbar...

-...für den "Gastauftritt" vom meinem Veggie beim Nordic walking. Normalerweise klappt das eher selten, dass wir zusammen laufen können - aber er hat ja momentan Urlaub :-)

-...für den leckeren Abend zu zweit im "Tasty leaf"

-...dafür, dass es immer mehr Restaurants und andere Anlaufstellen mit veganem Angebot gibt - wie im neuen "Vegan Guide 2015" (gibt es auch zum Download) ersichtlich

-...dafür, dass ich mit meinem Malprojekt gut voran komme


Dienstag, 24. März 2015

Mikroplastik in Kosmetik

Mikroplastik taucht in Flüssen und Meeren auf – und gefährdet die darin lebenden Tiere. Wo es herkommt? Unter anderem aus Zahncremes und Peelings. Doch es gibt Alternativen. 

>>Ein kleines Experiment vorweg, das jeder machen kann: Ein Peeling kaufen, in dessen Inhaltsverzeichnis das Wort Polyethylen steht. Davon einen fünf Zentimeter langen Strang in eine Tasse geben und mit etwa 100 Milliliter Wasser verrühren. Die Flüssigkeit anschließend durch einen Kaffeefilter laufen lassen, den Schaum auswaschen und den Filter trocknen ...

Was ist zu sehen? In unserem Versuch fanden wir Puder aus hellblau gefärbten Teilchen, alle weit kleiner als ein Millimeter, aber noch einzeln sichtbar.
Solche Plastikteilchen stecken nicht nur in Peelings, sondern auch in manchen Zahncremes und in anderen Produkten, die sanft rubbeln sollen. Meist sind die Kügelchen aus Polyethylen, manchmal steht auch ein anderer Kunststoff in der Deklaration, etwa Polypropylen oder Polyamid.

Kleine Kugeln auf Wanderschaft

Mit dem Zähneputzen oder Waschen gelangen die Teilchen ins Abwasser und in die Kläranlage. Nicht alle bleiben im Klärschlamm hängen, viele fließen über den Ablauf in die Flüsse und Meere.
Dort werden die Teilchen gefressen, etwa von Muscheln, die Nahrhaftes aus dem Wasser filtern. Oder von Wattwürmern, die von den Nährstoffen im Sand leben und mit den Sand auch Plastikkörner aufnehmen. Kleine Fischchen verwechseln das Plastik mit Futter und werden wiederum von größeren gefressen. Kunststoffteilchen fanden die Wissenschaftler schon im Magen von Heringen oder im Kot von Möwen und Robben.
Für die Tiere hat das Folgen: Die Plastikteile füllen den Magen, liefern aber keine Nährstoffe. Britische Wissenschaftler fütterten Wattwürmer mit Sand, der Plastikkörnchen in einer Konzentration enthielt, wie sie an hochbelas-teten Stränden vorkommt. Die Würmer verloren Energie, weil das Plastik zwar den Darm füllte, aber keine Nährstoffe lieferte. Zudem litten sie häufiger an Entzündungen. Ausgelöst wurden die durch langlebige Umweltgifte wie Flammschutzmittel, die sich an der Oberfläche der Kügelchen anreichern. Bei Versuchen mit Muscheln zeigte sich, dass diese besonders kleine Plastikteilchen herausfiltern und in ihr Gewebe einlagern. Das reagiert darauf mit Entzündungen und kapselt die Partikel ein.
Plastikmüll im Meer ist schon seit Jahren ein Thema. Meist geht es dabei um große, gut sichtbare Teilchen: Tüten, Flaschen oder gar herrenlose Fischernetze. In den letzten drei Jahren befassen sich die Wissenschaftler zunehmend mit dem Plastikmüll, der nicht auf den ersten Blick ins Auge fällt. Sie sprechen von Mikroplastik, wenn die Teilchen kleiner als fünf Millimeter sind. Eine Größe, die sich noch gut erkennen lässt. Doch viele der Teilchen sind nur wenige Mikrometer groß, das sind Tausendstel Millimeter. Zum Vergleich: Unsere Haare etwa sind 50 bis 70 Mikrometer dick.

„Verhindern, was sich verhindern lässt“

Nur mit feinsten Netzen lässt sich Mikroplastik aus dem Wasser fischen und unter dem Mikroskop untersuchen. Wissenschaftler fanden es in Meeren, Seen und Flüssen. Auch in Regen, Bier und Honig wurden schon einzelne Plastikteilchen nachgewiesen. Denn die kleinsten von ihnen sind so leicht, dass sie, etwa wenn sie mit Klärschlamm auf die Felder kommen, mit dem Wind verfrachtet werden.
„Wir wissen noch viel zu wenig über die Mikroplastik-Konzentrationen in den verschiedenen Ökosystemen und deren Quellen“, erklärt Dr. Gunnar Gerdts vom Alfred-Wegener-Institut für Meeresforschung. Er hat Abwasser und Klärschlamm aus zwölf Kläranlagen in Nordniedersachsen untersucht.
„Das Vorkommen an Mikroplastik-Partikeln variierte sehr stark“, berichtete er. Zwar konnten er und seine Kollegen die verschiedenen Kunststoffsorten wie Polyethylen identifizieren, „welche der gefundenen Teile nun aus Kosmetikprodukten stammen, können wir derzeit nicht sagen.“ Denn es gibt noch zahlreiche andere Quellen, aus denen Mikroplastik in die Umwelt gelangen kann.
„Wir werden noch auf lange Zeit in einer von Plastik durchsetzten Welt leben und die Teilchen bleiben uns über Jahrhunderte erhalten“, sagt Meeresbiologe Gunnar Gerdts. „Deshalb brauchen wir mehr Daten für eine fundierte Risikoabschätzung.“ Und bis dahin? „Sollte man an Eintrag verhindern, was sich verhindern lässt.“

