Montag, 13. August 2018

Quinoa-Salat

Zutaten für 1 kleine Schüssel:
- 180 g Quinoa
- 200 g weiße Bohnen gekocht
  (80 g getrocknet)
- 1 (gelbe) Paprika
- 1/2 - 1 (Land-)Gurke
- 2 Möhren
- 90 g Erbsen
- 75 g Cashewkerne
- 2 EL Hefeflocken
- 3 EL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer



Getrocknete Bohnen 8 - 12 Std. einweichen, danach 1 1/2 - 2 Std. köcheln lassen.

Cashewkerne mind. 30 min. einweichen lassen und dann das Wasser abgießen.

Den Quinoa nach Packungsanleitung kochen (in 400 ml Wasser ca. 18 min.). Danach auskühlen lassen. Das Gemüse klein schneiden und zusammen mit Erbsen, Bohnen und dem Quinoa in einer Schüssel vermischen.

Die eingeweichten Cashewkerne zusammen mit 25 ml Wasser und den restlichen Zutaten pürieren. Das Dressing zum Quinoa in die Schüssel geben und gut vermischen.
Danach am besten ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Guten Appetit!


Das Gemüse / die Hülsenfrüchte können natürlich auch gegen das ausgetauscht oder um 
    das ergänzt werden, was ihr am liebsten mögt :-)

Freitag, 10. August 2018

Gentechnik-Kurznachrichten

>>Das gentechnische Verfahren CRISPR/Cas verursacht bei Eingriffen ins Erbgut mehr Schäden als bislang vermutet. Das zeigt eine Studie britischer Wissenschaftler.

Sie hatten systematisch das Erbgut verschiedener Zelllinien von Mäusen und Menschen untersucht, nachdem mit dem CRISPR/Cas-Verfahren einzelne Gen-Sequenzen aus dem Erbgut entfernt worden waren. Dabei stießen die Forscher darauf, dass der Eingriff in bis zu 20 Prozent der Fälle zu unerwarteten Defekten im Erbgut geführt hatte. Mal gingen größere Stücke DNA verloren, andere Erbgutschnipsel wurden umgedreht oder an einer falschen Stelle eingebaut.

Dies sei die erste systematische Suche nach unerwarteten Nebeneffekten von CRISPR/Cas in therapeutisch relevanten Zellllinien gewesen, sagte Professor Allan Bradley, einer der Autoren der Studie. Er riet dazu, beim Einsatz der Gentechnik-Schere in der Gentherapie beim Menschen vorsichtig vorzugehen und sehr sorgfältig nach möglichen schädlichen Effekten zu suchen. Bereits vor einigen Wochen hatte ein schwedisches Forscherteam gemeldet, dass CRISPR/Cas indirekt die Entstehung von Krebs fördern könnte. Die Wissenschaftler waren darauf gestoßen, dass CRISPR/Cas besonders gut in Zellen funktioniert, denen ein bestimmtes Protein für die DNA-Reparatur fehlt. Gerade solche Zellen neigen aber dazu dazu, unkontrolliert zu wachsen und sich zu Tumorzellen zu entwickeln. „Transplantieren wir solche Zellen einem Patienten, könnten wir demnach versehentlich die Entstehung von Krebs fördern“, zitierte das Wissenschaftsmagazin Scinexx einen der Studienautoren.

In beiden Fällen handelte es sich um den Einsatz gentechnisch veränderter Zellen zu therapeutischen Zwecken bei Menschen. Offen bleibt die Frage, was sich aus den Studienergebnissen für die Anwendung von CRISPR/Cas und anderen Genome Editing Verfahren bei Tieren und Pflanzen folgern lässt. Die Süddeutsche Zeitung zitierte einen bekannten Gentechniker mit dem Argument, dass große DNA-Abschnitte nur verloren gehen könnten, „wenn die Crispr-Technologie zum Schneiden der DNA eingesetzt werde. Zahlreiche Anwendungen zielten jedoch darauf ab, lediglich einzelne Bausteine in Genen zu verändern oder Gene stumm zu schalten.“ Doch auch dabei wurden immer wieder unerwünschte Nebeneffekte nachgewiesen, wie die Organisation Testbiotech in einem Bericht zusammenstellte. Der Londoner Molekularbiologe Michael Antoniou argumentierte auf dem Portal GMWatch, dass für die beobachteten Effekte der Reparaturmechanismus der Zelle verantwortlich sei. Es helfe deshalb nichts, CRISPR noch zielgenauer oder effektiver zu machen, die Effekte blieben die gleichen.<<


