Mittwoch, 28. September 2016

Dankbarkeit - 81


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!





Ich bin dankbar...



-...für die Deko, die ich gefunden habe, damit mein Fenster nicht so "leer" aussieht - und nebenbei habe ich so etwas "Natur" im Zimmer ;-)

Ich liebe Sonnenblumen :-) - und den Wald (abgebildet auf dem Kissen)



-...für mein erstes (Acryl-)Bild,... 

-> ...dass ich seit langem mal wieder gemalt habe.
-> ...dass abstrakt ist.
-> ...dass ich auf dem neuen Tisch gemalt habe.
->...dass ich im Herbst gemalt habe (mein erstes Mandala entstand im Dezember 2015, 
meine ersten Erfahrungen mit Acryl habe ich im Februar / März 2016 gemacht).

... und das alles gleichzeitig :-)

Hat sehr viel Spaß gemacht es zu malen - es werden auf jeden Fall weitere "abstrakte Werke" folgen. Leinwandgröße: 50 x 70 cm



-...dafür, dass es jetzt wieder die richtige Zeit ist, um Basenbäder zu nehmen. 
Das erste entspannte Bad habe ich mir schon gegönnt (es geht doch nichts über ein schönes Bad, wenn es draußen kälter wird) :-).



-...für eine schöne Überraschungsfeier, die von meinem Onkel für meinen Cousin veranstaltet wurde.
Er wurde aus der Klinik entlassen und deshalb gab es eine große "Welcome back"-Feier für ihn.
Es war schön, ihn (der sich sehr über die Feier gefreut hat) und auch viele andere Leute wieder zu sehen, die ich sonst nicht so oft sehe :-).



-...dass ich mal wieder nach langer Zeit einen Zeppelin am Himmel gesehen habe 
(auch wenn's "nur" Werbung ist, finde ich sowas immer wieder toll).




-...für eine entspannte Mittagspause beim "Brezen Kolb", bei der mein Veggie und ich leckere Hummus-Brezen und viel Sonnenschein auf dem großen Balkon genossen haben.




-...für einen leckeren Abend zu zweit beim "Tasty leaf".

Vorspeise für mich: eine sehr lecker Champignonrahmsuppe (ihr wisst ja bestimmt schon, dass ich erst ans Essen und dann ans fotografieren denke ;-) )

Meine Hauptspeise: rohe Kohlrabi-Ravioli mit Hummus und dazu Quinoasalat 
(so ähnliche habe ich auch schon mal gemacht).
Ich wurde sogar darauf hingewiesen, dass das eine kalte Hauptspeise ist, da sich bei den Zucchiniloni schon Leute beschwert hatten, weil sie dachten, die wären warm....*mit den Augen roll*



-...für die bunte Gemüsevielfalt, die es im Herbst zu kaufen gibt.


Dienstag, 27. September 2016

Montag, 26. September 2016

Pizza "Spezial"

* ein kleiner Nachbau der leckeren Pizza aus dem Restaurant 

Zutaten für 1 Blech:
Teig:
- 166 g Mehl (Dinkel 630 / Weizen 550 /
   Dinkel-Vollkornmehl)
- 83 g Hartweizengrieß
- 2,5 g frische Hefe
- 1/2 TL Salz
- 1/2 EL Öl
Belag:
- Wheaty "Veganslices Salami"
- Wheaty "Veganslices vom Rauch"
- je 1 Paprika rot + gelb
- 1 große Zwiebel
- 1 Hand voll Champignons
- passierte Tomaten
- Oregano, Thymian, Kräuter d. Provence, Salz, Pfeffer
- Hefeschmelz / (geriebener) veganer Käse

Teig:
Mehl, Grieß und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in 150 ml lauwarmen Wasser und Öl auflösen, danach gut mit dem Mehl vermengen. Mit den Händen ein paar Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Danach abgedeckt für 24 Std. in den Kühlschrank stellen.
Den Teig 1 Std. vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, 30 min. stehen lassen, auf ein Blech aufbringen und nochmals 30 min. ruhen lassen.