Naturkosmetik enthält kein Mikroplastik

Was Mikroplastik in Kosmetik angeht, können die Verbraucher diese Quelle leicht verschließen. In Deutschland listet der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND unter www.bund.net/mikroplastik auf, welche Produkte Plastik enthalten. Eine App fürs Smartphone bietet www.beatthemicrobead.org/de/
Doch es ist gar nicht notwendig, Produktlisten und das Zutatenverzeichnis zu durchforsten. Zertifizierte Naturkosmetik kommt ohne Mikroplastik aus.  In Peelings setzt sie auf mineralische und pflanzliche Materialien, um die alten Hautzellen wegzurubbeln – von effektiv bis kuschelsanft.
Olivenkerne zum Beispiel. Getrocknet und gemahlen ergeben sie feste Putzkörperchen für die robuste Körperhaut. Auch Aprikosen- oder Traubenkerne gehören in diese Kategorie. Etwas weicher ist Weizenkleie oder Reismehl, das traditionell japanische Geishas für die Pflege ihrer Porzellanhaut verwendeten. Winzige Perlen aus Carnauba- oder Jojobawachs sind so sanft, dass sie sich beim Reiben auflösen und mit ihren Fetten die Haut pflegen.
Ein natürliches Reinigungsmittel mit Peelingeffekt ist ultrafein vermahlene Heil- oder Tonerde. Sie wirkt nicht durch mechanisches Rubbeln, sondern durch ihr hohes Quellvermögen. Die Partikel saugen wie ein Löschblatt Talg, Schmutz, Haut- und Fettpartikel auf und reinigen so die Haut porentief und sehr verträglich. Das naturreine Pulver gibt es nicht nur als Peeling oder Maske, sondern auch in Duschgels und Shampoos. In Naturkosmetik-Zahncremes entfernen Kreide, Tonerde und Kieselmineralien den unerwünschten Zahnbelag.

500 Tonnen pro Jahr

Und wie stehen die konventionellen Kosmetikhersteller zu Mikroplastik? Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) verweist darauf, dass Mikroplastik sicher für den Verbraucher sei und nur in wenigen Produkten eingesetzt werde. Der Verband schreibt zudem: „Der Anteil von Kunststoffpartikeln aus kosmetischen Mitteln in den Gewässern ist in Relation zum Gesamteintrag gering.“ Das belegt auch eine in Arbeit befindliche Studie für das Umweltbundesamt, die die Menge an Mikroplastik in deutschen Kosmetikprodukten auf 500 Tonnen im Jahr schätzt.
Doch diese 500 Tonnen sind überflüssig, weil es natürliche Alternativen gibt. Das wissen auch die Hersteller: Beiersdorf hat versprochen, „bis Ende 2015 die Polyethylen-Partikel in allen relevanten Produkten zu ersetzen.“ Die Kosmetik-Konzerne L’Oreal, Procter&Gamble und Johnson&Johnson wollen bis 2017 die Plastikteilchen aus ihren Produkten verbannt haben. Dass es so lange dauert, erklärt der IKW so: „Für den Einsatz alternativer Stoffe müssen Sicherheit, Wirksamkeit, Umweltverträglichkeit und Produktstabilität getestet und gewährleistet werden.“ Hierzu seien neben den Entwicklungsarbeiten umfangreiche Prüfungen erforderlich. Anders gesagt: Die großen Kosmetik-Konzerne müssen Natur erst lernen.
Schneller waren die Zahnpasta-Hersteller. Ende Oktober 2014 meldete der BUND, seine Mitarbeiter hätten in Supermärkten und Drogerien keine mikroplastikhaltigen Zahnpasten mehr in den Regalen gefunden.
Logocos


Heinz-Jürgen Weiland, Logocos
„Nano-kleine Putzkörper kommen nicht in die Tube“

Für die Zahncremes seiner Marken Logona und Sante setzt der Naturkosmetikhersteller Logocos auf natürliche Mineralien. „Wir verwenden Kreide und Kieselerde“, erklärt Vorstand und Entwicklungsleiter Heinz-Jürgen Weiland.

