Freitag, 30. März 2018

Dankbarkeit - 107


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen, wofür ich dankbar bin / die letzten Wochen war.

Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog (wer die Liste nicht veröffentlichen will, kann auch ganz alleine für sich eine erstellen,  z. B. regelmäßig in einem schönen Notizbuch).

Mel schreibt auch eine Dankbarkeitsliste, 
ebenso wie von Zeit zu Zeit Ramona - schaut doch mal bei den beiden vorbei!




Ich bin dankbar...


-...für die ersten leckeren Walderdbeeren, die ich dieses Jahr von unserer Fensterbank ernten durfte. Ich freue mich schon auf Nachschub :-)

Das waren die ersten 2 - mittlerweile konnte ich schon ca. 10 Stück vernaschen :-)



-...für einen wieder sehr leckeren Besuch bei der "Cocina" zusammen mit Freunden.
[Edit Juni 2018: mittlerweile leider geschlossen]

Ich habe mich für eine "Burrito Bowl" mit Fajita Gemüse entschieden - immer wieder sehr lecker :-)

Mein Veggie hat sich diesmal den veganen Salat mit Tofu bestellt - laut seiner Aussage eine sehr gute Wahl, die er jetzt bestimmt öfter treffen wird :-)



-...für einen unterhaltsamen Kinoabend nach der Cocina.

Wir haben uns "Black Panther" angesehen.
Ein wirklich wahnsinnig toller Film! Super Action, Humor, Spannung, tolle Kostüme, tolle Farben, Musik, tolle starke Frauen... alles total wow :-)

Ich beschäftige mich nicht tiefergehend damit, aber ich finde Afrika / die afrikanische Kultur irgendwie faszinierend, also erst recht ein Film für mich ;-)

Außerdem gibt es im Film eine lustige Szene, die aussagt: 
Man braucht definitiv kein Fleisch, um stark zu sein :-) *yeah*





-...für die neue "Happy way" im Briefkasten
(darüber kann ich mich jetzt öfter freuen, da das Heft jetzt alle 2, statt alle 3 Monate erscheint)




-...für leckeres Sushi beim "Osaka"



-...dafür, dass meine selbstgemachte "Leberwurst" auch komplett ohne Öl noch genauso lecker schmeckt (vorher waren im Rezept 2 EL)



-...dafür, mal wieder alleine ins Kino gegangen zu sein (wie auch schon 2015 und 2017).
Diesmal war ich nicht in der Innenstadt, sondern bin mit dem Fahrrad zum kleinen, aber feinen (Fremdsprachen-)Kino "Roxy" gefahren (dort waren mein Veggie und ich auch schon mehrmals gemeinsam - und finden es dort auch immer wieder schön).

Habt ihr als Kind vielleicht auch das Buch "Die kleine Hexe" gelesen und es so geliebt, wie ich?
Also ich musste deswegen UNBEDINGT den Film sehen :-)
Und es hat sich definitiv gelohnt: der Film ist soooooooooooooo zauberhaft 
(in mehrfacher Hinsicht ;-) ) und sooooooooooooooooooo schön :-)
Ein Film für Groß UND Klein :-)





-...für einen schönen Abend zusammen mit meinem Veggie und einem Freund
beim "Restaurant Boliwood"



-...für einen neuen Follower hier auf dem Blog - willkommen!



Montag, 26. März 2018

Champignon-Rahmpfanne

Zutaten für 2 Personen:
- 250 g Champignons
- 120 g gekochte Kichererbsen
   (46 g getrocknet)
- 1 Zwiebel
- 2 Tomaten
- 100 g Spinat
- 125 g Sojajoghurt natur
- 1 TL Gemüsebrühe (Pulver)
- 1 EL Petersilie
- 1 1/2 TL Paprikapulver
- Pfeffer, evtl. Salz


Getrocknete Kichererbsen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Zwiebel und Tomaten würfeln, Champignons klein schneiden.

In einer Pfanne die Zwiebel anbraten. Champignons und Kichererbsen dazu geben. Wenn die Champignons gut angebraten sind, Gemüsebrühpulver unterrühren. Die Tomaten in die Pfanne geben und evtl. Flüssigkeit (von den Champignons und Tomaten) bei geringer Hitze etwas reduzieren lassen. Den Spinat untermischen und ein paar Minuten garen. Den Joghurt einrühren, kurz aufkochen lassen und dann mit Petersilie, Paprikapulver, Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.