=> Der Europäische Gerichtshof hat dieses Verfahren mittlerweile als Gentechnik eingestuft


(Informationsdienst Gentechnik)

Montag, 6. August 2018

Obstsalat

Zutaten für 2 Portionen:
- 1 Banane
- 1 Birne
- 1 Apfel
- 1 - 2 EL Sultaninen / Rosinen
- 1 TL Zimt (Ceylon)
- 1 EL Zitronensaft
- Chiasamen / Kakaonibs / Nüsse







Das Obst klein schneiden und zusammen mit Sultaninen, Zimt und Zitronensaft in einer Schüssel gut vermischen. Auf Teller verteilen und dann Chiasamen / Kakaonibs und / oder Nüsse darüber streuen.

Guten Appetit!

Montag, 30. Juli 2018

Danke für eure Geduld - jetzt geht es weiter :-)

Ich bin wieder da aus dem Urlaub im schönen Salzburger Land (wie auch 2015, 2016, 2017).

Diesmal hatten wir einen anderen Stellplatz als die Jahre davor, schön gelegen zwischen Bergen...



...und direkt an dem Fluss, in dem wir uns, wie die letzten Jahre auch, zwischendurch erfrischt haben (ich sogar komplett :-) ).






Falls ihr euch Sorgen gemacht habt - verhungert sind wir definitiv nicht ;-):

Zum selbst kochen kann ich folgendes empfehlen:
 "dm Bio Tortelloni Tofu + Tortellini Gemüse" - wirklich sehr lecker, ich hoffe, die gibt's auch in Deutschland ;-)

"Schnitzerl von Vegini"
Eine neue Marke aus Österreich (haben wir zumindest dieses Jahr das erste Mal gesehen) mit veganen Fleischersatz-Produkten aus Erbsenprotein. Die Schnitzerl und die Nuggets sind ohne Zucker, andere Produkte (wir haben noch verschiedene Varianten "Geschnetzeltes" entdeckt) sind mit Karamellzuckersirup (vermutlich wegen der Farbe) oder mit Ahornsirup. Geschmacklich wirklich gut, von der Konsistenz her sind die Schnitzel allerdings ein wenig zu weich (und relativ dünn). Gekauft im Interspar - auf der Homepage könnt ihr euch aber noch weiter über die Produkte informieren und nach Bezugsquellen in eurer Nähe schauen (gibt's auch online, z. B. beim ave) - auch in Deutschland und der Schweiz erhältlich!



Was natürlich dort nie fehlen darf, ist mindestens 1 Besuch beim "MyIndigo" in Salzburg (es blieb dabei nicht nur bei einem... ;-) ) . 
Das vegane Curry mit den Sojachunks ist ja sooooooooooooo gut (ich würde auch gern TVP so gut zubereiten können...) - mittlerweile kann man sogar Quinoa dazu haben *freu*


Für mich immer mit einer extra Portion "Veggies" oben drauf (blanchiertes Gemüse)...


...für meinen Veggie meistens als scharfe Variante ;-).



Auch ganz wichtig: Mindestens 1 Besuch beim "Stadtcafe Saalfelden" :-)




Ein neues Restaurant haben wir aber auch getestet: das "The green garden" in Salzburg.



Ein kleines gemütliches Restaurant mit einer wechselnden vegan / vegetarischen Karte.


Wir haben uns beide für den mega leckeren Wrap mit Falafel (die besten, die ich je gegessen habe!) entschieden (Hinweis: ein "V" auf der Karte bedeutet vegan bzw. vegan möglich).

Schickt jemand einen Laster voll Wraps oder zumindest Falafel nach Deutschland? ;-)

Zum "The green garden" gehört auch ein Eisladen, der direkt daneben ist.
Die Eissorten sind komplett vegan, ein paar davon zusätzlich "ohne Zucker", was aber leider nur bedeutet, statt dem Standardzucker mit Zuckerersatz 
(welchen, konnte mir die Bedienung leider nicht sagen....).