Kreide und Kieselerde kommen bei Logocos als Putzkörperchen zum Einsatz. Kreide ist ein weicher Kalkstein, der nach dem Abbau fein vermahlen wird. Kieselerde ist nichts anderes als Quarzsand, chemisch bezeichnet Siliciumdioxid. Die Putzteilchen bestehen aber nicht aus gemahlenem Sand, sondern aus synthetisch hergestelltem Siliciumdioxid, also einem naturidentischen Rohstoff. Das habe den Vorteil, dass die mikrofeinen Kügelchen besonders rein und gleichförmig sind. „Wir legen großen Wert darauf, dass diese Körnchen zwar sehr klein, aber nicht nano-klein sind“, sagt Weiland. „Das lassen wir uns von unserem Lieferanten ausdrücklich versichern.“
In den Alltags-Zahnpasten putzen beide Mineralien parallel. „In unseren Kinder- und Sensitivzahncremes verwenden wir nur Kieselerde. Sie reinigt die Zähne sanfter als die grobkörnigere Kreide.“ Auch in den Peelings von Logona und Sante schubbert Kieselerde alte Hautzellen ab. Auf vermahlene Pflanzenteile als mögliche Alternative steht der Entwicklungschef nicht so. „Viele Lieferanten bestrahlen diese Naturstoffe, um eventuelle Keime abzutöten. Das ist für Naturkosmetik nicht erlaubt.“

Martina Gebhardt



Elke Lorenz, Martina Gebhardt
„Bei uns sind auch die Peelingkügelchen bio“

In den Peelings von Martina Gebhardt Naturkosmetik rubbeln mineralische und pflanzliche Putzkörperchen. „Die pflanzlichen Rohstoffe stammen natürlich aus ökologischem Anbau“, sagt Entwicklungsleiterin Elke Lorenz.

Wenn aus demeter-zertifizierten Oliven Öl gepresst wird, bleiben die harten Kerne zurück. Für Martina Gebhardt sind sie eine gute Basis für Putzkörperchen. „Die Kerne werden gewaschen, getrocknet und fein gemahlen“, erklärt Elke Lorenz. Je kleiner die Teile, desto sanfter die Wirkung. „Man sieht sie im Peeling nicht, aber spürt sie noch als leicht sandiges Gefühl, wenn man die Creme zwischen den Fingern reibt.“ Auch aus den Pressresten, die bei der Herstellung von Bio-Mandelöl anfallen, lassen sich solche kleinen Putzkörperchen gewinnen. Mandelkleie steht dann im Zutatenverzeichnis. Noch sanfter zur Haut sind Perlen aus Jojobawachs.
„Sie haben eher einen massierenden Effekt, weil sie bei Körpertemperatur schon weich sind“, erklärt Lorenz. Hautschuppen abschrubben geht damit nicht wirklich. Das erledigt besonders hautschonend Mineralerde. „Wir erhalten sie vom Hersteller naturbelassen, sie wurde lediglich gesiebt und gemahlen, ebenso wie das Kalaharisalz im Körperpeeling.“ Auch bei einem „kuschelsanften“ Naturkosmetik-Peeling gilt übrigens: ein- bis zweimal die Woche genügt.

Mode, Müll, Waschmittel...

... es gibt mehrere Quellen, die Mikroplastik in die Umwelt abgeben. Eine davon: Fleece-Jacken.

Winddichte Jacken mit ihrem kuscheligen Futter bestehen meist aus Kunststofffasern. Bis zu 1900 davon kann eine Jacke pro Waschgang verlieren, haben Forscher ermittelt. Die Fasern sind so klein, dass sie in keinem Flusensieb hängen bleiben. Öfter auslüften, weniger waschen – das verringert die freigesetzte Menge. Auch Baumwolljacken verlieren Fasern. Doch sind die biologisch abbaubar.
Mikroplastik kann auch über das Waschmittel in die Maschine gelangen. Kügelchen aus Polyethylen oder Polyamid werden in manchen Reinigungsmitteln als Träger für Duftstoffe eingesetzt. Öko-Waschmittel sind eine Alternative.
Plastikkügelchen reinigen auch empfindliche Oberflächen wie antike Möbel, Oldtimer oder Flugzeugteile. Das herkömmliche Sandstrahlen wäre dafür zu grob, der Quarzsand zu hart. Eine Alternative zum Kunststoffstrahlen ist das Strahlen mit Soda. Dieses Mineral setzen Zahnärzte ein, wenn sie Zahnbelag von unseren Zähnen entfernen.
Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten besteht das Rohmaterial oft aus nur wenigen Millimeter großen Plastikpellets. Passen die Anwender beim Transportieren und Umladen der Pellets nicht auf, können diese ebenfalls in die Umwelt gelangen. Auch in großen Mengen, falls mal ein ganzer Container über Bord geht.
Andere Plastikteilchen waren einmal groß. Sie entstehen, wenn sich größere Teile Plastikmüll durch das ständige Einwirken von Wellen, Wind und Sonnenlicht zersetzen. Da im Meer Hunderttausende Tonnen Plastikmüll schwimmen, dürfte ihr Anteil am Mikroplastik relativ hoch sein. Verringern lässt er sich, wenn der Müll aus dem Meer gefischt wird. Deutsche Fischer und der Naturschutzbund NABU machen das tatsächlich. www.fishing-for-litter.de <<

(entdeckt in der Schrot & Korn Februar 2015)

Montag, 23. März 2015

Hummus-Rouladen

Zutaten für 2 Personen:
- 4 Soja-Big Steaks
- 1 Zwiebel
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 1 Möhre
- 5 EL Semmelbrösel
- 100 - 150 g Hummus
  (selbstgemacht oder gekauft)
- 2 - 3 EL Schnittlauch
- 4 TL mittelscharfer Senf
- Salz, Pfeffer
- evtl. Gemüsebrühe
- optional: Liquid smoke, Rauchsalz,
  geräuchertes Paprikapulver


