Donnerstag, 4. Dezember 2014

Fleischatlas extra: Abfall und Verschwendung

Die Heinrich-Böll-Stiftung gibt in Zusammenarbeit mit BUND jedes Jahr einen Fleischatlas heraus.



Wer den Fleischatlas noch nicht kennt:
"Essen ist nicht nur lebensnotwendig; es besitzt auch eine politische und ethische Dimension. Was hat das Schnitzel auf unserem Teller mit dem Regenwald in Brasilien zu tun? Wie werden Nutztiere gehalten, und welche Auswirkungen hat Massentierhaltung auf Hunger, Armut und Umwelt? Wo gibt es bäuerliche Viehzucht, bei der Tiere und Landflächen aufeinander abgestimmt sind?
Die Antworten auf diese Fragen stehen nicht auf den Verpackungen im Supermarkt, aber im jährlich erscheinenden Fleischatlas, den die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit BUND und Le Monde diplomatique herausgegeben hat. Kurze Essays und eine Vielzahl anschaulicher Abbildungen bieten Wissenswertes rund um den Fleischkonsum."

Nun hat die Heinrich-Böll-Stiftung dieses Jahr einen weiteren Fleischatlas (Extra) heraus gebracht. Dieser beschäftigt sich mit dem Thema Verschwendung von Lebensmitteln:
"Essen ist wertvoll. Aber häufig gehen wir so nicht damit um. Wenn nur noch die Filetstückchen auf unseren Tellern landen und der Rest des Tieres zur Energieproduktion oder als Düngemittel eingesetzt wird, hat das mit Wertschätzung wenig zu tun. Dabei hat ein schonender Umgang mit Nahrungsmitteln eine Schlüsselfunktion im Kampf gegen Hunger und Umweltzerstörung.
Gerade der heutige Fleischkonsum aus industrieller Produktion zehrt an den Ressourcen der Erde. Und er verschärft die Ungleichheit zwischen denen, die verschwenden können, und denen, die zu wenig haben, um satt zu werden. Um wertzuschätzen, ist Wissen nötig. Daher stellen wir Ihnen in diesem 'Fleischatlas extra' über Abfall und Verschwendung vor allem Informationen über die Tiere bereit, die Sie nicht essen."

Hier könnt ihr ihn lesen bzw. downloaden: Fleischatlas 2014 - Extra
(oder in der Sidebar rechts)

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