Donnerstag, 23. Juli 2015

Bitte unterschreiben

1. Lasst den Vögeln ihre Freiheit!


                                                                                             (Quelle: regenwald.org)

>>Im Mai wurde ein Schmuggler festgenommen, der 23 Gelbwangenkakadus in Plastikflaschen transportiert hat. Die Hälfte der Vögel, von denen es weltweit nur noch 7.000 in Freiheit gibt, verendete qualvoll. „Die Methode mit den Wasserflaschen ist beim Schmuggel von solchen geschützten Vögeln häufig“, beklagt Richard Thomas von der Tierschutzorganisation Traffic.
Der Handel mit seltenen Vögeln, die in Indonesiens Wäldern gefangen werden, hat dramatische Züge angenommen. Ornithologen fürchten, dass die Jagd das Aussterben von Vogelarten beschleunigt. So werden auf dem Jatinegara-Vogelmarkt in Jakarta Gelbmantelloris angeboten, die in Freiheit ausschließlich im Norden der Molukken leben und deren Bestand dort innerhalb von 25 Jahren um bis zu 50 Prozent eingebrochen ist.
In Indonesien sind besonders viele Vogelarten heimisch: Wissenschaftler haben 1.615 Spezies gezählt, von denen 419 nur dort vorkommen und nirgends sonst auf der Welt. Durch die Vernichtung der Regenwälder schrumpft ihr Lebensraum, die Jagd verschlimmert die Situation. Der Schaden ist unermesslich, da Vögel für die Fortpflanzung vieler Baumarten unverzichtbar sind.
Viele Indonesier halten wildlebende Vögel als Haustiere. Oft gelten sie als Statussymbol. Die Vogelfänger beliefern zwar vor allem den heimischen Markt in Indonesien. Der Handel ist jedoch auch international ein Riesengeschäft. Rettet den Regenwald fordert daher ein Handels- und Importverbot für wildlebende Vögel in Europa und weltweit.
Zwar ist es in Indonesien verboten, seltene Vögel zu fangen und zu verkaufen, das Verbot wird aber nicht konsequent durchgesetzt. Selbst Umweltministerin Siti Nurbaya beklagt, dass die Strafen zu lasch seien.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Retten den Regenwald e.V.", um die Jagd und den Handel von wildlebenden Vögeln zu unterbinden!

2. Abholzen für Rama, Knorr & Pfanni - Nein danke!


                                                              (Quelle: regenwald.org)

>>Die Kleinbauern am Cross River sind wütend und verzweifelt. „Dadurch dass Wilmar uns das Land nimmt, erklärt man uns für tot“, sagt der Ortsvorsteher Aning Oja. Bisher konnten die Einheimischen auf ihrem Land so viel ernten, wie sie zum Überleben brauchen. Jetzt sind viele verarmt.
Bis zu 20.000 Menschen leiden in Nigeria unter dem Konzern Wilmar, schätzen Menschenrechtler. Die Firma habe die Einwohner nicht konsultiert und Versprechen gebrochen. Wilmar mache „das Leben der Menschen mit dem Bulldozer platt“, sagt Godwin Ojo von Environmental Rights Action. Die Organisation hat eine Studie mit Karten und Fotos über Wilmars Machenschaften in Nigeria geschrieben.
Satellitenbilder belegen, dass seit 2011 auf allen Flächen von Wilmar immer stärker gerodet wird. Der Konzern will offenbar sogar im Cross River Nationalpark und in der Ekinta Forest Reserve Plantagen anlegen.
Dabei sind die Wälder am Cross River ein Hotspot der Artenvielfalt. Schimpansen und Stummelaffen leben hier. Keine Primatenart Afrikas ist jedoch stärker gefährdet als der dort heimische Tiefland-Gorilla, von dem es nur noch 300 gibt.
Einheimische berichten, dass Leoparden, Löwen und Landschildkröten bereits aus der Region verschwunden sind. Jetzt könnten Antilopen, Stachelschweine und Kobras folgen. Auch Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Ausweitung von Palmöl-Plantagen gefährdet das Überleben von Affen in den Ländern Afrikas.
Zwar will Wilmar das Palmöl aus Nigeria hauptsächlich in der Region verkaufen. Ein bedeutender Kunde von Wilmar ist allerdings Unilever, Hersteller von Rama, Knorr, Pfanni und anderen Konsumgütern. Wir machen daher beide Konzerne für Regenwaldvernichtung und Landraub verantwortlich.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Rettet den Regenwald e.V.", damit Unilever kein Palmöl mehr von Wilmar kauft und Wilmar alle Rodungen sofort stoppt!


3. Auf Kosten des Regenwaldes: Die blutigen Holz-Importe in die EU


                                                            (Quelle: regenwald.org)

>>Die Zentralafrikanische Republik ist ein bitterarmes Land am Rande des Kongobeckens, einem der größten Regenwaldgebiete der Erde. Bodenschätze wie Diamanten haben nur Elend gebracht. 
Bewaffnete Gruppen terrorisieren die Bevölkerung. Hunderttausende Menschen sind seit 2013 auf der Flucht, 5.000 haben ihr Leben gewaltsam verloren. Der Staat ist zerrüttet.
Die Menschenrechtsorganisation Global Witness wirft europäischen Unternehmen vor, trotzdem von dort Holz zu importieren und damit Milizen zu finanzieren. Demnach haben die Firmen 2013 an Bewaffnete 3,4 Millionen Euro bezahlt, 2014 waren es 127.000 Euro. Bis heute verlangen Milizionäre an Checkpoints Geld und fordern Bezahlung für bewaffnete Eskorten. Insbesondere in den Wäldern im Südwesten unterdrücken sie die Menschen, morden und vergewaltigen.
Skrupellosen Holzhändlern ist das egal. In einem von Global Witness heimlich gedrehten Video sagt eine Vertreterin der französischen Firma Tropica-Bois: „Das ist Afrika. Krieg ist so alltäglich, dass wir ihn gar nicht beachten.“
Deutschland und Frankreich sind besonders stark in den blutigen Holzhandel verstrickt: 32 Prozent der Exporte gehen in die Bundesrepublik, 20 Prozent nach Frankreich. Besonders intensive Kontakte nach Zentralafrika pflegte die Hamburger Firma Johann D. Voss, bis sie 2014 aufgelöst wurde. Der Ex-Geschäftsführer bestreitet die Vorwürfe, ebenso Tropica-Bois. Global Witness ist sicher, dass weitere Firmen involviert sind.
Die EU ist mit ihrer Politik, kein illegales Holz zu importieren, gescheitert.
Unsere Mindestforderung an die EU und die Bundesregierung ist, kein Holz mehr aus der Zentralafrikanischen Republik zu importieren. Außerdem müssen die EU-Holzhandelsverordnung und das deutsche Holzhandelssicherungsgesetz verschärft werden.<<
Bitte unterschreibt die Petition von "Rettet den Regenwald e.V.", um den Import zu stoppen!

DANKE!

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