Steaks in heißer Gemüsebrühe (oder in heißem Wasser mit Liquid smoke, Rauchsalz, ger. Paprikapulver) mind. 10 min. einweichen lassen - dabei am besten zwischendurch immer wieder umdrehen.
Zwiebel würfeln, Möhre fein raspeln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in einer Pfanne anbraten und dann ein wenig auskühlen lassen.
Zusammen mit der geraspelten Möhre, Semmelbröseln, Hummus, Schnittlauch, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut vermischen.
Die Steaks gut ausdrücken, jeweils 1 TL Senf darauf verstreichen und 1/4 der Füllung darauf geben (dabei oben und unten etwas Platz lassen). Die Steaks etwas einrollen und mit Zahnstochern oder Küchengarn verschließen.
In einer Pfanne von allen Seiten scharf anbraten und danach im vorgeheizten Ofen bei 180° Umluft ca. 15 min. abgedeckt garen.

Guten Appetit!

Freitag, 20. März 2015

Keine Manipulation von Schulkindern

>>Werbung an Schulen ist eigentlich grundsätzlich verboten. Dennoch versuchen Lobbygruppen der Fleischindustrie Schüler zu beeinflussen - mit Werbung, die als Unterrichtsmaterial getarnt ist. In Broschüren wie “Das Geflügel: Woher kommen Chicken Nuggets, Putenschnitzel und Co?” wird industrielle Tierhaltung trotz des offensichtlichen, massiven Tierleids als tierfreundlich verkauft. Kritisches Hinterfragen von Massentierhaltung ist in Klassenzimmern offensichtlich nicht erwünscht.

Daher fordern wir vom Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik, dass der Einsatz von Unterrichtsmaterialien der Agrar-Lobby streng reguliert wird. Schüler müssen die Möglichkeit haben, sich kritisch-distanziert mit Themen wie Massentierhaltung auseinander zu setzen. Wer über Tierhaltung spricht, muss auch das Leiden der Tiere thematisieren. Es ist unumstritten, dass Vieles, was in der Tierhaltung legal und gängige Praxis ist, enormes Leiden für die Tiere bedeutet.<<
Bitte unterschreibt die Petition von animal equality gegen die Beeinflussung von Schulkindern!





Vielen Dank für eure Hilfe!


Donnerstag, 19. März 2015

Vegane "Käsestangen"

Zutaten für 24 St.:
- 12 Platten Blätterteig (z. B. von Moin Bio)
- 150 g Wilmersburger Pizzaschmelz Bio
   "kräftig" oder anderer veganer Käse
- 125 ml Reissahne
- 2 EL Hefeflocken
- 1 - 2 TL Kräuter der Provence
- Salz







Die Blätterteigplatten auftauen lassen. Den Käse mit der Sahne vermischen und auf 6 Platten verteilen. Hefeflocken, Kräuter und Salz darauf streuen. Mit den restlichen Platten abdecken und jeweils in 4 Streifen schneiden. Die Streifen zu einer Spirale drehen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft ca. 25 min. goldbraun backen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 18. März 2015

Dankbarkeit - 9


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.




Ich bin dankbar...

-...dafür, dass ich endlich mal die Zeit und Muße gefunden habe, mit meinem Malen-nach-Zahlen-Bild (Früchte) anzufangen :-)

-...für den schönen Abend zusammen mit meinem Veggie in der Arena Nürnberg:

Planet Erde - Live in Concert

Wie Kino und Konzert gleichzeitig ;-) - es wurden verschiedene Szenen aus der Serie "Planet Erde" gezeigt und dazu spielte live ein Orchester. Richtig schöne Bilder und sehr schöne Musik!



-...dafür, dass mein Veggie und ich mal wieder ein für uns neues Restaurant ausprobiert haben: 

-...für die immer wieder super netten Mitarbeiter im Bioladen. Beim letzten Einkauf habe ich Tomaten zum halben Preis bekommen (es waren nur noch "Reste" übrig, die schon etwas mitgenommen, aber dennoch gut waren).

-...dafür, dass der Frühling endlich kommt :-)



-...dafür, dass Sport bei frischer Waldluft und viel Sonnenschein immer so gute Laune macht - danach daheim Glitch hop aufdrehen und währenddessen einen leckeren Smoothie machen... und das Leben ist schön :-)


Dienstag, 17. März 2015

Vegan unterwegs

Tibet liegt ganz bei uns in der Nähe...


...zumindest das Cafe-Restaurant Tibet ;-)


Man betritt das "Tibet" und wird sehr freundlich in einer tollen, warmen Atmosphäre empfangen:




Auf der Karte stehen verschiedene (indische) Gerichte, bei denen für jeden etwas dabei ist: 
Für Omnis genauso wie für Vegetarier und Veganer.