Belag:
Paprika und Zwiebel in Streifen schneiden, Champignons in Scheiben. die passierten Tomaten mit den Kräutern, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Die "Veganslices" evtl. kleiner schneiden.

Die Pizzasoße auf dem Teig verteilen, darauf ein wenig Hefeschmelz / Käse und dann die restlichen Zutaten darüber verteilen. Zum Schluss den restlichen Hefeschmelz / Käse darüber geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 250° Umluft ca. 13 min. backen.

Guten Appetit!

Donnerstag, 22. September 2016

Gentechnik-Kurznachrichten

>>Der größte Deal der deutschen Wirtschaftsgeschichte ist geschlossen: Der amerikanische Saatgutgigant Monsanto lässt sich vom deutschen Chemiekonzern Bayer für 66 Milliarden US-Dollar kaufen. Beide hätten eine bindende Fusionsvereinbarung unterzeichnet, teilte Bayer nach einer Aufsichtsratssitzung in Leverkusen mit. Damit könnte der weltgrößte Konzern für Agrochemie entstehen, falls die Wettbewerbshüter und die Aktionäre von Monsanto zustimmen.
In dem seit Mai laufenden Übernahmepoker hatte Bayer sein Angebot schrittweise von 122 auf zuletzt 128 US-Dollar je Monsanto-Aktie erhöht. Außerdem sicherte Bayer Monsanto zwei Milliarden US-Dollar Ausgleichszahlung zu, falls die Kartellbehörden dem Deal nicht zustimmen. Bis Ende 2017 will Bayer die Transaktion abschließen.
Die Aktien beider Unternehmen begannen bereits am Mittag zu steigen – und mit ihnen der deutsche Aktienindex DAX. Von der Kombination der Bereiche Saatgut (Monsanto) und Spritzmittel (Bayer) erhoffen sich offenbar nicht nur die Firmenvertreter, „am erheblichen langfristigen Wachstumspotenzial“ des Agrarmarktes viel zu verdienen.
Die von Bayer-Chef Werner Baumann durchgesetzte Firmenehe ist jedoch umstritten. Monsanto steht seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte unter Beschuss. Ein Hauptprodukt des Konzerns ist ferner der Unkrautvernichter Glyphosat, der von der Krebs-Agentur der Weltgesundheitsorganisation als potentiell krebserregend eingestuft wird.
Entsprechend kritisch waren die Reaktionen auf den Deal. Der Landwirtschaftsexperte von Greenpeace, Dirk Zimmermann, warnte vor einer bislang ungekannten Marktmacht des neuen Agrochemiegiganten. „Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft werden auf der Strecke bleiben, die Lobbymacht des neuen Konzerns wird wachsen. Schon jetzt versteht sich die deutsche Politik zu oft als verlängerter Arm der Industrie“, beanstandete Zimmermann.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) monierte ebenfalls die marktbeherrschende Stellung des möglichen Megakonzerns im Bereich Saatgut, Gentechnik und Pestizide. Der Konzern werde künftig verstärkt diktieren wollen, was Landwirte anbauen und welche Produkte auf dem Markt verfügbar sind, sagte die BUND-Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer. „Auch die Umwelt würde durch noch mehr Monokulturen und weitere Gentechpflanzen leiden.“
„Der Zusammenschluss ist eine sehr schlechte Nachricht für Bauern, Verbraucher, Umwelt und Natur“, bedauerte der grüne Agrarexperte im Europäischen Parlament, Martin Häusling. Bayer werde nun im Saatgutmarkt in vielen Bereichen ein Monopol besitzen, mit fatalen Folgen für den Wettbewerb. Die deutschen Aufsichtsbehörden und die europäische Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager müssten das verhindern, forderte Häusling.<<

(Informationsdienst Gentechnik)

Mittwoch, 21. September 2016

Dankbarkeit - 80


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!





Ich bin dankbar...