Ich ernähre mich ja normalerweise so gut es geht zuckerfrei (was für mich bedeutet, auch ohne andere Zuckerarten, die dazugesetzt wurden), aber an diesem Tag war es sehr warm und wir waren vorher viel in Salzburg unterwegs... da habe ich einfach eine süße Abkühlung gebraucht
(1x im Jahr ist das definitiv für mich vertretbar).

Ich habe mich für 2 "zuckerfreie" Sorten und eine mit Zucker entschieden.

Das Eis war gut, aber nächstes Mal wenn ich in Salzburg wieder Eis möchte, dann schau ich lieber beim "Basic" vorbei, da soll es das wirklich zuckerfreie Eis von "Ice date" im Becher zu kaufen geben (sagt zumindest die Homepage ;-) ) - zusätzlich dazu, dass es zuckerfrei ist, schmeckt es auch noch 1000x besser als das Eis aus dem Laden :-) 




Neben gut essen war unsere Hauptbeschäftigung aber wandern :-)

Dabei haben wir auch viele Tiere gesehen:

Auf der anderen Seite des Flusses (von unserem Platz aus) "wohnen" scheinbar diese 2 Kühe. Tagsüber haben sie es sich meistens an einem Platz gemütlich gemacht, Abends ging es dann in die eine Richtung des Flusses zum Abendessen und zu ihrem Schlafplatz, morgens dann in die andere Richtung und dabei frühstückend - und das ungefähr immer zur gleichen Zeit.
Wer braucht schon elektrische Wecker, 
wenn er auch durch echte Kuhglocken geweckt werden kann :-D




Diese lustigen Gesellen haben mich auf einer Wanderung, die durch schlechte Beschilderung leider viel länger wurde als geplant, total aufgemuntert (Ziegen auf dem Dach, hihi :-D)

Kühe - mag ich normalerweise sehr gerne, aber vor dieser Herde hatte ich ziemlich Respekt.
Kühe sind ja in der Regel lieb und freundlich, aber wenn Jungtiere dabei sind, setzt der Beschützerinstinkt ein. So auch hier (wir wurden streng beobachtet).
Einfach dran vorbei gehen ging nicht, wir mussten genau in die Richtung, aus der die Kühe kamen. Wir haben uns dann mit dem Rücken zu ihnen dicht an den Zaun gestellt und alle vorüber ziehen lassen. Dabei fand ein Jungtier meinen Rucksack (den ich auf dem Rücken hatte) so interessant, das es stehen geblieben ist und ihn mir fast aufgegessen hätte - auf einem Band zur Größeneinstellung wurde genüsslich drauf rumgekaut :-D. Die älteren Kühe waren aber zum Glück genervt davon und haben das Kleine von hinten weiter geschoben :-D



Außer diesen schönen, spannenden und lustigen Begegnungen gab es viele schöne Landschaften und Wasser zu bestaunen:






















Auf einer Wanderung durch den Wald kamen wir plötzlich an diese Stelle:


So schnell ist man plötzlich von Österreich in Deutschland (B = Bayern).
Das geht sogar gleichzeitig, indem man sich auf den Grenzstein stellt :-D

So weit wollten wir eigentlich gar nicht (deswegen sind wir auch wieder umgekehrt), aber sehr lustig war's allemal :-D











Eine kleine Geschichte zum lesen gab's auch unterwegs :-)




Diese Stelle haben wir eine Weile gesucht (dort gibt's Punkte für den Wanderpass.... war aber auch nicht so gut ausgeschildert :-D) - wenn wir gewusst hätten, was "Klause" heißt, dann hätten wir sie schneller gefunden :-D







Eine Tafel auf einem Stück des "Marienweges".

Wir sind keine Christen, aber dieses "Gebet" finde ich trotzdem sehr schön, auch weil es nicht zwangsläufig an das Christentum gebunden ist und es nicht nur für Wanderungen gilt (meine Meinung zumindest):

"Erklimme den Berg oder steige ins Tal hinab, geh bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum, nimm dir aber immer die Zeit und mache eine Pause, damit auch deine Seele nachkommen kann.
Möge der Herr eure Schritte freundlich und wohlgesinnt lenken und euch auf dem Weg Gefährte sein. Jegliche Unbill und Widrigkeiten von euch abwenden, damit ihr glücklich das Ziel eures Weges erreicht."















Schön war's - und bestimmt nicht das letzte Mal dort :-)
(schon alleine deshalb, weil wir noch Punkte für unseren Pass sammeln wollen :-D)



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