Die Portionen sind "reichhaltig" (aber nicht unschaffbar) und wirklich sehr lecker.
[Edit: Mittlerweile wird der Reis auf einem Teller serviert und der "Rest" in einer extra Schüssel, dadurch sind die Portionen, glaube ich, etwas kleiner als auf dem Bild]
Auch den Tee kann ich sehr empfehlen (ich hatte "Ayurveda Tulsi Orange Ingwer" und mein Veggie hatte "Die acht Schätze").



Wir werden jetzt auf jeden Fall öfter mal nach "Tibet" reisen... ;-)

Cafe / Restaurant Tibet
Johannisstr. 28
90419 Nürnberg
Karte online einsehbar: Cafe-Tibet

Entspannt parken kann man gleich in der Nähe im Parkhaus Hallerwiese (beim Krankenhaus)


Montag, 16. März 2015

Kartoffelcremesuppe

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 750 g Kartoffeln mehlig kochend
- 1 Zwiebel
- 1 Lauch
- 1 Möhre
- 1 l Gemüsebrühe
- 2 EL Reissahne
- 1 Prise Muskat
- 1 EL Petersilie
- Salz, Pfeffer
optional:
- 200 g Räuchertofu
- 250 g Champignons

Gemüse klein schneiden und in einem Topf anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und geschlossen ca. 30 min. bei geringer - mittlerer Hitze köcheln lassen.
Die Suppe pürieren, Reissahne unterrühren und mit Muskat, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.
Optional:
Räuchertofu und Champignons klein schneiden und in einer Pfanne anbraten.
Unter die Suppe mischen.

Guten Appetit!

Freitag, 13. März 2015

Alles ist Meditation...

Kennt ihr schon Samarpan P. Powels? Sie ist Meditationslehrerin und hat ein eigenes Online-Magazin "Find your Nose". Darin findet man Artikel, Zitate, Tipps, Videos und noch vieles mehr über Meditation. 
Außerdem hat sie 2014 "Fund your Nose", eine Crowdfounding-Plattform für Projekte, die mit Meditation, Yoga, Achtsamkeit u. ä. zusammen hängen, ins Leben gerufen.

Wer möchte, kann sich im Newsletter eintragen und bekommt so immer die neuesten Artikel zu Meditation ins Postfach.
Auch für euch wird bestimmt etwas dabei sein.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack - ein Video, in dem Samarpan erklärt, was Meditation eigentlich ist:



Donnerstag, 12. März 2015

Zucchini-Spaghetti mit Seitan-Sahne-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 2 - 3 große Zucchini
- 200 g Seitan
- 1 Zwiebel
- 8 Cocktailtomaten
- 150 ml Reissahne
- 1 TL Paprikapulver
- 1 Prise Muskat
- 5 EL Hefeflocken
- Salz, Pfeffer




Die Zucchini mit einem Spiralschneider in Spaghetti schneiden. Zwiebel und Seitan würfeln,
Tomaten achteln. Sahne mit Paprikapulver, Muskat, Salz und Pfeffer vermischen.
In einer Pfanne Zwiebelwürfel anbraten. Seitan dazu geben und ein paar Minuten mitbraten.
Mit der Sahnemischung ablöschen. Zuerst die Hefeflocken, dann die Tomaten unterrühren.
Die Zucchini-Spaghetti gut untermischen und evtl. noch etwas erwärmen lassen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 11. März 2015

Dankbarkeit - 8


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.




Ich bin dankbar...

-...dafür, dass der "wir-erfüllen-dem-Veggie-einen-Traum-Abend" doppelt schön war - zuerst natürlich, weil mein Veggie sich so sehr darüber gefreut hat :-) und an zweiter Stelle, weil der Abend mir auch wirklich sehr gut gefallen hat....
Nachdem er sich das schon sooooo lange gewünscht hat, hatten wir endlich die Gelegenheit dazu:

Riverdance



-...für 2 Minuten Achtsamkeit, die ich bei einem Spaziergang voll genießen konnte:
In einem Bächlein haben ein Entenpärchen gebadet und sich neugierig ihre Umgebung angeschaut - einfach nur zuschauen, nichts bewerten, nichts denken, voll und ganz auf die Szene konzentriert sein, alle Geräusche auf einmal ganz genau zu hören und doch im Hintergrund.... wundervoll, bitte mehr davon :-)

-...dafür, dass mich wieder das Minecraft-Fieber gepackt hat :-).
Ich hatte 1 1/2 Jahre keine Zeit und vor allem Lust darauf - jetzt habe ich mir die neueste Version geholt (in diesen 1 1/2 Jahren gab es sehr viel Neues) und eine neue Welt erstellt (friedlicher Modus), jetzt gibt es wieder mehr als genug zu tun und zu entdecken :-)



-...dafür, dass mein Veggie so ist wie er ist :-) und meine vegane Lebensweise total unterstützt (zuhause isst er zu 99% vegan, unterwegs ovo-vegetarisch).
Die liebe Jane von "Achtung, Pflanzenfresser" kann da von einem ganz anderen Beispiel erzählen...

-...für den schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund.
Wir waren im Kino und danach im "Cafe Bananeira" gemütlich essen.