-...dafür, dass mein "Arbeitsbereich" jetzt soweit fertig ist:
Da ich jetzt ziemlich nah am Fenster stehe (oder sitze) und der dortige Vorhang gestört hatte, haben mein Veggie und ich eine "Milchglasfolie" auf das Fenster geklebt. Jetzt kann ich zwar nicht mehr raus sehen, aber mir war es wichtig, dass auch niemand rein sehen kann, da an diesem Fenster die Einfahrt der (neugierigen) Nachbarn vorbei geht.
Und die Folie lässt sehr viel Licht rein, evtl. sogar mehr als der Vorhang :-).




-...für den Regen.
Die große Hitze hat mich ziemlich "fertig" gemacht (auch mit meinem geliebten Sport musste ich pausieren)... Versteht mich nicht falsch, den Sommer finde ich auch toll - wir fahren in den Urlaub, grillen und machen auch sonst viel draußen, aber für längere Zeit an die 30° ist mir einfach zu viel.
Da bin ich mehr der Frühlings- und Herbsttyp :-).



-...für einen Einkauf beim "Boesner" (der letzte Einkauf liegt immerhin ein paar Monate zurück...).
Nachdem ich ja nun einen tollen Tisch habe, kann es ja jetzt endlich weiter gehen mit dem Malen :-)




-...für eine leckere Portion Currywurst (wenn mein Veggie danach schreit, müssen wir eben eine essen ;-) ).



-...für eine schöne Runde Nordic Walking.
Ich habe mich in letzter Zeit eher auf's Rad fahren konzentriert - jetzt wird es aber wieder kälter, da gehe ich dann wieder öfter laufen (im Sommer fahre ich viel Rad, in der kalten Jahreszeit gehe ich mehr laufen).



-...für den ersten deutschen Hokkaido diesen Herbst.
Daraus wird diese Woche leckeres Kürbis-Curry gekocht :-)




-...für die neue "Happy way".
Vor ein paar Jahren habe ich euch die Zeitschrift ja schon einmal vorgestellt - wie dort angekündigt, lasse ich mir die Zeitschrift seitdem per Abo schicken (dafür kein "YogaJournal" mehr, da mir das neue Konzept nicht mehr gefällt - auch das "VeggieJournal" war nach wenigen Heften leider für mich nicht mehr lesenswert).
Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn die neue Ausgabe im Briefkasten liegt - die Zeitschrift zu lesen ist immer sowas wie eine kleine "Auszeit" und die Themen sind immer sehr inspirierend.
Nun wurde das Design ein wenig geändert, es wird anderes Papier verwendet 
(oder anders bedruckt? - davor war es glatt und glänzend) und wie auf dem Cover schon ersichtlich gibt es jetzt "viele Elemente zum Reinschreiben, Ausschneiden, Ausmalen" 
("Mein Mitmach-Magazin").
Jetzt gefällt mir die Zeitschrift sogar noch mehr - kann ich euch wirklich sehr ans Herz legen :-).



Viele Übungen zum Mitmachen

Ein Beispiel für "was zum reinschreiben"

Auch was zum basteln ist dabei

Diesmal sogar mit veganen Rezepten :-)

Und was mich ganz besonders freut: ein Adventskalender zum ausmalen!!
Den scanne ich mir ein, dann habe ich noch länger was davon :-).


Dienstag, 20. September 2016

Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma

Stummelaffe

>>Investoren wollen auf der Insel Buvuma im Victoriasee auf 10.000 Hektar Palmöl-Plantagen anlegen. Ugandas Umweltschützer sind alarmiert. Sie warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten. „Tiere wie Stummelaffen könnten ausgerottet werden, wenn mit der Waldvernichtung ihr Lebensraum zerstört wird“, sagt die Umweltschützerin Joan Akiiza von der National Association of Professional Environmentalists (NAPE). Viele Vogelarten seien bereits verschwunden.