Dazu passen z. B. Reis oder Nudeln.

Guten Appetit!

Freitag, 23. März 2018

Regional reicht nicht

Aus der Region – gut für die Region? Die Antwort ist nicht immer ja.



>>Wenn Gudrun Eichler über die Hühnermast und den Schlachthof in ihrer Region berichtet, klingt das nicht nach Idylle: „Seit Jahrzehnten werden wir mit mörderischem Gestank belastet, und durch die Abluft werden Keime in die Luft geschleudert.“ Die nächsten Megaställe liegen weniger als 500 Meter Luftlinie von ihrem Haus entfernt. „Eine Million Hühner werden hier jeden Monat gemästet. Und zum Schlachthof kommt alle fünf Minuten ein LKW mit Schlachttieren“, beschreibt Eichler die Lage. 

Produkte aus der Region liegen den Deutschen am Herzen. So ist laut Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zwar der persönliche Geschmack für 97 Prozent das wichtigste Kaufkriterium, schon an zweiter Stelle folgt jedoch mit 78 Prozent die regionale Herkunft. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Forschungsgruppe Wahlen e.V. im vergangenen Sommer. Dabei wurde auch gefragt, wann die Menschen Lebensmittel als regional bezeichnen. „Wenn sie aus einem Umkreis von höchstens 50 Kilometern stammen“, sagte knapp die Hälfte. Für weitere 43 Prozent sind auch 200 Kilometer noch angemessen. Die Befragten waren zu 78 Prozent überzeugt, durch den Kauf regionaler Lebensmittel kleine bäuerliche Betriebe zu unterstützen. 86 Prozent sagten, dass regionale Produkte durch kürzere Transportwege eine bessere Umweltbilanz haben.

Kürzere Transportwege sprechen in jedem Fall für Regionalität – weniger Verkehr, weniger CO2-Ausstoß. Zudem stärken regionale Produkte die Landwirtschaft vor Ort. Im besten Fall unterstützt man Betriebe, die man kennt und weiß, wie dort gearbeitet wird. Doch regional steht eben nicht nur für kleine bäuerliche Betriebe. Das zeigt das Beispiel von Gudrun Eichler.

Die Architektin lebt seit 25 Jahren in Königs Wusterhausen südlich von Berlin. Vor anderthalb Jahren hatte sie genug von den Megaställen und schloss sich der Bürgerinitiative „KW stinkt’s“ gegen die Erweiterung des Wiesenhof-Schlachthofs im benachbarten Niederlehme an. Die Bürgerinitiative hält den Betrieb für teilweise illegal, unter anderem, weil die amtstierärztlichen Untersuchungen nicht ausreichend gewährleistet seien und zu viel Grundwasser entnommen werde. Das Abwasser werde in einer Kläranlage gereinigt, der eine entscheidende Reinigungsstufe fehle, sodass Hormone und Antibiotika nicht entfernt werden können.

Auch Eier aus Massentierhaltung können regional sein und konventionelles Obst und Gemüse, das mit Pestiziden gespritzt und mit Kunstdünger aufgezogen wurde. Mit der Folge, dass die Pestizide direkt vor der Haustüre ausgebracht werden und durch Überdüngung das Grundwasser und die Gewässer vor Ort verseucht werden.

Doch was heißt eigentlich regional? Begriffe wie „regional“ oder „aus der Region“ sind nicht geschützt. Jeder Anbieter kann die Größe seiner Region selbst festlegen und mit eigenen Siegeln dafür werben. So locken viele Supermarktketten mit Handelsmarken wie „Gutes aus der Heimat“ oder „Unser Norden“. Woher die Rohstoffe kommen, bleibt aber gerade bei verarbeiteten Lebensmitteln meist unklar oder die Definition ist geradezu kurios. So dürfen auch Kaffee und Bananenchips unter der konventionellen Marke „Unser Norden“ vermarktet werden, wenn sie in einem norddeutschen Bundesland verarbeitet wurden.