Asterix im Land der Götter


Für alle Asterix-Fans sowieso ein "Muss" und allen anderen kann ich sagen: Soooooooooooooooo lustig, unbedingt anschauen! :-)



-...für den schönen Spaziergang bei Sonnenschein und 15° - willkommen Frühling! :-)

-...dafür, dass ich mich nach einem Tipp von der lieben Karmindra getraut habe, Nasenspülungen auszuprobieren. Mache ich jetzt schon mehrere Monate regelmäßig - tut gut, ich bin weniger (schlimm) krank und ich hatte seitdem keine richtige "Schnupfennase" mehr, maximal ab und zu eine leicht laufende. Mein Taschentuchverbrauch ist auf jeden Fall drastisch gesunken.... ;-).
Danke dir Karmindra! :-)

-...für den schönen Kinoabend mit meinem Veggie zusammen - diesmal unter der Woche, für uns eher untypisch.
Wir haben uns einen Film über Meditation angeschaut: "Stopping - wie man die Welt anhält"
Dieser Film wird nur in ausgewählten Kinos gezeigt, auf der offiziellen Homepage könnt ihr mehr über den Film lesen und ein Kino in eurer Nähe suchen.



Es werden vier Menschen begleitet, die sich mit dem Thema Meditation beschäftigen / Meditation lernen, jeder auf eine andere Weise. Man lernt verschiedene "Techniken" kennen, es kommen unterschiedliche Meditationslehrer / Menschen, die Meditation "leben" zu Wort und erklären, was Meditation bedeutet.
Ich finde, ein sehr interessanter Film, der schön gemacht ist - Tipp: bis nach dem Abspann anschauen.... ;-)



Dienstag, 10. März 2015

Gentechnik-Kurznachrichten

In den USA wurden erstmals gentechnisch veränderte Äpfel zugelassen. Ab 2016 könnten das mittels einer neuen Gentech-Methode entwickelte Obst dann in US-Supermärkten zu finden sein, berichten Medien. Die Eigenschaft der transgenen Äpfel: sie sollen länger frisch aussehen.
Die Firma Okanagan Specialty Fruits hat die Äpfel nicht mit herkömmlicher Gentechnik – dem Einbauen von Genen einer Art in eine andere – sondern unter Anwendung der RNAi-Technik entwickelt. Sie nutzt einen natürlichen Mechanismus der Zellen, die RNA-Interferenz. Im Labor wird der Botenstoff RNA so manipuliert, dass bestimmte Gene ausgeschaltet werden – in diesem Fall die Erbgutabschnitte, die für das bräunliche Verfärben aufgeschnittener Apfelstücke verantwortlich sind.
Unnötig, riskant und wissenschaftlich unverantwortlich ist die Entscheidung der US-Behörden nach Ansicht der Verbraucherschutzorganisation Center for Food Safety. Wie der Einsatz der manipulierten RNA auf das gesamte Genom wirke und ob beispielsweise auch andere Gene abgeschaltet werden könnten, sei gar nicht untersucht worden, kritisierte Doug Gurian-Sherman, der Chefwissenschaftler der Organisation.
Okanagan Specialty Fruits will zunächst Gentechnik-Varianten der Apfelsorten Golden Delicious und Granny Smith auf den Markt bringen, jeweils unter dem Namenszusatz „Arctic“. Eine gesetzliche Kennzeichnungsvorschrift für Gentechnik-Lebensmittel gibt es in den USA bislang nicht. Laut Süddeutscher Zeitung müssen die Bäume noch gepflanzt werden, so dass frühestens ab 2016 mit einem Verkauf zu rechnen sei.
Bei der RNAi-Technik handelt es sich um eine von mehreren, relativ neuen Gentechnik-Methoden. Bislang ist unklar, wie diese in der EU reguliert werden sollen. Einige gelten als zweifellos gentechnisch, bei anderen ist dies umstritten. Umwelt- und Landwirtschaftsverbände haben erst kürzlich an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis appelliert, die neuen Techniken als „Gentechnik“ einzustufen und nicht ohne Risikoprüfung auf den Markt zu lassen.

Montag, 9. März 2015

Zucchini-Spaghetti in Gurken-Tomaten-Soße

Zutaten für 2 Personen:
- 2 - 3 große Zucchini
- 1/2 (oder 1 kleine) Gurke
- 10 Cherrytomaten
- 50 g Cashewkerne
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Sojamilch
- 1 TL Basilikum
- Salz, Pfeffer




Die Zucchini mit einem Spiralschneider in Spaghetti schneiden.
Tomaten vierteln. Cashewkerne grob hacken.
Die Gurke klein schneiden und zusammen mit Zitronensaft, Sojamilch, Salz und Pfeffer pürieren.

Variante 1:
Alles zusammen vermischen und mit Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken.