Vor knapp 15 Jahren entdeckten Palmölfirmen die Region. Auf der Insel Bugala zerstörten Unternehmen bereits 8.500 Hektar Wald – und die Lebensgrundlage vieler Familien. „Den Menschen wurde ihr Land geraubt, Wälder wurden kahl geschlagen um Ölpalmen zu pflanzen, was zu massiven Umweltzerstörungen der wertvollen Insel geführt hat“, sagt Joan Akiiza.

Jetzt befürchten die Dorfbewohner auf Buvuma, dass ihnen ebenfalls das Land geraubt wird und ihre Menschenrechte verletzt werden. „Durch Landraub und Monokulturen wird unsere Landwirtschaft geschädigt und unsere Nahrungsmittelversorgung gefährdet“, schreiben sie in einem Brief an die Parlamentspräsidentin Rebecca Alitwala Kadaga.

Die Menschen auf den Inseln im Victoriasee brauchen unsere Unterstützung. Bitte fordern Sie Ugandas Regierung auf, die bedrohten Wälder auf Buvuma zu schützen und die weitere Abholzung auf Bugala zu verhindern.<<


Montag, 19. September 2016

Kartoffel-Sauerkraut-Pfanne

Zutaten für 3 Personen:
- 800 g Kartoffeln vorw. festk.
- ca. 680 g Sauerkraut
- 125 grobe Sojaschnetzel
- 1 Zwiebel
- 1 Paprika
- 1 Möhre
- 150 ml Reissahne
- 1/2 TL Kümmel gem.
- 1 TL Paprikapulver
- Salz, Pfeffer



Sojaschnetzel in heißer Gemüsebrühe (optional Wasser mit Liquid Smoke, geräuchertem Paprikapulver, Rauchsalz) ca. 10 - 15 min. ziehen und danach in einem Sieb abtropfen lassen.

Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, Zwiebel würfeln, Paprika und Möhre klein schneiden.
Das Sauerkraut gut ausdrücken.

In einer Pfanne die Zwiebelwürfel anbraten. Sojaschnetzel dazu geben und mit braten. Kartoffeln und Möhren hinzufügen und ebenfalls ein paar Minuten mit anbraten. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Etwas Wasser dazu gießen, umrühren und dann abgedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 - 15 min. köcheln lassen (zwischendurch mehrmals umrühren und evtl. Wasser nachgießen).
Sauerkraut und Paprika untermischen, die Sahne angießen und offen weitere 5 min. köcheln lassen, dabei ein paar Mal umrühren. Mit Paprikapulver und evtl. Salz & Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 15. September 2016

Antibiotikaresistente Keime in britischen Supermärkten



"Fast alle Geflügel- und Schweinefleischprodukte in Großbritannien sind mit E.coli-Keimen belastet. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung, die von der »Alliance to Save our Antibiotics« in Auftrag gegeben wurde. Pathogene E.coli sind der häufigste Grund für gefährliche Blutvergiftungen und Infektionen der Harnwege. Die Bakterien können auch Hirnhautentzündungen auslösen.

Erschreckende Ergebnisse
Die Untersuchung, die von Forschern der Universität Cambridge durchgeführt wurde, fördert erschreckende Ergebnisse zutage: Von den insgesamt 189 Hähnchen- und Schweinefleischproben, die in sieben großen Supermarktketten in Großbritannien und Schottland gekauft wurden, sind 92 Geflügelfleischproben (100 %) und 94 Schweinefleischproben (97%) mit E.coli belastet. Antibiotikaresistente E.coli-Bakterien konnten auf 61 Schweinefleischproben (63 %) und 73 Hähnchenfleischproben (79 %) nachgewiesen werden.

Besonders beunruhigend: 22 der 92 Hähnchenfleischproben (24 %) wurden positiv auf das sogenannte ESBL E.coli getestet. Dabei handelt es sich um E.coli-Bakterien, die resistent gegen die wichtige Antibiotikagruppe der Cephalosporine sind, welche in der Humanmedizin für die Behandlung von lebensgefährlichen Blutvergiftungen eingesetzt wird. Bei einer vergleichbaren Untersuchung waren im Jahr 2015 »nur« 6 % der untersuchten Hühnerfleischproben positiv auf ESBL E.coli getestet worden.