Es gibt aber auch strengere Regio-Siegel. Das Label „Geprüfte Qualität – Hessen“ garantiert beispielsweise die Herkunft von Zutaten aus Hessen und die Verarbeitung im Bundesland. Noch eine Nummer besser ist das verwandte Siegel „Bio-Siegel Hessen“, mit dem man zusätzlich Bio-Qualität kauft. Ähnliche Siegel gibt es in anderen Bundesländern. Auch einige regionale Vermarktungsinitiativen bieten mehr Durchblick. Rund 50 haben sich dem Bundesverband Regionalbewegung angeschlossen und garantieren damit, dass die Zutaten zu 100 Prozent aus der definierten Region stammen und Herstellung und Verarbeitung in dieser Region stattfinden.

Wer jedoch Wert legt auf Gentechnikfreiheit, auf den Verzicht synthetischer Pestizide, auf Bodenschutz, artgerechte Tierhaltung und wenig Zusatzstoffe, muss genauer hinschauen. Bio ist da immer eine sichere Wahl – in Verbindung mit regionaler Herkunft die beste. Um das Traumpaar „bio-regional“ kümmern sich daher viele Bio-Unternehmen wie zum Beispiel die Upländer Bauernmolkerei, die Bohlsener und die Spielberger Mühle oder der Bauckhof, die Rohstoffe wie Getreide oder Milch von Bio-Landwirten in ihrer Region beziehen. Dadurch schaffen sie im Unternehmen und darüber hinaus Arbeitsplätze und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.

Während aus regionalen Zutaten hergestellte Produkte oft in ganz Deutschland verfügbar sind, geht es bei frischen Lebensmitteln oft noch regionaler zu – sie wachsen in der Region, werden dort verkauft und verzehrt. Für diese kleinen Kreisläufe bemühen sich viele Bio-Großhändler und Bio-Läden. Beispielsweise die Tagwerk-Biomärkte rund um Erding bei München. Dort stammen ein Großteil des Frischesortiments und weiterer Produkte von der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Tagwerk eG. Der haben sich über 100 Bauern sowie Bäckereien, Metzgereien und Käsereien angeschlossen. Keiner der Betriebe liegt weiter als 100 Kilometer von Erding entfernt.

Auch das Naturkost Kontor Bremen sorgt für regionales Bio in den Läden:  Bio-Landwirte aus der Nähe von Bremen liefern Obst, Gemüse, Milchprodukte und Fleisch direkt ins Lager auf dem Bremer Großmarkt. Andere Bio-Großhändler machen auf regionale Produkte mit Eigenmarken aufmerksam. Ein Beispiel ist die Marke „VON“ des Bio-Großhändlers Naturkost Elkershausen. Auf jedem Produkt steht mit Ort und Name, woher das Produkt kommt, zum Beispiel VON-Nackthafer vom Biolandhof Gut Fahrenbach im hessischen Witzenhausen.

Michael Wimmer von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) erwartet über kurz oder lang einen „Unschuldsverlust“ bei den vielen blumigen Regional-Siegeln. Die Spreu werde sich vom Weizen trennen, ist er überzeugt und sieht dabei Öko-Lebensmittel im Vorteil: „Bio ist in puncto Qualität über mehrere Level sauber kontrolliert, während regional einfach jeder machen kann.“

Einkaufsführer online:

<<

(Quelle: Schrot & Korn)

Montag, 19. März 2018

Nudeln mit Erbsensoße

Zutaten für 2 - 3 Personen:
- 300 - 450 g Nudeln
- 500 g (TK-)Erbsen
- 125 g Sojajoghurt natur
- 250 ml Reissahne
- 1 TL Zitronensaft
- 1 EL Petersilie
- 1 EL Dill
- Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat





Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Erbsen evtl. auftauen.
300 g der Erbsen in einen Topf geben. Mit Joghurt, Sahne, Zitronensaft und Gewürzen vermischen. Mit dem Pürierstab pürieren. Die restlichen Erbsen untermischen und bei
geringer - mittlerer Hitze ein paar Minuten offen köcheln lassen.

Guten Appetit!

Freitag, 16. März 2018

Habt ihr schon unterschrieben?

Aktuell gibt es folgende Petitionen mit der Bitte um Unterschrift:

Von "Rettet den Regenwald e.V.":
- Mögen Sie es blutig? EU forciert Freihandel mit Steaks aus Übersee
- Gefährliche Gifte verbieten
- Kein EU-Freihandel mit Palmöl
- Ghana darf seine Natur nicht an China verkaufen
- Hilfe, wir ersticken in Plastik
- GroKo will Wölfe schießen
- Palmöl und Biodiesel stoppen - Orang-Utans retten
- Keine Militärbasis auf den Seychellen
...und noch viele weitere - einfach mal auf der Homepage vorbeischauen!