Variante 2:
Zucchini-Spaghetti in einer Pfanne auf mittlerer Hitze kurz anbraten. Gurkensoße und Tomaten untermischen und leicht erwärmen. Cashewkerne unterheben und mit Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Freitag, 6. März 2015

Einkauf für den Glauben

Als ich das letzte Mal in der Stadt war, hatte ich ein wenig Zeit übrig und habe mal wieder hier vorbei geschaut:

(Samsara ist Sanskrit und bedeutet "Kreislauf der Wiedergeburten")


Dabei habe ich schöne Aufkleber gefunden:

Links: Eine Szene aus der Bhagavad Gita, in der Krishna Arjuna seine unendlichen Facetten zeigt
Rechts: Krishna und seine Geliebte Radha


Schon vor längerer Zeit habe ich dort eine schöne kleine Krishna-Statue für meinen Altar gefunden:



Im Samsara gibt es außer Statuen, Aufklebern, Bildern etc. von verschiedenen Göttern / Buddha auch Accessoires wie schöne Tücher, Schmuck, Malas (Gebetsketten), Taschen, Schlüsselanhänger, Wandschmuck, Kissenbezüge, Lampen, Klangschalen, Meditationskissen, sowie kleine und große Möbel. Außerdem gibt es eine kleine Auswahl an CDs (Mantras u. ä.), verschiedene Teesorten, Räucherwerk, Duftfläschchen uvm.

Solltet ihr euch also für schöne indische / tibetische Dinge interessieren oder z. B. eine bestimmte Gottheit als Statue o. ä. suchen: im Samsara werdet ihr fündig - wenn nicht, sprecht einfach mal die netten Verkäufer an, die helfen euch sehr gerne weiter.

Jakobstr. 7
90402 Nürnberg
Mo - Sa 11 - 19 Uhr

In Erlangen gibt es einen Lagerverkauf:
Schronfeld 70
91054 Erlangen
Sa 12 - 19 Uhr



Donnerstag, 5. März 2015

Erfolge für die Tiere

Erste Erfolge im Kampf gegen die Schlachtung trächtiger Rinder

>>Als Mitglied der „AG Rinderhaltung beim Runden Tisch Tierschutz in der Nutztierhaltung des Landes Schleswig-Holstein“  vertritt PROVIEH den Tierschutz und ist unmittelbar an der Ausgestaltung des Landeskodex Schleswig-Holstein beteiligt gewesen. Er wurde gemeinsam vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und von Vertretern des Tierhandels, der Tierhaltung, der Veterinärverwaltung, der Schlachtbetriebe, des Tierschutzes, der Tierärztekammer und der Landwirtschaftskammer unterzeichnet.
Der Kodex beschließt den Verzicht der Schlachtung hochtragender Rinder. Bisweilen besteht nach dem derzeitigen Tierschutzgesetz kein Schutz ungeborener Kälber. In der Fachliteratur ist momentan noch nicht der genaue Zeitpunkt bestätigt worden, ab dem das Schmerzempfinden ungeborener Kälber ausgereift ist und somit der Tod durch Ersticken bewusst empfunden werden kann. Fakt ist jedoch, dass die jetzige Situation in Deutschland (PROVIEH berichtete bereits am 17.01.15) im Bereich Schlachtung von tragenden Rindern und der damit verbundene Erstickungstod ungeborener Kälber als tierschutzwidrig aufgefasst werden muss. Der Landeskodex untersagt dementsprechend die Schlachtung ab dem letzten Trächtigkeitsdrittel. Würde die Forschung einen früheren Zeitpunkt des Schmerzempfindens nachweisen, würde der Kodex dahingehend angepasst.
Des Weiteren soll in Zukunft bei weiblichen Rindern, die entweder zeitweise mit Bullen gehalten oder künstlich besamt wurden, die Trächtigkeitsuntersuchung  verbindlich vor dem Abtransport zur Schlachtung stattfinden. Ab dem letzten Trächtigkeitsdrittel soll die Geburt abgewartet werden.
Sollte sich bei einem Schlachtvorgang herausstellen, dass das Tier hochtragend war, wird neben dem Ursprungshof auch der dazugehörige Veterinär darüber informiert, dass gegen den Kodex verstoßen wurde. Bei Wiederholungstätern erfolgt eine Sanktionierung durch das Veterinäramt.
Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer bundeseinheitlichen Umsetzung zum Thema Schlachtverbot tragender Rinder und Sanktionierungen bei Verstößen hingewiesen. Dadurch soll zukünftig verhindert werden, dass tragende Tiere in andere Bundesländer transportiert und geschlachtet werden, in denen der Kodex noch nicht beschlossen wurde.
PROVIEH-Aktion auf der „Wir haben es satt-Demo“
Bereits am 17. Januar forderte PROVIEH auf der „Wir haben es satt! -Demo in Berlin“ Respekt vor dem ungeborenen Leben und demonstrierte für eine Regelung, die die Schlachtung trächtiger Rinder beschränkt.
Eine Gruppe von rund 40 Aktiven und engagierten Mitarbeiterinnen machte als „Schwarzbunte“ verkleidet und mit Transparenten ausgerüstet auf diese bis vor kurzem noch vollkommen unterschätze Problematik aufmerksam.
Ausblick
PROVIEH setzt sich zukünftig für eine bundesweite Lösung ein. Der Kodex in Schleswig-Holstein stellt eine freiwillige Vereinbarung dar, die auch für die übrigen Bundesländer anzustreben ist. Das Endziel wäre ein gesetzlich festgelegter Umgang mit trächtigen Rindern und eine Verankerung des Schutzes ungeborener Kälber im Tierschutzgesetz.<<