Auch eine Reihe weiterer Resistenzen wurde festgestellt. So wiesen ingesamt 19 % der Proben E.coli-Bakterien mit Resistenzen gegen das Antibiotikum Gentamicin auf. Bakterien, die gegen das Mittel Trimethoprim resistent waren, stellte man auf 51 % der Proben fest.

Dringender Handlungsbedarf
Laut dem wissenschaftlichen Berater der »Alliance to Save our Antibiotics«, Cóilin Nunan, sollten diese Ergebnisse ein Weckruf für Lebensmittelhändler und Regierung sein. Es werde deutlich, dass viele Konsumenten bei ihren täglichen Mahlzeiten einem hohen Level antibiotikaresistenter Bakterien ausgesetzt sind. »E.coli tötet mittlerweile zwei Mal so viele Menschen wie MRSA und Clostridium difficile zusammen. Der Preis weiterer Untätigkeit wird in Menschenleben angegeben werden.« Dies gilt auch besonders vor dem Hintergrund, dass seit 35 Jahren keine neuen Antibiotika entdeckt worden sind, die Infektionen mit E.coli erfolgreich bekämpfen können.

Sally Davies, höchste Amtsärztin bei der britischen Regierung, sieht ebenfalls dringenden Handlungsbedarf: »Antimikrobielle Resistenzen sind eine katastrophale Bedrohung. Wenn wir jetzt nicht handeln, könnten wir in 20 Jahren wegen einer kleineren Operation ins Krankenhaus kommen und sterben, weil wir uns eine gewöhnliche Infektion einfangen, die nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden kann.«

Industrielle Tierhaltung mitverantwortlich
Für die Entstehung multiresistenter Keime wird neben dem zu häufigen Gebrauch von Antibiotika in der Humanmedizin auch die moderne industrielle Tierhaltung verantwortlich gemacht: Die Tiere werden unter Bedingungen gehalten, welche die Entstehung von Krankheiten begünstigen. Deshalb werden teilweise ganze Tiergruppen routinemäßig präventiv mit Antibiotika behandelt – auch dann, wenn gar keine Krankheit festgestellt wurde. Dieser Einsatz hochwirksamer Antibiotika in der Tierhaltung schwächt deren Wirkung als letztes Mittel bei der Bekämpfung lebensbedrohlicher Infektionen beim Menschen.

Die Alliance to Save our Antibiotics, zu der auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gehört, fordert die Lebensmittelhändler dazu auf, die präventive Massenbehandlung von Tieren zu verbieten und den Gebrauch von Antibiotika in der Landwirtschaft allgemein zu reduzieren. Die Behandlung von Tieren mit Antibiotika-Wirkstoffen, die für die Humanmedizin besonders wichtig sind, soll generell verboten werden. Auch wird die britische Regierung dazu aufgefordert, Testverfahren zu beschleunigen, damit der Anstieg von antibiotikaresistenten Bakterien angemessen überwacht werden kann.

Auch in Deutschland ist die Belastung von Fleisch mit antibiotikaresistenten Keimen ein großes Problem. Erst im letzten Jahr hat beispielsweise der BUND keimbelastetes Putenfleisch in deutschen Supermärkten nachgewiesen."

(Quelle: albert-schweitzer-stiftung)

Mittwoch, 14. September 2016

Dankbarkeit - 79


Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. - Ernst Ferstl
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer - Celia Layton Thaxter
Dankbare Menschen entdecken überall Geschenke. - Hanno Nuhm

Mit Dankbarkeit wird man glücklicher, zufriedener, ist weniger gestresst und soll sogar besser schlafen - mehr als genug Gründe, öfter mal daran zu denken, für was wir alles dankbar sein können.

Deshalb werde ich euch hier regelmäßig mitteilen (ich versuche es zumindest ;-) ), wofür ich dankbar bin / die letzten Tage war.
Wer macht mit? :-) Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder erstellt selbst einen Post dazu auf eurem Blog.