Von "Peta":
- Fleischsteuer - neuer Gesetzentwurf von Peta Deutschland
- Elefanten für Elefantenpolo schwer misshandelt
- Nerze leiden auf Pelzfarmen in Kanada
- Gegen den Walfang in Norwegen
- Tierqual für Dolce und Gabbana
- Lassen sie Pizza Hut wissen, dass auch deutsche Kunden vegane Pizza wollen
- Unicef profitiert von Circus-Krone-Spendengala
- Chirugischen Workshop an lebenden Schweinen in Halle beenden
- Volkswagen soll nie wieder Tierversuche durchführen
...und noch viele weitere - einfach mal auf der Homepage vorbeischauen!


Von der "Albert-Schweitzer-Stiftung":
- Keine Quälerei für Käse
- Masthuhn-Petition an IKEA
- Petition zum Schnabelkürzen
- Verbandsklagerecht stärken


Vielen Dank an euch alle für eure Unterschriften!

Montag, 12. März 2018

Spinatlasagne

Zutaten für 2 - 4 Personen:
- Lasagneblätter
- 600 g (TK-)Spinat
- 200 g Seidentofu
- 125 g Sojaschnetzel (fein oder grob)
- 2 Zwiebeln
- 400 g gewürfelte Tomaten (1 Dose)
- 3 EL Tomatenmark
- 1 EL Kräuter der Provence
- 1 TL Oregano
- 1 TL Majoran
- 300 ml Sojamilch
- 2 EL Mehl
- 3 - 4 EL Hefeflocken
- 1 TL Senf
- 1 Prise Muskat
- Salz, Pfeffer

Sojaschnetzel in heißer Gemüsebrühe (optional Wasser mit Liquid Smoke, geräuchertem Paprikapulver, Rauchsalz) ca. 10 - 15 min. ziehen und danach in einem Sieb abtropfen lassen.

Zwiebeln würfeln.

Für die Tomatensoße eine Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Die Schnetzel dazu geben und ein paar Minuten scharf mit anbraten. Mit den gewürfelten Tomaten ablöschen. Tomatenmark, Kräuter der Provence, Oregano, Majoran, Salz und Pfeffer untermischen. Bei geringer Hitze ein paar Minuten einköcheln lassen.

Für die Spinatsoße die restliche Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Den (aufgetauten) Spinat dazu geben und kurz mit andünsten. Den Seidentofu gut untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Für den Hefeschmelz das Mehl in einem kleinen Topf bei mittlerer - hoher Hitze rösten,
bis es zu duften beginnt. Mit dem Schneebesen umrühren und die Sojamilch nach und nach
dazu geben. Danach Hefeflocken, Senf, Salz und Pfeffer unterrühren.

In eine Auflaufform zuerst ein wenig Tomatensoße geben, darauf Lasagneblätter, Spinatsoße, etwas vom Hefeschmelz, wieder Lasagneblätter, Tomatensoße, Lasagneblätter, Spinatsoße. Dann entweder mit Hefeschmelz abschließen oder zuerst die restlichen Lasagneblätter (evtl. Stücke) darauf verteilen und danach den Hefeschmelz.

Bei 200° Ober-/ Unterhitze ca. 45 min. abgedeckt backen.

Guten Appetit!

Freitag, 9. März 2018

Starkes Ich - starkes Wir

Ein interessanter Vortrag von Veit Lindau über Selbstliebe, Achtsamkeit, unser Potential und unsere Zukunft - individuell und gemeinsam (auf dem "FeelWell-Festival" vom Reformhaus)


Montag, 5. März 2018

Bananenkuchen

Zutaten für 1 kleine Kastenform (20 cm):
- 4 reife Bananen
- 100 g Vollkorn-Dinkelmehl
- 100 g gemahlene Mandeln
- 100 g Haferflocken
- 1 EL Backpulver
- 200 ml Sojamilch







Die Bananen in eine Schüssel geben und pürieren. Die restlichen Zutaten dazu geben und gut durchmischen. Den Teig ca. 20 - 30 min. ausquellen lassen, danach noch einmal durchrühren.
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° Umluft ca. 40 - 45 min. backen.
Den Kuchen aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Kostenlose Homepage