Freiwillige Vereinbarung in Hessen zur Enthornung bei Kälbern unterzeichnet
>>Als Mitglied der "AG Enthornung im Fachausschuss Tierproduktion des Kuratoriums für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Beratungswesen" war PROVIEH am 26.02.2015 neben Vertretern aus Landwirtschaft und Veterinärmedizin als Vertreter des Tierschutzes beteiligt und zur Unterschrift vor Ort.
Bei vielen Kälbern wird bereits in den ersten Lebenswochen die Hornanlage manuell verödet. Dieses manuelle Enthornen der Kälber ist mit Schmerzen für die Tiere verbunden. Im Tierschutzgesetz ist festgelegt, bei dieser Form der Enthornung alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Schmerzen oder Leiden der Tiere zu vermindern.
Durch die Unterzeichnung der Vereinbarung erklären die Unterzeichner unter anderem eine verstärkte Züchtung hornloser Rinder und eine Enthornung bei Kälbern nur noch zumindest mit gleichzeitiger Schmerzbehandlung und Sedierung.<<

(Quelle: provieh.de)

Mittwoch, 4. März 2015

Dankbarkeit - 7


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.




Ich bin dankbar...

-...dafür, dass uns wildfremde Kinder zum Lächeln gebracht haben:
Mein Veggie und ich waren zusammen spazieren, als uns 2 Kinder aufgehalten und uns erzählt haben, wie toll sie ihren Garten umgebuddelt und dabei rosa Erde gefunden haben :-D

-...für den schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund.
Wir waren (mal wieder ;-) ) lecker im "Tasty leaf" essen, danach ging es (auch mal wieder ;-) ) ins Kino.
Und zwar in einen Film über etwas, dass man glaube ich entweder liebt oder hasst ;-) - mein Veggie und ich sind totale Fans.... Spongebob Schwammkopf :-))))
Wir haben (fast) jede Folge der Serie gesehen, ebenso wie den 1. Kinofilm - da mussten wir natürlich auch den 2. Kinofilm unbedingt sehen :-).



Wir sind uns zwar einig, dass der 1. Film besser war, aber nichts desto trotz war der 2. Kinofilm auch wirklich sehr lustig und ein MUSS für jeden Spongebob-Fan ;-)




-...dafür, dass wir doch noch rausgefunden haben, warum es seit wenigen Tagen in der Küche, ich nenn es mal bescheiden, "nicht so gut" riecht....
Wir mussten sowieso die Küchenspüle austauschen, da die alte undicht geworden ist
(nach über 10 Jahren darf die das ;-) ), dabei dachten wir, finden wir auch die Ursache des Geruchs (aus dem Abfluss o. ä.). Aber nein, daher kam nichts.
Irgendwann ist uns dann aufgefallen, dass eine kleine Packung Sojamilch im Kühlschrank umgekippt und in den Kondenswasserbehälter geflossen ist....
Das Ende der Geschichte: Ja, daher kam es definitiv - sah aus, als würden wir Käse herstellen :-D

Da rein ist die Milch gelaufen...



Dienstag, 3. März 2015

Buchtipp

Habt ihr als Kind auch so gerne (aus)gemalt und macht es jetzt immer noch gerne?
Dann wäre dieses Buch vielleicht genau das Richtige für euch:

"Das Kreativ-Malbuch für Erwachsene"

Klappentext: "Ausgefallene Mustervorlagen kolorieren - so entdecken sie ihre kreative Seite! Das künstlerische Potenzial ausschöpfen: Beim Ausmalen von Blättern, Blüten und Ranken können Sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Experimentieren oder entspannen: Je nachdem, ob Sie intensive Farben wählen oder lieber zarte Pastelle verwenden, kreieren Sie individuelle, stimmungsvolle Bilder."

Das Buch beinhaltet 128 perforierte Seiten, die auf Wunsch heraus getrennt werden können.

Hier ein paar Beispielbilder:





Und hier noch ein bisschen was ausgemaltes:




Ich male wirklich gerne mit unserem Neffen zusammen, aber manchmal ist das nicht ganz so einfach, wenn ER keine Lust mehr hat, ist halt Schluss :-D.
Jetzt habe ich wenigstens mein eigenes Malbuch und ICH bestimme, wann, was und wie lange gemalt wird ;-) - zusammen mit schönen Sounds im Hintergrund, was gibt es entspannenderes? :-)


Montag, 2. März 2015

Apfel-Lauch-Bratlinge

Zutaten für 2 Personen (8 kleine Bratlinge):
- 1 Lauch
- 1 Apfel
- 50 g Haferflocken
- 2 EL Mohnsamen
- 4 EL Kichererbsenmehl
- 1 TL Tahin (Sesammus)
- 1 TL Currypulver
- 2 EL Schnittlauch
- Salz, Pfeffer



Lauch in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten, in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Den Apfel raspeln und mit Haferflocken, Mohn und Kichererbsenmehl zum Lauch in die Schüssel geben. Gut vermischen und danach Tahin, Currypulver, Schnittlauch, Salz und Pfeffer untermischen. Mit den Händen durchkneten, bis eine einheitliche Masse entstanden ist und daraus kleine Bratlinge formen.
Die Bratlinge von beiden Seiten in einer Pfanne goldbraun (wenn euer Kichererbsenmehl nicht geröstet ist evtl. auch ein wenig mehr ;-) ) braten.

Guten Appetit!

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