Bei Karmindra gibt es auch immer wieder eine Dankbarkeitsliste - schaut doch auch mal bei ihr vorbei!





Ich bin dankbar...



-...für ein tolles Radtraining:
Auf einer bestimmten Runde schneller zu sein und höhere Gänge benutzen zu können - ja, so liebe ich das :-)



-...dafür, dass es an der Stelle, an der vorher mein alter Schreibtisch stand, mittlerweile wieder ordentlicher aussieht.
Nachdem der neue Tisch nicht so viel Platz bietet wie der Alte (ich möchte ihn außerdem nicht so vollstellen, damit ich viel Platz zum Malen habe, den ich nicht jedes Mal leer räumen muss), war mein Veggie so lieb und hat mir zwei Regalbretter und eine Pinnwand an die Wand geschraubt.
Hat er echt gut gemacht :-).



-...dafür, dass es mein Veggie und ich doch noch
in diesem Sommer (zumindest kalendarisch ;-) ) geschafft haben,
zur Landesgartenschau nach Bayreuth zu fahren
(es war so warm, da haben wir gleich unsere neuen Wandershirts getestet - Fazit: definitive Empfehlung; fühlt sich besser an auf der Haut und es ist wesentlich angenehmer wenn man schwitzt, da der Schweiß schnell trocknet und das Shirt nicht auf der Haut klebt, so wie bei Standard-Shirts).
War schon länger geplant, aber es kam immer wieder was dazwischen
(andere Termine, schlechtes Wetter....).
Wir haben dort so um die 5 schöne Stunden verbracht (das Gelände ist echt groß).
Unter anderem wurden dort verschiedene "Vorschläge" dargestellt, wie man seinen Garten einrichten kann - wow, am liebsten wäre ich einfach nur dort geblieben (...so schön in einer Gartenschaukel sitzend und die Natur genießend...). Wir haben zwar leider keinen Garten, in dem wir etwas davon umsetzen könnten, aber trotzdem, oder auch gerade deswegen finde ich sowas immer ganz schön und kann mich dabei dann wenigstens für kurze Zeit "im Garten" entspannen.

Hier ein paar Eindrücke für euch:




Es gab viele verschiedene Minzsorten zu bestaunen - diese hier riecht sehr gut...

...und auch diese riecht gut; anders als die obige, aber auf jeden Fall sehr interessant. 



"Kunst".... mit vielen bunten Plastikhunden



Und auch das soll wahrscheinlich Kunst sein ;-) - Fische, die von oben herunter hängen.
Entdeckt ihr den Goldfisch (auch ein künstlicher Fisch)? ;-)


Eine Schokoladenblume - wenn man daran riecht, kann man ein leichtes Schokoaroma wahrnehmen 

Sieht man auf dem Foto leider nicht so gut: die Blumen waren wirklich richtig neongelb!


Es wurde auch daran gedacht, dass sich Erwachsene auch mal austoben wollen... ;-)

Davon gab es mehrere zum Probesitzen / -liegen. Sollte ich mal im Lotto gewinnen, dann ist eine der ersten Ausgaben auf jeden Fall so ein Hängesessel (Crazychair)....

...denn die sind sooooooooooooooooooo gemütlich. Hätte die Sonne nicht so stark geschienen, wäre ich da nicht freiwillig aufgestanden :-D 

Es ist sehr interessant, wie viele verschiedene Tomaten- und Kartoffelsorten es gibt (und das war ja nur eine "kleine" Auswahl) 



Daraus wird das "Paprikapulver edelsüß" gemacht

Weiße Esel :-) - außer ein paar Schafen die einzigen (nicht freilebenden) Tiere auf dem Gelände

Davon gab es an dem Tag definitiv genug ;-)








-...für das leckere Sushi, dass wir uns, verdientermaßen nach der kleinen "Wanderung" über das Gelände in Bayreuth ;-). beim "Osaka" gegönnt haben.


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